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Autor: Bennie Lindberg

Möglichkeiten für Indoortraining im Fitnesscenter

Nach der Saison ist vor der Saison

Nach der Saison ist vor der Saison

Die meisten Athleten befinden sich noch im Off Season Modus. Langsam wird es aber auch Zeit den Körper von Herbstschlaf aufzuwecken und was gibt es besseres dafür als Stabi-Übungen! Jetzt vor eine neue Saison, können/sollen wir Kleinigkeiten ändern so dass der Körper immer einen neuen Reitz bekommt. Dabei ist es jetzt noch ziemlich egal ob du Läufer, Triathlet, Schwimmer oder Radfahrer bist. Ein stabilen und Kräftigen Rumpf ist A & O in jeden Sportart!

 Hier ein paar einfache und GUTE Übungen als Inspiration!

Ziel wäre 2 Mal in der Woche die Übungen zu machen. Immer 2-3 Sätze bis zur Erschöpfung.

 Wenn du kein Pezziball hast kannst du natürlich ein TRX oder Slingtrainer verwenden!

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Triathlon Trainingslager in Playitas mit Bennie Lindberg

Triathlon Camps 2019

Termine für Trainingslager 2019

Trainingslager Triathlon mit Bennie Lindberg

Für das Jahr 2019 kann ich zusammen mit Hannes Hawaii Tours sogar DREI unterschiedliche Trainingscamps anbieten.

Trainingscamp „Classic“ findet von 30.03-13.04.2019 auf FUERTEVENTURA in Playitas statt! Infos dazu findest du HIER

NEU für 2019 ist ein ROOKIE CAMP für Triathlon Anfänger 11.05-18.05.2019 das ich zusammen mit der Legende Hannes Blaschke mache! Auch dieses Camp findet unter perfekten Bedingungen in Playitas auf Fuerteventura statt Infos dazu findest du HIER

UND was mich sehr erfreut ist die Weiterführung von das „Endless Summer Camp“ in Bach Club Font de sa Cala auf MALLORCA.  Auch dieses Camp mache ich zusammen mit Hannes und es findet von 15-22.09.2019 Statt. Dieses Camp ist perfekt wenn du kein Bock auf Wettkämpfe hast ABER dein Triathlon Saison noch etwas verlängern möchtest. Sicher dient es aber auch den Athleten die noch später etwas „Sportliches“ vorhaben.

TIPP: Falls du dir überlegst irgendwann als Guide bei einen Trainingscamp zu arbeiten HIER findest du Informationen dazu! Schau rein – es lohnt sich!!

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Trainingscamp Beispielbild

Zwölf Gründe

Zwölf Gründe um Triathlon als Sport zu betreiben

Hier einige sehr, sehr gute Gründe warum Du im nächsten Jahr bei einem von meinen Triathloncamps dabei sein solltest:

  1. Ausdauertraining (wie locker schwimmen, Rad fahren und laufen ohne aus der Puste zu kommen) stärkt Dein Immunsystem. So bist Du besser geschützt z.B. gegen Grippe und andere Krankheiten.
  2. Triathlontraining schützt gegen Herzinfarkt, Schlaganfall und Bluthochdruck !
  3. Ausdauertraining trainiert auch die grauen Zellen im Gehirn und beugt so aktiv gegen Demenz und Alzheimerkrankheit vor
  4. Den Schweinhund zu überwinden, fühlt sich großartig an. Klar, manchmal ist es schwierig zu trainieren wegen Stress in der Arbeit uvm. , aber glaube mir, Du fühlst dich hinterher immer wie ein Sieger.
  5. Menschen die sich viel bewegen sind deutlich resistenter gehen Stress, als Menschen die sich wenig bewegen!
  6. Ausdauertraining beeinflusst direkt und messbar die Bildung von neuen Synapsen im Hirn und deine Kreativität wird gesteigert!
  7. Forscher haben herausgefunden, dass je härter du trainierst, desto besser hilft das Training gegen Depressionen.
  8. Regelmäßiges Training verbessert deine Schlafqualität!
  9. Die Knochen werden stärker und Bewegung schützt gegen Arthrose!
  10. Das Hirn schrumpft im Alter bei körperlich aktiven Menschen deutlich weniger als bei Menschen die sich nicht bewegen. Studien zufolge ist körperliche Aktivität der wichtigste Faktor, um lebenslang vor allem mental jung, aktiv und dynamisch zu bleiben.
  11. Mit drei Sportarten zur Auswahl bleibt das Training immer abwechslungsreich.
  12. Habe ich es schon erwähnt ? Auch wenn Du es mir jetzt noch nicht glauben magst: Triathlon macht einfach sehr viel Spaß und gibt mehr Energie zurück als Du Dir aktuell vorstellen kannst!

Glaubst Du nicht? Dann sei beim Triathlon Einsteigercamp von Hannes Hawaii Tours auf Fuerteventura dabei!

Sehen wir uns beim einer von meinen Camps? 

Ich freue mich auf Dich

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Collage über das triathlon Wochenende in Roth und Lahti, Finnland

Was für eine Wochenende

Das letzte Wochenende war sehr speziell!

Collage über das triathlon Wochenende roth, Lahti

Nicht nur ist unsere Tochter Ida gerade zum Welt gekommen, es war ein Wochenende mit viele große Veranstaltungen!

In Roth rock Alexander Bechtel seiner ersten Langdistanz hier ein kleine Bericht von ihn:

Erste Langdistanz geschafft (3.8km Schwimmen – 180km Rad – 42.2km Laufen)

Vielen Dank an alle, die mich am Sonntag virtuell oder an der Strecke der Challenge Roth angefeuert haben!!!

Habe meine erste Langdistanz in Roth in 9:05:45h absolviert und damit den 46. Gesamtplatz belegt (6. Platz in der Altersklasse). Bin sehr zufrieden, auch wenn ich mit den SUB 9h geliebäugelt hatte. Es ging allerdings keine Sekunde schneller, das haben mir auch die Sanitäter im Zielbereich bestätigt!

Bis auf die letzten 10-15km ist alles nach Plan gelaufen: War nach 55.30min aus dem Wasser, wo ich die meiste Zeit in meiner Komfortzone geschwommen bin. Auf dem Rad wurde es so ab Kilometer 140 schwer und die Wattzahlen sind etwas gesunken. Ich war dann nach 4.51h auf dem Rad eigentlich schon ziemlich bedient, War inklusive der beiden Wechsel wie geplant bei 5.50h Rennzeit auf der Laufstrecke und wollte einen 3:10h Marathon laufen. Das wäre eine 4:30min/km Pace und so bin ich auch los gelaufen. Ab Kilometer 30 konnte ich das Tempo allerdings nicht mehr halten und der Anstieg nach Büchenbach hat mir dann endgültig den Stecker gezogen.

So bin ich also mit gut 5min Verspätung ins Ziel getaumelt. Spaß hat es trotzdem gemacht, zumindest bis zur Hälfte des Marathons!

Gemeinsam mit meinen beiden schnellen Teamkollegen Alex Schmitt und Bernd Hagen konnte ich ausserdem den ersten Platz in der Teamwertung für für unser Team twenty.six e.V. Roth sichern!

Last but not least: Danke Bennie!

Und noch von meine Seite GLÜCKWUNSCH an alle Finisher und auch an alle die es versucht haben zu finishen! 

Premiere Ironman 70.3 Lahti, Finnland 

In Lahti waren Birgit und Kai Fügel sowie Oliver Brehm am Start!

Ein Bericht über das Rennen hat Kai schon für Tritime geschrieben und den Bericht findest du hier!

