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217 kilometer, teilweise beim über 50 Grad, das ist badwater Ultramarathon

Training bei Hitze

Kann oder darf ich bei Hitze trainieren?

217 kilometer, teilweise beim über 50 Grad, das ist badwater Ultramarathon

Die Antwort ist ein deutlich: Ja!

Genauso wie bei Kälte also wenn es deutlich unter -10 Grad außen ist, ein sehr schöner Gedanke wenn es so wie heute etwa 34 Grad warm ist.

Was aber keine gute Idee ist, das wäre mit der Training anzufangen bei Extremtemperaturen.

Warum?

Dein Körper hat sich noch nicht an Training angepasst und du hast noch keine Erfahrungswerte sammeln können bezüglich Bekleidung, beste Tageszeit für Training, Hydration/Ernährung usw. Und vielleicht weißt du ja noch nicht Mal ob du gesund bist.

Wenn du aber Gesund und Sportler bist und sportliche Ziele hast dann solltest du auch bei diesen Bedingungen trainieren.

Ich kenne noch kein Triathlon der Abgesagt geworden ist da es wärmer als 30 Grad am Start war, und Langlaufwettkämpfe finden auch immer bis -17 Grad statt.

Sehe also Wärme oder Kälte als eine zusätzliche Trainingsherausforderung. Es ist nicht schlimmer als Wind, Berge oder eine rutschige Untergrund.

Unsere Körper kann unglaublich viel denke z.B. an Allen Finisher bei den Ironman Wettkämpfen (herzlichen Glückwunsch an Allen Ironman Finishern in Thun heute), das Problem entsteht in unsere Kopf. Entweder verhalten wir uns falsch oder wir bekommen so etwas wie Angst!

Übrigens: Der Bild stammt von Badwater Ultramarathon wo der Außentemperatur teilweise sogar über 50° C war. (Distanz: 217km und ich in der Coach-/Supporter-Rolle)

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Welche Ziele hast du 2024

Was ist dein Ziel 2024?

Was für ein Tag gestern hier in Roth!

Ziele sind extrem wichtig. Für einige ist die Reise gestern hier in Roth zu Ende gegangen, für Andere geht es weiter. Was aber sind Ziele?  Sie dienen in erster Linie als Orientierung und Motivation für Athleten, um ihr Training (mit Coach?) zu planen und sich auf Wettkämpfe vorzubereiten.

Ziele geben Athleten einen klaren Fokus und eine Richtung, auf die sie hinarbeiten können. Sie dienen als Ansporn, um das Training kontinuierlich zu absolvieren und auch in herausfordernden Zeiten wenn Alles nicht nach Plan läuft am Ball zu bleiben.

Ziele ermöglichen es Athleten, ihren Fortschritt zu verfolgen und ganz wichtig zu messen. Wenn du konkrete Ziele setzt, kannst du dein Trainingsfortschritt überwachen und feststellen, ob du auf dem richtigen Weg bist, um dein Ziele zu erreichen.

Wenn Athleten ein bestimmtes Ziel haben, können sie ihr Training und ihre Wettkampfplanung darauf ausrichten. Sie können gezielt an den Schwächen arbeiten, die sie von ihrem Ziel abhalten könnten, und ihr Training optimieren, um ihre Ziele effizienter zu erreichen.

Erreichen von Zielen im Training und bei Wettkämpfen hilft Athleten, ihr Selbstvertrauen aufzubauen. Jedes erreichte Ziel bestärkt sie darin, dass sie in der Lage sind, ihre Ziele im Triathlon zu erreichen, was wiederum ihre Leistungsfähigkeit steigern kann.

Es ist wichtig, realistische und erreichbare Ziele zu setzen, die den individuellen Fähigkeiten und dem Trainingsaufwand entsprechen. Ziele sollten spezifisch, messbar, erreichbar, relevant und zeitgebunden sein. Durch das Festlegen von klaren Zielen können Athleten ihre „Triathlonreise“ besser planen und ihre Leistung verbessern.

Hier noch ein Orginal-Feedback von Challenge Roth gestern von mein Musterathlet Christoph:

 Danke für die Heranführung an diese gute Basis. (Gestern erster Langdistaz Triathlon in 9.49) War eine absolut richtige Entscheidung diesen Weg mit dir zu gehen.Es war top wenn der Plan den wir vor einanhalb Jahren geschmiedet haben, besser als ich es damals erträumen konnte, aufgeht.

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In Triathlon Coaching zahlt sich Qualität aus.

Ist Coaching günstig?

Über teure Schuhe, Coaching und wie Qualität sich auszahlt.

