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Das Triathlon Seminar mit Bennie Lindberg in Playitas war ein voller Erfolg

Seminar Feedback

Eine fantastische Triathlon Seminar Woche liegt hinter uns.

Das Triathlon Seminar mit Bennie Lindberg in Playitas war ein voller Erfolg

Unser Triathlon Einsteigerseminar im Playitas auf Fuerteventura war auf allen Ebenen ein voller Erfolg.

Die äußeren Bedingungen hätten kaum besser sein können: strahlendes Wetter, angenehme Wärme durch den Calima – und das alles ohne den sonst typischen Staub. Playitas gehört ohne Zweifel zu den schönsten Sportresorts Europas.

Ein großes Dankeschön geht an das Organisationsteam von Hannes Hawaii Tours. Dank Nina und Elisa lief alles reibungslos und mit einer Professionalität, die man einfach spürt.

Wenn ich von den „inneren Bedingungen“ spreche, meine ich vor allem unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie meine Guides. Der Teamgeist war außergewöhnlich: Einer für alle und alle für einen – und das auf eine unglaublich sympathische, motivierende und respektvolle Art. Wissen rund um Triathlon und angrenzende Themen wurde nicht nur interessiert aufgenommen, sondern mit echter Begeisterung umgesetzt.

Auch abseits des Trainings war die Gruppe voller Energie. Aktives Erwachen, Tapasabend, Tanzen, Musizieren, Tischtennis, Volleyball oder sogar Aquagymnastik – alle waren mit Freude dabei.

Der Großteil der Gruppe ist bereits am Samstag abgereist. Und es spricht Bände, dass das Seminar offiziell schon vorbei war, die Coaches aber trotzdem mit Freude und Kompetenz die verbliebenen Teilnehmer am Beckenrand weiter betreut haben – und später sogar gemeinsam zum „Spinning tainment“ mit Playitas Superstar Andrew gegangen sind.

Leute, ihr seid wirklich großartig. Danke für diese wunderbare Woche.

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Wiederstand als Erfolgsfaktor in Triathlon Training

Widerstand als Erfolgsfaktor

Wiederstand
aus
Triathlon Coach
Perspektive

Wiederstand als Erfolgsfaktor in Triathlon Training

Ohne Widerstand kein Fortschritt im Triathlon Training

Widerstand.
Ein Wort, das viele mit Kampf verbinden. Mit Gegenwind. Mit Mühe.
Aber eigentlich ist Widerstand etwas anderes: Er ist die Voraussetzung dafür, dass wir uns entwickeln — geistig wie körperlich.

Im Sport ist das offensichtlich.

  • Ohne Widerstand keine Kraft.
  • Ohne Belastung keine Ausdauer.
  • Ohne Reiz keine Anpassung.

Doch was für Muskeln gilt, gilt genauso für das Leben.

Wenn wir älter werden, passiert etwas Spannendes:
Bleiben wir ohne Widerstand, ohne Herausforderungen, ohne Aufgaben, die uns fordern, dann entsteht kein Stillstand — sondern Rückschritt.
Der Körper baut ab.
Der Geist wird träge.
Die Seele verliert Spannung.

Widerstand ist also kein Feind.

Er ist ein Trainingspartner.
Er zwingt uns, wach zu bleiben.
Er erinnert uns daran, dass wir lebendig sind.

Aber — und das ist entscheidend — Widerstand allein reicht nicht.

Im Sport wie im Leben entsteht Entwicklung nur dann, wenn Belastung und Erholung im Gleichgewicht sind.
Wer immer nur drückt, brennt aus.
Wer immer nur ruht, rostet ein.

Die Kunst liegt dazwischen: im Rhythmus aus Fordern und Loslassen.

Und es gibt einen Schmierstoff, der diesen Prozess leichter macht. Einen, den wir überall nutzen können — im Beruf, im Privatleben, im Training:

  • Motivation.
  • Spaß.
  • Anerkennung.

Wenn diese drei Faktoren stimmen, dann läuft unser innerer Motor fast wie eine Maschine, die scheinbar unendlich Energie erzeugt. Ein emotionales perpetuum mobile. Physikalisch unmöglich — aber menschlich absolut real.

Und das Spannende ist:
In jeder Herausforderung, in jedem Widerstand, steckt genau dieses Potenzial. Man kann darin Spaß finden.
Man kann darin Motivation finden.

Ich habe das selbst erlebt.
Als ich nach meinem Unfall zum ersten Mal wieder meinen Arm bewegen durfte — nach drei Monaten im externen Fixateur — habe ich Freude in jedem einzelnen Millimeter Beweglichkeit gefunden.
Jeder Fortschritt, so klein er war, hat mich getragen.
Widerstand war plötzlich kein Gegner mehr, sondern ein Wegweiser.

