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Autor: Bennie Lindberg

Laktatentnahme beim Laufen

Diagnostik im Triathlon

Jeder Trainer fällt Urteile

Seit ein paar Jahren haben wir bei uns zuhause zwei Sport Anschauungsweisen. Wir haben meine Frau Angela die Sportwissenschaftlerin und mich, Bennie der Coach und Trainer. Heute präsentieren wir das Thema Diagnostik gesehen aus zwei perspektiven.

Das sagt die Wissenschaftlerin:

Die Leistungsdiagnostik ist so alte wie die sportliche Leistung selbst, „denn jeder Trainer fällt Urteile, und jeder Sportler beurteilt sich selbst.“ Die Leistungsbeurteilung geschieht immer mindestens subjektiv aber fast jedes Jahr werden auch die Möglichkeiten für eine Objektive Leistungsbeurteilung besser durch neue Erfindungen.

Aber nicht jede Leistungsdiagnostik ist für jede Sportart geeignet, hier sollten immer die Anforderungen der verschiedenen Sportarten berücksichtigt werden.

Für einen leistungssportlich trainierenden Athleten ist die Trainingssteuerung ein unbedingtes Muss. Dazu sind Leistungstest zugleich Voraussetzung und Rückmeldung für ein erfolgreiches Training. Sowohl im Rahmen eines langfristigen Leistungsaufbaus als auch innerhalb eines Trainingsjahres können Trainingsfortschritte oder im ungünstigen Fall auch -Rückschritte festgestellt werden. Durch die gegebene Rückmeldung kann auf Trainingsfortschritt bzw. ‑Rückschritte entsprechend reagiert werden.

Die Anwendung und Auswertung solcher Tests sollten immer unter Berücksichtigung der jeweiligen Sportart und unter Berücksichtigung des derzeitigen Leistungszustands des Sportlers erfolgen. 

Für eine aussagekräftige Auswertung müssen neben dem Testergebnis auch weitere Parameter wie beispielsweise der aktuelle physiologische Zustand berücksichtigt werden.

Die Ergebnisse solch eines Leistungsdiagnostik sollten immer kritisch hinterfragt werden den je nach Schwellen-Konzept der Auswertung lassen sich die Ergebnisse mit vorhergehenden Tests nicht verglichen.

Hier möchte ich einmal die vor und Nachteile der gängigsten Schwelle Konzepte näher betrachten und die Wichtigkeit der Einhaltung der Güterkriterien um eine Vergleichbarkeit mit vorhergehenden Test zu ermöglichen.

Die Anaerobe Schwelle zu diagnostizieren ist sicher im Ausdauersport bis ca. 4 Std. Wettkampfdauer die wichtigste Leistungsdiagnostik. Der klassische Feldstufen Test eignet sich hervorragend für diesen Zweck. Desweitern gäbe es noch die Möglichkeit einer Atemgasanalyse.

Nun einmal du den verschiedenen Auswertungsmöglichkeiten.

Mader setzte die anaerobe Schwelle auf einen Wert von 4 mmol/l fest. Diese Schwelle wird oft mit dem Potential der aeroben Energiebereitstellung gleichgesetzt. Aber da hier bereits die Umstellung auf anaerobe Energiebereitstellung erfolgt, ist diese Gleichsetzung nicht richtig. Die Umstellung erfolgt nicht von einem Moment auf den anderen. Vielmehr ist dies ein Prozess. Ebenso wird die aerobe Energiebereitstellung nie ganz aufhören. Sie verliert lediglich ihre Bedeutung für die Bereitstellung der Energie. Bei verschiedenen Personen kann die Umstellung bei einem unterschiedlichen Laktatwert erfolgen. So kann davon ausgegangen werden, dass bei ausdauertrainierten Sportlern die Umstellung auf eine vornehmlich anaerobe Energiebereitstellung bereits bei einem Laktatwert von weniger als 4 mmol/l erfolgen kann (bei 2,5 – 3,5 mmol/l) (Marées, 2003).

Die Leistungsdiagnostik anhand der erbrachten Leistung bei 4 mmol/l hat eine hohe Bedeutung im Bereich der Kurzzeitausdauer- und der Mittelzeitausdauersportarten, da hier in Belastungen gegangen wird, die eine Umstellung auf anaerobe Energie erfordern. Hier kann die im Stufentest erreichte Leistung bei 4 mmol/l auch als Trainingsvorgabe verwendet werden.

Der Kennwert der 4 mmol/l Schwelle hat sich als sehr gut vergleichbar herausgestellt, sollte aber unter Berücksichtigung des Sportlers und Distanz kritisch betrachtet und dementsprechend angepasst werden.

Das „IaS“ Modell nach Stegmann et al. (1981) hat den Vorteil, dass es sich um ein individuelles Schwellenkonzept handelt. Die Bestimmung der Schwelle hingegen erfordert ein komplexes computergestütztes Berechnungsverfahren. Zwar ist eine graphische Auswertung möglich, jedoch ungenau.

Kritisch sollte auch betrachtet werden, dass das Handling mit dem testanalytischen Verfahren eine gewisse Erfahrung erfordert. In diesem Zusammenhang kann es durch die testspezifische Blutabnahme in kritischen Phasen des Protokolls zu nicht einwandfreien Blutabnahmen kommen (Zeitpunkt des Belastungsabbruch, sowie am Ende der ersten Erholungsminute), welche eine Verzerrung der Schwellenbereiche mit sich bringen. Weiterhin beeinflusst eine inkomplette Ausbelastung im Testverlauf die Bestimmung der Laktatschwelle signifikant.

Beide Konzepte haben ihre Vor- und Nachteile. Die Methode nach Mader beruht auf Beobachtungen und berücksichtigt nicht das Individuum an sich. Die Methode nach Stegmann hingegen berücksichtigt zwar die individuellen Eigenschaften, ist aber in ihrer Anwendung wesentlich komplizierter. Auch die grafische Auswertung ist nur grob skizzierbar, ein komplexes Berechnungsverfahren wäre notwendig, um die Schwelle genauer bestimmen zu können.