Und hier den Bericht von Oli:

Eigentlich sollte es Spaß machen

– Ein Wettkampfbericht von Oliver Brehm

Es ist erstaunlich wie schnell man unangenehme Dinge als Mensch verdrängen kann, einfach vergisst, als wären sie nie wirklich geschehen. Ist vielleicht auch gut so. Ich meine all der Ballast aus der Pubertät, die Hänseleien aus der Schule und die Unterdrückung durch größere Geschwister etc. Achso, habe ich ja gar nicht. Nur jüngere Brüder. War jetzt doch zu pathetisch irgendwie. Weiß auch nicht warum ich manchmal so abschweife. Egal.

Ich jedoch erinnere mich noch sehr genau an meinen Triathlon auf und zwischen den drei Nordsee-Inseln Amrum, Föhr und Sylt im letzten September – vor allem daran, dass ich ziemlich suboptimal vorbereitet war und den ganzen Wettkampftag gefroren habe. Nun ja, irgendwie scheine ich sowas anzuziehen. Und dabei sollte es diesmal ganz anders werden …

Ein See (nicht die Nordsee), Sommer (sogar Mittsommer), eine einfache Radstrecke (ohne Kurven, nicht windanfällig) und eine superflache, schnelle Laufstrecke. Dafür mit Ausland und die Strecke als echter Halb-Ironman, also 1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren und 21,1 km Laufen. Und dazu noch in Finnland. Okay, ich hatte nur drei Wochen Vorbereitung – meine Frau hat mich mit dem Startplatz als vorgezogenes Geburtstagsgeschenk überrascht. Und die Überraschung ist ihr echt gelungen. Es hätte ein schöner ruhiger Sommer werden können, die nächsten Wochen noch locker trainieren und dann langsam bis zum Saisonhöhepunkt am 2. September zum BerlinMan die Form aufbauen. Aber gut, dann halt schon ein echter Wettkampf vorgezogen am 30. Juni. In Lahti, Finnland. Letztes Qualifikationsrennen für die Halb-Ironman WM in Südafrika – und ganz ehrlich, wenn ich schon mal einen echten (halben) Ironman mache, dann möchte ich mich doch auch für die WM qualifizieren. Ist ja immerhin mein dritter Triathlon überhaupt. Ich gebe es offen zu die Zeiten meiner Potentiellen Gegner in der Altersklasse überprüft zu haben und war mir sicher mit einer Endzeit von 4:45 h eine kleine aber reelle Chance für die Qualifikation zu haben. Und mit dem Ziel im Auge, ohne spezifisches Training und eigentlich zu wenig Zeit bin ich also am Freitag vor dem Wettkampf nach Finnland geflogen. Mein Rad, die Ausrüstung und den Neo ordentlich verpackt und noch schnell Unterkunft und Leihwagen gebucht – mein über ein Reisebüro gebuchter Shuttle wurde kurzfristig am Donnerstag Mittag per Anruf abgesagt – ein Radkoffer passt nicht in den Minivan! Dafür müsste der Fahrer die Sitze ausbauen und das kann er nicht. Alles klar, oder? Als häufig Reisender hat man Erfahrung mit solchen kleineren Widrigkeiten und nimmt das sportliche Herausforderung an.

Nun, die Anreise hat super geklappt und das mit dem Mietwagen auch. Vom Flughafen zum Ironman-Check in fahre ich eine Stunde nach Lahti – der Wintersportort schlechthin in Finnland (zumindest weithin bekannt vom Skispringen). Dort treffe ich mich bei der Sibelius Hall (Konzerthalle), die auch gleichzeitig für die Rennbesprechung, Ausgabe der Startunterlagen und Wettkampfzentrale genutzt wird, mit meinem Trainingspartner und Triathlon-Freund Alex. Er ist seit einer Woche in Finnland und hatte schönstes Sommerwetter mit bis zu 26° C. Er verbindet den Wettkampf mit Urlaub und ist deshalb mit dem Auto angereist, auf drei Etappen mit zwei Übernachtungen in Polen und Estland. Das  Wetter heute ist durchwachsen bis schlecht – immer wieder Regenschauer, Wind mit Böen und 12° C – nicht gerade optimal für einen Triathlon, aber die Bedingungen sind ja für alle gleich. Als eher schlechter Schwimmer beunruhigen mich die relativ hohen Wellen im See Vesijärvi, der sich direkt an der Sibelius Hall befindet. Ich komme gerade rechtzeitig zur Wettkampfbesprechung in Englischer Sprache, kann vorher noch recht entspannt meine Startunterlagen abholen. Der Radkurs führt uns Athleten über eine sehr flache Strecke durch die typische nordische Landschaft mit kleinen Dörfern und mehreren Seen, denen Finnland auch seinen Ruf als “Land der tausend Seen” zu verdanken hat. Die Laufstrecke ist ebenfalls flach und führt vorbei am Vesijärvi See und Skisprung-Zentrum. Mit 1.800 Startern ist es kein großes Teilnehmerfeld, aber auch kein ganz kleines. Der Rest scheint ziemlich entspannt zu werden, da das Rennen erst um 16:00 Uhr startet kann man am Wettkampftag bis drei Uhr nachmittags sein Rad und die Wechselkleidung einchecken. Der Organisations-Chefin Tiina Boman habe ich ein paar fränkische Spezialitäten mitgebracht – Wurst, Bier, Bocksbeutel – die ich ihr nach der Wettkampfbesprechung übergebe. Sie kennt meinen Coach und hat mir/meiner Frau kurzfristig den Start ermöglicht.

Wir haben eineinhalb Stunden Anreise von Alex‘ Blockhütte die er gemietet hat, die sehr idyllisch an einem der tausend Seen liegt und sich diesen nur mit einer weiteren Blockhütte mitten im Wald teilt, aber nicht 100 %ig ideal für den Wettkampf liegt. Dort fahren wir nach Besichtigung der Wechselzonen, Schwimmein-/Ausstieg und Laufstrecke hin. Um 23:00 Uhr kommen wir an, noch schnell das Rad aufbauen, Spaghetti-Essen (Carbo-Loading im Athleten-Deutsch), ein Dessert-Bier und ab ins Bett.

Der Wettkampftag: um 8:30 Uhr stehen wir auf – wach bin ich seit 5:00 Uhr, hell ist es seit 3:00 Uhr, dunkel wurde es um 1:00 Uhr. Also fast, so richtig dunkel war es gar nicht. Ich habe also kaum geschlafen, denn es gibt weder eine Jalousie noch Vorhänge in der Hütte. Aber kontrollierter Schlafentzug soll ja wie Doping wirken, steigert die Aggressivität. Mal sehen ob das auch bei mir wirkt. Ich öffne die Tür nach draußen auf die Terrasse und es kommt mir ziemlich kalte Luft entgegen. Der Sommer scheint nicht spontan über Nacht zurück gekommen zu sein. Aber vielleicht liegt es ja auch nur am Schlafmangel. Unser Gewinner-Frühstück besteht vor allem aus Kohlenhydraten – Carbo-Loading Part 2: Brötchen, Porridge, Croissants mit richtig viel Nutella (bekomme ich sonst nie).

Der nördlichste Ironman-Wettkampf der Welt macht quasi die Nacht zum Tag – für die letzten wird der Zieleinlauf um ca. Null Uhr sein – acht Stunden nach dem Start. Also immer noch taghell. Wir bereiten unsere Räder und Beutel für die Wechselzone gemeinsam vor, um uns gegenseitig zu kontrollieren, so vergisst man nicht so leicht die wesentlichen Sachen. Noch schnell die Reifen am Fahrrad aufpumpen und es kann los gehen. Aber irgendwie wollen mein Ventil und Alex‘ Luftpumpe nicht kooperieren und es geht keine Luft in den Reifen. Nicht gut. Nach ein paar Minuten zeigt mir Alex wie das geht – ich soll erst ein bisschen Luft rauslassen und dann pumpen. Das macht er auch immer so. Geht nicht. Probiert es wieder. Geht nicht. Probiert es weiter. Geht nicht. Nach gefühlten zehn Versuchen ist der Reifen komplett leer. Toll gemacht. Da sind zwei echte Profis am Werk. Zum Glück gibt es beim Fahrrad Check-in einen Werkstattservice.