Heute erlebe ich das wieder, auf eine ganz andere Art.
Ich arbeite am Buch meines Vaters.
Korrigieren, formatieren, strukturieren — es ist viel Arbeit.
Aber es hat Sinn.
Und jedes fertige Kapitel macht Lust auf das nächste.
Auch das ist Widerstand: nicht körperlich, sondern geistig.
Und auch hier gilt: Jeder kleine Schritt motiviert für den nächsten.

Widerstand ist nicht das Problem.
Er ist der Weg.

Wir wachsen nicht trotz Widerstand.
Wir wachsen durch ihn.

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So meistert man Herausforderungen sagt der Triathlon Coach

Was wirklich zählt

Herausforderungen meistern – mit Humor, Herz und der Erfahrung eines Triathlon Trainers

So meistert man Herausforderungen sagt der Triathlon Coach

Als Triathlon Trainer sehe ich jeden Tag, wie Menschen mit Herausforderungen umgehen. Manche elegant wie ein Delfin im Wasser, andere eher wie ein Pinguin beim Versuch zu fliegen. Doch eines ist sicher: Die Strategien, die uns im Sport weiterbringen, funktionieren auch im echten Leben. Und manchmal sogar besser.

Ich selbst habe mehr als genug Beispiele gesammelt. 1993 etwa, als ich in St. Moritz beim Höhentraining vom Auto angefahren wurde. Ein klassischer Fall von „falscher Ort, falscher Zeitpunkt“. Das Ergebnis war weniger klassisch: 50 Prozent Unterarm weg, Schulterblatt gebrochen, Rippen gebrochen, Lunge punktiert. Ein medizinisches Bingo, das ich nie bestellt hatte. Und trotzdem habe ich nie den Glauben verloren, dass es weitergeht. Wenn nicht als Profi-Triathlet, dann eben als Triathlon Trainer. Zwei Jahre und vier Operationen später war ich wieder fast wie früher. Die Hand? Die ist, wie sie ist. Ich habe irgendwann einfach vergessen, dass sie anders ist. Neun Jahre später war sogar wieder sportliche Höchstleistung möglich. Der Körper ist manchmal erstaunlicher als jedes Trainingsprogramm.

Herausforderungen beginnen immer mit einem Moment der Ruhe. Egal ob Platten im Wettkampf, Sportverletzung oder ein plötzliches Chaos im Alltag: Wer zuerst durchatmet, gewinnt Zeit, Klarheit und Kontrolle. Danach kommt die Analyse. Und die ist oft einfacher, als man denkt. Die wichtigsten Fragen lauten: Was ist passiert – oder wo tut es weh? Und: Verstehe ich, warum es passiert ist – oder war es einfach dummer Zufall? Diese Ehrlichkeit zu sich selbst ist die Grundlage jeder sinnvollen Entscheidung – im Training wie im Leben.

Dann kommt die Haltung. Herausforderungen fühlen sich oft an wie ungebetene Gäste. Aber die Perspektive entscheidet, ob sie uns blockieren oder wachsen lassen. Ich habe das besonders gespürt, als ich mit 55 zum ersten Mal Vater wurde. Andere in meinem Alter werden Großväter, ich wurde Papa. Und es war fantastisch. Diese Energie, diese Vielfalt, diese Unberechenbarkeit – unbezahlbar. Sechs Jahre später kam Tochter Nummer zwei. Natürlich habe ich mich gefragt, ob ich zu alt bin. Aber dann wurde mir klar: Ich habe so viel erlebt, so viel ausprobiert, so viel erreicht – jetzt habe ich endlich Zeit für Familie. Und das Beste: Meine Frau promoviert. Herausforderung? Ja. Aber genau das brauche ich, um mich lebendig zu fühlen.

Ein weiterer Punkt, den ich als Triathlon Trainer immer wieder sehe: Viele Menschen wünschen sich Ergebnisse, die nicht zu ihrem Einsatz passen. Surfen lernen an einem einzigen Tag. Einen Ironman finishen mit drei Stunden Training pro Woche. Das ist ungefähr so realistisch wie „Ich möchte ein Gourmetkoch werden, aber ich esse nur Toast.“ Erfolg ist keine Magie. Erfolg ist investierte Energie – und die Ehrlichkeit, sich selbst nicht zu belügen.

Natürlich braucht es auch einen Plan. Trainer können Pläne schreiben – das ist mein Butterbrot. Aber manchmal ist der beste Plan der, den du selbst verstehst und mitträgst. Der, bei dem du Fehler machst, daraus lernst und am Ende sagen kannst: „Das habe ich selbst geschafft.“

Und dann kommt die Konsequenz. Die unscheinbare Superkraft. Sie ist wie Zähneputzen: nicht spektakulär, aber extrem wirksam. Und sie erinnert mich an das Aufwachsen meiner Kinder. Die kleinen Dinge, die du immer wieder tust – Pampers wechseln, nachts wach sein, Essen aus Gesicht, Klamotten und Tisch wischen. Es macht nicht immer Spaß, aber es wird besser. Woche für Woche, Monat für Monat, Jahr für Jahr. Und plötzlich machen die Töchter Führerschein und ziehen aus. Wenn ich daran denke, dass ich genau diese Zeit in 20 Jahren vermissen werde, genieße ich sie jetzt ganz anders.