Des Weiteren kann man auch kritisch hiterfragen ob es nicht bessere Möglichkeiten für die Leistungsdiagnostik für einen Läufer/Triathleten gibt, da im Feldstufentest nur Laktatkonzentrationen und Herzfrequenzen für entsprechende Geschwindigkeiten gemessen und entsprechend ausgewertet werden können. Da der Test in der Natur aufgeführt wird, ist er sehr wettkampfnahe aber auch witterungsabhängig. Zu weilen setzt diese Methode ein Geschwindigkeitsgefühl voraus, liefert dafür aber auch Werte, die näher an der eigentlichen Belastung sind. Im Gegensatz hierzu ist die Laufbandmethode wetterunabhängig und vor allem reproduzierbar durchführbar. Für den Tester ist es unproblematisch das Laufband in jeder Belastungsstufe auf eine vorgegebene Geschwindigkeit einzustellen. Und auch für den Probanden ist es einfach, dieses Tempo zu halten, da die Geschwindigkeit vom Laufband vorgegeben wird. Zugleich kann auf dem Laufband leichter auch eine Spirometrie mit der Ermittlung der maximalen Sauerstoffaufnahme durchgeführt werden. Dies ist das direkteste Maß für den aeroben Energieumsatz. Diese Daten liefern wichtige Information für die Trainingssteuerung eines Ausdauersportlers. Allerdings muss berücksichtigt werden, dass die Werte unter Laborbedingungen nicht unbedingt auf die realen Bedingungen zu übertragen sind. Auch ist eine Spirometrie mit weitaus größerem Aufwand verbunden als ein klassischer Feldtest. Ob Feldtest oder Labortest beide Formen liefern wichtige Daten für die Trainingssteuerung. 

Laktatentnahme beim Laufen

Das sagt der Coach:

Ein Labortest ist gut um Fortschritte in der Form festzustellen wenn es immer zu gleichen Zeitpunkt im Jahr und unter gleichen Bedingungen durchgeführt wird. Natürlich ist auch ein Wettkampf immer ein Leistungsindikator und zeigt ob wir etwas richtig oder falsch gemacht haben in unser Training. Hier gibt es trotz Allen zu viele verschiedene Faktoren die Einfluss auf die Leistung haben und ein Wettkampf muss man ja auch in Relation zu dem Teilnehmer-Niveau beurteilen.

 

Ein Feldstufentest eignet sich am besten um Trainings-Bereiche festzulegen. Wenn du den Feldtest im Winter macht bekommt du Trainingswerte für den Winter, wenn du den Test in der Höhe machst bekommt du Werte für die Höhe usw.

Oft ist es auch nicht notwendig eine Ausbelastung zu machen, man kann unterschiedliche Testprotokollen verwenden je nach dem was man untersuchen möchte. Wichtig ist auch referenzwerte zu haben. Eine einmalige Messung bringt wenig Information. Ein Laktattest mit 5 Minuten Stufen und 1,5 km/h pro Stunde bringt ein anderes Ergebnis als 3 Minuten Stufen mit 2 km/h als Steigerung.

Ein bestimmte Laktatwert in einen klassischen Lauf Stufentest z.B. bei 85% von maximalen Herzfrequenz kann mit gleichen Intensität aber nach 3 Std. Radfahren und eine Stunde Laufen eine ganz andere Wert haben.

Die Auswahl sowie die Auswertung von leistungsdiagnostischen Tests sollten möglichst individuell auf den Sportler abgestimmt sein, um aussagekräftige Ergebnisse zu bekommen. Auch sollten die Ergebnisse nicht alleine als Maß für das Training herangezogen werden. Die Kommunikation zwischen Trainer und Sportler spielt weiterhin eine wichtige Rolle in der Leistungsentwicklung.

Der Zukunft der Leistungsdiagnostik geht sicher in 24/7 Überwachung über, um schneller und effizienter den Training steuern zu können.

Noch befinden sich Triathleten vielleicht ohne Grund in einem bestimmten Masochismus Stadium. Wenn der Training nicht weh tut oder wenn der Training unangenehm ist es nichts wert. Aber es ist sicher oft unter bestimmte Voraussetzungen kontraproduktiv weiter zu trainieren da wir die Eigenschaften nicht trainieren können, die wie gerne trainieren möchten, und der Erholung verlängert sich unnötig.

Noch fehlt uns generell ein Verständnis darüber wie verschiedene Faktoren mit einander zusammen Funktionieren. Wir haben ein Verständnis für die standardisierten Testformate mit normalen Werte und immer möglichst gleiche Ausgangslage, aber wie sehen diese Werte z.B. während den letzten 10 km beim Ironman in Hawaii aus?

Welchen Wert würde hier z.B. den größten Leistungsbegrenzenden Effekt haben?? Puls, Körpertemperatur?, Kohlenhydrat-Reserve, Laktatbildung, Maximale Sauerstoffaufnahme, Blutzuckerwert, Harnstoff, CK…etc. UND noch wichtiger wie könnten wir diese Faktor in Training zu unsere Gunsten verbessern.

Egal ob Laktat, Atemgasanalyse oder Beobachtungen von Trainingsdaten das wichtigste ist das der Athlet oder Trainer sein Werkzeug beherrscht!

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Sandbild von Ironman Kona in Hawaii

Ironman Kona 3.0

Neustart!

Mit sehr viel Freude aber auch mit ein bisschen Wehmut habe ich den Ironman Show in Kona verfolgt!

Ich sehe 3 große Entwicklungsstufen beim Ironman

  • der Geburt von Ironman in Hawaii
  • wenn Triathlon Olympisch geworden ist
  • Heute

Sandbild von Kona

Jetzt Siegt eine Generation die mit Triathlon aufgewachsen sind. Mit etwa 25 Jahren sind sie schon voll ausgebildete Triathleten und wagen den Schritt auf den Langdistanz. In dieser Alter stehen wir Menschen noch voll im Saft, und der Regenerationsfähigkeit ist immer noch so hoch wie es nur sein kann.  Das macht vieles einfacher sogar wie wir jetzt sehen, mit richtigen Training den Wechsel hin und her zwischen Sprint, Kurz und Langdistanz.

Wir sehen wie Wissenschaft (Höhentraining, Aerodynamik, Material, Tests, Tracking…) klug als Hilfsmittel genützt wird ohne dabei die Basics zu vergessen, also einfach gutes ehrliches hartes Training.

Wir sehen die Kraft von der Gruppendynamik! Alleine bist du auf langer Sicht in der Vorbereitung immer schwächer als eine gut funktionierende Gruppe. (Über diesem Thema habe ich sogar mein Coaching Abschlussarbeit in Finnland geschrieben). Die Gruppe (auch wenn es nur 2 Personen sind) finden mehr Information, sind im Training stabiler – immer gibt es jemand der für Tempo sorgt, motivieren sich, haben Spaß und natürlich hart zu trainieren fällt leichter.

Was man natürlich auch nicht ganz vergessen darf: Man muss auch die Chance, Möglichkeit, Mut oder Wille haben die nächsten 10 Jahre nach den Pubertät Alles für den Sport zu geben! Wenn das dann auch mit die nötige Portion Talent kombiniert wird,  dann entstehen Höchstleistungen.

Warum Wehmut?

Na ja ich bin „alte Schule“ und ein Vater von ein kleines Mädchen. Selber habe ich den Schritt ins „Profistatus“ erst mit 27 Jahren gewagt nach abgeschlossene Studium.