In Triathlon Coaching zahlt sich Qualität aus.

Meine älteste Kunde und mittlerweile guter Freund betreue ich schon seit mittlerweile 26 Jahren. Es hat mit drei Mal pro Woche personal Training angefangen, am Anfang immer laufen ab 6.30 Uhr früh vor der Arbeit und das am Montag, Mittwoch und Freitag. Es hat sich dann weiterentwickelt und es gab in diesen 26 Jahren u.a. Trainingspläne, Kraftübungen, Stabi und auch Radtouren gekoppelt mit unzählige gute Gespräche.

Irgendwie ist ein Coaching Beziehung wie ein Miniwelt in sich. Man trifft sich, erkundet was kann ich bieten und was möchte der andere haben. Es, ist allerdings keine Konstante, und es ändert sich über den Jahren immer abhängig davon was der Andere braucht und was ich als Coach in meine jeweilige Lebenssituation anbieten kann. Deswegen ist fast dreißig Jahre gemeinsamen Coaching schon bemerkenswert und es gibt noch einige andere Athleten die ich bis jetzt auch über 20 Jahre betreue.

OK das war so nebenbei gesagt aber um dieses Thema geht der Blog heute nicht, es geht um Qualität. Wenn man sich öfter sieht und viel Zeit mit einander verbringt spricht man über sehr viele Sachen. UND beim Laufen in aeroben Bereich geht das quatschen praktisch automatisch und ist immer sehr stimulierend.

An diesen einen Tag haben wir über Schuhe gesprochen und speziell wie teuer die geworden sind. Gute Laufschuhe sind ja nicht gerade billig aber noch ein Schnäppchen in Vergleich zu andere handgefertigte „normale“  Business Schuhe.

Dann hat mein Freund gesagt dass seine billigsten Schuhe etwa € 600 gekostet haben. Häh… habe ich gesagt das ist doch nicht billig. Doch hat er gesagt! Ich trage die immer noch fast täglich, die sind über 20 Jahre alt und ich habe die Sohle schon zwei Mal auswechseln lassen. Wenn ich eine gute „Billigschuh“  für etwa € 100 gekauft hätte, dann hätte ich mindestens jedes zweites Jahr einen neuen Schuh gebraucht. Das wäre schon € 1000 gewesen für Schuhe über 20 Jahre. Gute Schuhe kosten € 600,- zwei Mal Sohle Wechseln insgesamt etwa € 200 dazu, das wäre also immer noch 20% billiger als der „Billigschuh.

Und jetzt kommt der zugegebene lange Bogen zum Coaching. Coaching ist sicher nicht günstig bei einen guten Coach. Du sparst dich aber viele (oft schlechte) Erfahrungen die du sonst gemacht hättest, Verletzungen, zu früh oder zu spät in Form zu sein, oft krank, zu viel trainieren, zu wenig trainieren, ungeeignete Material zu haben, die Familie unnötig zu strapazieren und viele andere Faktoren.

Was ist der Konsequenz: Statt ein paar Jahren richtig gut zu trainieren (in Profi Bereich eher 8-10 Jahre, da Ausdauer sich langsam entwickelt) und dann zufrieden sein und sich andere Tätigkeiten zu widmen, trainiert der (Hobby) Athlet 8, 10,15, 20 Jahren und versucht seine Ziele zu jagen ähnlich wie eine Katze die immer versucht seine eigene Schwanz zu fangen, ohne es zu schaffen. UND das wir teuer, sehr teuer. Unter Strich geht es also auch um Zeit Optimierung.

Mit einen guten Trainingsplan kannst du deine Woche planen und strukturieren. Gut geplant bedeutet unter Strich auch weniger Stress für dich und deine Familie und mehr Zeit für andere Sachen. Die meisten von uns haben schließlich mehr Verpflichtungen als nur Training.

Zeit ist schließlich auch nur Geld.

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Triathlon+Pyöräily Bildcollage! Trainiere ich zu hart?

Trainiere ich zu hart?

Trainiere ich zu hart?

Triathlon+Pyöräily Bildcollage! Trainiere ich zu hart?

Folgende Text ist eine Google Übersetzung von ein Interview mit mir in der finnische Triathlon Zeitung: Pyöräily + Triathlon der 3.3.2023 erschienen ist. 

Gas geben oder bremsen?

Ein Triathlet ist die Art von Person, die unglaublich hart trainiert. Manchmal ist diese Aussage wahr, aber nicht immer. Wie hart solltest du trainieren, wenn du dich verbessern willst?