Herausforderungen sind keine Gegner. Sie sind Trainingspartner. Sie halten uns wach, lebendig und neugierig. Und egal ob Unfall, Gigathlon, Kinder, Karriere oder Alltag – wenn du Ruhe bewahrst, verstehst, was passiert ist, deine Haltung überprüfst, ehrlich zu dir bist, einen Plan machst und konsequent bleibst, kannst du fast alles schaffen. Und manchmal sogar mehr, als du dir jemals zugetraut hättest.

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Videoanalyse ist einen Zentralen Teil von Triathloncoaching

Ein Sport, viele Hintergründe

Der Einstieg in den Triathlon: Ein Sport, viele Hintergründe

Videoanalyse ist einen Zentralen Teil von Triathloncoaching

Der Einstieg in den Triathlon ist so vielfältig wie die Menschen, die ihn wagen. Genau das zeigt sich jedes Jahr aufs Neue bei meinem Triathlonseminar auf Fuerteventura für Einsteiger. Die Gruppe ist immer bunt gemischt: von echten Ausdauer-Neulingen bis hin zu ambitionierten Sportlerinnen und Sportlern mit jahrelanger Erfahrung im Laufen, Radfahren oder Schwimmen.

Regelmäßig sind ehemalige Marathonläufer dabei, passionierte Radsportler oder Teilnehmer, die in jungen Jahren intensiv Schwimmen betrieben haben. Die gute Nachricht: Jeder sportliche Hintergrund kann ein Vorteil sein – wenn man den Einstieg richtig angeht und Geduld mitbringt.

Im Folgenden eine Orientierung, wie Schwimmer, Radfahrer und Läufer ihren individuellen Weg in den Triathlon finden.

Schwimmer: Die besten Voraussetzungen – und die größte Geduldsprobe

Ein Hintergrund im Schwimmen ist grundsätzlich die beste Voraussetzung für den Triathlon. Die technisch anspruchsvollste Disziplin ist bereits gemeistert, und gerade im Freiwasser ist Technik entscheidender als pure Kondition. Studien zeigen, dass eine effiziente Schwimmtechnik den Energieverbrauch um bis zu 20–30 % senken kann.

Radfahren fällt Schwimmern meist relativ leicht: Es ist eine zyklische Bewegung, die vor allem Übung, Kilometer und Zeit im Sattel erfordert. Die eigentliche Herausforderung liegt jedoch im Laufen.

Hier muss sich der Körper erst an die Stoßbelastungen gewöhnen. Während sich das Herz-Kreislauf-System vergleichsweise schnell anpasst, brauchen Muskeln etwa doppelt so lange, Sehnen, Bänder und Knochen sogar bis zu dreimal so lange, um belastungsfähig zu werden. Diese Unterschiede in der Anpassungsgeschwindigkeit sind gut dokumentiert.

Die wichtigste Regel für Schwimmer im Triathlontraining lautet daher: Geduld. Auch wenn die Kondition mehr zulässt – der Bewegungsapparat bestimmt das Tempo.

Radfahrer: Die Zuckerdisziplin clever nutzen

Radfahrer haben im Triathlon einen klaren Vorteil: Rund 50 % der Wettkampfdauer verbringen sie in ihrer Paradedisziplin. Das schafft Sicherheit und Selbstvertrauen. Trotzdem lauern gerade zu Beginn zwei typische Stolpersteine.

Beim Schwimmen ist Technik alles. Wer zu früh versucht, über Kraft und hohe Frequenz Geschwindigkeit zu erzeugen, arbeitet meist gegen das Wasser statt mit ihm. Untersuchungen zeigen, dass ineffiziente Armbewegungen den Wasserwiderstand massiv erhöhen und langfristig sogar den Lernerfolg bremsen.

Beim Laufen gilt für Radfahrer dasselbe wie für Schwimmer: Geduld, Geduld, Geduld. Auch hier braucht der Körper Zeit, um sich an die Belastungen anzupassen. Realistisch gesehen dürfen Radfahrer erst nach zwei bis drei Jahren strukturierten, progressiven Lauftrainings mit deutlichen Leistungssteigerungen rechnen.

Läufer: Technik lernen und Umfänge loslassen

Läufer stehen im Triathlon meist vor zwei großen Aufgaben. Die erste ist eindeutig: Schwimmen lernen. Und zwar richtig. Bevor das Wassertraining effektiv wird, muss klar sein, was im übrigens auch für RadfWasser passiert, wie sich die Bewegung anfühlt und in welchem Rhythmus sie abläuft. Trockentraining und Technikübungen an Land sind hier ein entscheidender Zwischenschritt – das giltahrer.