Ich habe ein Traum erfüllt und wurde kein Tag ändern!

Wenn jetzt aber tausende von kleine Jungs und Mädchen von einen Profi Triathlon Karriere träumen und den Weg versuchen zu gehen, oder gehen muss um Erfolg zu haben, dann bin ich etwas besorgt. Wie viele werden dann diesen Traum erfüllen können. Ich bin mir wirklich nicht sicher ob ich diesen Weg unterstützen würde.

Aber erst muss du ja wirklich die Möglichkeiten haben sowas zu machen. Leider sind wir Alle nicht Norweger oder haben gut verdienende Eltern die unsere Traum unterstützen können. Es trotz dem zu machen und alles auf eine Karte zu setzen, na ja, da würde ich wohl Bauchweh bekommen. Ich finde es aber Bewundernswert wie die Norweger das jetzt machen.

Wenn jemand mit 20 oder jünger zu mir kommt und sagt er möchte Triathlet werden frage ich immer erst nach der Schule oder Ausbildung. Wenn das nicht stimmt oder da ist Nichts,  dann hätte ich als Coach ein moralisches Problem mit mich selbst.

Mit unsere 4 Jährige Tochter bin ich übrigens ein ganz schlechter Trainer. Wenn wir „Sport“ machen blödeln wir nur rum, und ich liebe es!

Wenn du aber als Erwachsener zu mir kommst und sagst du hast diese Möglichkeiten und möchtest das und das erreichen dann weiß ich das du es dir überlegt hast, die Ressourcen hast und ich werde dich dementsprechend fordern, modernster Wissenschaft einsetzen und auch dich an dein Training erinnern auch wenn der innere Schweinehund in der Nähe kommt. Knall hart!

Das ist immer noch praktisch gesehen „Old School Hard Core Triathlon Training“

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gut Kraulschwimmen lernen

Anerkennung

Da habe ich etwas richtig gemacht!

nach 6 Monte so gut kraulschwimmen zu können

Anerkennung ist vielleicht die wichtigste Motivationsquelle die wir haben, und manchmal kommt es ganz unerwartet wie gestern.

Angela arbeitet gerade an ein Arbeit für die Uni wo die Probanden verschiedene Strecken kraulen sollen (100 und 1000 Meter) und am nächsten Tag noch ein paar Kraft-Übungen machen sollen.

Vorgestern war Angela dann mit ein paar Kandidaten schwimmen und kommt hinterher zuhause und erzählt das ein Athlet 1000m in 15.11 gekrault hat. Er hat erst im März kraulen angefangen und hat es gelernt durch anschauen von Videos. Das ist schon richtig gut denke ich. Viele schwimmen jahrelang und kommen nicht mal in der Nähe von 15 Minuten auf 1000 Meter.

Gestern war es dann Zeit für die Übungen bei uns zuhause (Klimmzüge, Dipp und Liegestütze). Ich war vorher bei das schöne Wetter eine Rund radeln und wenn ich zuhause komme erzählt mir Angela: Weißt du welche Videos er angeschaut hat? Deine von Koyawa. WOW!

Wenn jemand so gut Kraulschwimmen lernst in so ein kurzen Zeit, dann habe ich wahrscheinlich etwas richtig gut gemacht!

Neugierig? Dann kannst du hier schauen um was es geht!

KOYAWA KRAULKURS

Denk daran es ist immer leichter gleich richtig kraulen zu lernen als erst jahrelang ineffektiv zu schwimmen und erst dann versuchen es zu ändern, beides aber geht!

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Bennie Lindberg beim Ironman Hawaii 1994

Genieße die Schmerzen

Wir haben wieder Hawaii Woche 

Priskas Team im Ziel bei Inferno Triathlon

und alte Erinnerungen kommen hoch!

Meine beste Trainingskumpel und Partner von den schon weit zurück liegenden Profijahren Pauli Kiuru sagte immer vor Hawaii: Genieße die Schmerzen!

In Hawaii sind die Bedingungen hart, es sind die tatsächliche Weltmeisterschaften, und wenn du Erfolg haben möchtest musst du an deinen Grenzen gehen.

Das tut weh und manchmal sogar mehr weh als was wir erwartet haben. Jetzt passiert etwas spannendes und das hat nichts damit zu tun wie schnell der Athlet am Ende ist sondern damit zu tun wie nahe an sein Grenze der Athlet gehen kann.

Siehst du dich selber als Opfer, wo die bösen Schmerzen dein „perfekten“ Plan zerstören möchten und du fängst an dagegen zu kämpfen, ja dann hast du schon verloren. Diesen Satz liebe ich:

Schmerzen sind nur Schmerzen! Erst wenn du gegen die Schmerzen kämpfst, statt die einfach nur wahr zu nehmen (oder sogar zu genießen), fängt das Leiden an!

Schmerzen ist hier nur eine Metapher für viele verschiedene Arten von unangenehme Gefühle während den Triathlon.

 Auch in unseren alltäglichen Leben können wir „Schmerzen“ mit viele andere Faktoren ersetzen, dann verstehen wir wie viel Kraft in diese Satz vorhanden ist!

Im diesen Sinne wünsche ich alle meine Athleten in Hawaii starke Arme, gute Beine und Gelassenheit einfach „nur“ sein Bestes zu geben!

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Priskas Team im Ziel beim Inferno Triathlon

Inferno Triathlon Bericht

Ich habe es geschafft

Priskas Team im Ziel bei Inferno Triathlon

Wie ich zum Inferno Triathlon kam 

Vor ca. 5 Jahren hatte ich ein Burnout wegen der Arbeit. Nachdem ich das Burn Out einigermassen überwunden hatte, kam der Wunsch auf, etwas für mich zu tun, wie eine Selbstbestätigung, dass ich auch jemand bin. Ich bin jemand der gerne Abwechslung hat, da kam mir die Idee eine Triathlon zu machen. Ich habe zuerst einfach für mich etwas trainiert. Irgendwann dachte ich, es wäre besser, mal ein Gesundheits- oder Leistungstest beim Arzt zu machen, weil ich keine normale Triathlon Figur habe. Durch ein Gespräch mit einer Ärztin, kam ich zu Bennie Lindberg. Mit Ihm an meiner Seite, habe ich den ersten Volkstriathlon erfolgreich absolviert. 

