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Autor: Bennie Lindberg

Titelbild Erholung

Tritime: Erholung einmal anders

Folgende Text habe ich für Tritime in Eigenschaft als Triathlon Trainer geschrieben:

Das Geheimnis eines erfolgreichen Ausdauersportlers

liegt weniger im Training, sondern vielmehr darin, wie der Organismus sich von den harten und langen Einheiten erholt. Unser Körper hat dabei Mechanismen eingebaut und etabliert, die uns signalisieren, wann wir uns in welchem Maße erholen müssen. Das funktioniert wie im „normalen Leben“, in dem der Körper versucht, unsere Aktionen so zu steuern: Wir werden müde und gehen schlafen. Wir empfinden ein Durstgefühl und stillen dieses Bedürfnis mit einem kühlen oder warmen Getränk. Wir sind hungrig und gehen essen oder an den Kühlschrank. Manchmal empfinden wir sogar Heißhunger auf bestimmte Nahrungsmittel. Ein sicheres Zeichen, dass uns etwas fehlt. Personen, die im Einklang mit ihrem Körper leben, haben durch einen aktiven und gesunden Lebensstil ein sehr gutes Körpergefühl entwickelt. Diese „Naturburschen“ können jederzeit sagen, wann ihr Körper was braucht. Leider versteht der moderne Mensch in der heutigen Zeit unter „normalem Essen“ häufig etwas völlig anderes: Tiefkühlprodukte. Cola. Kartoffel-Chips. Für viele ist ein Nintendo-Spiel bereits eine sportliche Höchstleistung, und wer sich bewegt, ist schlichtweg „doof“.

Körpergefühl

Kein Wunder also, dass dieses besondere Körpergefühl verloren geht und nicht in der Lage ist, zu kommunizieren, was der Körper dringend benötigt. Aber nicht nur „Schlappis“ haben dieses Problem. Selbst bei manch „hochgezüchteten Multisportlern“ kann dies der Fall sein. Wer ohne auf seinen Körper zu hören enorme Trainingsumfänge oder Intensitäten absolviert, läuft früher oder später Gefahr, dieses Körpergefühl zu verlieren. Triathleten sind in aller Regel Menschen mit einem starken Willen. Da der Körper „schwach“ ist, wird dieser entsprechend trainiert. Das Problem dabei ist, dass viele Warnsignale so fein sind und meistens so langsam auftreten, dass diese vom (schnellen) Lebensrhythmus der Athleten gar nicht wahrgenommen werden (können).

Im Folgenden möchte ich Ihnen gerne ein paar Anregungen und Tipps zum Thema Regeneration mit auf den Weg geben. Meine Erfahrungen haben gezeigt, dass die folgenden drei Bereiche 95 Prozent einer guten und schnellen Erholung ausmachen:

  • Trainingsplanung/Periodisierung
  • Ernährung
  • Schlaf

Trainingsplanung

Jeder vernünftig strukturierte Trainingsplan enthält zwei bis drei leichtere Trainingstage pro Woche und je nach Trainingszustand in jeder dritten oder vierten Woche eine Entlastungswoche. Am Jahresende folgt dann eine längere Erholungsperiode von bis zu drei Monaten. Grund für diese Periodisierung ist, dass die verschiedenen „Bausteine unseres Organismus“ je nach Belastung unterschiedlich lange für die Regeneration benötigen. Bei einem Intervalltraining im Schwimmbad können 30 Sekunden Pause ausreichen, um die nächsten 100 Meter mit der gleichen Geschwindigkeit zu absolvieren. Nach einem Wettkampf dagegen kann es sein, dass dieser auch nach einer Woche noch zu spüren ist und jede Trainingseinheit zur Qual wird. Von den Faktoren, die wir aktiv beeinflussen können, ist es der Flüssigkeitshaushalt, der sich innerhalb weniger Stunden ausgleicht. Auch die Glykogenspeicher haben sich spätestens nach zwei Tagen wieder
normalisiert. Während die Muskulatur sich nach drei bis sieben Tagen wieder einigermaßen erholt hat, benötigen Sehnen und Bänder bis zu drei Wochen, im Falle einer eingefangenen Stressfraktur dann schon eher ein bis zwei Monate. In dieser Zeitperspektive ist auch die neuromuskuläre Erholung zu sehen. Bestes Beispiel hierfür ist, dass vier bis sechs Wochen nach einem Marathon oder einer Langdistanz nur sehr selten ein zweites schnelles Rennen möglich ist. Nicht zu unterschätzen ist die mentale Erholung. Zu welchem Zeitpunkt habe ich wieder genügend Motivation und mentale Kraft aufgebaut, mich im Training erneut für ein gutes Rennen zu schinden.

Weiterlesen kannst du im Link unten!

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Titelbild Coaching

Tritime: Coaching einmal anders

Coaching – einmal anders

Abseits von Grundlagenausdauer und Pulsfrequenzen

Coaching verbinden die meistenAthleten sofort mit Zeitvorgaben,Herzfrequenzen,Laktatwerten,Wattzahlen,
Intervallen und so weiter.Auch wenn diese Daten für ein individuellesTraining von großer Bedeutung
sind, vergessen viele Sportler, dass das Gebilde Trainingslehre sehr komplex ist und aus einer Vielzahl
von Bausteinen besteht.

Laufen in den Bergen von Playitas, Hannes Hawaii Tours

Was verstehen wir unter Coaching? Ganz einfach: Wie erreiche ich am besten meine Ziele? Aber: Was ist mein Ziel? Möchte ich schneller werden oder einfach nur meinen allgemeinen Gesundheitszustand verbessern? Steht der Spaß an der Bewegung an erster Stelle oder möchte ich mein persönliches Leistungspotential unter Berücksichtigung meines Lebenswandels, soweit es geht, voll ausschöpfen? Jeder Athlet definiert seine ganz persönlichen Ziele. Darüber hinaus
unterscheiden sich die Sportler auch durch die Bereitschaft, bisherige Grenzen zu durchbrechen, um die gesetzten Ziele zu erreichen. Neben dem täglichen Training sollten die Ausdauersportler bei ihren Planungen die folgenden Faktoren berücksichtigen:

  • Zeitbudget
  • finanzielle Möglichkeiten
  • Wissen
  • Erfahrung
  • Umgebung
  • Umsetzung

Zeitbudget
Eine Woche besteht aus sieben Kalendertagen mit jeweils 24 Stunden. Dieses ist gleichzusetzen mit 168 Stunden für das individuelle Lebensmanagement. In aller Regel müssen davon drei große Zeit Blöcke abgezogen werden. Circa 50 Stunden für die Arbeit. 14 Stunden für Zubereitung und zum Einnehmen der Mahlzeiten sowie mindestens 49 Stunden Schlaf. Verbleiben 55 Stunden für die Familie, Freunde, Hobbies, Sport, Einkaufen, Körperpflege, kulturelle Aktivitäten oder auch einfach nur nichts tun. Das entspricht acht Stunden. Täglich. Urlaub und Feiertage nicht inbegriffen. Auf den ersten Blick erscheint diese Zahl sehr hoch. Verschieben sich jedoch ein oder mehrere der oben aufgeführten großen Zeit Blöcke, ändern sich auch die restlichen Zeit Budgets. Aus der rein sportlichen Brille ist das Hauptziel des Coachings ziemlich einfach. Wie kann der Athlet die zur Verfügung stehende Zeit optimal nutzen beziehungsweise welche Möglichkeiten existieren, an der einen oder anderen Stelle des Alltages mehr Zeit für den Sport herauszuholen? Da das Leben aber nicht nur aus Arbeit, Sport und Schlafen besteht, sollten diese in einem gesunden Verhältnis zu den persönlichen Lebenszielen stehen. Dies kann insbesondere dann, wenn das Training vor einem wichtigen Wettkampf nicht leiden soll, erhebliche Auswirkungen auf das Seelenleben haben. Aus einem 90-minütigen Schwimmtraining werden inklusive Wegezeiten und Small-Talk häufig drei Stunden. Regeneration und Lustlosigkeit für weitere anschließende Aktivitäten nicht inbegriffen. Verzichtet der Athlet auf die notwendige Regeneration, bedeutet dies Stress für den Körper und macht uns schwächer statt stärker. Viele von uns erinnern sich bestimmt daran, wie wir uns mit dem Einstieg ins Berufsleben nach einem Acht-Stunden-Tag ausgelaugt gefühlt haben. Und das (in aller Regel) ohne körperliche Schwerstarbeit. Kommt am Arbeitsplatz oder in der Beziehung noch mentaler Stress hinzu, so verändert sich das Verhältnis von Training und Regeneration zusätzlich noch zu Lasten des Athleten. Glücklich können sich diejenigen schätzen, die den Weg zur Arbeit oder längere Pausen in das tägliche Training einbinden. Sie nutzen die klassischen unproduktiven Verteilzeiten für ihre Wettkampfvorbereitung. Eine weitere Form der Zeit Optimierung ist das ganz frühe oder späte trainieren. Gerade am Morgen ist der Sportler noch Herr der Lage…