Die zweite Herausforderung ist das Radfahren. Auf den ersten Blick wirkt es simpel, doch ökonomisches Radfahren ist hochkomplex. Beide Beine sind über die Kurbel fest miteinander verbunden – jede Unsauberkeit in „drücken, ziehen, heben, schieben“ kostet Energie. Studien zur neuromuskulären Koordination zeigen, dass sich effiziente Tretbewegungen erst nach vielen tausend Wiederholungen automatisieren.

Ein wichtiger Reality-Check: Noch kein Top-Marathonläufer ist innerhalb eines Jahres ein schneller Radfahrer geworden – selbst mit exzellenter VO₂max. Das braucht Zeit.

Weniger Laufen, schneller werden: Der mentale Knackpunkt für Läufer

Für Läufer ist der schwierigste Schritt oft kein körperlicher, sondern ein mentaler: die Reduktion der Laufumfänge. Um Platz für Schwimmen und Radfahren zu schaffen, muss das Lauftraining deutlich zurückgefahren werden. Das führt kurzfristig fast immer zu einem Rückgang der reinen Laufleistung.

Das Paradoxe – und wissenschaftlich gut belegte – Ergebnis: Als Triathlet wirst du trotzdem schneller.Die Kombination aus reduzierter Stoßbelastung, erhöhter aerober Gesamttrainingszeit und verbesserter Ermüdungsresistenz wirkt langfristig leistungssteigernd.

Wer diesen Prozess akzeptiert, entwickelt sich nicht nur vielseitiger, sondern auch nachhaltiger.

 Egal ob Schwimmer, Radfahrer oder Läufer…

der Einstieg in den Triathlon gelingt dann am besten, wenn man den eigenen Hintergrund kennt, realistische Erwartungen hat und dem Körper Zeit gibt. Triathlon ist kein Sprint, sondern ein **Langzeitprojekt**, bei dem Technik, Geduld und kluges Training entscheidender sind als Talent oder Ehrgeiz.

Und genau darum geht es auch bei meinem Triathlonseminar auf Fuerteventura: Verstehen, lernen, aufbauen – und den Spaß an der Vielseitigkeit entdecken.

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Ein Triathlon Trainer erklärt...

Die Informationskrise

Wie ein Triathlon Trainer die Informationskrise unserer Zeit versteht

Was der Triathlon über unsere Informationskrise verrät

In den letzten Jahren hat sich unsere Welt rasant verändert. Als Triathlon Trainer beobachte ich nicht nur Entwicklungen im Sport, sondern auch in der Art, wie Menschen Informationen aufnehmen, verarbeiten und weitergeben. Genau hier entsteht eine Verbindung zwischen Training, Gesellschaft und der Frage, warum wir heute trotz aller Technologie anfälliger für Manipulation und Missverständnisse sind als je zuvor.

Vom gemeinsamen Verständnis zur Informationsfrag-
mentierung

Früher war Information etwas Gemeinsames.

Im Sport wie im Alltag hatten Menschen dieselbe Ausgangslage: dieselben Nachrichten, dieselben Fakten, dieselben Grundlagen. Diskussionen waren möglich, aber sie basierten auf einer gemeinsamen Realität.

Heute ist das anders.

Jeder Mensch lebt in seiner eigenen Informationswelt, zusammengestellt aus kurzen Clips, Schlagzeilen und algorithmisch gefilterten Inhalten. Als Triathlon Trainer sehe ich täglich, wie stark das Verhalten von Athleten davon beeinflusst wird, welche Informationsfetzen sie konsumieren.

Was der Triathlon über unsere Informationskrise verrät

Triathlon gilt als Einzelsport, doch die meisten erfolgreichen Athletinnen und Athleten trainieren in Gruppen. Schwimmteams, Radgruppen, Laufgemeinschaften und Trainingscamps schaffen Struktur, Feedback und Orientierung. Ohne diese gemeinsame Basis würde Training schnell chaotisch werden.

Man stelle sich eine Trainingsgruppe vor, die so funktioniert wie unsere digitale Informationswelt:

  • Der eine glaubt, die Einheit sei locker, der andere denkt, es sei ein hartes Intervalltraining.
  • Eine Athletin folgt einem Ernährungstrend aus Social Media, der nächste dem exakten Gegenteil.

So entsteht kein Fortschritt.
So entsteht Verwirrung.

Ein Triathlon Trainer sorgt dafür, dass alle dieselben Ziele, dieselben Grundlagen und dieselben Trainingsprinzipien verstehen. Genau dieses gemeinsame Fundament fehlt unserer Gesellschaft zunehmend.

Die Illusion der Informiertheit

Wir leben in einer Zeit, in der jeder glaubt, informiert zu sein. Doch Information ist nicht gleich Verständnis.
Als Triathlon Trainer sehe ich, wie Athleten sich auf kurze Videos oder Trends verlassen, die weder physiologisch noch logisch sind. Gleichzeitig wächst die Zahl der Menschen, die glauben, drei Sätze seien eine wissenschaftliche Wahrheit.

Das Problem ist nicht der Zugang zu Informationen, sondern die Geschwindigkeit, mit der sie konsumiert werden. Tiefe wird durch Tempo ersetzt, Analyse durch Emotion.