Ich arbeite in Lauterbrunnental, da wo der Inferno Triathlon durch geht, und da kam der Wunsch in mir auf, irgendwann möchte ich den im Team auch einmal bestreiten. Ich wandte mich an Bennie mit dem Wunsch und er sagte mir, kein Problem, er kenne Leute, die das mit mir in der Staffel machen würden. So weit so gut, also habe ich uns als Team Willisika angemeldet. Dann stand trainieren auf dem Plan. Der innere Schweinehund war manchmal so stark, dass ich das ganze Projekt absagen wollte. Aber Bennie hat mich immer wieder aufgefangen und mir einen Tritt in den Allerwertesten gegeben, den ich auch dringend gebraucht habe. 

Einen Tag vor dem Wettkampf habe ich die verschiedenen Teamkollegen kennengelernt bei einem feinen Pasta-Abend. Nach einigen Gesprächen mit Ihnen wurde klar, dass jeder einzelne einfach nur Spass haben möchte und es keinem auf Leistung ankommt. Jeder macht in seiner Disziplin das Beste, aber der Spass und das Team steht im Vordergrund. Diese Gespräche nahmen mir enormen Druck weg. 

Nun kam der grosse Tag. Der Tag war nicht so schön, es war windig und es wurde auch Regen gemeldet. Geschlafen habe ich aber gut, auch auf dem Weg zum Wettkampfort ging es mir noch gut aber wo ich da angekommen bin wurde ich nervös. Ich dachte mir nur «boah all diese Topathleten». Als ich auf dem Weg war, den Chip zu holen und das wellige Wasser sah, dachte ich mir «ohhh das wird nichts». Als es dann an den Start ging, habe ich darauf geachtet das ich mich zuhinterst einreihe. Dann kam der Startschuss. Am Anfang versuchte ich zu crawlen aber die Wellen brachten mich total aus dem Konzept, also war Brustschwimmen angesagt. Ich wusste das ich mit Brustschwimmen nicht in der Zeit auf die andere See Seite kommen werde. Ich war die best bewachteste Schwimmerin von allen, weil ich zuhinterst war. Der Gedanke aufzugeben ging mir mehrmals durch den Kopf. Ich sagte mir aber immer wieder «Nein, aufgeben ist keine Option, ich möchte einfach ins Ziel kommen». Gegen den Schluss meiner Schwimmstrecke fuhr ein Schiff an mir vorbei mit den Athleten die den Schwimmteil schon erledigt hatten, und die Applaudierten mir zu und das gab mir nochmals Kraft. Als ich dann aus dem Wasser stieg, standen zwei Herren da, die mir aus dem Wasser halfen und ebenfalls noch verbleibende Zuschauer, die mir auch applaudiert und zugejubelt haben. Dies gab mir ein super Gefühl, alle Emotionen kamen hoch. Ich war super stolz auf mich dies geschafft zu haben. 

Als wir als Team ins Ziel gelaufen sind, hätte ich die ganze Welt umarmen können. Es kamen alle Gefühle zusammen, stolz, Glück, Zufriedenheit das ich es auch durchgezogen habe, dass ich mich nicht aufgegeben habe. Ein super stolzes Gefühl, dass ich diesen Wettkampf mit mir selber und auch mit einem super tollen Team geschafft habe. Ein Dauer grinsen habe ich heute noch, wenn ich an den Tag denke. Und einfach auch das Gefühl «Ich habe es geschafft»

  • Matrin Wittmal läuft in Inferno Triathlon

  • Markus Fuchs velo beim Inferno triathlon

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Treppentraining als Trendsport in Finnland

Treppentraining

Aus Alt mach Neu!

Kürzlich waren wir wieder in Finnland zur Familienbesuch,  das ich auch mit ein Arbeitsauftrag für mein Heimatverein (Helsinki Triathlon) kombinieren könnte. Seit ein paar Jahren gibt es einen neuen Outdoor-Sport-Trend: TREPPENTRAINING.

Überall wo es eine kleine Hügel gibt werden von den Kommunen Konditionstreppen gebaut.

Dabei ist ja Treppentraining nichts Neues. Schon als Heranwachsender haben wir Treppentraining in der Eishockey-Sommertraining  gemacht. Praktisch so lange wenn es Leichtathletik-Stadien gibt, trainieren die Leichtathleten (egal welche Disziplin) an den Treppen. Skispringer, Langläufer, Alpinskifahrer, Fußballer, Handballer, Radfahrer…Alle kennen Treppentraining.

Eigentlich war es ja nur eine Zeitfrage wann diese Trainingsform auch Otto-Normal-Athleten erreicht.

Hier in Deutschland ist Treppentraining noch relativ unbekannt aber ich schätze das könnte auch bald hier kommen und zum neuen Mode-Sportart werden.

Der Treppe als „Trainingsgerät“ ist super vielfältig.

Du kannst unterschiedliche Gang/Lauf-Arten wählen wie du die Treppen hoch gehst, du kannst sogar Übungen wie Ausfallschritte, Liegestütze, auf allen Vier hoch gehen, Burpies ja, fast alles einbauen. Du kannst Intensitäten variieren, die Erholung,  die Wiederholungen. Im Video oben siehst du ein paar Beispiele.

So kannst du Ausdauer, Schnelligkeit, Rhythmus, Gleichgewicht, Koordination, Kraft und vor Allen auch Elastizität trainieren.

Alles kostengünstig und außen in die frische Luft. Einmal die Treppe bauen und die Nutzung ist kostenlos (jedenfalls in Finnland) und verbessert der Gesundheit und der Zufriedenheit der Bevölkerung.

Das Treppentraining wirklich für jeder geeignet ist und Spaß macht, zeigt meine Onkel und Tante hier auf diese Bilder (Tack Marja-Leena och Håkan!).

Treppensteigen in Finnland

Sicher gibt es schon irgendwo extra für Training gebaute Treppen in Deutschland, ich habe aber bis jetzt keine gesehen. Wäre toll wenn diese Trend auch hier kommt!

Warum Elastizität für uns Triathleten wichtig ist kannst du HIER lesen!

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Kalte Temperaturen in Triathlon

Triathlon im Kälte und Regen

Temperaturen im einstelligen Bereich

Kalte Temperaturen in Triathlon

Das letzte Wochenende herrschte hier in Deutschland, Österreich und Schweiz alles anderes als perfektes Triathlon Wetter. Temperaturen im einstelligen Bereich kombiniert mit Regen! Unter diese Bedingungen einer „hawaiianischen“ Sportart auszuüben ist nicht leicht.

Kälte in sich ist nie das Problem! Auch Kälte kombiniert mit Regen ist heutzutage kein größeres Problem.

Das Problem entsteht immer wenn wir denken es geht auch mit weniger Klamotten, mit Rennanzug kurz-kurz in 8° C und Regen. Nee Sorry es geht dann eben nicht und das haben viele letzte Wochenende selber feststellen müssen.