Hier unten kannst du den kompletten Artikel weiterlesen.

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Resilienz ist schwierige Lebenssituationen ohne anhaltende Beeinträchtigung zu überstehen.

Extremsport und Resilienz

Resilienz und Extremsport

Resilienz ist sicher eine von die Modewörter den letzten Jahren gewesen. Google definiert Resilienz so: Psychische Widerstandskraft; Fähigkeit, schwierige Lebenssituationen ohne anhaltende Beeinträchtigung zu überstehen.

 Wenn wir unseren Sport machen, das Training jahrelang in unsere Leben integrieren, entsteht automatisch eine bestimmte Resilienz! Wenn wir dann noch die Wettkämpfe haben die manchmal mehrere Tage ohne Pause stattfindet entsteht noch eine ganz andere Resilienz. 

Resilienz ist schwierige Lebenssituationen ohne anhaltende Beeinträchtigung zu überstehen.

Hier ist alles natürlich relativ zu das was du schon in dein Leben erreicht / erlebt hast. Wenn du in eine Seifenblase aufgewachsen bist mit einen ständigen Regenbogen am Himmel, wo alles immer perfekt war, dann kann einen einzigen Blick von z.B. ein Arbeitskamerad dich umwerfen oder eine scheinbar harmlose Satz. 

Physisch ist es nicht anders. Die meisten Menschen bekommen schon Panik wenn sie mit Fahrrad unterwegs sind und eine kleine Berg taucht an die Strecke auf. 

Wenn du noch nie mit ein Fahrrad gestützt bist ist es schon schlimm in stehen umzufallen (auch wenn du nur ein paar Schrammen am Knie bekommst). 

Je mehr du erlebst, doof ausgedrückt sogar, je mehr du überlebt hast , je stärker macht es dich. 

ABER nur zu ein bestimmten Punkt! 

Wir Menschen sind einfach unterschiedlich. Einige Menschen können nur einen sehr niedrigen Resilienz entwickeln, aber frage mich nicht warum… es ist einfach nur so. 

Was aber cool ist: Jemand mit einen sehr niedrigen Resilienz würde kaum sich ein Sportart aussuchen wie Triathlon, und wenn doch, (was ja toll wäre) könnte nur zwei Sachen passieren. Der Person mach Triathlon nur eine sehr kurze Zeit ODER der Person wird nicht nur Physisch von Monat zu Monat stärker auch die Resilienz wir immer besser und besser. 

Bilder zum mentale Stärke

Ist das nicht eine verdammt gute Grund mit Triathlon anzufangen?

Niemand muss mit Ironman, oder sogar Doppel oder Tripple Ironman anfangen! Schon wenn du dich überwindest im Regen joggen zu gehen wirst du (mental) stärker, wenn du jetzt in der Früh wenn es außen noch dunkel ist, in das kalte Wasser im Hallenbad springst wirst du stärker. Dein Kalender ist voll aber du schaffst dein Training trotz dem, auch das macht dich stärker! 

Es macht dich sogar (mental) stärker wenn du ab und zu dein Training NICHT machen kannst! Das Leben ist kein Ponyhof aber wir müssen damit zurechtkommen sonst können wir definitiv Höchstleistungen vergessen! 

Im diesen Sinne, keep on Training!!!

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Triathlon Camp Hannes Hawaii Tours und Triathlon Trainer Bennie Lindberg

Triathlon Training Camps 2020

Mit Hannes Hawaii Tours

Triathlon Camp Hannes Hawaii Tours und bennie Lindberg

 Einsteigercamp 11.01-18.01.2020, Playitas, Fuerteventura LINK

TriCamp 07.03-21.03.2020, Playitas Fuertebventura LINK

Einsteigercamp 16-23.05, Font De Sa Cala, Mallorca LINK

Einige Seiten über Schwimmen, Radfahren und Laufen

Hier eine kleine Auswahl von mein Gigathlon-Buch, Seiten: 61-62

Die allgemeine Vorbereitungsperiode

This is it! Jetzt hast Du Dir ein Ziel gesetzt und solltest im Idealfall mit der Vorbereitung beginnen. Aber auch, wenn Du darauf brennst, mit dem Training zu beginnen und gut ausgeruht bist, lohnt es sich, das Ganze ein wenig zu planen. Erinnern wir uns an ein paar grundlegende Prinzipen: Das Training sollte progressiv sein, ist zunächst allgemein und wird dann immer spezifischer. Ideal ist eine Kombination von allgemeinem und speziell auf die Erfordernisse des Gigathlon ausgerichtetem Training. Wer aber nur maximal sechs Stunden Zeit pro Woche hat, kann sich auch mit einem weitgehend gleichbleibenden Trainingsablauf und -umfang sinnvoll vorbereiten, indem er von allgemeinen Trainingsformen zu Gigathlon spezifischen Formen wechselt und darüber hinaus auch die Intensität erhöht.

Auf den Punkt gebracht: Ganz gleich, in welcher Kategorie Du an den Start gehst und zu welcher Leistungsklasse Du gehörst – eine Basis solltest Du Dir auf jeden Fall erarbeiten, bevor das intensivere Training beginnt. In der Vorbereitungszeit brauchen alle Athleten auch Kraft- und Stabilisations-training. Mit diesem Thema werden wir uns ausführlicher im nächsten Kapitel befassen. Besonders Team of Five Gigathleten bietet die allgemeine Vorbereitungsperiode ausgezeichnete Möglichkeiten, Ausflüge zu anderen Gigathlon-Disziplinen zu unternehmen und neue Sportarten für sich zu entdecken. Wenn wir gleich fünf Diziplinen für den Gigathlon trainieren, kann das unsere Ausdauer nur verbessern. Nach dem Aufbau der Grundlagenausdauer folgt das spezifischere Training. Die Zeit des Grundlagenausdauertrainings fällt allerdings oft genau auf jene Monate, in denen es vor der Haustür wirklich ungemütlich ist. Die Tage sind kurz, Wintersport ist kaum noch möglich, und draussen wird man beim Training fast immer nass. Was bleibt uns übrig?