Um elf Uhr fahren wir los nach Lahti und kommen dort um 12:30 Uhr an, Bike Check-in und Abgabe der Beutel in der Wechselzone. Alles schön kompakt hier, nur der Weg vom Schwimmausstieg ist recht lang. Wir schauen noch den Zieleinlauf an. Hier gilt es nach ca. 5 Stunden eine gute Figur zu machen, denn da werden die wichtigen Fotos gemacht. Ich liebe diese Anspannung vor dem Rennen, alles funktioniert mechanisch, im Kopf bin ich alles schon die Nacht zuvor durchgegangen – okay, hatte ja auch genug Zeit dafür, schlafen konnte ich ja sowieso nicht. Nein, das war nicht die Aufregung. Ich bin die Ruhe selbst. Zumindest im Vergleich zu Alex. Der hat schon deutlich mehr Triathlonerfahrung und hüpft hier sowas von nervös rum, dass könnte einen fast kirre werden könnte. Aber nicht ich. Ich werde eher ruhiger. Das habe ich mir über die Jahre als Wettkampfläufer für große Marathons antrainiert: Coolness. Zumindest äußerlich.

Danach heißt es ein ruhiges Plätzchen suchen und einfach etwas ausruhen und noch was Essen – Carbo-Loading Part 3: Bananen, Brötchen, Zimtschnecken und Iso-Getränke. Ab jetzt finde ich es irgendwie seltsam ständig dieses Zeug in mich reinstopfen zu müssen. Ja, müssen. Ich werden ca. 4.000 kcal verbrennen und darf auf keinen Fall zu wegen mangelhafter Energieversorgung Probleme im Rennen bekommen. Daher habe ich mir auch 2 Energieriegel auf das Oberrohr des Fahrrades geklebt, eine ganze Trinkflasche mit Energie-Gels gefüllt und in jeden Beutel ein Zusatz-Engergiegel gelegt. Vor dem Schwimmstart gibt es auch noch eines. Realistisch betrachtet bin ich damit immer noch im Minus, deshalb muss ich vorher ordentlich einbunkern und hoffen, dass im Wettkampf das Umschalten des Körpers von Kohlenhydrat- auf Fettverbrennung gut funktioniert.

15:00 Uhr: Wir machen uns langsam warm. 10 Minuten locker traben mit kurzen Steigerungsläufen und Dehnen.

15:30 Uhr: Wir ziehen den Neoprenanzug, geben die Wechselkleidung ab und schwimmen uns ein. Ich weiß zwar nicht genau warum, aber unser Coach hat es gesagt, also machen wir das. 17° C Wassertemperatur, es regnet und der Wind wird immer böiger. Und wir fluten den Neoprenanzug und schwimmen uns paar hundert Meter ein. Trotz zwei Bademützen sticht die Kälte am Kopf. Es wären auch Neoprensocken erlaubt gewesen (da unter 18,1° C Wassertemperatur), aber die liegen natürlich daheim in Weisendorf im Schrank.

15:45 Uhr: Startaufstellung zum Schwimmen. Wir reihen uns nach unseren Schwimmzeiten ein – Alex bei unter 35 Minuten (Ziel 33 Minuten) und ich bei unter 40 Minuten (Ziel 38 Minuten) – man muss ja realistisch bleiben. Jetzt kommt sogar kurz die Sonne raus. Vielleicht haben wir Glück und das Wetter bessert sich doch noch.

16:00 Uhr: Start der Profis und wir dürfen langsam aufrücken. Leider sehen wir von dem Spektakel nichts, es sind einfach zu viele Starter vor uns. Jetzt werde ich auch langsam nervös. Mein erster Ironman-Wettkampf und es gibt kein zurück mehr.

16:15 Uhr: der Rolling-Start macht es relativ angenehm – alle 5 Sekunden gehen 6 Starter zeitgleich ins Wasser. Das ist deutlich angenehmer, da es nicht zu einer Schlacht kommt um die beste Position und das schnelle Wegkommen. Ist das kalt. Ich brauche ein paar Minuten den eigenen Rhythmus zu finden und ruhig und gleichmäßig zu schwimmen. Die Orientierung fällt mir schwer, denn die Wellen, das trübe Wasser und die viel zu kleinen Bojen (zumindest in meinen Augen) führen bei mir als ungeübten Schwimmer dazu, dass ich ständig den Kopf ziemlich hoch aus dem Wasser heben muss. Das verschlechtert die Wasserlage und kostet wertvolle Minuten. Ich finde mich damit ab, dass ich heute keine Bestzeit schwimmen werde und hoffe nur gut wieder an Land zu kommen. Aber was soll’s, mittlerweile habe ich wenigstens keine Angst mehr von Brustschwimmern rechts überholt zu werden. Mit zunehmender Zeitspanne wird es auch immer kühler und ich fühle kaum noch was in den Fingern, aber der Schwimmausstieg kommt langsam näher. Ich von Anfang an eigentlich keine allzu großen Hoffnungen in diesen Triathlon gesetzt – zu wenig Vorbereitung, zu viele Unwägbarkeiten. Aber insgeheim hätte ich schon mehr erwartet als eine Schwimmzeit von 41 Minuten für 1,9 km. Ich quäle mich über die Stufen aus dem Wasser und merke dass ich leicht schwanke. Bin ich seekrank geworden? Nein, scheint doch nur an der Kälte und den klammen Füße zu liegen. Auf dem Weg in die Wechselzone versuche ich mich wie die anderen Starter bereits mit den Armen und dem Oberkörper aus dem Neoprenanzug zu schälen, aber irgendwie gelingt das denen besser als mir. In der Wechselzone schnappe ich mir meinen Radbeutel und zerre weiter am Neo, der sich beharrlich weigert über die Arme zu gehen – und so muskulös sind die auch nicht gerade. Also erst die Beine, aber irgendwie flutscht das heute nicht so wie sonst im Freibad. Ich bin einfach Klamm und durchgefroren, habe kein Gefühl und keine Kraft. Aber nach fast fünf Minuten ist das alles erledigt, der Helm auf dem Kopf, die Startnummer dran, Radschuhe an den Füßen. Dann noch schnell das Gel und auf die Toilette. Von jetzt an kann es nur noch besser werden, meine Disziplinen kommen. Im Watschel-Sprint zum Rad und auf geht es die 90 km zu bewältigen. Fast sieben Minuten in der Wechselzone sind ungefähr viereinhalb zu viel. Ab jetzt kann endlich überholen und gerade die ersten Strecke leicht bergauf Plätze gut machen. Der Wind und der immer wieder einsetzende Regen machen das aber nicht gerade zum Vergnügen und Temperaturen zwischen 13-15° C lassen mich weiter frieren. Auf der zweiten Hälfte der Strecke geht es langgezogen leicht bergab, ein Abschnitt der eigentlich 40-45 km/h hergeben sollte. Eigentlich. Denn ich habe ordentlich Gegenwind und immer wieder kommen leichte Böen dazu die mir die Hochkammer-Felgen blasen und das Handling schwierig machen. Immer wieder versetzt es mich leicht seitlich bei heftigen Windstößen. Und mehr als 30 km/h sind auch nicht drin. Meine angestrebte Zielzeit von 2:35 Stunden für das Radfahren schwindet auch langsam und mir wird bewusst, dass ein Triathlon in Finnland durchaus Wetterüberraschungen bereit halten kann. Nach 2:41 Stunden komme ich endlich wieder in den Wechselzone und kann meine Finger kaum mehr in Richtung Bremse bewegen, so steif gefroren bin ich mittlerweile. Rad aufhängen und ab schnell in Richtung Wechselbeutel für den abschließenden Halbmarathon. So schnell es halt geht. Radschuhe weg und Helm abnehmen – wenn es denn ginge. Ich bekomme den Verschluss vom Kinnriemen nicht auf, meine Finger bringen die Kraft dafür nicht auf. Also erst die Laufschuhe anziehen. Aber auch hier wird es schwierig, denn ich kann die Schnürsenkel nicht  binden. Also versuche ich wieder mit zunehmender Verzweiflung den Kinnriemen zu öffnen. Es geht nicht. Doch erst Schuhe binden. Ich rubble mir die Hände warm aber richtig elegant sieht das Ergebnis an den Füßen nicht aus. Jetzt aber den Helm ab. Immer noch verweigern die Finger den Dienst aber es kommt etwas Gefühl in die Fingerspitzen zurück und ich spüre dass es jetzt klappen kann. Endlich ist der Kinnriemen auf und ich habe über 5 Minuten in der Wechselzone verbracht, wieder viel zu lang. Aber jetzt kommt endlich meine Disziplin und ab jetzt überhole ich alle paar Meter andere Starter. Bis km 15 friere ich jedoch und kann meine volle Leistung nicht abrufen. Ab jetzt ist der Wettkampf nicht mehr zu gewinnen, ich kann nur noch Schadensbegrenzung betreiben. Ab km 17 fange ich sogar leicht zu schwitzen an und es scheint doch auch langsam sonnig zu werden, so um kurz nach 21:00 Uhr. Ich laufe so schnell ich noch kann, leider ist das nicht mehr wirklich schnell sodass ich am Ende nur knapp unter 1:30 h die 21,1 km beenden kann und nach 5:04:21 Stunden ins Ziel komme – also kurz vor halb zehn abends. Alex ist kurz vor mir im Ziel und finisht in 5:00:13 Stunden. Ich fühle mich erstaunlich beschwingt und leicht, aber trotzdem irgendwie angeschlagen und glücklich endlich im Ziel zu sein und nicht mehr frieren zu müssen. Nach fast viereinhalb Stunden fieren und das bei einem Wettkampf freue ich mich auf meine warmen Sachen und eine heiße Dusche. Und ein Bier.