Wenn es nicht geht dann geht es eben nicht und dann muss Man/Frau aussteigen so einfach ist es, Jeder von uns kann das passieren also nicht die Rede wert, ABER man muss immer etwas davon lernen! Hier ist das was ich während die letzten 30 Jahre gelernt habe!

Das Problem ist immer eine falsche Einschätzung von das Wetter!

Du musst am Tag vorher einem guten Wetterdienst anvertrauen! Ich vertraue weltweit immer auf meteoblue. Dann musst du zusätzlich am Tag vorher realistisch einschätzen können was du anziehen musst!

Am Wettkampfmorgen und in der Wettkampf musst du dann nur bedingungslos diesen Plan folgen! Grundregel lautet immer ein Tick mehr Klamotten mitnehmen als was du eventuell wirklich brauchst!

Im einen berüchtigten Ersten Bundesliga Rennen in Riederau in den 90er habe ich selber den Fehler gemacht, das ich die bereit gelegten Ärmlinge und Weste nicht angezogen habe, da es mir nach schwimmen im Neo so warm war und ich habe gedacht ich brauche sie nicht. Na ja den Fehler habe ich nur einmal gemacht!

Hier MEIN kleiner Einkleidungs-Tipp für Regentage für unterschiedlichen Temperaturen:

+18° C und wärmer. Wenn du zu der langsameren Hälfte gehörst nehme eine Weste mit für Radfahren. Die schnelleren müssten in einen normalen Triathlon Rennanzug klar kommen.

+ 15-17 °C Das ist eine kritische Temperatur. Für Top-Athleten müsste Kurzdistanz ohne Extraklamotten gehen für langsamere Athleten und Langdistanz wäre mind. Ärmlinge und auch eine Weste zu empfehlen.

Ärmlinge einfach über die Handgelenke ziehen, Weste im Trikottasche und los. Dürfte nicht viel länger als 10 Sek. zusätzlich dauern. Ein Investition der sich später sicher lohnt!

+ 10-14 °C hier könnte es sinnvoll sein eine lange Radtrikot ODER eine dünnere Winterjacke über den Triathlon Anzug nach Schwimmen zu ziehen und eine Weste in der Trikot Tasche zu stecken. Kleine Neopren-Halbschuhe halten die Zehen warm und Handschuhe den Fingern. Eine Mütze/Cappy unter den Helm könnte auch Sinnvoll sein! Auch Knielinge könnte im Frage kommen auf jeden Fall aber wärmesalbe für die Beine!

+ 9 °C und kälter. Jetzt hat wahrscheinlich niemand mehr wirklich Spaß. Winterradschuhe, oder Neoprenüberschuhe, Beinlinge, Winterjacke oder Langarmtrikot + Gore Tex Regenjacke, Handschuhe und eine Mütze unter Helm muss jetzt drauf.

Viel Spaß das nächste Mal im Regen und Kälte und hier noch mein letzter Tipp:

Wenn das Wetter schlecht wird-> Sehe es als eine logistische Herausforderung! Richtig ausgerüstet auf den Start zu gehen gehört auch zum Ausdauersport

UND wenn Fehler passieren, wenn es dir richtig kalt ist, dann ist deine Akku so schwach das aus 300 Watt in den Beinen schnell nur 100 Watt wird und was ganz sicher ist oben in der Birne kommt gar kein Energie mehr durch, da bleibt es leider dunkel! Dann ist es höchste Zeit auszusteigen sonst wird es viel zu gefährlich für dich und für deine Mitstreiter!

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Schwimmcoaching Mallorca bennie Lindberg

Eventbetreuung

Eventbetreuung

Du planst ein Event, auf dem auch Gesundheit und Fitness eine Rolle spielen sollte oder suchst einfach nach neuer Motivation?

Folgende unserer Angebote kommen erfahrungsgemäß gut an:

  • ein Vortrag (z.B. „Bis zum Äussersten“)
  • eine Podiumsdiskussion
  • „aktive“ Rahmenbedingungen für das Event
  • Organisation und Durchführung von sportlichen Firmenevents, Trainingslager, Reisen oder Camps

Ich unterbreite Dir gerne ein individuelles Angebot!

Zögere nicht, mich zu kontaktieren.

Hier ein Beispiel von einem außergewöhnlichen Coaching. Dieser Bericht ist in  Tritime Nr. 4/2009 erschienen.

Challenge Wanaka

Titelbild Challenge Wanaka mit Memmert

EIN POWERTRIP DER ETWAS ANDEREN ART VON BENNIE LINDBERG

Jeder, der einmal bei einem Triathlon erfolgreich die Ziellinie überquert hat, kennt die Attribute, die mit dieser Sportart in Verbindung gebracht werden. Gesundheit. Ausdauer. Kraft. Willensstärke. Disziplin. Welches Unternehmen würde diese Eigenschaften nicht auch gerne für sich beanspruchen? Oder noch viel besser, für seine Belegschaft? Aber wie lässt sich dieses auf Personen, die nichts oder nur sehr wenig mit Triathlon anfangen können, übertragen. Vor genau dieser Herausforderung stand die Unternehmensleitung der fränkischen Firma Memmert GmbH + Co. KG. Der erste Schritt begann im Herbst 2007 mit firmeninternen Fitnessangeboten wie regelmäßiges Joggen oder Nordic Walking in der Mittagspause. Im Laufe der Zeit sprach sich das Angebot herum, das Interesse wuchs und mit der Zeit wurde der (Leidens-)Druck nach einem „eigenen“ Firmentriathlon immer größer. 2008 war es dann soweit. Die Idee, rund um den nahen Rothsee den „Memmertman“ zu veranstalten, nahm Gestalt an. Ganz im Einklang mit der Philosophie der Challenge Roth, für Einzelstarter und Staffeln. Der Erfolg war derart überwältigend, dass 2009 eine weitere Veranstaltung geplant ist und einige sogar bei der großen Challenge in Roth an den Start gehen.

Einige jedoch konnten und wollten nicht so lange warten und nahmen sich vor, im Rahmen einer schon seit längerem geplanten Dienstreise nach Neuseeland und Australien auch bei der Challenge in Wanaka an den Start zu gehen. Gesagt – getan. Nur stellte sich jetzt die Frage, ob es überhaupt möglich ist, neben einem anspruchsvollen Job sich gerade in der kalten und dunklen Jahreszeit auf so eine sportliche Herausforderung vorzubereiten. Egal ob als Einzelstarter oder Staffelteilnehmer. Und überhaupt, wie „fühlt es sich an“, mitten im tiefsten Winter an das andere Ende des Globus zu fliegen, um dort im neuseeländischen und australischen Sommer innerhalb von zehn Tagen Business und Sport zu verbinden?