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Bilder von Fuerteventura, Thumsee und Kona

Tritime: Trainingsmanagement

Trainingsmanagement: In Harmonie mit dem persönlichen Umfeld

Text: Bennie Lindberg, Triathlon Trainer, Triathlon Coach
Erschienen in: Tritime Magazin

Schule. Ausbildung. Studium. Arbeit. Eigene Wohnung. Feste Beziehung. Familie. Mit jeder „Lebensstufe“ ändern sich neben der zum Training verfügbaren freien Zeit auch die finanziellen Mittel für die Ausübung der geliebten Sportart. Dabei entwickeln sich allerdings Zeit und Budget meistens in diametrale Richtungen. Während sich bei den jungen, sich noch in der Ausbildung befindlichen Athleten fast alles um den Triathlonsport dreht und jede freie Minute für das Training verwendet wird, ändert sich dies spätestens gegen Ende des Studiums beziehungsweise mit dem Eintritt in das Berufsleben.

Regelmäßige Arbeitszeiten zwischen 7.30 und 18 Uhr, Überstunden, Seminare und Dienstreisen schränken den Bewegungsdrang erheblich ein. Auch wenn mit dem ersten „richtigen“ Gehalt der Traum vom edlen Carbonrenner in greifbare Nähe rückt, erhalten andere Dinge plötzlich einen weitaus höheren Stellenwert. Die erfolgreich absolvierte Ausbildung soll sich auch sichtbar auf den persönlichen Lebensstandard auswirken. Insbesondere die Befriedigung der ersten drei Stufen der „Maslowschen Bedürfnispyramide“ wie Grundbedürfnisse, Sicherheit und soziale Beziehungen stehen für viele gerade in den ersten Berufsjahren an oberster Stelle. Die Einrichtung der eigenen Wohnung, das neue Auto, trendige Kleidung und Urlaube in ferne Länder haben für viele junge Menschen Vorrang. Bezieht der junge Athlet die eigenen vier Wände mit seiner Partnerin oder gründet er sogar eine Familie, so wirken sich diese veränderten Rahmenbedingungen erneut auf den Sport aus. Das neue Equipment, aber auch das Training „leiden“ darunter. Wie schaffen es also trotzdem so viele Sportler, jahrein jahraus in absoluter Harmonie mit ihrem beruflichen und privaten Umfeld einen so anspruchsvollen Sport wie Triathlon zu betreiben? Die Zauberwörter in diesem Zusammenhang heißen Prioritäten setzen und Periodisierung.

Prioritäten
Triathlon ist eine Ausdauersportart par excellence, die es nicht zu unterschätzen gilt. Aus diesem Grund sollten Sie alles in Ruhe und wohl überlegt angehen. Berücksichtigt man, dass ein Mensch circa 8–10 Jahre optimales Training benötigt, um sein maximales Potenzial abzurufen, bringen Gewaltaktionen mit 2–3 Jahren Vollgas auf allen Kanälen trotz allem relativ wenig. Aber Triathleten sind ja geduldig. Und im Hinblick auf diesen langen Zeitraum, ist es auch kein Beinbruch, wenn Sie in dem einen oder anderen Jahr auch mal einen Schwerpunkt außerhalb des Triathlontrainings setzen. Außerdem können nach einer überschaubaren Pause die meisten Triathleten wieder stärker ins Geschehen eingreifen als vorher. Pause bedeutet in diesen Fall, das Training auf ein persönliches Minimum herunterzufahren und keine Wettkämpfe mehr zu bestreiten. Typische Anlässe sind Babypausen, Hausbau, Arbeitsplatzwechsel, Ausbildungsmaßnahmen und vieles mehr. Dies sind alles ganz normale Ereignisse und es besteht wirklich kein Grund zur Sorge. Wichtig dabei ist nur, nach der Pause wieder die Kurve zu kriegen, also das Training wieder aufzunehmen.

Periodisierung
Auf ein Jahr gesehen, bedeutet Periodisierung, dass Sie nicht zwölf Monate in ähnlicher Art und Weise trainieren sollen! Nach dem Erreichen Ihres Saisonhöhepunktes ist es Zeit für eine Auszeit. In diesen Wochen sollten Sie sich bewusst primär auf Dinge außerhalb des Sports konzentrieren: Partner, Familie, Freunde und persönliche Hobbys. Oder auf die Arbeit, sollten Sie diese vernachlässigt haben. Nach dieser Erholungsperiode, die bis zu drei Monate andauern kann und in der das Training nur eine unbedeutende Rolle spielt, wird es Zeit, je nach Zielsetzungen für die neue Saison, das Training zu intensivieren. Allerdings herrschen genau zu diesem Zeitpunkt in unseren Breitengraden aufgrund schlechter Witterung eher bescheidene Trainingsbedingungen, sodass sich bis Ende März der Aufwand noch in Grenzen hält. Somit steht Ihnen ein knappes halbes Jahr zur Verfügung, die eine oder andere Verletzung auszukurieren und Ihre sozialen Kontakte zu pflegen. Und trotzdem konnten Sie mit einem durchschnittlichen Zeitaufwand von 6–8 Stunden etwas für Ihre Grundlage tun. Und gerade hierin liegt auch der Schlüssel zum langfristigen Erfolg im langjährigen Triathlontraining. Es ist so wie beim Geben und Nehmen, Give and Take, Jing und Jang, alles sollte im Gleichgewicht sein. Wenn Sie dies schaffen, werden Sie kein Problem haben, sich in den kommenden sechs Monaten verstärkt auf das Triathlontraining zu konzentrieren. Und letztendlich sind hiervon wiederum eigentlich nur die letzten drei Monate vor unserem Hauptwettkampf die „sozial problematischsten Monate“. Sie trainieren bis zum äußersten und können kaum Energie für andere Aktivitäten aufbringen. Aber auch diese Zeit bietet zahlreiche Möglichkeiten, kurzfristige Schwerpunkte außerhalb des Sports zu setzen. Denn jede dritte bis vierte Woche eines gut strukturierten Trainingsplanes sollte normalerweise eine Erholungswoche enthalten. Diese sieben Tage bieten sich somit ideal für Verabredungen, Termine und Tätigkeiten an, die während der Belastungswochen verschoben wurden oder liegen geblieben sind. Nach dem Saisonhöhepunkt ist es umso wichtiger, sich erneut um die vernachlässigten Dinge des Lebens zu kümmern. Verfallen Sie unter keinen Umständen gleich wieder in alte Trainingsroutinen im Sinne des „nach dem Rennen ist vor dem Rennen“.

Fazit
Wenn Sie die oben beschriebenen Empfehlungen als Eckpfeiler in Ihrer Jahresplanung berücksichtigen, haben Sie eine Grundlage geschaffen, in der Sie ein effektives Training absolvieren können, bei dem Sport, Arbeit, Familie, Freunde und Hobbys in einer weitgehend ausgeglichenen Balance stehen. Sollten Sie jedoch danach streben, bei wichtigen Wettkämpfen in Ihrer Altersklasse immer ganz oben auf dem Stockerl zu stehen, sollten Sie Ihre Lebensplanung überdenken und diese auf eine leistungsorientierte Work-Life-Balance ausrichten.

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Halloweenschwimmen im kleinen Rothsee

Halloween am Kleiner Rothsee

Halloween-Schwimmen

Halloweenschwimmen im kleiner Rothsee

Am 31.10.2019 um 19 Uhr, Kleiner Rothsee, Parkplatz gegenüber von Birkach.

Wir sammeln wieder für Tierheim Roth! Bitte Kleingeld mitnehmen und gerne etwas (warmes) zu trinken und essen für hinterher!

Wir starten bei Dunkelheit um 19 Uhr. Schwimmen im Rothsee gescheit auf eigenen Gefahr! Wir empfehlen ein Neoprenanzug oder wenn du ohne Neo schwimmst ein Rescue Bouy. Erwartete Wassertemperatur 9-12 °C. Strecke ca. 400 Meter.