Warum diese Entwicklung gefährlich ist

Konflikte entstehen selten aus Fakten, sondern aus Erzählungen.
Wenn Menschen nicht mehr dieselbe Realität teilen, wird es leicht, sie gegeneinander auszuspielen. Das gilt im Sport, im Alltag und im globalen Kontext.

Unsere Informationskrise ist gefährlich, weil sie Vertrauen zerstört.
Nicht weil Menschen weniger intelligent geworden sind, sondern weil die Welt zu laut geworden ist.

Was wir tun können

Als Triathlon Trainer bin ich kein Weltverbesserer. Ich bin jemand, der faktenbasiert arbeitet, der Trainingsprozesse versteht und der weiß, wie wichtig klare Strukturen sind. Und genau deshalb glaube ich, dass wir im Kleinen beginnen können.

Ich würde es phantastisch finden, wenn wir wieder lernen würden:

  • längere Texte zu lesen statt nur Überschriften
  • Gespräche zu führen statt nur zu scrollen
  • unterschiedliche Perspektiven zuzulassen

Das ist kein moralischer Appell, sondern eine Einladung.

Im Sport wie im Leben entsteht Stabilität dort, wo Menschen dieselbe Realität teilen und bereit sind, einander zuzuhören.

Ein Triathlon Trainer erklärt...

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Triathlon Trainer empfehlt nicht zu spät Alkohol zu trinken

Genuss ohne Leistungsverlust

Der wahre Endgegner der Regeneration ist nicht das Bier – sondern der Zeitpunkt!

Triathlon Trainer empfehlt nicht zu spät Alkohol zu trinken

Alkohol und Sport: Was Triathleten über Timing, Regeneration und Schlaf wissen sollten

Für viele Athleten gehört ein Bier nach dem Training oder ein Glas Wein am Abend zum Alltag. Doch gerade im Triathlon, wo Trainingsbelastung, Schlafqualität und Regeneration über Leistungsentwicklung entscheiden, lohnt sich ein genauer Blick auf die Frage: Wie beeinflusst Alkohol den Körper – und wann ist der beste Zeitpunkt, wenn man trotzdem genießen möchte?
Als Triathlon Trainer sehe ich täglich, wie stark kleine Alltagsgewohnheiten die Trainingsanpassung beeinflussen. Besonders der Zusammenhang zwischen Alkohol und Sport wird dabei häufig unterschätzt.

Warum Schlaf für Triathleten entscheidend ist

Schlaf ist die zentrale Regenerationsphase im Ausdauersport. Während der Nacht laufen essenzielle Prozesse ab:

  • Ausschüttung von Wachstumshormon (HGH)
  • Reparatur von Muskelfasern
  • Wiederauffüllen der Energiespeicher
  •  Stabilisierung des Immunsystems
  • Verarbeitung motorischer Lernreize aus Schwimm , Rad und Lauftraining

Wer schlecht schläft, regeneriert schlechter, baut Trainingsreize weniger effizient auf und erhöht langfristig das Verletzungsrisiko. Genau hier wird der Einfluss von Alkohol relevant.

Wie Alkohol den Schlaf beeinflusst – selbst in kleinen Mengen

Viele Athleten gehen davon aus, dass ein oder zwei Bier keine Rolle spielen. Doch wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass bereits geringe Mengen Alkohol:

  •  den REM Schlaf reduzieren,
  • die Herzfrequenz erhöhen,
  • die HRV senken,
  • und die Schlafarchitektur destabilisieren,

wenn der Konsum zu spät am Abend erfolgt.
Das Ergebnis: Man schläft zwar schneller ein, aber deutlich weniger erholsam.

Für Triathleten, die auf optimale Regeneration angewiesen sind, kann das langfristig Leistungsfähigkeit kosten. Entscheidend ist dabei weniger die Menge als der Zeitpunkt.

Warum der Zeitpunkt entscheidend ist: Früh trinken, nüchtern schlafen

Der Körper baut Alkohol mit etwa 0,1 Promille pro Stunde ab. Wer spät am Abend trinkt, geht fast immer mit Restalkohol ins Bett – und genau dann leidet die Regeneration am stärksten.
Für Sportler gilt daher eine klare Regel:

Je früher am Tag, desto besser.

Wer Alkohol konsumiert und trotzdem leistungsfähig bleiben möchte, sollte darauf achten, nüchtern zu schlafen. Das stabilisiert die Schlafarchitektur, verbessert die hormonelle Regulation und schützt die Trainingsanpassung.

Für Triathleten, die häufig mehrere Einheiten pro Woche absolvieren, ist das ein entscheidender Vorteil.

Das Bier nach dem Training: besser früh als spät – aber nicht direkt danach

Der Klassiker: Training tagsüber, danach ein Bier.
Aus Sicht eines Triathlon Trainers ist das – im Vergleich zum späten Abend – tatsächlich die bessere Option, weil der Alkohol bis zum Schlaf vollständig abgebaut wird.