Sie können aus vielen Gründen trainieren. Vielleicht möchten Sie gesund bleiben, Ihre Fitness verbessern oder sich bei einer Veranstaltung herausfordern. Oder vielleicht vermisst du deine Trainings-Freunde? Es gibt auch diejenigen, die ihre Trainings-Status mit Kollegen und in sozialen Medien teilen möchten.

Alle diese Ziele sind in Ordnung. Das Wichtigste muss nicht immer die Entwicklung der Geschwindigkeit sein. Wer jedoch schneller werden will, kann nicht einfach nach Stimmung trainieren. Wir haben Triathlon-Trainer Bennie Lindberg gefragt, welche Trainingsintensität er zielorientierten Triathleten und Radfahrern empfiehlt.

Trainierst du zu hart?

Zuerst muss man darüber nachdenken, was zu hart ist. Wer erfolgreich sein will, muss hart, aber hart auf die richtige Art und Weise trainieren, sagt Bennie Lindberg.
Eines der Hauptprinzipien in Trainingsaufbau ist die Progressivität. Wenn du immer nur hart trainierst, wirst du dich nicht wie gewünscht entwickeln. Wenn du dann ein wirklich hartes Training machen musst, dann bist du wahrscheinlich zu müde dafür.
Bennie gibt ein Beispiel:
Sie haben drei Stunden pro Woche Zeit, um zu trainieren. Wenn du 3 x 1 Std. hart trainierst, wird es bestimmte Qualitäten entwickeln. Wenn der Körper daran gewöhnt ist, verlangsamt sich das Entwicklungstempo erheblich.
Wenn du dagegen im Herbst 2 x 1,5 Std. ruhiger trainierst – im Winter 1,5 Std. ruhig + 1 Std. zügig und 1/2 Std. hart – und im Frühjahr 1,5 Std. ruhig, 1 Std. progressiv (von zügig zu hart) und 1/2 Std. Intervalle (härter als das vorherige „hart“), wirst du dich definitiv besser entwickeln.
Laut Bennie ist die Herausforderung für einen erfahrenen Athleten eher das sie zu leicht als zu hart trainieren.
Trainieren Sie selber so, dass Sie die Intensitäten und das Volumen Jahr für Jahr steigern können?

Gier und Verletzungsrisiko

Wenn du immer so hart oder so viel wie möglich trainierst, ist das Risiko von Verletzungen durch wiederholte Belastung ziemlich hoch. Herz, Blutgefäße und Lunge passen sich relativ schnell an das Training an. Muskeln benötigen doppelt und Sehnen und Knochen bis zu dreimal so lange.
Teilen Sie das Trainingsprogramm in harte und erholsame Wochen auf, damit Ihr Körper Zeit hat, sich an das Training anzupassen. Wenn die Entlastungswoche endlich kommt, wirst du zunächst wirklich dankbar sein, aber gegen Ende wirst du dich fast langweilen und möchtest wieder mehr trainieren.
Danach trainieren wir wieder weitere 2-3 Wochen, während wir Umfang und Intensität auch leicht erhöhen, und dann kommt die nächste Entlastungswoche. So einfach ist das!
Die Erholung wird auch durch alltägliche Belastungen beeinträchtigt: Arbeit, Studium, Familie und andere Beziehungen.
Der Körper unterscheidet nicht zwischen körperlicher und geistiger Anstrengung. Was auch immer die Belastung ist, Sie brauchen Ruhe. Sport und anderer Stress zusammen können einen Fitness-Enthusiasten in einen Übertrainingszustand ähnlich einer Depression treiben.

Anfänger und Sportler die schon 1-2 Jahre trainiert haben

Anfänger trainieren meist zu hart.
Du schaust zu, wie eine Erfahrenere schmeidig vorbeiläuft, und Du versuchst in gleicher Weise zu laufen. Nach einem halben Kilometer ist die Herzfrequenz am Maximum und die Lungen schreien nach Gnade. Das leichte Lauftempo eines Athleten in guter Verfassung (z. B. 5-6 min/km) entspricht einem flotten Spaziergang für einen Anfänger, sagt Lindberg.
Ausdauersport erfordert Geduld. Es wird etwa 8-10 Jahre dauern, bis Sie Ihre theoretische maximale Fitness erreichen.
„Wenn Sie seit 1-2 Jahren üben, aber nicht berücksichtigen, dass Sie in der Lage sein sollten, Ihre Intensität und Ihr Volumen für mehrere weitere Jahre zu steigern, würde ich sagen, dass Sie zu hart trainieren“, sagt Lindberg.
Einige hören auf den Rat des Trainers. Andere testen auf die harte Tour, um zu sehen, wo ihre eigenen Grenzen liegen.