Bitte gib hier kurz Bescheid ob ihr cool genug seid um den Spaß mitzumachen und gerne auch wer mit was beitragen kann… wir freuen uns

die Willisikas

Einige Seiten über Schwimmen, Radfahren und Laufen

Hier eine kleine Auswahl von mein Gigathlon-Buch, Seite: 65

Velo:

Das Velofahren gestaltet sich bei Kälte, Schnee, Eis und Regen zweifellos etwas schwierig. Gut gelaunt und fit kommen wir durch den tristen Winter mit alternativen Ausdauerformen wie Langlaufen, Tourenge-hen, Joggen und auch Velofahren auf der Rolle oder auf dem Ergometer. Probiert doch auch einmal ein Kombinationstrainings aus und steigt nach drei Stunden auf Langlaufski noch für 30 Minuten aufs Velo auf der Rolle. Am Ende dieser dritten Trainingsperiode flüchten viele Athleten – und ganz speziell Velofahrer – auch Richtung Süden, um dort bei besseren Verhältnissen die ersten Grund-kilometer auf zwei Rädern zu machen.

Bike:

Auch fürs Biken gilt: Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Ausrüstung. Natürlich macht es mehr Spass, bei milden Temperaturen und im Sonnenschein über wunderschöne Berge und auf Singletrails im Wald zu fahren, aber unsere Ausdauer können wir schon jetzt trainieren. Ausreden zwecklos: Das Bike lässt sich mit Winter-reifen, Spikes und Schutzblechen ausstatten und kann bei fast bei jeder Temperatur und auf allen Strassenbelägen gefahren werden.

Training im Winter

«Als ich noch Triathlonprofi war und in Finnland lebte, habe ich mein Bike für den Einsatz im Winter mit Reifen bestückt, die Spikes hatten. Mit winter-tauglicher Radbekleidung, speziellen Winter-Radschuhen und dicken Handschuhen war es möglich, dass ich drei bis vier Stunden bei minus zehn Grad unterwegs sein konnte. »

Alternatives Wintertraining

«Im Winter versuche ich, so oft es geht, Skitouren zu machen. Das trainiert meine Ausdauer und ähnliche Muskel-gruppen wie beim Radfahren. Am wichtigsten ist jedoch, dass es meine Motivation oben hält. Im Frühjahr, wenn der Schnee geschmolzen ist, bin ich richtig hibbelig und freue mich riesig, wieder Velo fahren zu können.»  –  Andrea Clavadetscher, RAAM-Sieger und 7-Day Gigathlon-Teilnehmer 2002

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Tittelbild aus Tritime

Tritime: Herzenssache

Training mit Herzfreqenz

Training nach Herfrequenz  liegt nache an mein Herzen! Schließliech wurde der drahtlose Herzefrequenz-Messer  in Finnland erfunden und weitgehend weiterentwickelt.

Diesen Text habe ich für Tritime geschrieben:

Vergleicht man den menschlichen Organismus mit einem Automobil, stellt man sehr schnell fest, dass die Leistungsfähigkeit am meisten durch das Herz beziehungsweise den Motor beeinflusst wird. Ein größerer Motor mit mehr PS sorgt in aller Regel für eine schnellere Beschleunigung und höhere Geschwindigkeiten. Beim Menschen hingegen können nicht so ohne Weiteres „mehr PS“ eingebaut werden, um die Herzfrequenz unbegrenzt nach oben zu schrauben. Jedoch sind wir in der Lage, die Pumpkraft des Herzens zu optimieren, indem wir – unter Berücksichtigung einer ausgewogenen gesunden Ernährung und einem funktionierendem Stoffwechsel – unsere Leistungsfähigkeit durch zielgerichtetes Training verbessern.

Seit knapp 40 Jahren gibt es bereits tragbare Pulsmessgeräte. Stand zu Beginn der Entwicklung neben der Anzeige der aktuellen
Herzfrequenz und der Berechnung des Durchschnittspulses die Zeit- und Zwischenzeit- Messung im Fokus der Käufer, entwickelten
sich die Uhren in den letzten Jahren immer mehr zu kleinen Hochleistungscomputern. Die Möglichkeit, die wichtige Herzfrequenzvariabilität, die Aufschluss über die Regelmäßigkeit des Herzschlages hergibt, messen zu können, gerät für viele Sportler angesichts der Vielzahl an integrierten Rad-, Lauf-, Geschwindigkeits- und GPS-Funktionen fast schon in Vergessenheit.

Die ursprüngliche Eigenschaft, die Messung der Herzfrequenz, wird einfach vorausgesetzt. Auch hier ist ein Vergleich zum Automobil angebracht:

Heutzutage wird im Fernsehen fast kein einziges Auto mehr mit dem Argument verkauft, dass es den Käufer sicher von A nach B bringt. Im Vordergrund steht neben dem Design und der Leistung vielmehr der Lebensstil, den man mit diesem Auto verkörpern möchte. Wenn das Navigationsgerät dann dem Fahrer auch noch die eingehende SMS vorliest, fragt man sich, was das Auto oder, bezogen auf die Herzfrequenz, die Uhr nicht kann.

Im Link unten kannst du Alles in PDF Format lesen.

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Funktionelle- und Kraft-Training

Crossfit – Krafttraining

Core – Funktional – Crossfit – Zirkeltraining – Krafttraining?

Speziell in Triathlon aber auch mit Sportler von andere Extremausdauer Sportarten führe ich als Trainer oft folgende Diskussion:

BL: Machst du Krafttraining?

Athlet: Ja Coach, einmal in der Woche, dann mache ich Hot Iron!
(oder etwas anderes im Fitnessstudio: Core, Funktional Training etc.)

Dann wird es wieder Zeit die verschiedene Übungsformen zu definieren wie ich es sehe, was Lehrbücher oder Übungsleiter sagen ist egal, wichtig ist das wir die gleiche Sprache sprechen und hier gibt es immer sehr viel Aufklärungsbedarf.

Viele Athleten denken Krafttraining ist funktional Training, Core Training oder etwas anderes das du in Fitnessstudio oder was du zuhause machen kannst. Ganz falsch liegen die Athleten nicht, das bestätigt die goldene Regel der Sagt: „Use it or loose it“ ALSO locker für diese Zweck übersetzt: Alle Muskeln die du nicht benützt wirst du verlieren, na ja verlieren nicht aber die werden extrem schwach und kaum ansteuerbar!

Ich habe es selber auch nach viele Verletzungen und gebrochene Knochen erlebt. Nur den Arm heben zu können mit 1 kg Zusatzgewicht ist schon ein Krafttraining für diese Muskel. Wenn du 20 Jahre Stabi Übungen oder Core Training nicht gemacht hast, kann ein einzelner klassischer Situp für dich ein Kraftakt sein, wahrscheinlich schaffst du den nicht Mal.

ALSO um was geht es?

Core Training ist nichts anderes als Rumpf Training, oder Stabi! (also Übungen zu stabilisieren des Rumpfes). Hier baut man zur Stabilisierung, mit einfachen Übungen, ein Muskelkorsett um den Rumpf auf. Typische Übungen sind z.B. einen normalen Situp oder Plank. Ziel hier ist also Stärkung von den Muskeln die unseren Rumpf stabilisieren angesagt. Das ist wichtig um effektiv und ökonomisch vorwärts zu kommen und es ist wichtig um Verletzungen vorzubeugen.

JEDER Sportler der effektiv und verletzungsfrei länger als 3-5 Jahr Ausdauer Sport machen möchte sollte Core Training, Stabitraining, Rumpftraining oder Bauch- und Rücken-Gymnastik machen. Es gibt einfache Core Übungen die für Anfänger mit große Defizite zu empfehlen sind (z.B. Plank) aber auch schwierigere die dann in Richtung funktionelle Training gehen.