Allerdings ist direkt nach dem Training nicht optimal. Alkohol kann:

  • die Muskelproteinsynthese hemmen,
  • die Glykogenauffüllung verlangsamen,
  • die Rehydration beeinträchtigen,
  • und Entzündungsprozesse verstärken.

Die beste Strategie lautet daher:

Erst regenerieren, dann genießen.

Gib deinem Körper zwei bis drei Stunden Zeit für Ernährung, Flüssigkeit und erste Reparaturprozesse. Wenn du dann früh am Tag ein Bier trinkst, bleibt der Einfluss auf deine Leistungsentwicklung minimal.

Praktische Empfehlungen für Triathleten: Genuss ohne Regenerationsverlust

Triathleten müssen nicht komplett auf Alkohol verzichten. Entscheidend ist ein bewusster Umgang:

  •  Nicht zu spät trinken
  • Nicht direkt nach dem Training
  • Niemals kurz vor dem Schlafengehen
  • Kleine Mengen bevorzugen
  • Immer zuerst essen, dann Alkohol

Wer diese einfachen Regeln beachtet, kann Alkohol und Sport gut miteinander vereinbaren, ohne die Regeneration zu gefährden.

Für ambitionierte Athleten gilt: Nüchtern schlafen ist der wichtigste Faktor, um Trainingsqualität, Schlaf und Leistungsentwicklung langfristig zu schützen.

Bewusster Genuss als Alternative zum Verzicht

Letztendlich muss jeder Sportler selbst entscheiden, welchen Platz Alkohol im eigenen Leben haben soll. Viele der Effekte, die Menschen am Alkohol schätzen – Entspannung, Stressabbau, ein Gefühl von Wohlbefinden – entstehen im Ausdauersport ganz natürlich. Training liefert ähnliche neurochemische Ergebnisse wie Alkohol, nur nachhaltiger und ohne die negativen Auswirkungen auf Schlaf und Regeneration.
Geschmack, Genuss und soziale Aspekte spielen natürlich ebenfalls eine Rolle. Doch auch hier zeigt die Erfahrung vieler Athleten: Vieles ist eine Frage der Gewohnheit. Wer bewusst genießt, Alternativen ausprobiert und den Fokus auf Leistung, Gesundheit und Schlafqualität legt, merkt schnell, dass Alkohol nicht zwingend notwendig ist, um sich zu entspannen oder soziale Momente zu genießen.

Am Ende geht es nicht um Verzicht, sondern um bewusste Entscheidungen – und darum, den eigenen Körper so zu unterstützen, dass Training, Regeneration und Lebensqualität im Einklang bleiben.

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Triathlon Seminar mit Triathlon Trainer Bennie Lindberg

Tri.Einsteiger Seminar

Triathlon Einsteiger Seminar mit Triathlon Trainer Bennie Lindberg

14.–21. Februar 2026

Playitas Resort, Fuerteventura****

Triathlon Seminar mit Triathlon Trainer Bennie Lindberg

Du möchtest 2026 endlich mit Triathlon beginnen und suchst einen sicheren, strukturierten und motivierenden Einstieg? Dann ist das Triathlon Einsteiger Seminar mit Triathlon Trainer Bennie Lindberg im Playitas Resort auf Fuerteventura genau das richtige Fundament für deinen Start.
Warum ein Triathlon Einsteiger Seminar?

Viele Anfänger trainieren zu hart, zu unstrukturiert oder mit falscher Technik. Die wichtigste Trainingsregel lautet:
Nicht überanstrengen – sondern intelligent trainieren.
Das gilt für Einsteiger genauso wie für Profis.

Im Triathlon Einsteiger Seminar lernst du Schritt für Schritt, wie du gesund, effizient und mit Freude in den Triathlon einsteigst. Du bekommst klare Orientierung, praktische Anleitung und individuelle Rückmeldungen – alles in einer der schönsten Trainingsumgebungen Europas.
Was erwartet dich im Seminar?

  • Grundlagen des Triathlontrainings – verständlich erklärt
  • Sinnvolle Ausrüstung für Einsteiger – was du wirklich brauchst
  • Trainingsaufbau für Schwimmen, Radfahren und Laufen
  • Ernährung, Regeneration und mentale Vorbereitung
  • Individuelle Standortanalyse mit konkreten Verbesserungsvorschlägen
  • Praxistraining im Playitas Resort – warmes Wasser, perfekte Infrastruktur, motivierende Atmosphäre

Highlight: Einsteiger‑Schnuppertriathlon

Als besonderes Erlebnis bieten wir während der Woche einen kurzen Einsteiger‑Schnuppertriathlon an:
200 m Schwimmen + 8 km Radfahren + 2 km Laufen
Perfekt, um erste Wettkampfluft zu schnuppern – ohne Druck, dafür mit viel Spaß und professioneller Begleitung.
Schwerpunkt Schwimmen – optimal vorbereitet