Training oder Wettkampf im Schwimmbecken?

Passiert es dir beim gemeinsamen Training, dass du immer ein Tempo-Ausdauer-Einheit machen musst?
„Wettkämpfe oder versuchen wie den Schnellsten mit zu halten sind tödlich, besonders im Schwimmtraining“, sagt Lindberg.
Der schnellste Schwimmer auf der Bahn kann ein gutes Training haben. Er ist in der Lage, das Tempo zu regulieren und mit verschiedenen Geschwindigkeiten zu schwimmen. Die anderen hinken die ganze Zeit in vollen Zügen hinterher. Die Schwimmtechnik bricht zusammen, je müder Sie werden.
Auch langsamere Schwimmer können ihre Schwimmzeiten etwas verbessern. Es passiert nicht, weil sie bessere Schwimmer werden, sondern weil sich ihre Fitness verbessert. Wenn sich auch die Technik verbessert, könnte die Zeitverbesserung um ein Vielfaches größer sein.
Die Verbesserung der Technik erfordert ein ruhiges Schwimmtempo. Das Gehirn ist nicht in der Lage, schnelle Bewegungen zu kontrollieren.
Beim Radfahren und Laufen haben wir gelernt: Je mehr ich mich quäle, desto schneller bin ich. Beim Schwimmen ist oft das Gegenteil der Fall.
Wenn es beim Laufen einen großen Anstieg gibt, erhöhen Sie die Trittfrequenz, um es leichter zu machen. So auch ein Anfänger beim Schwimmen: Er verkürzt den Arm Zug, damit er schneller atmen kann – aber von schneller Schwimmen wird nichts.
Schwimmen Sie im Training auf Gefühls-Basis und stoppen Sie Ihre Schwimmzeiten nicht? Dann wirst du nicht wissen, was locker für dich ist und was schnelles Tempo ist.
Lindberg gibt ein Beispiel:
1) Sagen Sie dem Schwimmer, dass er 100 m locker schwimmen soll. Nehmen Sie sich Zeit – egal ob 1.30, 1.50, 2.30 Uhr oder was auch immer.
2) Bitten Sie darum, die gleiche Strecke 5 Sekunden schneller zu schwimmen. Wenn das Tempo an Punkt 1 leicht war, sollte dies einfach sein.
3) Überraschung: Viele Menschen können das Tempo überhaupt nicht verbessern.
4) Theorie: Ein Schwimmer sollte in der Lage sein, sein Tempo mindestens 3-4 Mal zu erhöhen.
Es sollte in allen Sportarten einen Herzfrequenzunterschied von etwa 30-50 Schlägen zwischen locherem, zügigem und hartem Tempo geben. Beim Training auf Gefühls-Basis, insbesondere für einen Anfänger, kann der Unterschied oft nur 15 Schläge betragen.

Abkürzung zum Glück: Langdistanz

Wie ist es möglich, dass sich manche Menschen in ein oder zwei Jahren auf Langdistanz trainieren, wenn Triathlon zehn Jahre Basisarbeit erfordert?
„Das ist natürlich auch möglich, wenn auch vielleicht nicht immer klug“, sagt Lindberg.
Auf Dauer gesehen ist das nicht das bestmögliche Training. Dennoch ist es möglich, wenn Ihr einziges Ziel darin besteht, einmal in Ihrem Leben mit kurzer Vorbereitungszeit einer Langdistanz zu machen!
Dann wird das Trainingsprogramm etwas anders aufgebaut. Lindberg hält die Intensitäten relativ niedrig, da die Umfänge recht groß sein müssen. Es wird jedoch auch etwas im Maximalbereich trainiert. Krafttraining ist auch wichtig als Verletzungsprophylaxe.
In einem Wettkampf tötet Einen nicht die Dauer, sondern die Geschwindigkeit. Selbst untrainiert nach eine Wette in der Nacht zuvor, können Sie die Langdistanz in 15-16 Stunden finishen, wenn Sie eine normale Grundkondition und viel Geduld haben.
„Der älteste Teilnehmer, den ich für Kona trainiert habe, war 76 Jahre alt. Er hatte sein ganzes Leben lang Tennis gespielt und begann mit Triathlon, als er 65 Jahre alt wurde.