Der Ansatz für funktionelle Training ist wie der Name sagt eine Funktion in einer Übung einzubringen. Um es zu verdeutlichen: Eine normale Situp wird zu ein funktionelle Übung wenn du ein Ball zugeworfen bekommst und du wieder den Ball weg werft während du dein Situp machst. Bei funktionelle Training versucht man durch verschiedene Gewichte, Wiederstände oder Geräte zusätzliche Wiederstand zu erzeugen um ein vielfaltige Koordinative Reitz zu setzen. Liegestütze sind auch schöne Übungen aber wenn die z.B. auf ein Pezzi Ball gemacht wird oder mit die Füße in Schlingen hängend, verändert sich sofort der Anspruch.

Das funktionelle Training ist sehr gut und sehr abwechslungsreich. Normalerweise werden stabilisierende Muskulatur stark trainiert, und neue ungewohnte Bewegungsmuster gemacht. Für eine langfristige Ausdauerplanung kann funktionelles Training eine große Rolle haben wenn man die Übungen langsam aufbauen. Wenn man mit zu viel Kraft und eine schlechte Koordination ungewohnte Übungen macht ist die Verletzungsgefahr enorm. Darum gilt: erst möglich einfache Übungen wählen, wenn die beherrscht werden etwas schwierigere Übungen nehmen und als letztes Gewicht steigern. Auch für Funktionelle Training gilt der Regel: Ausdauer entwickelt sich relativ schnell, Muskeln brauchen doppelt so lang und Knochen, Sehnen, Bänder dreimal so lang! Oft ist es in funktionelles Training aber so dass die kleine untrainierte Muskeln und der Koordination den Gewicht der man stemmen kann so stark reduziert das ich es immer noch nicht als Krafttraining einstufen kann. Wenn du einen optimalen Gesundheitssport suchst würde ich hier bei funktionelle Training ansetzen.

Dann gibt es natürlich Variationen wie Crossfit wo verschiedene Übungen von Core, Funktionelle Training und Krafttraining zusammengesetzt werden in Serien so das ein HIIT (Hoch Intensives Intervall Training) entsteht und auch von der Dauer kommt es in Ausdauer Bereich rein. Früher hat man das Zirkeltraining genannt, jetzt werden nur die Übungen Intensiver und spektakulärer gestaltet und zusammengesetzt. Wenn du z.B. 20 x Strecksprünge + 20 x Liegestütze machst dann 20s Pause + 10 x Klimmzüge + 20 x Bankhüpfen und das wiederholst du dann 5 Mal, kannst du es Crossfit, HIIT oder Zirkeltraining nennen, mir eigentlich egal. Wenn wir dazu eine Langhantel nehmen und die Wiederholungen und Pausen anpassen können wir es auch z.B. Hot Iron nennen, und wenn wir dazwischen, da nach oder davor an den Box Sack schlagen „Boxtraining. Die Variationsmöglichkeiten hier sind enorm und fast jedes Jahr entsteht hier ein neuen Trend.

Diese Art von Training passt in einen Trainingsmix gut in Winter rein. Auch in Winter muss regelmäßig intensiv Trainiert werden und wenn es außen eisig und kalt ist passt sowas dann optimal als Indoor Training rein. Der Vorteil mit diese Art von Training ist, es macht das Training vielseitiger und es verbessert richtig gemacht den Lacktattoleranz, und den Abbaugeschwindigkeit von den entstandenen Laktat. Wenn zweckmässige Sprünge eingearbeitet werden, verbessert es auch die Elastizität und der Ökonomie beim z.B. Laufen.

KEINE von den oben genannten Trainingsformen würde ICH als Krafttraining bezeichnen. In Alle obengenannten Trainingsformen werden die Muskeln gestärkt, keine Frage aber mit Krafttraining verstehe ich etwas anderes: Du musst ran an den schweren SCHROTT!!

Du musst genug Wiederstand erzeugen. Wenn du den Muskel zum Erschöpfung bringst durch mehr Wiederholungen ist es intensives Ausdauertraining nicht Krafttraining. Wo setze ich die Grenze? Mehr als 20 Wiederholungen ist definitiv kein Krafttraining. Ich würde sogar runter auf 15 oder sogar 10 Wiederholungen gehen.

Ein typisches Krafttraining bei mir hat 6-10 Übungen für den größten Muskelgruppen, 1-3 Sätze mit 3 bis 10 Wiederholungen mit ein Gewicht das etwa 70-90% davon ist, was du einmal maximal stemmen kannst. Dazwischen ist eine Pause von 1-2 Minuten. Es ist also ein ganz gechillter Workout, viele Pausen und definitiv nicht etwas was du zuhause machen kannst, außer du hast Hanteln, Bänke etc. mit etwa 80-120 kg Gewicht zuhause!

Mit diese Form von Krafttraining kannst du dann die Nerven im Muskel aktivieren so dass die Muskeln besser funktionieren, du kannst günstige Hormonelle Veränderungen beisteuern (Testosteron Ausschüttung) und du kannst die Elastizität von der Muskel (oder eher Faszie, aber das wird jetzt zu lang zu erklären) verbessern und dadurch auch die Ökonomie wie der Muskel arbeitet.

Selten ist reines Kraftdefizit der Grund warum es sich lohnt Krafttraining zu machen. Untersuchungen haben ergeben dass in Ausdauersport, je länger die Distanzen sind (ultralauf, Ironman), je mehr profitiert der Athlet von Krafttraining. Einmal oder in Ausnahmefälle zweimal in der Woche gemacht entstehen auch bei ein Ausdauersportler keine befürchtete Muskelberge.

Quintessenz:

Niemand, Sportler oder nicht Sportler kann sich auf Dauer leisten auf Stabi oder Core Übungen zu verzichten.

Funktionelle Training bietet für viele Athleten neue Reizte und sollte nicht außer Acht gelassen werden. Vorsicht ist hier aber wichtig!

Crossfit, Zirkeltraining, Hot Iron, Boxtraining usw. können gute Intensive abwechslungsreiche Trainingseinheiten im Winter sein, ist aber klassisch gesehen kein Krafttraining da der Wirkung an die Nerven und Hormonen anders ausfällt. Auch hier langsam einsteigen sonst ist die Verletzungsgefahr enorm.

Wenn du Langdistanz oder Ultraläufe machst kannst du kaum auf Krafttraining verzichten (außer du trainierst 40 Std. in der Woche, das aber ist wieder ein anderes Thema.)

Mein Tipp: Mach dein Krafttraining an dein „Ruhetag“ und du hast doppelter „Erholung“!

Und zum Schluss noch: Bleib auch was diese Art von Training angeht flexibel. Wir gewöhnen uns an alles und irgendwann werden die Reize klein und uneffektiv. Wenn du ein großes Buffet bezüglich Übungen, Geräte und Trainingsformen vor dir hast findest du immer was Schönes, Spanendes und effektives zu machen!

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Bennie Lindberg beim Marathonlaufen trotz schwerer Verletzung

Schmerzen!

Schmerzen sind nur Schmerzen!

Bennie Lindberg beim Marathonlaufen trotz schwerer Verletzung

Es gab eine Zeit wenn ich sehr viel geschwommen, geradelt und gelaufen bin! Ich habe sogar (sehr) viele Triathlon Wettkämpfe gemacht. Über den Jahren ändert es sich!

Irgendwann machst du nicht nur Laufen du wirst zum Läufer, du fährst nicht nur Rad du wirst ein Radfahrer und du gehst nicht nur schwimmen du wirst ein Schwimmer.

Heute kann ich sagen ich bin Triathlet! Was ist so geil daran? Wenn du Triathlon Wettkämpfe machst, bist du Resultat getrieben! Wenn du zum Triathlet wirst, lebst du den Lebensstil!