ANREISE

Unsere kleine Reisegruppe erreichte nach einer 29-stündigen Anreise am 12.01.2009 gegen Mittag Christchurch. Da am nächsten Vormittag bereits der erste Geschäftstermin anstand, versuchten alle die zwölfstündige Zeitverschiebung zu überlisten, indem wir uns einfach der neuen Uhrzeit anpassten. Das war jedoch einfacher gesagt als getan, zumal der Körper geradezu die erforderliche Nachtruhe einforderte. Nach einem kurzen lockeren Lauf, einigen Gymnastikübungen, und einer ausgiebigen Dusche fühlten wir uns schon fast wie neugeboren. „Pudelwohl“ gingen wir auf Sightseeing-Tour durch die City und entlang des Strandes. Die kleine Mahlzeit inklusive Schlummertrunk von dem lokalen Bier zum Abschluss des Tages war dann fast schon zu viel. Während der Taxifahrt zurück zum Hotel war es ziemlich leise im Minibus!

ZEITUMSTELLUNG

Normalerweise gibt es zwei Möglichkeiten, sich auf einen Wettkampf in einer anderen Zeitzone vorzubereiten. Entweder man versucht erst gar nicht, den Körperrhythmus umzustellen (die Anreise erfolgt maximal drei Tagevorher) oder man nimmt sich sehr viel Zeit, indem pro Stunde Zeitunterschied ein Tag Anpassungszeit eingeplant wird. Dabei ist es besonders wichtig, nachts gut zu schlafen. Da die meisten ja kämpfen, wach zu bleiben, bereitet das Einschlafen dabei selten Probleme. Nur mit dem Durchschlafen hapert es. Nach drei bis vier Stunden liegt man dann wach im Bett und wälzt sich von einer Seite auf die andere. Auch wenn ich kein Freund von Schlafmittel bin, so helfen sie in solch einer extremen Situation doch und sichern die notwendige Nachtruhe. Allerdings sollten die Tabletten nie länger als drei Tage eingenommen werden, da schnell eine Abhängigkeit entstehen kann. Nach einem anstrengenden Kundentermin mit Vorträgen und Vertragsverhandlungen stand danach die knapp 450 Kilometer lange Fahrt Richtung Südwesten nach Wanaka auf dem Programm. Neuseeland und besonders die Südinsel verknüpfen die meisten Menschen mit Outdoor-Sport, grünen Regenwäldern, hohen schneebedeckten Bergspitzen, Gletschern sowie Fjord-Landschaften. Ohne Zweifel, all dies bietet auch die Region um Wanaka. Das Gesamtbild wird von dem glasklaren Lake Wanaka mit seinen grünen und zum größten Teil baumfreien Bergen geprägt. Die Landschaft erinnert stark an Spitzbergen. Die Ursache hierfür liegt in der Urbevölkerung, den Maoris, die früher die unterschiedlich großen flugunfähigen Vogelarten einfach mit Feuer jagten. Sie setzten den Wald in Brand und warteten bis die Vögel flüchteten. Leider zerstörten diese Art der Jagd und die später einsetzende extensive Schafzucht viele grüne Regenwälder, die heutzutage leider nur noch in erster Linie in Naturschutzgebiete zu finden sind.

Ausflug Challenge Wanaka mit Memmert

WETTKAMPFVORBEREITUNG

In Wanaka hielten lockere sportliche Trainingseinheiten den Körper in Schwung. Bei strahlendem Sonnenschein versüßten „Extremrelaxing“ und touristische Aktivitäten die letzten drei Tage vor der Challenge. Am Abend vor dem Wettkampf fing es dann wie aus Eimern an zu regnen. Auch die Stimmung sank um einige Grad, zumal auch für den 18.01.2009 keine Verbesserung in Aussicht gestellt wurde.

LEBENSEINSTELLUNG

Bei den Neuseeländern handelt es sich um ein besonders lockeres Volk, das aber gleichzeitig auch sehr zuverlässig ist. Alles geht familiär und unkompliziert zur Sache. Mit Ausnahme von Start und Ziel hätte man gar nicht glauben können, dass ein bedeutender Triathlon-Wettkampf stattfindet. All diejenigen, die schon einmal in Neuseeland und speziell auf der Südinsel einen Triathlon bestritten haben, kennen das bereits. Wenn man eine Stunde vor dem Start ankommt, ist man alleine und bekommt den Eindruck, man hätte sich im Datum geirrt oder im Ort vertan. Eine halbe Stunde später kommen die Veranstalter, fünfzehn Minuten vor dem Start Teilnehmer und Zuschauer. So ähnlich war es dann auch in Wanaka. Pünktlich um 7.00 Uhr waren nicht nur die Athleten und Zuschauer am Start, sondern es hatte auch aufgehört zu regnen.

RACEDAY

Einzelstarter Carsten und Staffelteilnehmerin Christiane schlugen sich auf den zwei Runden im glasklaren See (cirka 16 Grad Celsius) tapfer. Beide erzielten keine Bestzeiten, was bei einer gefühlten Wassertemperatur von cirka 16 Grad Celsius auch niemanden verwunderte. Gina Ferguson sorgte beim Schwimmen für Spannung. Lange sah es so aus, als könnte sie als Gesamterste in die Wechselzone einlaufen. Leider wurde sie auf den letzten Metern noch von einen unbekannten Schwimmer überholt und musste sich mit dem zweitbesten Swimsplit zufrieden geben. Die Radstrecke macht auf den ersten Blick einen sehr schnellen Eindruck. Nicht zu steile oder lange Aufstiege. Rolling hills, wie sie von den Bewohnern genannt werden. Wären da nicht der sehr raue Straßenbelag und der am Wettkampftag starke Wind. Unsere Teilnehmer mussten hart kämpfen. Besonders Carsten, machten sich doch die fehlenden Radkilometer bemerkbar. Im wahrsten Sinne des Wortes – eine besondere Challenge für das Team Memmert. Während bei den Damen eine überlegene Gina Ferguson ihre Führung ausbaute, entfachte an der Spitze der Herrenkonkurrenz ein Zweikampf zwischen Chris McDonald und Justin Daerr. Fast gleichzeitig wechselten Sie auf nicht einfache, aber wunderschön gelegene Laufstrecke, zum größten Teil am Wasser entlang führt. Zahlreiche Zuschauer feuerten gerade im Start-/Zielbereich alle Athleten an. Gina Ferguson bei den Damen und Chris McDonald bei den Herren waren letztendlich das Maß aller Dinge. Beide gewannen souverän und mit neuen Streckenrekordzeiten.