Resümee: Eigentlich sollte es Spaß machen, doch irgendwie war es dann doch härter als gedacht. Ein Ironman-Wettkampf dieser Dimension, auch wenn es „nur“ ein halber ist, ist ohne spezifische Vorbereitung tendenziell keine gute Idee. Außer man geht es locker an und erwartet nicht zu viel. Wieso es dann erstaunlicherweise bei uns beiden auch noch für die WM-Qualifikation gereicht hat und wir uns nun Anfang September in Südafrika mit den besten Triathleten der Welt messen dürfen? Keine Ahnung. Vielleicht weil man auch zur Startplatzvergabe anwesend sein muss und alle wirklich guten Athleten bereits qualifiziert waren. Aber wen kümmert das, diesmal werde ich mich vorbereiten und mein Ziel von unter fünf Stunden auch erreichen. Bestimmt. Und wenn nicht, trinke ich hinterher einfach zwei Bier mehr.

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Begeisterte Kinder

Kinder- und Jugendtraining

Triathlon Kinder- und Jugend-Training

Unterhaltungsmedien versus Ausdauersport

Beim Triathlon werden drei faszinierende Sportarten miteinander zu kombiniert. Dabei lernen die Athleten gleichzeitig auch vieles über sich selber. Durchsetzungsvermögen, Disziplin und die Zielstrebigkeit, nicht gleich aufzuhören, wenn es schwierig wird!

All dies sind Ideale, die wir nicht nur selber als Triathleten hoch schätzen, sondern auch gerne an unsere Kinder weitergeben möchten. Jedoch fehlt es den meisten Jugendlichen heutzutage an Bewegung. Während ich den Großteil meiner Kindheit beim Spielen mit Freunden in der freien Natur verbrachte, bestimmen heutzutage häufig moderne und zeitaufwendige Unterhaltungsmedien das Freizeitverhalten der unter Achtzehnjährigen. Die körperliche Fitness bleibt dabei häufig auf der Strecke. Warum also sollten wir nicht auch unseren Nachwuchs frühzeitig in die facettenreiche Sportart Triathlon einführen? Die auf dem ersten Blick einfach zu beantwortende Frage ist jedoch aus dem Blickwinkel eines Trainers nicht ganz so trivial.

Grundsätzlich kann (fast) niemand verleugnen, dass der Triathlonsport Kindern und Jugendlichen sehr viel Spaß bringen kann. Denn schließlich werden die Einzeldisziplinen mit Ausnahme vom Schwimmen nahezu tagtäglich ausgeübt. Zu Fuß zur Schule und mit dem Fahrrad zum Spielplatz und zu den Freunden. Und gerade im Sommer ist kein Schwimmbad oder Natursee vor den „Kleinen“ sicher. Bezogen auf die (ambitionierte) Kombination der Sportarten ist allerdings zu berücksichtigen, dass die Distanzen relativ kurz sind und die Kinder ein gesundes Minimum an Können und Ausdauer mit sich bringen sollten. Der Erfolg und die ständig steigenden Teilnehmerzahlen bei Kinder- und Schülertriathlons sind ein eindeutiger Beweis, dass auch die junge Zielgruppe diesen Sport liebt und mit sehr viel Freude bei der Sache ist. In diesem Zusammenhang stellt sich dann den Eltern die Frage, ob und in welcher Form die Kinder gefördert werden sollen und wem sie ihre Sprösslinge anvertrauen können. Aber bevor ich darauf näher eingehe, möchte ich ein wenig über den Kindersport philosophieren.

8–12 Jahre

Viele wissenschaftliche Studien zeigen auf, dass eine Sportlerkarriere durchschnittlich acht bis zwölf Jahre dauert – gemessen vom Beginn des systematischen Trainings bis zu dem Punkt, an dem der Athlet keine Lust mehr hat beziehungsweise sogar völlig ausgebrannt ist. Diese „Sportlerlebensdauer“ hängt aber auch von der Sportart und dem Lebensalter bei der Trainingsaufnahme ab. Koordinativ sehr anspruchsvolle Disziplinen wie Geräteturnen und Schwimmen setzen einen sehr frühen Beginn an, um die Technik perfekt zu erlernen. Ein jeder von Ihnen, der im Erwachsenenalter versucht hat, das Kraulen zu erlernen oder einen Bocksprung mit Überschlag hinzulegen, weiß, wie schwierig dies ist. Ein Kind, das mit sieben Jahren einen Michael Phelps schwimmen sieht oder einen Thomas Müller durch des Gegners Abwehr dribbeln sieht, macht rein intuitiv bereits einen Großteil der Bewegungen richtig nach!

Wunschgedanken

Ich kenne keinen Schwimmer in der absoluten Weltspitze, dessen Potenzial erst nach der Pubertät erkannt wurde und der durch gezielte Förderung und intensives Training den Sprung nach ganz vorne geschafft hat. Es gibt kaum aktive Wettkampfschwimmer, die älter als 30 Jahre alt sind. Das Masterschwimmen fängt übrigens schon mit 25 Jahren an! Dagegen gibt es viele Radfahrer oder Läufer, die vergleichsweise spät mit einem systematischen Training begonnen und trotzdem die Weltspitze erreicht haben. Wenn wir jetzt den Blickwinkel zurück auf das Kindertriathlontraining richten,sollten Sie sich folgende Fragen stellen:

Möchten Sie Ihre Kinder nur ein bisschen zu mehr Bewegung animieren, um einen aktiveren Lebensstil zu erlernen?