Klar wir werden alle älter aber unsere Seele bleibt für immer jung! Schwimmen, Radfahren und Laufen kann man auch kürzer und langsamer, man kann sogar Teile weglassen und man bleibt trotz dem ein Triathlet!
Unserem Hirn haben wir jahrelang geschult und es macht weiterhin das was es vorher in Triathlon Training und Wettkampf gelernt hat.

Diese Satz liebe ich über alles und zweigt was in Hirn passiert:

Schmerzen sind nur Schmerzen! Erst wenn du gegen die Schmerzen kämpfst, statt die einfach nur wahr zu nehmen, fängt das Leiden an!

Schmerzen kannst du dann in der Alltag mit viele andere Faktoren ersetzen (viel Arbeit, lange Dauer, unbequem…), dann verstehen wir wie viel Kraft in diese Satz vorhanden ist!

Also, just do it!

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Niin kauan kun metri on metri…

Niin kauan kun metri on metri…

Bilder von Seppo Nuuttila und Team

Tämä kirjoitus perustuu omiin kokemuksiin ja havaintoihin joita sain tehdä Seppo Nuuttilan harjoitus ryhmässä yhdeksänkymmentä luvun alkupuolella. Yritän myös selvittää mitkä olivat menestyksen persusasiat ja sen analysoin omien kokemuksien ja tietojen kautta jota olen kerännyt viimeisen 25 vuoden aikana toimiessani triathlon ammattivalmentajana saksassa.

Menestys urheilussa ei koskaan tule ainoastaan harjoittelun kautta. Jotta pystyisimme ymmärtämään mitä teki ryhmästämme niin menestyksekäs, meidän täytyy matkustaa vieleä parikymmentä vuotta taaksepäin historiassa.

Kuusikymmentäluvun alussa suomen kestävyysjuoksu oli hukassa. Kestävyysurheilu, varsinkin pitkänmatkan juoksu oli kuitenkin suomessa, jo silloin, perinneurheilua. Avuksi haettiin Uudesta Seelannista Arthur Lydiard, ja siitä lähti pikku hiljaa, taas Suomessa nousu käyntiin. Tietysti Lydiardilla oli omat menetelmät ja niitä sovellettiin meidän olosuhteisiin mutta ehkäpä tärkein muutos syntyi päissä!

Ymmärrettiin että ainoastaan kova työ vie eteenpäin ja muutamia vuosia myöhemmin tulosta rupesi taas roppakaupalla syntymään. Jos katsoo kaikkien aikojen parhaat ajat 10.000 metrillä niin huomaa nopeasti että 1970 luvulla mentiin aivan älyttömän kovaa.

Seppo Nuuttila eli täysillä mukana monessa eri tehtävässä tähän aikaan. Tämä kehitti ajatustavan ja suhtautumisen urheiluun joka oli Nitille ainutlaatuinen.

Kun tuuli oli pikkuhiljaa tyytymässä yleisurheilun pulleissa purjeissa, Nitti siirsi asteittain fokustaan soutuun ja 80 luvun alussa nuori mies nimeltä Magnus Lönnqvist kyseli valmennusapua nuoreen urheilumuotoon nimeltä Triathlon.

Siitä se menestystarina sitten sai alkuunsa. Magnus ”Mankke” Lönnqvist oli innokas urheilija jolla oli uskomattoman paljon lahjoja kestävyysurheiluun. Alussa Magnus ja Nitti yrittivät löytää hyvän systeemin millä tulosta tulee Triathlonin pitkillä matkoilla, sillä tavoite oli aina selvä: Hawaiin Ironman kisa! Muutaman vuoden kokeilemisen jälkeen tulosta syntyi. Vuonna 1986 Mankesta tuli pitkän matkojen Euroopan mestari ruotsissa ajalla 8.40

Manken rooli Suomen triathlonurheilun ensimmäisenä Teräsmiehenä on kiistaton. Hän oli lajille, ja meille muille hieno esikuva ja ennen kaikkea hän opetti meille miten Triathlonista voi tehdä itselleen ammatin.
Itse tulin mukaan Nittin ryhmään vuonna 1989. Jolloin Pauli Kiuru oli jo ehtinyt olla kahdesti Hawaiilla 10 sakissa.

Kun ajattelen menneitä aikoja ja syitä siihen että menestyimme, monet haluaisivat heti nähdä harjoitteluohjelmia. Nekin tulevat myöhemmin tässä artikkelissa, mutta ne eivät mielestäni ole asian ydin.
Asian ydin, menestyksen salaisuus oli mielestäni asenteesta kiinni!

ASENNE
Nitiltä kuulimme jatkuvasti tarinoita 60 ja 70 luvulta, uskomattomista harjoitteista, älyttömän kovista jätkistä, ja yleensä kovasta suhtautumisesta urheiluun. Nitti vaan kertoi omista kokemuksista ja me kuuntelimme korvat pystyssä. Nitillä oli uskomaton taito kertoa (todellisia) tarinoita ja hänellä oli valtava kokemus erilaisista urheilulajista.

Nitin talliin ei kuulunut ainoasataan Triathlon urheilijoita (meidän neljän lisäksi Katariina Laakkonen silloin Ebeling, Ghita Gerkmann silloin Jahrlström, ja myöhemmin Tomppa Söderström, Mika Luoto, Olivier Bernard etc.). Vedimme Kuntopiiriä Motocross maailmanmestarin (Pekka Vehkosen) kanssa, katseltiin miten Nitti juoksutti maailmanluokan sulkapalloilijaa Pontus Jänttiä kulmasta kulmaan ja joimme kahvia Olympiavoittaja Pertti Karppisen kanssa. Kaikki kehitti luonnetta.

Asenne oli kova mutta kuitenkin kannustava. Kovalla asenteella en tarkoita että harjoitukset olisivat olleet älyttömän kovat. Kaikki harjoitukset olivat mahdollisia tehdä. En muista koskaan nähneeni harjoitusohjelman jossa olisin heti ajatellut. Tätä en pysty tekemään. Se ei tehnyt asiasta kovaa.

Kovaa oli se että ohjelmasta aina pidettiin kiinni. Lumeton Tammikuu Suomessa, melkein 20 astetta pakkasta ja ohjelmassa lukee neljä tuntia pyöräilyä. Kukaan meistä ei olisi ajatellutkaan kysyä Nitiltä muutosta ohjemaan.

Bennie Lindberg auf die Ironman Laufstrecke 1992 in Roth

Meillä oli tavoite! Meillä oli Nitin ohjelma jonka vei meitä eteenpäin, meidän omaan päämäärään. Luotimme kaikki 100 % ohjelmaan ja siihen että harjoittelimme oikein.

Olimme kaikki ammattilaisia, mutta meillä ei kuitenkaan ollut managereita. Olimme itse syksyllä etsineet yhteistyö kumppaneita, ja marssineet firmaan allekirjoittamaan sponsorisopimuksen.  Meillä ei ollut ainoastaan vastuuta itseämme kohtaan, halusimme myös antaa jotain takaisin sponsoreille. Monta kertaa istuimme tämän vuoksi eri Ironman kisojen jälkeen ihan töttöröö lehdistökeskuksessa ja kirjoittelimme juttuja suomen lehdille.

Manken oppi oli tuottanut tulosta: Julkisuus ja Sponssi kulkee käsi kädessä ja mitään ei tule ilmaiseksi.

Tietysti tämä loi painetta mutta hyvää painetta. Muistan miten Paulia aina harmitteli kun hän kertoi tuttaville että hän lähtee nyt talveksi Uuteen Seelantiin ja Australiaan ja he toivottivat: Hyvää lomaa!! Lomalle ei ollut aikaa, olimme siellä harjoittelemassa! Jos asia haittasi meidän kehitystä urheilijana sitä ei kerta kaikkiaan tehty.