Die lange Trainingseinheit ist der Grundstein

Die lange Einheit eines beginnenden Triathleten sollte ruhig sein. Bestimmen Sie im Voraus, bei welchen Herzfrequenzen Sie sich bewegen möchten, und halten sie sich daran.
Für jemanden, der seit fünf Jahren trainiert, sind lange Einheiten nicht mehr locker. Es geht schon ziemlich zügig zu. Ein Tempo das nur 10-20 Pulsschläge niedriger ist als beim Langdistanz ist eine gute Richtlinie um sich weiter zu entwickeln.
Es ist ziemlich anstrengend, 4-5 Stunden mit der oben beschriebenen Intensität Fahrrad zu fahren, speziell wenn Sie das nach ein paar Wochen Belastung vorher müde sind. Eine lange Einheit macht Spaß, wenn es in einer Gruppe im gleichen Tempo durchgeführt werden kann. Es motiviert auch wenn Man merkt dass man schneller wird.

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Start Wasaloppet

Wasalauf

90 Kilometer Langlaufen ohne Schneetraining vorher

Meine Athletein Janet hat eine „spezielle“ Wunsch gehabt! In Wasalauf zu starten. Hier erzählt sie ihre Geschichte!

Zunächst ein kleines Intro: Wer bin ich, was mache ich und wohin geht es…Ich bin Janet, 50, wohne in Bonn und mache seit 1996 Triathlon. Zunächst bin ich einige Jahre in der 2. (und 1.) Bundesliga gestartet, habe aber schnell gemerkt, dass mir die längeren Distanzen „besser liegen“. Höhepunkt war sicherlich mein Start beim Ironman Hawaii 2005. Danach rückte der Sport wegen Familie und Beruf in den Hintergrund. Mit neuer Altersklasse suchte ich nach neuen Herausforderungen – am 02. Juli werde ich beim Ironman Frankfurt an der Startlinie stehen.

Die Idee, dieses Jahr (auch) beim Wasalauf (schwedisch Vasaloppet) zu starten, entstand spontan. Freunde hatten mich überredet: Komm wir machen das einfach! Die Vasaloppet Winterwoche ist eine der größten Skilanglaufveranstaltungen der Welt. Der Hauptlauf, in dem die Profis starten, wird zwischen den Orten Sälen und Mora über 90 km in klassischer Technik ausgetragen. In der Winterwoche finden zusätzlich weitere Läufe statt, u.a. der Offene Spur (Öppet spår) Lauf über dieselbe Strecke.

Ich bin in der Nähe des Thüringer Waldes aufgewachsen und stand schon als Kind auf Skiern. Während meiner „aktiven“ Triathlonzeit habe ich Skifahren (Klassik, Skating, Tourengehen) immer als Training im Winter genutzt. Von daher vertraute ich darauf, „irgendwie“ schon anzukommen. Meine Vorbereitung bestand aus 2 unspezifischen Trainingsblöcken mit jeweils drei Wochen Belastung und einer Woche Erholung. Aus Mangel an Schnee im Rheinland standen einige längere Radeinheiten und Zugseiltraining, aber auch einige Kilometer auf Skirollern (klassisch), auf dem Plan.

  • Start Wasaloppet

    Start in Sälen

    Gestartet wurde in 10 Startgruppen. Ich hatte mich mit einer angegebenen Zielzeit von 8h in Startgruppe 4 „gemogelt“, um möglichst im Hellen im Ziel einzulaufen. Es war kalte -12°C am Start, die Temperatur stieg im Laufe des Nachmittages auf +2°C an.

  • jEDER GESUNDER KANN wASALOPPET MACHEN

    Verpflegungsstation

    Insgesamt gibt es sieben Verpflegungsstationen, an denen auch immer ein Ski- und Wachsservice zur Verfügung stehen. Als Verpflegung gibt es unter anderen traditionell Blaubeersuppe (Blåbärssoppa). Diese beliebte schwedische Fruchtsuppe aus Blaubeeren (Heidelbeeren), Wasser und Zucker wurde hier warm serviert.

  • Wasaloppet anno früher

    Geschichte

    Der Wasalauf soll an die historische Flucht von Gustav I. Wasa auf Skiern vor den Soldaten des dänischen Königs Christian II. im Jahr 1521 erinnern. Die Einwohner von Mora schickte die zwei besten Skiläufer des Ortes los, um Gustav einzuholen. Im Gebiet von Sälen erreichten sie Gustav und überredeten ihn, zurückzukehren und den Kampf zu leiten. Nach mehr als zwei Jahren Krieg machte sich Schweden von Dänemark unabhängig.

  • Zieleinlauf

    Über dem Zieleinlauf steht noch immer das ursprüngliche Motto zu lesen: „In der Väter Spur – zu siegen in der Zukunft“ („I fäders spår – för framtids segrar“).