Möchten Sie, dass Ihre Kinder so schnell wie möglich Erfolg haben und bereits in jungen Jahren zu Stars werden?

Möchten Sie Ihre Kinder langfristig aufbauen, sodass sie später im Erwachsenenalter möglichst gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Karriere haben?

Möchte Ihr Kind von sich aus unbedingt Triathlon betreiben?

Aktiver Lebensstil

Die Frage hinsichtlich der Animation zu mehr Bewegung ist relativ schnell und einfach zu beantworten. Wie in vielen anderen Bereichen des Lebens, passt auch hier die Redewendung „der Mix macht’s“. Leichtathletik. Schwimmen. Ballspiele. Freizeitradfahren. Auf dem Spielplatz austoben. Wintersport. Ermöglichen Sie einfach ein vielfältiges und abwechslungsreiches Bewegungsprogramm. Ein systematisches Training, egal ob Leichtathletik (am besten unterschiedliche Disziplinen), Fußball oder Geräteturnen, schult die Technik und schützt vor Verletzungen. Aber auch der erzieherische Aspekt hinsichtlich Disziplin, Pünktlichkeit und Vertrauen auf den Teamkameraden dürfen hierbei nicht unterschätzt werden. Ihr Kind lernt früh, was es bedeutet, zu trainieren. Vor diesem Hintergrund ist die Teilnahme an einem Schülertriathlon kein Hexenwerk. Und mit etwas Glück, findet Ihr Jüngster ja auch Spaß am Ausdauersport, um mit diesen positiven Erfahrungen dann später eine erfolgreiche Karriere als Triathlet nachzugehen!

Bei Kinderstars denke ich zunächst an Sänger und Schauspieler, die mit den frühen Erfolgen und dem Rummel um ihre Person nicht zurechtgekommen sind und als Erwachsene eher durch Drogenkonflikte und negative Schlagzeilen auf sich aufmerksam gemacht haben. Aus diesem Grund sollten Sie mit Bedacht die Ambitionen Ihres Nachwuchses fördern und sie nicht überfordern. Denn wenn der Sport nur Ihnen zuliebe gemacht wird, ist das Interesse am Sport spätestens in der Pubertät schon zu Ende. Natürlich schult ein systematisches Training im jungen Alter positive Charaktereigenschaften und baut eine solide Grundfitness auf, die auch nach ein paar Jahren Pause wieder schnell abgerufen werden kann. Natürlich möchten Jugendliche auch möglichst schnell Erfolg haben und trainieren dementsprechend hart darauf hin. Die Erfahrung hat aber in vielen Fällen gezeigt, dass ein zu früh angefangenes leistungsorientiertes Triathlontraining nicht das Beste für eine erfolgreiche Karriere als Erwachsener ist. Gerade in der Pubertät und spätestens mit dem Beginn der Ausbildung trennt sich die Spreu vom Weizen. Gerade dann, wenn noch zwei bis drei Jahre hartes Training notwendig wären, um erste Erfolge einzufahren, ist die Lust weiterzumachen (häufig auch bei den Eltern), in vielen Fällen verflogen. Ganz selten sind auch die erfolgreichsten Kinder später die schnellsten Erwachsenen.

Die perfekte Karriereplanung?

Und wie sieht dann eine perfekte Vorbereitung für eine erfolgreiche Karriere als Triathlonprofi aus? Aus meiner ganz persönlichen Sichtweise kann auf eine vielfältige sportliche Ausbildung nicht zu viel Wert gelegt werden. Von den drei triathlonspezifischen Disziplinen ist das Schwimmen am schwierigsten zu erlernen, was ohne einen erfahrenen Schwimmtrainer praktisch unmöglich ist. Jeder Erwachsene kann dies bestätigen. Nicht umsonst boomen gerade Schwimmkurse für Triathleten. Die Kunst in allen Altersklassen ist jedoch, die Motivation nicht zu verlieren. Zu hartes oder umfangreiches Training vor oder während der Pubertät kann einen Motivationsverlust mit sich bringen. Die Gestaltung der Umfänge und Intensitäten erfordert viel Fingerspitzengefühl und ist sehr individuell. Aus diesem Grund empfehle ich gerade vor der Pubertät mehrere Sportarten miteinander zu kombinieren. Schwimmen und Leichtathletik, Schwimmen und Fußball oder Schwimmen und Turnen vertragen und ergänzen sich hervorragend. Während der Pubertät oder kurz danach, wenn es immer schwieriger wird, die erreichten Schwimmzeiten zu verbessern, kann neue Motivation zum Beispiel beim Laufen gesucht werden. Denn mit ein bisschen Lauftalent werden auch auf der Bahn und beim Volkslauf sehr schnell sehr gute Ergebnisse erzielt. Muskulöse Schwimmer finden dagegen schnell beim Radfahren Anschluss. So wird ohne große Probleme der Übergang zum Triathlon geschafft.

Zusammenfassung

Ein zu früh begonnenes triathlonspezifisches Training ist erfahrungsgemäß sicher nicht förderlich für die spätere Entwicklung als erfolgreicher Triathlet. Ein vielfältiges sportliches Bewegungsprogramm mit dem Schwerpunkt Schwimmen bietet bis zur Pubertät optimale Voraussetzungen für eine spätere erfolgreiche Triathlonkarriere. Trotzdem schadet ein systematisches Training mit Bedacht und Ausrichtung auf eine Teilnahme an Kinder- und Jugendwettbewerben niemanden, denn es schult auch in jungen Jahren viele körperliche und gruppendynamische Eigenschaften, die im späteren Leben von unschätzbarem Wert sein können. Wenn Ihr Kind allerdings von alleine heiß auf Triathlon ist, gibt es prinzipiell keinen Grund, der gegen die Ausübung dieses Sports spricht. Bedenken Sie bei aller Freude und Enthusiasmus, dass Kinder nicht kleine Erwachsene sind. Aus diesem Grund sollten Sie darauf achten, dass Sie Ihre Kinder in die Hand von erfahrenen und ausgebildeten Trainern geben, die sie langfristig und mit viel Abwechslung und Spaß aufbauen.

Text: Bennie Lindberg, Triathlon Trainer, Triathlon Coach
Erschienen im: Tritime Magazin

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Bennie Lindberg im Ziel 1992 in Kona

Essen und trinken im Wettkampf

Was soll ich im Wettkampf essen?

Jetzt geht der Wettkampfsaison hier in Deutschland wieder richtig los. Eine Frage was mich immer gestellt wird ist: Was soll ich im Wettkampf essen? Die Frage ist einfach, und auch das Antwort ist einfach, es gibt aber sehr viele verschiedene Alternativen!

Um die Frage richtig beantworteten zu können gehe ich jetzt davon aus das es eine wichtige Wettkampf ist und der Athlet 3-4 Tage vorher wenig trainiert hat aber trotz dem normal weiter gegessen hat!

Also die Energiespeicher sollte voll sein. Ob die dann „übervoll“ sind wie nach eine Carboloading ist wieder einen neuen Bericht wert!

Langdistanz:

Für Langdistanz ist die Ausgangslage pro Stunde und pro Kilogramm Körpergewicht 1 Gram Kohlenhydrate und etwa 300 mg Natrium (Salz) pro Stunde. Damit fahren die allermeisten schon sehr gut. (Hinweis: 600 mg Salz pro Liter Wasser ist so wenig das du es nicht richtig schmecken kannst. Wenn es salzig schmeckt ist es schon zu viel. Entspricht etwa knapp 1/8 TL Salz pro Liter Wasser)

Der ideale und schnellste Form sowohl Energie wie Flüssigkeit zu sich zu nehmen ist in der Form von ein Sportgetränk. Hier sind die Mischungsverhältnisse schon optimal zu ein Ander zusammengemischt. Die Frage lautet nur: Wie viele Gramm Kohlenhydrate hat das Getränk pro Liter und hat es genug Natrium in sich. Wenn du auf einen Liter etwa 60-80g Kohlenhydrate hast und 250-300 mg Natrium bist du für ein Langdistanz schon gut aufgestellt, angenommen du trinkst etwa 1 Liter pro Stunde und wiegst etwa  60-80 kg.