Muistan myös Paulin laskeneen että jos hän jokaisena päivänä lintsaa vaan 5 minuuttia harjoitteluohjelmasta se tarkoittaa 30 tuntia vuodessa. Tämä tarkoittaa suurin piirtein kaksi viikkoa harjoittelua!

YKSINKETRAISUUS
Niin kauan kun metri on metri ja sekunti on sekunti, harjoittelu on hemmetin yksinkertaista
– Seppo Nuuttila

Heti kun sain ensimmäisen harjoitusohjelman käsiini (silloin se kirjoitettiin paperille tai lähetettiin faxilla) ohjelman yksinkertaisuus hämmästytti!
Yksinkertaisuudessa piilee mielestäni toinen menestymisen salaisuus. Harvoin menestyminen on siitä kiinni miten ohjelman yksityiskohdat näyttävät. Menestyminen on kiinni harjoittelusta ja nimenomaan kovasta harjoittelusta!

Aisaa kuvaa hyvin yksi Nitille suunnattu kysymys jossain luennossa jossa joku kysyi jos vedämme leukaa kuntopiirissä myötä tai vasta otteella! Tämä oli Nitille esimerkkikysymys joka todisti että kuuntelija ei ollut ymmärtänyt kuntopiirin tarkoitusta ja että kysyjä oli hukkumassa epäoleellisiin pikkuseikkoihin. Yleensä harjoitteluohjelmassa luki ainoastaan harjoituksen pituus (useimmiten tunneissa) ja syke.

Tunti juoksua sykkeellä 140-145 on esimerkki tavallisesta harjoituksesta.

Monta kertaa harjoittelimme yhdistelmäharjoituksia silloin ohjelmassa saattoi olla yksi tunti pyöräilyä sykkeellä 130-140 plus yksi tunti juoksua sykkeellä 140-145.

Jos kyseessä oli pidempi yhdistelmäharjoitus, ohjelmassa luki esim.: Uintia 1 t. (kelausta) + Pyörää 1 t. = 130-140 + Juoksua 1 t. = 140-45

NOUSUJOHTEISUUS
Aloitimme aina harjoittelun syksyllä todella alhaisilla määrillä. Vuosi vuodelta tämä aloitustaso nousi samalla kun oma kunto vuosi vuodelta parantui. Kuukausittain harjoitusmäärät nousi noin kahdella tunnilla viikossa ja harjoitusmäärien nosto seurasi aina kevennetyn viikon jälkeen. Se että Nitti uskalsi pitää ohjelmat yksinkertaisina, mahdollisti sen että ohjelmien kokonaisrasitus pysyi hallinnassa. Tämä mahdollisti oppikirjamukaisen nousujohtoisen harjoittelun. Jos joku haluaa tunteja kuulla niin viikon maksimiharjoitusmäärät (Harjoitusleirillä) liikkuivat loppuvuosina siellä 25 tunnin paikkeilla.

TIETEELLISUUS
Nyt kun jälkeenpäin ajattelen harjoitteluamme voin ainoastaan todeta että olimme aikaamme edessä! Sykemittarin käyttö kuului jokaiseen päivään, kävimme säännöllisesti erilaisissa uinti, juoksu ja pyörätesteissä mittaamassa suorituksiamme. Vauhdit, Wattit, hapenotto, kynnykset ja varsinkin suorituksen taloudellisuus olivat aina tiedossa Mutta ei siinä kaikki! Kävimme myös Jyväskylässä KIHU:ssa mittaamassa ja analysoimassa esim. juoksua. Muistan elävästi Nitin kommentti siihen että minun vasemman jalan kosketusaika massa oli 3 sadasosasekuntia pidempi kun oikean jalan kosketusaika. Nitin kommentti: Mitata voi paljon mutta ainoastaan jos pystyt jollain harjoitteella muuttamaan asian sillä on merkitystä!

Uudessa Seelanissa ja USA:ssa kävimme radalla pyörän kanssa testaamassa erilaisia vanteita Ironman kilpailuun. Leireillä mitattiin ortostaattisia sykkeitä, vaihteluja sykkeissä (HRV) ja piirrettiin siitä jopa käsin erilaisia käyriä jotta palautuminen harjoitteluista olisi tiedossa.

Joimme pitkissä kilpailussa Fresubin nimistä Juomaa josta 50% energiasta tuli hiilihydraatteista, 30% rasvasta osa (MCT rasvaa) ja 20% proteiinista, aikaan jolloin kaikki vannoivat hiilihydraateihin.

Jos tuli ongelmia terveyden kanssa, aikaa ei turhaan kulutettu vaan mentiin heti hierojalle, fysioterapeutille tai lääkärille.

Korkeanpaikan harjoittelu tuli ohjelmaan vuodesta 1992. Ensin Oberstdofin vuorilla, myöhemmin USA:n Flagstaffissa.

Nitin toteamus että valmennus ei ole tähtitiedettä ja maalaisjärki riittää pitkälle jos muut tekijät kuten asenne ja kova harjoittelu ovat kohdallaan, pitää tänäkin päivänä varmasti paikkansa!

Täytyy muistaa että moni näistä ”tieteellisista” toimenpiteistä tuli ohjelmaan vasta uran loppu puolella ja näillä konsteilla pyrittiin saamann viimeiset minuutit loppuajasta pois. 

AMMATTIMAISUUS
Mainitsin jo että kaikki urheilijat Lahjomattomissa sai elantonsa urheilusta. Olimme itse vastuussa siitä että löytäisimme tukijoita! Siitä että meillä oli varaa viettää talvet tarvittaessa ulkomailla, tai että meillä oli varaa matkustaa kisoihin.Meillä oli tukijoita joka mahdollisti sen että meillä ei koskaan ollut sitä tunnetta että toisilla olisi asiat jotenkin ollut paremmin. Jos emme olleet tyytyväisiä johonkin asiaan se yritettiin muuttaa. En muista koskaan kuulleeni keneltäkään ryhmässämme siitä että hän olisi valittanut että jollain toisella on paremmat mahdollisuudet harjoitella. Tietysti tämä antoi paljon itseluottamusta.

Tämä myöskin vaikutti siihen miten harjoiteltiin! Harjoittelu oli työtä ja se vaan oli tehtävä samantekevää tekikö mieli vai ei, mutta ei siinä kaikki. Myös palautuminen kuten säännöllinen yöuni ja käynti hierojalla oli osa työtä.

Heti tärkeiden kisojen jälkeen ja loppuvuodesta businesspuoli oli hoidettava! Mikä on minun myyntivalttini? Miten pystyn myymään itseäni ja suorituksiani. Saanko tarpeeksi julkisuutta jotta olisin mielenkiintoinen sponsorointikohde?

Kun Idea oli valmis toimittiin kun urheilussa: Työ oli tehtävä! Anomukset piti kirjoittaa, puhelut piti soitta ja vaikka 20 kertaa luuria löytiin korvaan, periksi ei saannut antaa!

HARJOITTEET
Tietysti meillä oli säännöllistesi toistuvia harjoitteita jotka loivat harjoittelun perustan. Miten hienosti eri osat täydensivät toisiaan, olen vasta myöhemmin ymmärtänyt!

Yksi ohjelman peruspilareita oli voimaharjoitus joka oli ympäri vuoden ohjelmassa. Voimaharjoitukset olivat ihan perus voimaa, siis perusliikkeillä kuten esim.: rinnalleveto, penkkipunnerus, jalkakyykky, penkillenousu ja tyypillinen sarja oli 3 x 10 toistoa x 70% maksimista.

Myös Kuntopiiri oli syksyllä, talvella ja keväällä ohjelmassa. Tehtiin 7-10 kovaa liikettä ja ne aina 30-40 Sek. täysillä jonka jälkeen seurasi 30-20 Sek. Paultus. Nykyään tätä harjoittelua kutsutaan nimellä Crossfit tai HIIT harjoittelu. Syksyllä ja talvella kuntopiiri oli aina viikon kovin harjoitus.