  • Janet König, Wasaloppet Finischer

    Finisher

    Geschafft!

Der anfangs kalte trockene Schnee war nicht super schnell, war aber bei den zahlreichen Höhenmetern im ersten Teil der Strecke sehr hilfreich, auch in den Abfahrten. Mit steigenden Temperaturen wurde der Ski schneller, aber der Grip in den Anstiegen war dahin. Deshalb hieß es am Ende „durchschieben“ (Doppelstockschub), auch weil an vielen Stellen die Strecke nicht mehr gespurt war.

Am Ende stand eine Zeit von 08:59:19 auf der Uhr. Gedanken ans Aufgeben gab es nie, einige Tiefs dagegen schon („Boah, warum mache ich das hier?“). Aber wenn man dann im Ziel angekommen ist, sind diese Gedanken schnell vergessen und man ist einfach nur unfassbar happy 🙂

Gerne MEHR!

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die Ad Extremum Bekleidungslinie Willisika für Jahr 2023

Der Willisika Kollektion

Ad Extremum Bekleidung 2023

Der Sommer ist wieder hier schneller als was wir glauben. Es wird also wieder höchste Zeit neue Ad Extremum Bekleidung zu bestellen! Der bewährte Design bleibt und an Allen „Neuen“ die Wundern was „Willisika“ ist, das ist Wildschwein auf Finnisch, nur schreibt man es mit „V“ statt „W“ aber es wird wie „V“ gesprochen, und warum Willisika, na ja… kommt von meine Frau… es war irgendwann so ein Figur bezogene Kommentar…(denke ich J)

Um Transportwege zu verkürzen und vereinfachen machen wir es dieses Jahr so:

Bestellungen und Anfragen z.B. wegen Preise direkt an mich per Email mit Rechnung- und Lieferadresse bis zum 10.02.2023

Wenn die Teile fertig sind bekommt ihr die neuen Sachen zugesendet mit eine Rechnung!

Mittlerweile hat ReneRosa sich als ein Premium Anbieter in Sachen Teambekleidung etabliert. Ich bin nicht ganz „unstoltz“ das unsere Zusammenarbeit jetzt schon 10 Jahre dauert!

die Ad Extremum Bekleidungslinie Willisika für Jahr 2023

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Wären die Sherpas nicht die besten Ausdauersportler?

Höhentraining und Sherpas

Wären auch nicht Sherpas die besten Ausdauersportler?

Mittlerweile wissen wir ja schon einiges über Höhentraining, z.B. das einige darauf positiv reagieren (=Responders) und andere nicht.

Normalerweise steigt der Hämoglobinhalt merkbar im Blut bei den „Respondern“ nach ein Aufenthalt in der Höhe.

Dass man sich auch anders auf die Höhe anpassen kann, zeigen die Sherpas die auf etwa 4000m höhe leben wo der Luft etwa 40% weniger Sauerstoffmoleküle hat als auf der Meeresebene. Das ist auch die jüngste evolutionäre Anpassung die wir bei uns Menschen kennen und das hat während den letzten 3.000 Jahren stattgefunden.

Wären die Sherpas nicht die besten Ausdauersportler?

Die Sherpas haben keine höheren Hämoglobinwerte als Menschen auf Meeresebene. Die Sherpas haben ein physiologisch gesehen billigere Variante für den Körper gefunden!

Sie haben größere Lungen und sie Atmen auch schneller.

Die Sherpas haben relativ gesehen mehr Stickstoff im Blut was die kleinen Blutgefäße erweitern lässt und so auch für eine bessere Durchblutung sorgt.

So spät als 2017 hat man mit eine Muskelbiopsie herausgefunden, in der Everest Basislager, das die Sherpas mehr Kohlenhydrate verbrennen als normale Menschen.

Kohlenhydrate liefern ja mehr Energie pro Sauerstoffmoleküle als Fette, also ein durchaus sinnvolle Anpassung in der Höhe.

Uns Allen interessiert natürlich die Frage: Wären die Sherpas auch die besseren Ausdauersportler?

Bei Messungen haben Sherpas natürlich sehr hohe VO2max Werte, aber das ist ja bekanntlich bei weiten nicht der einzige Indikator für Ausdauer. Wie weit der hohe Kohlenhydratverbrauch der Ausdauerleistung auf längere Strecken negativ beeinflusst ist schwer zu beurteilen, aber die Fakten finde ich sehr interessant!

 

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Zukünftige Sieger Ironman Triathlon

Erwartungen

Wie gut denkst du dass dein gecoachte Athlet noch werden kann?