Um diese Menge Sportgetränk zu dich nehmen zu können bist du dann abhängig von ein Selbstversorgung am Rad,  oder du mischt dich ein Sport-Getränk- Konzentrat und mixt diese mit Wasser was du ja überall in Wettkampf reichlich bekommst. Aufpassen hier das das Verhältnis stimmt, sonst gibt es schnell neue Probleme.

Bei genug Selbstversorgungsmöglichkeiten beim Laufen ist auch diese Strategie gut verwendbar! Sicherheitselber aber mit eine kleine Flasche laufen so dass die Trinkintervalle nicht zu lang werden.

Wenn Selbstversorgung nicht möglich ist oder es für dich zu kompliziert ist müssen wir auf Langdistanz Plan B machen. Wichtig ist hier zu wissen, was möchte ich von den Sachen zu mich nehmen, was die Veranstalter im Rennen anbieten?

Wenn es ein Sportgetränk gibt, wie ist die Zusammensetzung (speziell: Geschmack, Kohlenhydrate und Natrium)? Ist diese Sportgetränk 1:1 so zusammengemischt  wie auf der Produktverpackung zu lesen ist (Das ist leider oft nicht der Fall)? Habe ich mit diesen Produkt trainiert? Vertrage ich es?

Wenn du die Antworten weißt  kannst du anfangen zu planen. Es KÖNNTE z.B. so aussehen: Pro Stunde 1/2 Liter „Veranstalter-Sportgetränk“, und dazu z.B. ein Gel und 1/2 Liter Wasser, je nachdem wie schwer du bist. Wenn du lieber etwas essen möchtest spricht nichts dagegen so lange wenn du es auch runter bekommst und im Wettkampftempo verdauen kannst.

Wichtig ist zu wissen das ALLE Riegel und Gels mit Wasser verdünnt werden sollen, sonst bleiben die nur im Magen liegen und es dauert zu lang vor die verdaut werden können. Du brauchst deine Kohlenhydtrate und dazu etwa 0,5-1,25 Liter Flüssigkeit / Stunde je nach Temperatur und Körpergröße.

Erfahrungsgemäß sind feste Nahrung wie z.B. Riegel während den ersten 3 Std. auf Rad OK, da nach empfehle ich „flüssige“ Nahrung (Gels) so dass der Magen möglichst unbelastet ist wenn du zum Laufen gehst.

Bei laufen ist es am einfachsten mit Wasser und Gels sich zu ernähren. Vorher nur genau ausrechnen wie viele Gels muss ich pro Stunde essen und die Gels dann immer kurz vor der Versorgungsstation nehmen und mit reichlich WASSER runterspülen.

Alle Gels haben nicht genug Natrium in sich, darum wieder rechnen und wenn Natrium zu kurz kommt der eine oder andere Tablette mit Salz noch einwerfen. Wenn du zusätzlich da zwischen anfängst Sportgetränke und Cola zu trinken kommst du schnell durch ein Ander und weißt am Ende nicht mehr ob du Flüssigkeit brauchst oder Energie.

Wenn du Cola trinken möchtest rechne aus wie viel du davon brauchst um auf deine Kohlenhydratmenge zu kommen! Das ist sehr viel Cola! Viel Platz für Wasser ist da also nicht mehr, bedeutet du musst den Cola fast „pur“ trinken und nur mit ganz wenig Wasser runterspülen. Unbedingt also  vorher im Training testen! Wenn du längere Zeit (also nicht nur den letzten 10 Kilometer) auf Cola unterwegs bist, wäre es kein Problem, nur Natrium könnte zu kurz kommen, darum ein paar Salztabletten einstecken.

Der Mythos das du nicht zu früh mit Cola anfangen soll ist Quatsch! Problem ist eher das wenn du kaputt bist meinst du das Cola helfen kann, aber auch Cola ist kein Wunderwaffe und nur in großen Dosen effektiv. Das Größte Problem mit Cola  ist allerdings das „durcheinander“ kommen. Gels, Sportgetränk und Cola im Magen, alles gleichzeitig war noch NIE eine gute Idee und funktioniert nur mit Athleten die ein Saumagen haben und zusätzlich die Intuition haben das richtige Menge Wasser dazu zu trinken.

Halbdistanz:

hier ist nicht nur der Distanz kürzer auch die aufgefüllte Kohlenhydrat Speicher im Körper reichen im Relation länger. Viele können problemlos einen Halbdistanz nur mit Sportgetränk auf Fahrrad und ausschließlich Wasser beim Laufen machen.

Ich sehe das Athleten oft einfach ZU VIEL essen statt zu wenig. Wenn auf Ironman Distanz 1 Gramm Kohlehydrate / Kilogramm/Stunde Ausgangspunkt ist , sollte auf Halbdistanz nicht mehr als 0,5 Gr /Kg/Std.  genommen werden, eher sogar 0,3 Gr./Kg/Std.  Auf Halbdistanz ist das Tempo deutlich schneller, Verdauung ist fast unmöglich, also am besten nur Sportgetränk trinken, sogar auf Gels kannst du weitgehend verzichten, viele Athleten nehmen Gels zu sich, sicher eher für den Kopf als für den Körper. Andere schwören auf Cola – why not!

Auf Halbdistanz dürfte nicht mal Natrium Mangel zum Problem werden, wenn alle Speicher vorher gut aufgefüllt sind.

Kurzdistanz:

Tempo ist auch hier ähnlich wie beim Halbdistanz nur ein Tick schneller und der Wettkampfdauer ist kurz. Was du brauchst ist ein bisschen Sportgetränk auf Rad und beim Laufen ein paar Mal den Mund feucht machen. Auf Gels, Riegel etc. sollte man auf Kurzdistanz in der Regel verzichten, die hindern mehr als was die helfen.

Langsame Athleten können sich an die Empfehlungen von Halbdistanz  sich orientieren aber eigentlich reicht auch diese Athleten ab und zu ein kleinen Schluck süßer Getränk.

Viel Spaß beim Ausprobieren und wie immer: Auch das essen muss im Training speziell für den Langdistanz geübt werden!!

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Laufintervalle auf Las Playitas Strandboulevard

Speed kann man nicht erzwingen!

Speed kann man nicht erzwingen

Als Trainer schaue ich immer Athleten in ein Triathlon mit meine Coach Auge an. Ich bin immer erstaunt wie unterschiedlich die Athleten es angehen. Oft denke ich, speziell bei den längeren Wattkämpfen…  may oh may wie lang kann er bloß das Tempo noch durchhalten.

An der Lenker wird bei der Radbeschleunigung gezogen als wäre es ein Zielsprint bei Tour de France oder in T2 losgerannt wie bei eine 1500m Bahnlauf. Klar die Zuschauer motivieren und einiges ist sicher auch Show aber bei vielen fehlt auch einfach das Gefühl für das richtige Tempo.

Nicht mal ein 100 Meter Lauf kannst du schnell laufen mit „der Brechstangen Prinzip“ um so weniger ein Triathlon.

Diese Gefühl am Wettkampftag: “ YES – ES LÄUFT“  ist aber nicht immer so leicht zu finden. Man könnte es sogar mit der Gegenteil vergleichen: Schlafen! Wenn du z.B. vor der Wettkampf denkst jetzt muss ich unbedingt schlafen und dazu noch sofort einschlafen ist die Wahrscheinlichkeit groß das genau das nicht passiert.