Challenge Wanaka Bilder

Auch unsere kleine Gruppe kämpfte weiter. Mit den übrigen Staffelteilnehmern überquerte Peter gemeinsam nach 14:24:22 Stunden euphorisch die Ziellinie. Carsten hingegen traf einen schweren, aber vernünftigen Entschluss und stieg bei Laufkilometer acht aus. Trainingsrückstand und ein streikender Magen waren die nackten Tatsachen, die nicht mehr zuließen, aber zu akzeptieren waren. Auch wenn es im ersten Moment sehr wehtat. Carstens Beispiel zeigt, wie man sich einer besonderen Herausforderung stellt und versucht, diese so gut wie möglich zu meistern. Es lehrt aber auch, ein Projekt rechtzeitig abzubrechen, wenn das angestrebte Ergebnis nur noch mit großem Schaden zu erreichen wäre. Diese Einsicht und der Mut, rechtzeitig aufzuhören, werden auch im Berufsleben tagtäglich bei vielen Geschäftsprozessen immer wieder gefordert. Ein zweiter Anlauf ist dann in aller Regel vom Erfolg gekrönt.

RÜCKREISE

Für uns waren allerdings die Herausforderungen noch nicht zu Ende. Nach einem Gläschen Champagner und einem sehr ereignisreichem Challenge-Tag fallen wir müde ins Bett. Denn am nächsten Tag heißt es, zusammenpacken und zurück nach Christchurch. Keine 36 Stunden nach dem Zieleinlauf in Wanaka erreichen wir Melbourne, wo die nächsten Kundentermine anstehen. Auch ein Motivationsvortrag „Bis zum Äussersten“ über Sport und Erfolg steht auf dem Programm, der nicht nur wegen seiner brandaktuellen Bilder die Zuhörer in seinen Bann zieht. Wir sind gespannt, wie viele Mitarbeiter aus Melbourne im nächsten Jahr in Wanaka an den Start gehen.

Collage von Reise nach Wanaka

KONTAKT

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Erfolgscoach Bennie Lindberg über Erfolg

Impulsvortrag

Impulsvortrag

Erfolgscoach Bennie Lindberg über Erfolg

BIS ZUM ÄUSSERSTEN – WIE HÖCHSTLEISTUNGEN ENTSTEHEN

Das Gute am Sport ist, dass man feststellen kann, wer erfolgreich gearbeitet hat und wer nicht. Anhand von Sekunden und Zentimetern lässt sich darüber hinaus ganz genau bestimmen, wer der Beste war.

Dies ist der Ansatzpunkt für den Vortrag BIS ZUM ÄUSSERSTEN.

Bennie Lindberg, erfolgreicher Extremsportler, Coach, Buchautor und Motivator, erzählt wie Höchstleistungen im Sport entstehen.

BIS ZUM ÄUSSERSTEN ist kein Vortrag über Pulsfrequenzen, Laktatwerte oder andere Leistungs-werte. Bennie Lindberg geht speziell auf die Bedeutung einer Zieldefinition ein und stellt dabei die mentale Vorbereitung in den Fokus. Dank seines betriebswirtschaftlichen Hintergrundwissens kann Bennie Lindberg auch Parallelen zum Geschäftsleben aufzeigen.

BIS ZUM ÄUSSERSTEN ist ein Multimedia-Vortrag, in den mitreißende Musik, brillante atmosphärische Bilder und unterhaltsame Videoausschnitte eingebunden sind. Sowohl Sportmuffel als auch ambitionierte Wettkampfsportler finden sinnvolle Empfehlungen und neue Ideen für das alltägliche Leben.

Kommen Sie mit und erfahren Sie, wie Höchstleistungen nach dem Motto „Ein Ziel ohne Schmerz ist ein Traum!“ entstehen.

(Dauer: cirka 90 Minuten)

Hier ein Auszug aus „Bis zum Äussersten“ (Die Regeln für Erfolg):

TUE ES JETZT!

Wir alle kennen das Problem: Um etwas Neues zu beginnen, brauchen wir viel Kraft. Wir brauchen gute Nerven, Wissen und Vertrauen in das, was wir tun, sowie Erfahrung und Praxis! Jeder Wissenschaftler, Geschäftsmann, Politiker, Künstler und Athlet kennt aber auch die andere Seite: Die Ungewissheit vor dem ersten Schritt. Weil das so ist, haben alle diese Profis eines gemeinsam: Sie handeln sofort und ohne zu zögern.

Etwas Neues zu beginnen, ist nie einfach. Aber wenn du einmal gestartet bist, dann beseitigt das Geschehen Dein Zögern und Deine Ängste. Wenn Du die Dinge einmal in Bewegung gesetzt hast, siehst Du plötzlich auch Strukturen dort, wo bisher keine waren. „Action“ schenkt Dir Gewissheit und Sicherheit!

VORAUSPLANEN

Wenn Du in einem Ruderboot 20 Meter vor den Niagarafällen sitzt, kannst Du noch so kräftig rudern—es wird Dir nicht helfen. Selbst der weltbeste Ruderer hätte Probleme, seinen Kopf zu retten. Aber 4 bis 5 km zuvor hätte ein einziger Ruderschlag Dich vor der Katastrophe bewahren können!

Beim Swisspower Gigathlon im Jahr 2002 hatten wir in SIEBEN aufeinander folgenden Tagen 5 Disziplinen nacheinander zu absolvieren. Das bedeutet 28 Mal die Kleider und die Sportgeräte zu wechseln. Mein Plan war es, in den Wechselzonen schnell zu sein und jedes Mal ein Zeitpolster von 60 Sekunden zu sammeln. Insgesamt würde das am Ende der Woche etwa eine halbe Stunde sein.

LERNEN DURCH TUN

„Du lernst durch Erfahrung“ sagte Aristoteles. Wenn Du ein Architekt werden willst, musst Du Häuser bauen, Fischer sollten fischen. Wenn ich schneller laufen will, muss ich schneller laufen, wenn ich Englisch sprechen will, muss ich Englisch sprechen und wenn ich kontaktfreudiger werden möchte, muss ich unter Menschen gehen.

Bei den Olympischen Spielen in China fragte ein Reporter den amerikanischen Schwimmer Michael Phelps, der 8 Goldmedaillen gewann, was ihn so erfolgreich mache. Seine Antwort war: Ich mache nur drei Dinge—ich esse und ruhe mich aus und schwimme.

ARBEITSMORAL

Beethoven, Bach und Mozart.

Was hat diese Komponisten so erfolgreich gemacht? Sie warteten nicht auf Motivation, Inspiration und Kreativität, sondern begannen einfach mit der Arbeit. Sie komponierten jeden Tag, ungeachtet dessen, ob sie sich inspiriert oder motiviert fühlten. Manchmal komponierten sie nur ein paar Zeilen, an anderen Tagen ganze Seiten, aber sie arbeiteten JEDEN Tag!