Heute hat unsere Tochter das erste Mal einen Schwimmkurs gemacht. Ich habe so meine Bedenken gehabt ob ich es gut finde, aber wir haben gesagt: Klar – lass es uns testen! Und Ida war voll begeistert. Sie war mit Abstand die Jüngste in der Gruppe die Anderen waren bis zu doppelt so alt und es ist dann auch gleich richtig zu Sache gegangen. Ein Bahn (25m) so die nächste so eine gute halbe Stunde lang.

Ich selber habe immer gedacht dass 25 Meter schon weit sind für ein 4 Jährige und während wir ein paar Bahnen weiter selber geschwommen sind habe ich öfters überlegt ob ich sie nicht rausnehmen soll von der Kurs. Nur das strahlende und begeisterte Gesicht von Ida und der „Trainer-Ehren-Kodex“ nie ungefragt sich in das Arbeit von einen anderen Trainer einzumischen, hat mir davon abgehalten.

Die Begeisterung hat sich noch lange hinterher gehalten und wenn wir dann Pfannenkuchen zuhause gemacht haben hat sie ganze 4 Stück davon gegessen da „ich so ein Hunger habe da ich so viel geschwommen bin“! Da habe ich wohl jemanden brutal unter geschätzt. 

Da habe ich auch gleich an diesen Blogeintrag, den ich vor fast vier Jahren geschrieben habe, gedacht.

Zukünftige Sieger Ironman Triathlon

Erwartungshaltung und Leistung in Bezug auf Triathlon Coaching

Als Triathlon Trainer und als (Fitness) Trainer „Allgemein“ bin ich in Kontakt gekommen mit viele sehr interessante Personen. Eine Person die mich sehr geprägt hat ist Vera F. Birkenbihl. (R.I.P.)

 Was sehr faszinierend mit Vera war das sie immer normale Gedenkmuster auf den Kopf geschmissen hat und mich zum Umdenken gezwungen hat.

Sehr spannend war z.B. wo sie erzählt hat von eine Studie mit Klassenlehrern die beide das gleiche „Material“ (=Schüler) bekommen haben. Man erzählte den Lehrern dass in einige Klassen die besten und klügsten Schüler waren und die Lehrer für die Vergleichsgruppe erzählte man nichts.

Später haben die Schüler wo die Lehrer mehr erwartet haben deutlich besser abgeschnitten als die Vergleichsklasse.

Irgendwie ist das sowas von wichtig in unsere Leben! Ich sehe es auch bei unsere Tochter Ida. Als stolzer Vater bin ich überzeugt dass sie gut singen kann und trällre immer Lieder mit ihr obwohl sie noch nicht mal sprechen kann. Natürlich kann sie später fließend schwedisch und deutsch sprechen, und so wie wir am Boden rumtoben, auch turnen wie eine Meisterin! Das sie tanzen wird wie ein Engel, ist eh schon ganz klar.

Wenn du denkst jemand kann etwas nicht, dann bietest du ja nicht mal die Chance zu versuchen an.

Mit meine Athleten ist es auch nicht anders. Ich weiß was möglich ist und ich weiß was man machen muss, auch um schwierige Ziele zu erreichen!

Wenn die Ziele definiert sind geht es an der Arbeit und hier habe ich immer meine Erwartungen!

Es geht in erster Linie um die Kommunikation! Mein Athlet und ich, wir müssen beide das gleiche Wollen.

Wenn ein umsetzbarer und realistischer Trainingsplan ausgearbeitet ist dann entstehen manchmal Probleme bei die Durchführung.

Was ist wenn ich unmotiviert bin, was ist wenn das Wetter nicht mitspielt?  Ich erwarte von niemand dass der Einstellung zum Training die gleiche sein soll wie bei ein Profi (Triathlon ist auch gut mit 2-3 Trainingseinheiten / Woche machbar) aber ich fordere immer EHRLICHKEIT sich selbst gegenüber. Und hier kommen wir wieder zurück zum Zieldefinition.

Wenn ich „Bequemlichkeitsanforderungen“ an mein Training habe, dann muss ich nach unten gehen in der Zielsetzung!

Wenn es um die Durchführung von der Training geht sehen viel Athleten Probleme. Dabei sollten wir nach Lösungen suchen. Lösungen sind praktisch immer möglich, aber oft unbequem!

Keep on training!!

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Ironman Zukunft gut oder schlecht?

Wohin gehst du?

Die Ironman-Zukunft

Ironman Zukunft gut oder schlecht?