So ist es auch in der Wettkampf. Wenn du nach eine Taperingsphase denkst jetzt muss ich unbedingt schnell sein ist die Wahrscheinlichkeit groß das du verkrampfst und viel zu langsam unterwegs bist oder viel zu unökonomisch was später genau so schlecht ist.

Was sicher aber ist: Nach hartes Training brauchst du Erholung um deine Leistungspotential  erreichen zu können. Wenn du clever trainierst,  hast du Belastung-  und Entlastungswochen in dein ´Trainingsprogramm eingearbeitet und du weißt schon wie du ein Erholungswoche aufbauen soll um möglichst erholt für das nächste Trainingsblock zu sein.

Für Training und wichtigere Trainingswettkämpfe kann das gut reichen, mit nur eine Entlastungswoche vorher, aber für ein wichtige Wettkampf empfehle ich noch eine Zweite lockere Woche. Der darf auch nicht zu „Larifari“ sein sonst wird es schwierig sein von der Tiefschlaf hoch am Wettkampftag zu kommen!

Hier ein paar Tipps die funktionieren:

Zwei Wochen vor der Wettkampf: Umfänge mit 30-40% reduzieren, der härteste Einheit entschärfen und die längste Einheit verkürzen sonst ähnlich trainieren.

5-10 Tage vor der Wettkampf: Eine kurze submaximale bis maximale Einheit je nach Leistungsniveau mit  ein Dauer von 15-60´ . Es könnte z.B. ein 10 km Zeitfahren sein oder eine kurze Koppeleinheit mit  z.B. 10´ schwimmen + 20´ Radfahren + 10´ Laufen

Letzte Woche: In jeder Disziplin 1 oder 2 Einheiten als Fahrtspiel wo immer dein Tempo wechselt zwischen: Locker – Wettkampftempo und schneller als Wettkampftempo.

 In Schwimmen könnte es sein 2-3 x (100kr locker + 100 kr WK-Tempo + 100 kr schnell, Pause immer 30s)

Ein Beispiel für Laufen wäre 2-4 x (10´ locker 3´ WK-Tempo, 2´ schneller als WK-Tempo)

Und Radfahren 2-3 x (30´ locker + 10´ WK-Tempo + 5´ schneller als WK-Tempo)

2-3 Tage vor der Wettkampf ein oder zwei Ruhetage einlegen und am Tag vorher etwas die Maschine Einheizen!!

Auch Massage ist gut wenn du daran gewöhnt bist zum Thema essen habe ich hier schon ein Beitrag unter „Carbo Loading“ geschrieben!

Viel Erfolg wünsche ich euch allen, und nicht vergessen:

 Speed kann man nicht erzwingen der muss „entspannt“ entstehen!

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Termine Ad Extremum im Jahr 2018

Termine Frühjahr 2018

Liebe Athletin, lieber Athlet, 

Termine Ad Extremum im Jahr 2018

Roth 04.02.2018

Liebe Athletin, lieber Athlet, 

anbei ein paar Infos für 2018:

  • Trainingslager Playitas in Februar und in April
  • Langtest – Roth
  • Holzner Radtour 2 x 275 km

TRANINGSLAGER Playitas / Fuerteventura
dieses jahr gibt es gleich zwei Trainingslager! Das erste 10-24.02 und das zweite 7-21.04.2018. Buchungen direkt über Hannes Hawaii Tours und ich werde mich mit mein Team um die sportliche Inhalt mich kümmern!

LANGTEST
Am Samstag 05.05.2018 findet dieses Jahr „the longest day“ statt!
Start ist wie immer um 7.30 bei Freibad Roth.
Jeder kann bei diese Training mitmachen NUR ein Anmeldung vorher ist erforderlich!
(Bitte E-Mail an mich)
Distanzen je nach Ziel, Niveau und Gesundheitszustand:
Schwimmen 0-3 km
Rad 0-120 km
Laufen 0-30 km

Für alle Langistanzler gilt: Möglichst gleichmäßig in geplantes IM / Challenge Tempo unterwegs zu sein, das wäre die Goldmedaille. Fast genauso gut ist die Training progressiv zu gestalten also von Runde zu Runde knapp schneller werden… das wäre so zu sagen Silber. Was ich nicht sehen möchte ist unkontrolliertes los galoppieren am Anfang. Finde euer eigenes Tempo und denk nicht was die Anderen machen. 🙂 🙂 🙂 Lerne unterwegs in DEIN Tempo zu sein und teste dein Ernährungsplan der hier schon fertig sein soll!
Für die Kurzdistanzler gelten: Auch für euch wird es ein langen Tag, denke an Form, Technik und Haltung wenn ihr noch gegen Ende schnelle Runden machen müssen/möchten!

Langtest Triathlon in Roth mit Bennie Lindberg
HOLZNER RADTOUR 18-21.05.2018
wieder haben wir ein „sommerliche“ Radtour. Start Freitag früh pünktlich um 7 Uhr hier bei uns in Rothaurach, dann 275 km gemütlich über Landshut nach Thumsee. Am Montag nach zwei Tage Wellness und ein bisschen Training geht es umgekehrt zurück. Alle die sicher dabei sein möchten jetzt schon beim Stefan und Martha Holzner anmelden. Es ist ja Pfingsten und das Hotell wird schnell ausgebucht sein! Einfach sagen du gehörst du Gruppe Bennie, Link findest du HIER

Hotell Seeblick am Thumsee
sportliche Grüße und wie immer… rock´n roll

Unterschrift

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Bennie und Sergeant beim Winterradtraining

Essen im Wintertraining

Der Winter stellt besondere Anforderungen

an unsere Ernährung im Training. Ambitionierte Triathleten und Radfahrer fahren in diese Zeit schon in Januar 4-5 Std. oder mehr am Stück. Da jeder nicht die Möglichkeit hat das ein Teamfahrzeug mitfährt um daraus warme Getränke sowie nahrhafte Snacks zu servieren, möchte ich hier ein paar Tipps geben wie diese Zeit gut zu meistern ist.

Oft wird der Bedeutung von Essen und Trinken in der Wintertraining unterschätzt. Fast jeder Triathlet und Radfahrer kennt das Gefühl völlig ausgepowert zu sein nach den ersten langen Radeinheiten in Winter. Manchmal hat es sicher mit einer schlechten Kondition zu tun und fast immer haben die Athleten während der Training zu wenig getrunken und gegessen. Je kälter es außen ist je mehr Energie brauchen wir und das ist oft nicht leicht wenn es außen kalt ist und der Radflasche in „null Komma nix“ friert oder das Getränk so kalt ist das man es nur in ganz kleine Schlucke trinken kann.

Hier meine Ernährungsempfehlungen für die langen Einheiten in Winter

Schau mal das du nie ausgepowert zuhause kommst. Viele denken sie werden krank weil es außen kalt oder nass war. Das ist falsch! Unsere Abwehr arbeitet schlecht wenn wir unterkühlt sind und wenn wir unter Stress leiden. Der letzte Stunde mit Unterzucker zu radeln ist sicher ein großer Stress für den Körper. Zusätzlich fehlt uns der Brennstoff um schnell genug unterwegs zu sein, wir produzieren also nicht mehr so viel Wärme, und wenn die Klamotten dann noch nass geschwitzt sind, wird es uns kalt und dann haben wir für Infekte den perfekten Start gegeben. Fehlt nur noch jemand der uns ansteckt und wir werden tatsächlich krank und können gleich 1 Woche Training streichen. Nicht zu empfehlen!