Mittlerweile habe ich vier verschiedene Bücher geschrieben. Wisst Ihr, das ist gar nicht so schwer. Wenn Du nur 3 Monate jeden Tag 2 Stunden für ein solches Projekt arbeitest, kannst du Erstaunliches erreichen!

DISZIPLIN

Ich trainiere auch ganz „normale“ Menschen, die oft nur etwas fitter und ein wenig schlanker werden wollen. Wenn ich ihnen sage, dass sie dreimal pro Woche trainieren sollen, sagen sie meist etwas Ähnliches wie: “Ich weiß das, aber ich habe nicht die Disziplin dazu! “ Dann sage ich: „Disziplin zu entwickeln, ist nicht etwas, dass man schon kann oder nicht.“

Es ist etwas, das wir einfach machen!

KEEP IT SIMPLE

Weißt Du, uns geht es so gut wie noch nie, aber trotzdem sind die Leute nicht zufriedener als früher. Einer der Gründe dafür ist, dass unser Leben immer komplexer wird. Nur um den neuen Toaster mit Anti-Burning-Sensoren, Energiespar- Modus und eingebauter Brotkrümmelsaugfunktion zu beherrschen, muss man fast Ingenieur sein!

Viele verlieren sich einfach in der Komplexität. Ich bekomme manchmal phantastische Trainingstagebücher von Sportlern zugesandt mit Pulsgrafiken, Kraftkurven, Trainingszeiten in verschied verschiedenen Bereichen, Trittfrequenzen am Rad, Höhenprofilen, Temperaturen und… und… und. Kein Wunder, dass die Sportler da dann nicht durchblicken und eine klare Linie in ihrem Training aufbauen können.

Kennst Du  den Space Pen, diesen kleinen Kugelschreiber, den die NASA für Aufenthalte im Weltall entwickelt hat? Damit kann man auch hier unten auf der Erde von der Decke hängend schreiben. Doch das hat – nur für die Entwicklung — über eine Million USD gekostet! Und was haben die Russen gemacht, die waren ja auch im All?

Die haben einfach einen Bleistift benutzt!

ZEITMANAGEMENT

Ein weiterer Stolperstein für viele ist die Zeit. Aber ich habe gute Nachrichten für Dich. Franz Beckenbauer, Vitali Klitschko, der Papst, Elon Musk, Bill Gates, Du und ich – wir haben alle das gleiche Zeitbudget: 24 Stunden – jeden Tag!

Es kommt nur auf Dich an, was Du damit machst!

Verwendest Du Deine Zeit sinnvoll oder verschwendest Du sie, zum Beispiel vor dem Fernseher?

ANFRAGE

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Nordic Walking Abendstimmung

Firmenfitness

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In einen gesunden Körper wohnt eine gesunde Seele

Zufriedene, gesunde und sowohl produktive wie auch kreative Mitarbeiter wünscht sich sicher jeder Betrieb.

Work-Life- Balance ist in aller Munde, aber wie kann man so etwas erreichen? Fast täglich kommen mit der Post oder per E-Mail Angebote von Krankenkassen, Firmen und Instituten für  gesunde und fitte Mitarbeiter.

Dabei unterscheiden sich Firmen ebenso stark voneinander wie einzelne Menschen. Es gibt kleine Firmen, mittelständische Unternehmen und große Konzerne. Jeder hat sein eigenes Ziel und eigene Möglichkeiten und Mittel, dieses Ziel zu erreichen. Aber was sind unsere Ziele?

  • Die Gesundheit der Mitarbeiter, also z.B. die Krankheitsfälle zu reduzieren oder die Produktivität zu steigern
  • Bessere Arbeitsbedingungen zu schaffen
  • Effektivere und sinnvollere Pausengestaltung
  • Bessere Ernährungsangebote in der Firma
  • Motivation für mehr Eigeninitiative für die Gesundheit, etwa durch Kurse und Vorträge
  • Förderung von Bewegung und Sport

BEISPIEL

Lange Arbeitstage, einseitige Bewegungen. Den ganzen Tag sitzen und dazu noch mentaler Stress. Egal wie interessant unsere Arbeit ist — spätestens am Nachmittag wird unser Gehirn träge und uns fallen die Augen zu.

Als Kinder wurden wir in den Pausen an die frische Luft geschickt, um unsere Leistungsfähigkeit durch Bewegung und Sauerstoffaufnahme zu steigern. Jetzt, als Erwachsene, halten wir unsere Zeit für zu kostbar für Unterbrechungen des Arbeitsalltags. Für viele ist es sogar sinnlose Verschwendung von Zeit.

Dabei gibt es wissenschaftliche Studien, die eindeutig belegen, dass regelmäßige Pausen und Bewegung im Freien die Aufnahmefähigkeit und das Denkvermögen enorm verbessern. Schon eine halbe Stunde aerobe Bewegung (Nordic Walking, lockeres Joggen) erhöht den Sauerstoffgehalt im Gehirn um das 7-fache.

DIE LÖSUNG:

Diese Erkenntnisse können auch im Arbeitsalltag genutzt werden! Unter kompetenter Anleitung unserer Trainer zeigen wir, wie Pausen in Bewegung aussehen können. Dass sie Spaß machen, entspannen und unserem Gehirn eine zusätzliche Sauerstoffdusche geben. Während der Mittagspause (20-40 Minuten) vermitteln wir z.B. aktiv und leicht verständlich die Grundlagen und positiven Eigenschaften von Nordic Walking. Auch gemeinsames Jogging oder leichte Übungen für mehr Beweglichkeit und Kraft können Teil des Programms sein.

Durch die Bewegung wird das Blut mit Sauerstoff angereichert und die Teilnehmer fühlen sich danach wieder leistungsfähiger. Und sind bereit für neue Herausforderungen.

Wir können das Training “light” gestalten, wobei Mobilitäts-, Kräftigungs- und Entspannungs-Übungen im Vordergrund stehen. Nach dieser Trainingsvariante müssen die Teilnehmer nicht am Arbeitsplatz duschen.

Die zweite Möglichkeit ist eine schweißtreibende Power- Einheit, wobei zusätzlich die Kondition verbessert wird. Trainingsmittel sind verschiedene Übungen aus dem funktionalen Training, die in einem Zirkel angeordnet sind. Hier wird Kraft, Koordination, Ausdauer und Beweglichkeit optimal miteinander kombiniert.

Bevor Du mit einem Gesundheitsprogramm für Deine Firma oder eine Gruppe in Deinem Betrieb beginnst, nimm Kontakt zu uns auf, damit wir helfen können. Zusammen mit meiner Frau Angela, einer qualifizierten Physiotherapeutin und Sportstudentin, werde ich mit Dir/Euch Ziele und Möglichkeiten besprechen — und vor allem, WER ein regelmäßiges Training optimal durchführen könnte.

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