Kraulen ist für viele die größte Hürde. Deshalb erhältst du vier Wochen vor dem Seminar Zugang zu einem bewährten Online‑Kraulkurs. Damit kannst du bereits zu Hause:

  • die theoretischen Grundlagen verstehen
  • Bewegungsabläufe einstudieren
  • deinen Rhythmus entwickeln

So lernst du schneller, sicherer und entspannter. Vor Ort setzen wir alles im warmen Wasser gemeinsam um.
Warum dieses Seminar dein perfekter Start ist

Im Triathlon Einsteiger Seminar lernst du in einer Woche mehr, als du allein in zwei Jahren herausfinden würdest.
Du vermeidest typische Anfängerfehler, bekommst klare Orientierung und profitierst von der Erfahrung eines Trainers, der seit Jahrzehnten Athleten begleitet.

Ich – Triathlon Trainer Bennie Lindberg – und mein Team brennen dafür, dir alles weiterzugeben, was wir wissen.

Anmeldung & Infos

Die Buchung erfolgt wie immer über Hannes Hawaii Tours.
Bei Fragen oder besonderen Wünschen melde dich gern direkt bei mir.

So war der „Einsteiger-Schnupper-Triathlon-Training“ 2025

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Frohes Fest von dein Triathlon Coach 2025

In Bewegung bleiben

Es weihnachtet sehr…

Frohes Fest von dein Triathlon Coach 2025

Wahnsinn – die Tage werden wieder länger, und ein weiteres Jahr neigt sich dem Ende zu. Ein Jahr, das uns gefordert, bewegt und gleichzeitig bereichert hat. Wenn ich zurückblicke, wird mir bewusst, wie sehr das Leben dem Sport ähnelt: Es besteht aus Höhen und Tiefen, aus Momenten voller Energie und Phasen, in denen wir innehalten müssen. Doch gerade dieser Wechsel macht das Leben wertvoll. Ohne die ruhigen Zeiten würden wir die kraftvollen nicht so intensiv spüren.

Manchmal wird es schwierig, wenn wir versuchen, alles mit purer Kraft zu verändern. Das bedeutet jedoch nicht, dass wir alles hinnehmen müssen. Im Gegenteil: Wir können die Richtung unseres Lebens selbst bestimmen. Wer schon einmal gesegelt ist, kennt dieses Gefühl – manchmal fehlt der Wind, manchmal treibt uns die Strömung sogar ein Stück zurück. Doch das ist nur vorübergehend. Nichts auf dieser Welt steht still. Nicht die Kontinente, nicht die Berge, und auch wir nicht.

Bewegung bedeutet Leben. Und oft sind es die kleinen Schritte, die kleinen Gesten, die – immer wiederholt – eine enorme Kraft entfalten. Wichtig ist nur, dass wir unseren Fokus behalten und unseren Weg weitergehen.

Manchmal fühlen wir uns wie ein Boot, das sicher im Hafen liegt, manchmal wie eines, das draußen auf offener See kämpft. Doch egal, wo wir gerade stehen: Es ist niemals zu spät, den Anker zu lichten und loszusegeln. Wir können immer etwas verändern. Gesundheitlich, sportlich, beruflich oder persönlich – solange wir leben, können wir Einfluss nehmen. Der Anfang ist selten einfach, aber wenn wir uns in Bewegung setzen, stabilisiert die Geschwindigkeit unseres Tuns – genau wie beim Radfahren. Und das Wertvollste, was uns dabei bleibt, ist unsere eigene Haltung.

Darum brauchen wir eine positive Einstellung für die Zukunft. Wer in allem zuerst das Negative sieht, wer in Neuigkeiten nur Bedrohungen erkennt statt Möglichkeiten, der verschließt sich vor einer Welt, die sich nun einmal wandelt. Offenheit, Mut und Neugier halten uns lebendig. Sie schenken uns die Kraft, auch kommende Jahre mit Hoffnung, Freude und Vertrauen zu gestalten.

Möge das neue Jahr uns allen Rückenwind schenken – und den Mut, unsere Segel immer wieder neu zu setzen.

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Thriathlontrainier Bennie Lindberg über Schulsport

Schulsport

Kinder und Schulsport – Warum wir in Deutschland endlich umdenken müssen

Thriathlontrainier Bennie Lindberg über Schulsport

Es ist erstaunlich, wie lange wir in Deutschland noch darüber diskutieren, ob Sport in der Schule wirklich wichtig ist. Dabei sollte längst klar sein: Bewegung ist keine Nebensache, sondern eine Grundvoraussetzung für Gesundheit, Teamgeist und Persönlichkeitsentwicklung.

Viele Kinder haben heute ein bis zwei, manchmal drei Stunden Sport pro Woche. Doch das reicht nicht aus. Das absolute Minimum müsste fünf Stunden betragen, um eine solide Gesundheitsbasis für das Erwachsenenalter zu schaffen. Sport bedeutet aber weit mehr als körperliche Fitness – er ist ein Schlüssel zur Persönlichkeitsbildung.