Speziell in Winter lohnt es sich darum die langen Einheiten progressiv zu gestalten so dass du am Ende schneller fährst wie am Anfang. Wenn das noch nicht ausreicht um dich warm zu halten kannst du für die zweite Hälfte des Trainings noch ein Windjacke überziehen. Starte NIE im Winter in ein Training ohne eine extra Wind oder Regenjacke als Schutz falls es dir kalt wir. Wichtig ist auch nicht zu vielen Klamotten anzuziehen. Die ersten 5-10´ darf es frisch sein und wenn der Körper dann bald Wärme produziert, wäre es ideal wenn du kaum schwitzt.

Trinken ist in Winter genauso wichtig wie in Sommer, nur vergessen die meisten Athleten das, oder sie haben keine Lust eiskalte Getränke zu sich zu nehmen. Was hilft sind Thermosradflaschen. Die halten heiße Getränke etwa 2 Std. noch lauwarm und etwa 4-5 Std. ohne einzufrieren. Nachteil ist: Durch der Isolation haben die Flaschen ein deutlich geringeren Volumen als normale Radflaschen. Eine einfache Lösung ist auch eine normale Radflasche mit ein Wollsocke zu isolieren( drüberziehen) und in die Radjackentasche reinzustecken. Funktioniert genau so gut wie jeder Thermosflasche.

Trinkrucksäcke sind auch hervorragend, bei Minusgrade sollte man aber immer erinnern das „Saugrohr“ leer zu pusten sonnst friert es schnell bei Minusgrade ein. Bei längere Touren in Winter sorgt auch eine normale Thermoskanne in ein Rucksack für viel Freude und Komfort.

Was soll ich dann trinken? Die Trinkmenge ist also wetterbedingt stark reduziert, sollte aber trotz dem 0,3-0,5 Liter pro Stunde sein. Wegen die geringe Trinkmenge empfehle ich Sportgetränke die viele Kohlenhydrate haben aber trotz dem von Körper gut aufgenommen werden wie z.B. Cadion oder Vitargo

Was empfehle ich zu essen? Meine Favorit in Winter sind: Mandarinen! Die haben ein bisschen Energie in sich, schmecken gut und bleiben schön eisfrei in der Radjackentasche. Wenn du „nur“ mit Wasser unterwegs bist solltest du auch immer 2-3 Gels dabei haben oder meine Winter „favorite food“ Oatsnacks. Wenn du diese Energiereserve brauchst genieße es und denk daran: Du solltest nie mit ein Hungerast in Winter von eine lange Radeinheit zurückkommen, zu groß sind die Risiken die damit verbunden sind.

Von Pausen in Kaffees etc. um sich aufzuwärmen und dort warme Getränke zu trinken rate ich generell ab, kann aber ab und zu sinnvoll sein, dann aber einen trockenen Unterhemd nicht vergessen, sonst macht das weiterfahren wirklich kein Spaß.

Bleib also xsund und genieße den Winter, bald kommt der Frühling wieder!!

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Triathlon Camp mit Bennie Lindberg Hannes Hawaii Tours

Hot Dates Frühjahr 2018

Triathlon Training Camp

Triathglon Camp mit Bennie Lindberg

Auch 2018 findet ein paar Triathlon Training Camps mit Hannes Hawaii Tours statt! Wie gewohnt in Playitas auf Fuerteventura.

In das erste Camp 10.02-24.02 sind zusätzlich als Unterstützung folgende Athleten als Guides, Trainer und Referenten dabei:
Angela Kühnlein, Fia Ramsauer, Alex Rupprecht, Lasse Ibert, Nicholas Reichert, Tilmann Baum, Christian Jais und Dr. Christoph Simsch

in das zweite Camp 07.04-21.04 teile ich die Sportliche Leitung mit Christopher Nordmeyer und auch hier wartet ein Dream Team auf euch! (Später mehr dazu!)

Einige Seiten über Schwimmen, Radfahren und Laufen

Hier eine kleine Auswahl von mein Gigathlon-Buch
(Seiten: 54-56)

Trainingsratgeber

Für alle Disziplinen und Starter-Kategorien gibt es ein paar grundlegende Trainings-regeln, die immer gelten. Die wichtigste lautet: Training ist eine Belastung für den Körper und schwächt ihn. Stärker werden wir in der Erholungsperiode danach. Die Sportwissenschaftler nennen das Super-kompensation. Wie sie vereinfacht funktioniert, lässt sich am besten anschaulich und humorvoll erklären: Sporttalent Heidi geht zwei Stunden Inlinen und verbraucht dabei viel Energie in Form von Kohlenhydraten. Durch das Schwitzen verliert sie auch Flüssigkeit, die grösstenteils aus dem Blut kommt. Das Training zerstört aber auch einige sehr feine Muskelfasern, und Heidi leidet am nächsten Tag unter Muskelkater. Zum Glück ist der Körper nicht dumm. Er denkt sich: Diese verrückte Heidi wird vielleicht bald wieder Inlinen gehen, und letztes Mal hat es mich einiges an Kraft ge-kostet. Also baue ich sicherheitshalber ein bisschen vor: Ich stärke meine Muskeln ein wenig, ich speichere mehr Kohlenhydrate in der Muskulatur und Leber und erhöhe den Wasseranteil im Blut so, dass ich mehr zum Schwitzen habe und mich besser abkühlen kann. Das bedeutet: Gibst Du dem Körper genug Zeit, um sich zu erholen, bist Du auf die nächste Trainingseinheit optimal vor-bereitet. Startest Du diese Einheit jedoch zu früh, hat der Körper sich noch nicht erholt, und Du schwächst ihn weiter. Aber auch, wenn Du zu lange wartest, baut der Körper seine Reserven wieder ab, und Du fängst noch einmal bei Null an! Im Training kommt es für Heidi und Dich also auf das richtige Timing an.

Progressivität

Unser Körper gewöhnt sich an Vieles. Wenn die Reize jedoch nicht grösser werden, stagniert seine Entwicklung. Die Kunst besteht darin, die richtige Dosis für die Progressivität zu finden. Wenn wir die Umfänge zu schnell steigern, verletzen wir uns oder werden krank. Werden die Umfänge zu langsam gesteigert, kommen wir nicht in die Nähe unseres möglichen Potentials. Die Progressivität im Training wird dadurch erschwert, dass sich das Herz-Kreislauf-System und die Lunge relativ schnell an einen neuen Trainingsreiz anpassen. Unsere Muskeln brauchen jedoch doppelt so viel Zeit, unsere Bänder, Sehnen und Knochen sogar das Dreifache. Manchmal könntest Du sicher viel härter oder häufiger trainieren, aber das ist nicht immer sinnvoll.
Im grössten Teil Europas kommen wir in den Genuss klimatisch unterschiedlicher Jahreszeiten. Für ein abwechslungsreiches Training ist das ein Vorteil, denn der jahreszeitliche Wechsel bringt Abwechslung ins Training. Und Abwechslung ist auch das wichtigste Prinzip unseres Trainings. Es sollte möglichst vielfältig sein und allgemein unsere Grundkondition aufbauen, bevor wir immer mehr spezifische Trainingseinheiten einbauen. Auch wenn Gigathleten normalerweise sehr vielfältig trainieren, ist es wichtig, so zu trainieren, dass Verletzungen vorgebeugt wird. Dies gilt ganz besonders für Team-Athleten, die sonst vielleicht nur eine einzige Sportart betreiben. Ein Grund-pfeiler für die Prävention ist Krafttraining, Bauch- und Rückengymnastik sowie Beweglichkeitstraining. Doch diese Komponenten sind nicht nur für unsere sportliche Leistungsfähigkeit wichtig: Was nützt Dir eine Bomben-Kondition oder perfekt trainierte Muskeln, wenn Du so steif bist, dass Du Dir kaum die Schuhe binden kannst oder durch Verspannungen im Schulterbereich dauerhaft Kopfschmerzen hast?

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