Menestys triathlonin pitkillä matkoilla on monesta asiasta kiinni ja voimaharjoittelun ja kuntopiirin ansiosta olimme ainakin lihastasolla hyvin valmistautuneita Ironman kisaan.

Melkein päivittäin meillä oli ohjelmassa myös yhdistelmäharjoituksia. Mitä lähemmäs kilpailukautta tultiin sen lajinomaisemmaksi yhdistelmäharjoituksista tuli. Talvella saatettiin ensin hiihtää sitten juosta ja lopettaa harjoituksen uinnilla.

Keväällä ja kesällä järjestys oli melkein aina Uinti + Pyöräily + Juoksu. Yhdistelmäharjoitukset vaativat ennen harjoitusta hieman enemmän järjestelyä (Fillari tai sukset autoon, Juoksukamat ja uimakamat mukaan, juomat ja eväät piti muistaa ja sitten vaatteet harjoittelun jälkeen.) Yhdistelmäharjoitukset tekivät harjoittelusta lajinomaisen , ja pidempiä, ja siinä säästyi arvokasta aikaa kun ainoastaan lähdettiin kerran päivässä harjoittelemaan ja suihkuun!

Uinti, pyörä ja juoksu harjoittelu oli kuten jo aikaisemmin mainitsin pääosassa hyvin yksinkertaisia.

Uintiharjoittelu perustui karkeasti kuuteen harjoitteeseen:

1. TV (tasavauhti) Kelaus pituus yleensä 30-60 min.
2. Nousevat 500, siis 2000m yhtämittaan ja jokaisen 500m jälkeen vauhtia nostettiin niin että viimeinen 500 oli sitten jo melkein täysillä.
3. Nousevat tonnit, 3000 yhtämittaan ja viimeiset 1000m melkein täysillä
4. 10 – 15 x 200 niin kovaa kun pystyttiin mutta kaikki yhtä kovaa. Palautus n. 45s 
5. Pitkä uinti 1 ½ t. jossa sisältönä luki joko lyhyet vedot 50-200m tai pitkät vedot 400+
6. Viimeisenä harjoitteena tehtiin varsinkin Uuden Seelannin harjoitteluleirillä Paulin kanssa melkein viikoittain toistuvia avovesiuintikilpailuja pituudeltaan 1-3 km 

Pyöräharjoittelu oli yhtä yksinkertaisesti rakennettu kun uintiharjoittelu. Suurin osa harjoituksista olivat tasavauhtisia lenkkejä tai lenkkejä nousevalla teholla niin että jälkimmäinen puolisko poljettiin hieman korkeimmilla sykkeillä kun ensimmäinen. Pituudeltaan lenkit olivat tunnista viiteen tuntiin ja koskaan ei ajettu pitempiä lenkkejä kun 5 tuntia! Vauhti oli aina reipas ja jos meillä oli kevyitä palauttavia lenkkejä, ne olivat korkeintaan 45 min. pitkät.

Vahtia tuli 5-10 km vedoista joita sitten tehtiin 3-6 kappaletta melkein täysillä tai sitten käytiin pyöräilykisoissa. Keväällä ja varsinkin kesällä 10 km vedot olivat melkein viikoittain ohjelmassa.

Juoksu seurasi samoja linjoja. Ohjelmassa oli aina tasavauhtijuoksua puolesta tunnista kahteen tuntiin.

Vauhti pitkissä juoksuissa oli yleensä aerobisen kynnyksen tuntumassa ja puolen tunnin TV juoksut saattoivat jopa nousta anaerobiselle kynnykselle.

Palauttavia juoksuja meillä oli harvoin ohjelmassa mutta jos juostiin hiljaa niin korkeintaan 30 min.

Tosin VL:ää elikkä vauhtileikittelyä oli silloin tällöin ohjelmassa jolloin ohjelmassa luki esim. juoksua 1t. VL 120-150. Elikkä Juoksua mielen mukaan vaihdellen 120 ja 150 sykkeen välillä.

Kun juostiin kovaa, vedettiin esim. radalla 6 x 1000m vetoja. Harjoiteltiin vähän samaan tyyliin kun uinnissa, juostiin niin kovaa kun pystyttiin mutta niin että kaikki vedot olivat yhtä nopeita. Välillä tämä harjoitus korvattiin juoksukisalla tai leirillä Paulin kanssa vedettiin Lydiardin oppien mukaan rannalla hiekkadyynivetoja. Nykyään sitä kutsuttaisiin HIIT harjoitteluksi.

Lopuksi minun täytyy vielä mainita kaksi yhdistelmä harjoitusta josta toinen oli kesällä melkein viikoittain ohjelmassa ja toinen ainoastaan kaksi kertaa vuodessa.

Yksinkertainen mutta erittäin tehokas triathlon harjoitus oli uinta 15 min. + pyörää 30 min. + juoksua 15 min.. Nopeat vaihdot ja kaikki niin kovaa kun päästiin. Vaikka harjoittelua oli yhteensä ainoastaan tunti, tämä oli aina päivän ainoa harjoitus.

Pitkä testi tehtiin kahdesti vuodessa jolloin ohjelmassa oli 3 km uintia + 120km pyöräilyä + 30 km juoksua. Idea tällä harjoituksella oli löytää pitkälle matkalle sopiva vauhti, ja samalla vahvistaa itseluottamusta joko siihen että uskaltaa mennä alussa tarpeeksi hiljaa tai lopussa tarpeeksi kovaa.

Testi pyrittiin tehdä mahdollisimman tasaisesti sykkeellä joka oli lähellä aerobista kynnystä. Suomessa kynnykset määriteltiin päivä tai kaksi ennen testiä joka yleensä vedettiin joko Vierumäellä tai Pajulahdessa. Toinen testi tehtiin sitten Hawaiilla noin 10 päivää ennen kisaa.

Tämän testin perusteella Nitti ennakoi meidän Hawaiin Ironmanajat minuutin tarkkuudella ja se toimi näin: Uinnista, pyöräilystä ja juoksusta hän laski keskinopeuden viimeisestä kolmanneksesta ja tämä oli perusta Ironman vauhdille, ja meillä se toimi kuten jo mainitsin erinomaisesti!

YHTEENVETO
Harjoittelumme oli tarkkaa ja kovaa työtä!

Tarkkuus tuli lainomaisista testeistä ja siitä että useasti harjoiteltiin Nitin valvonnassa.

Emme harjoitelleet paljon mutta harjoittelimme tarpeeksi ja emme koskaan harjoitelleet turhaan.

Harjoittelu oli tasapainossa n. 15-20% uintia, n. 45% pyöräilyä, n. 25-30% Juoksua ja loput voimailua ja kuntopiiriä.

Yhdistelmäharjoitukset olivat olennainen osa harjoittelua.

Ohjelmien yksinkertaisuuden takia oli suhteellisen helppoa rakentaa ohjelma niin että se oli vuodesta vuoteen ja vuoden sisällä nousujohtoinen.

Koska harjoittelimme tehokkaasti ja käytimme voimailua ja kuntopiiriä hyväksemme pystyimme harjoittelemaan 30-40 % vähemmän kun muut saman ajan triathlon huiput, ja vältyttiin pitkälti urheiluvammoista.

Tänään 25 valmennusvuoden jälkeen en vieläkään muuttaisi mitään tässä systeemissä. Systeemi on niin suoraviivainen ja yksinkertainen kun mitä fysiologian oppikirjat kehottavat harjoittelemaan vieläkin tänä päivänä!

Yksinkertaisuudesta kiinnipitäminen vaati kuitenkin luonnetta. Aina harjoittelu ei voi olla hauskaa mutta harjoittelu tai lepo voi aina olla tuottoisaa.

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