Kinder lernen im Sport, als Team zu arbeiten. Sie erfahren, dass es Sieger und Verlierer gibt, und dass am Ende alle gewinnen, wenn sie ihr Bestes geben. Ob allein oder im Team: Wer sportlich aktiv ist, entwickelt Mut, Selbstvertrauen und die Fähigkeit, Herausforderungen anzunehmen. Prüfungen in der Schule sind dann keine Bedrohung mehr, sondern nur eine weitere Aufgabe, die man meistern kann. Sport lehrt Geduld und Ausdauer. „Niemals aufgeben“ wird zur Haltung, die nicht nur im Training, sondern auch im Leben zum Schlüssel für Verbesserungen und Erfolg wird.

Natürlich leisten Sportvereine einen wichtigen Beitrag. Doch nicht alle Kinder finden den Weg dorthin – sei es aus finanziellen Gründen, wegen fehlender Zeit oder aufgrund der Einstellung ihrer Eltern. Deshalb muss Sport in der Schule beginnen: verbindlich, regelmäßig und für alle. Nur so erreichen wir wirklich jedes Kind.

Dabei geht es nicht darum, dass alle Kinder dieselbe Sportart lieben oder dieselben Leistungen erbringen. Bewegung ist vielfältig: Fußball, Tanz, Schwimmen, Klettern, Yoga, Leichtathletik – für jedes Kind gibt es die passende Form. Lust entsteht durch Erfolgserlebnisse und durch das Gefühl, gesehen und gefördert zu werden. Wenn Schulen diese Vielfalt zeigen und individuell auf die Bedürfnisse der Kinder eingehen, wird Sport zu einem Erlebnis, das Freude und Selbstvertrauen schenkt.

Sport in der Schule ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit. Er schafft Gesundheit, Selbstvertrauen, Teamgeist und die Fähigkeit, mit Niederlagen umzugehen. Wenn wir es schaffen, Kindern diese Werte mitzugeben, legen wir das Fundament für eine starke, resiliente Gesellschaft.

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Triathlon Coaching bedeutet viel zu Kommunizieren

Coaching ist mehr als Trainingspläne

Coaching im Triathlon – mehr als Trainingspläne

Triathlon Coaching bedeutet viel zu Kommunizieren

Als erfahrener  Triathlon Trainer weiß ich: Coaching ist weit mehr als das Schreiben von Trainingsplänen. Es ist ein Dialog, ein Prozess, eine Beziehung.

Warum Coaching mehr ist als ein Trainingsplan

Coaching bedeutet Kommunikation. Es geht darum zu verstehen:

  • Wie war das Training wirklich?
  • Welches Gefühl hat der Athlet dabei erlebt?
  • Wo müssen wir anpassen, damit die Belastung nicht nur auf dem Papier stimmt, sondern auch im Körper und im Kopf?

Gerade im Triathlon mit seinen drei Disziplinen und dem hohen Trainingsumfang ist es entscheidend, dass der Plan zum Athleten passt – nicht umgekehrt. Ein guter Plan ist kein starres Dokument, sondern ein lebendiger Prozess.

Kommunikation als Schlüssel zum Erfolg

Ich begrenze nie den Kontakt zu meinen Athleten. Im Gegenteil: Die besten Ergebnisse entstehen dort, wo der Austausch intensiv ist. Jede Rückmeldung hilft, das Training präziser zu steuern.

Coaching-Erfahrung aus der Praxis

Eine kleine Anekdote zeigt, wie wichtig Kommunikation ist: Ein Athlet lief versehentlich 3 × 2000 m statt 3 × 200 m – am Tag vor dem Wettkampf. Er gewann trotzdem, aber mit schweren Beinen. Solche Missverständnisse lassen sich nur durch offenen Austausch vermeiden.

Coaching heißt Beziehung

Ein Trainingsplan kann jeder schreiben. Doch echtes Coaching baut auf Vertrauen, Offenheit und dem gemeinsamen Ziel, das Beste aus dem Athleten herauszuholen. Ehrliche Rückmeldungen sind der Schlüssel zur individuellen Anpassung.

Der Unterschied zwischen Plan und Coaching

Besonders im Schwimmen ist das Verstehen entscheidend. Der Athlet muss wissen, was er tut und warum. Nur so entstehen saubere Bewegungen und echte Fortschritte.

Coaching bedeutet auch psychologische Unterstützung: motivieren, trösten, pushen, bremsen – all das gehört zur Werkzeugkiste eines guten Triathlon Trainers.

Fazit – Coaching ist Beziehung, nicht nur Belastung

Als Triathlon Trainer weiß ich: Erfolg hängt nicht allein von Kilometerzahlen oder Wattwerten ab. Der entscheidende Faktor ist die menschliche Verbindung zwischen Coach und Athlet. Coaching ist ein Dialog – die Kunst, zuzuhören, zu verstehen und gemeinsam den Weg zu gestalten.

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