Ich habe lange überlegt ob ich es gut finde das Ironman teilweise von Kona auszieht, und JA ich finde es gar nicht schlecht!

Klar es gibt den Mythos „Ironman Hawaii“ ein klaren Knacks aber hey…Triathlon als Sportart geht es gut, vielleicht so gut wie noch nie vorher. Wenn Hawaii etwas an Bedeutung verliert, werden die Anderen Events (verdient) stärker da stehen! Das ist sehr gesund für den Sport!

Ich denke in erster Linie an Challenge Roth und Olympia. Olympia gibt es nur jede 4 Jahre, dann von mir aus Hawaii nur jede 2 Jahre. Big Deal!

Das ist natürlich für den aktiven Athleten bitter-süß. Süß da Kona eigentlich nicht jeden liegt und die dann nicht ganz so hitzebeständigen Athleten (die nicht schlechtere Athleten sein müssen) auch eine Chance auf einen Ironman Weltmeistertitel haben. Bitter da du dann natürlich nicht so oft eine Chance hast auf ein Ironman „Hawaii“ Titel.

Aber stell dich vor eine Ironman Rennen NUR für Frauen in Kona. Aus Frauenperspektive kann ich mir das super toll vorstellen. Ob dann immer noch 2-3.000 Starter auf der Startlinie stehen oder ob das noch überhaupt gewollt ist weiß ich nicht. Für Frauen so allgemein wäre es aber eine enorme Chance!

Realistisch glaube ich, hoffe aber nicht das die Frauen dann mit ein paar Männer AK:s ergänzt werden. Hier auch bitter-Süß. Ziemlich frustrieren wäre (für mich) ein Ironman Rennen zu machen und nicht die Möglichkeit haben die eigene Leistung mit der Herrensieger zu relativieren. Süß, könnte ich mich die After Race Party vorstellen wenn du noch Single bist! LOL

Also lass uns offen sein, und schauen was kommt. Triathlon ist und war immer viel mehr als nur Ironman!

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Triathlon Training ist auch gut für die Kreativität

Putzen fällig?

Ein Schlüssel zum lebenslangen Fitness

ist Bewegung mit Lust statt mit Frust zu assoziieren. Triathleten trainieren im Vergleich zu anderen Hobbyathleten viel. Erstens erfordert Ausdauertraining relativ viel Zeit zweites müssen wir drei Sportarten trainieren. Oft höre ich dann speziell von Einsteiger und Anfänger das heute kein Training möglich war.

Ganz klar solche Tage gibt es auch, aber in der Regel bedeutet es, das Training (noch) nicht hoch genug an der persönlichen Prioritätsliste stand. Dabei ist Training wie putzen! Klar du musst es nicht machen aber in ein geputztes Haus lebt es sich deutlich gesunder und angenehmer. Während man putzt findet man es nicht immer geil aber hinterher sagt man immer dass es gut war!

Triathlon Training ist auch gut für die Kreativität

Hier meiner drei Lieblinge Metapher:

Vermeide Schimmelbildung!

Genau wie du dein Haus lüftest, musst du dich selber auch lüften. Du musst täglich raus gehen in der frische Luft. Nur 10 Minuten pro Tag in der Natur (sogar ein Park ist besser als nichts) reicht um speziell dein Immunsystem zu stärken und auch um eine klare Birne zu bekommen. Unsere Kinder schicken wir raus in die frische Luft, da wir wissen dass es gut tut! In den Schulen schicken wir die Kinder auch in den Pausen raus! Sind wir Erwachsene anders??

Raus mit der Schmutz!

Wenn du einmal draußen bist kannst du dich auch ein bisschen bewegen! Bring das Blut in Bewegung. Verbrenn das Fett das sonst in den Arterien stecken bleibt. Verbrenn das Zucker das dich sonnst krank machen kann. Benütze deine Muskeln vor die sich abbauen und dich sogar zum Pflegefall machen kann. Wenn du deine Muskeln benützt produzierst du Hormone! Das macht dich nicht nur fitter, das macht dich auch glücklicher!

Du musst aufräumen!

Wenige Menschen können in einen Chaos leben. Klar es geht, aber es ist doch sehr anstrengend und frustrierend. Wenn du dich bewegst genauer gesagt „Grundlagenausdauer“ trainierst sortierst du gleichzeitig im Hirn auf. Sachen die unlösbar scheinen sind nach eine Stunde joggen schnell “gelöst“. Eine Stunde Training pro Tag macht dich so produktiv und effizient das du hinterher viel mehr zurückholst als was das Training dir Zeit gekostet hat.

Eigentlich ganz einfach!

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