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Drei typische Fehler in dein Triathlon Training

Drei Fehler im Herbst

HERBST TRAINING

Drei typische Fehler in dein Triathlon Training

VERMEIDE DIESE DREI FEHLER!

1.  Kein Plan oder Struktur zu haben

„If you always do what you always did, you will always get what you always got.“ Das bedeutet für dein Triathlontraining, dass du deinen Trainingsreiz anders gestalten solltest als im letzten Jahr. Vielleicht trainierst du dieses Jahr 1-2 Stunden mehr pro Woche. Vielleicht priorisierst du dein Training anders und konzentrierst dich anfangs mehr auf deine Schwächen. Eventuell machst du mehr Koppeleinheiten oder betreibst mehr Verletzungsprophylaxe. Denke immer daran: Jeder Trainingsplan ist eine Investition in deine zukünftige Leistung! Am einfachsten schaust du dir deine Trainingsaufzeichnungen vom letzten Jahr an und überlegst, wie du es dieses Jahr besser machen kannst. Jeder Schritt nach vorne zählt – und mit einer klaren Struktur wirst du deine Ziele schneller erreichen!

2.  Zu ehrgeizig anfangen – sowohl in Intensität als auch in Umfang

Eines der wichtigsten Prinzipien im Ausdauertraining heißt Progressivität. Unser Körper hat eine unglaubliche Kapazität, sich an Belastungen anzupassen, aber diese Reize müssen immer größer werden, mit ausreichend Erholungszeit dazwischen. Wenn wir immer das Gleiche machen, werden wir nach einer kurzen Anpassungszeit eher langsamer als schneller. Jeder Triathlet, der langfristig erfolgreich sein will, weiß, dass Geduld und kontinuierlicher Fortschritt der Schlüssel zum Erfolg sind. Wir sollten unser Training realistisch aufbauen, sodass wir unsere Belastung von Monat zu Monat steigern können. Angenommen, wir fangen im November mit 6 Wochenstunden an und erhöhen den Umfang pro Monat um 2 Wochenstunden, dann erreichen wir im Mai 18 Stunden Training pro Woche, und das ist schon sehr viel. Natürlich können wir auch mit 12 Wochenstunden anfangen und nur um 1 Stunde pro Monat steigern, wodurch wir ebenfalls bei 18 Wochenstunden landen. Es ist unmöglich zu sagen, welche Variante besser ist, da das sehr individuell ist.

Auch in Bezug auf die Intensität sollten wir genau überlegen, wie wir unseren Trainingsplan aufbauen. Innerhalb von nur 6 bis 8 Wochen können wir unsere anaerobe Kapazität maximieren; danach passiert beim gleichen Training nicht mehr viel. Es macht also wenig Sinn, jetzt z.B. einen einzelnen FTP-Builder, der nur ein paar Wochen dauert, in den Trainingsplan einzubauen oder andere harte Lauf- und Schwimmeinheiten, die nur wenige Wochen dauern, zu machen. Das Ziel ist nicht nur die schnelle Verbesserung, sondern eine langfristige, nachhaltige Leistungssteigerung, die dich für jedes Rennen stärker macht! Damit kann man zwar schnell die Leistung steigern, aber wenn das der Plan ist, sollten weitere ähnliche Phasen später ins Training eingebaut werden, damit man sich stufenweise verbessern kann.

3.  Investiere in Training, nicht ins Wettkampfmaterial

Triathlon ist bekanntlich kein billiger Sport. Top-Material kostet unheimlich viel Geld und macht dich ohne Zweifel auch etwas schneller. Wenn du jedoch gutes „Mittelklasse-Material“ für etwa die Hälfte kaufst, bist du nur unwesentlich langsamer, sparst aber viel Geld. Noch mehr sparst du, wenn du ein, zwei oder drei Jahre altes Material kaufst. Dieses gesparte Geld kannst du dann in dein Training stecken. Denn wahre Triathleten wissen: Deine Leistung hängt nicht nur vom Material ab, sondern vor allem von deinem Engagement und deiner Disziplin im Training! Wettkämpfe gibt es nur ein paar Tage im Jahr, die meiste Zeit wird mit Training und Vorbereitung verbracht, und hier liegt auch das größte Verbesserungspotenzial. Wenn du trainingstechnisch alles herausgeholt hast, kannst du immer noch ein oder zwei Jahre später die letzten Minuten mit Top-Material herausholen.

Was sind dann gute Investitionen für das Training? Passende Kleidung für jede Jahreszeit sorgt dafür, dass das tägliche Training noch genussvoller wird. Trainingsmaterial wie ein Winterrad oder Rolle, Laufschuhe mit Spikes usw. stellen sicher, dass Training bei jeder Wetterlage möglich ist. Denn der wahre Fortschritt kommt nicht nur an den sonnigen Tagen – sondern auch an den kalten und regnerischen! In Tracking-Hard- und Software zu investieren, hilft dabei, den Überblick über das Training und die Fortschritte zu behalten. Verletzungsprophylaxe ist ebenfalls wichtig. Das kann eine Mitgliedschaft in einem Fitnesscenter, regelmäßige Massagen und Physiobehandlungen oder Ähnliches sein.

Mit diesen einfachen Grundregeln kannst du dein jetzt beginnendes Trainingsjahr zum erfolgreichsten deines Lebens machen. Vertraue auf deine Stärke, deine Entschlossenheit und deinen Plan – und du wirst als Triathlet über dich hinauswachsen! Jeder Tag im Training bringt dich deinem Ziel näher. Bleib fokussiert, bleib dran – der Erfolg wartet auf dich!

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Unterschiede zwischen Triathlon Profi und Triathlon Amateur

Triathlon Profi – Amateur

Unterschiede zwischen Triathlon Profi und Triathlon Amateur

Was für ein schöner Triathlontag wieder! Vielleicht nicht unbedingt wettermäßig, aber es war dennoch ein Wochenende voller Action. Eines der faszinierenden Aspekte des Triathlons ist die Möglichkeit, dass Amateure und Profis auf derselben Strecke gegeneinander antreten und sich vergleichen können. Kein Wunder, dass Profis oft als Vorbilder dienen, und Amateure versuchen, deren Herangehensweise zu imitieren. Der Gedanke, dass das, was ein Profi tut, nicht falsch sein kann, ist weit verbreitet.

Lassen Sie uns den Unterschied zwischen Profis und Amateuren auf der Langdistanz betrachten, ohne die Definitionsfrage aufzugreifen, wer als Profi und wer als Amateur gilt.

Physiologie:

Ein Ironman-Triathlon wird oft im Bereich der aeroben Schwelle absolviert (nicht zu verwechseln mit der anaeroben Schwelle). Bei optimaler Kohlenhydratzufuhr sollte der Laktatspiegel dabei etwas über 2 mmol liegen und gegen Ende des Marathons leicht darunter. Theoretisch gibt es hier keinen Unterschied zwischen Amateuren und Profis. Allerdings sind bei gut trainierten Athleten die Schwellenwerte im Verhältnis zum Maximalbereich deutlich höher als bei weniger fitten Athleten. Das bedeutet, dass sie schneller sind und für einen Ironman weniger Zeit benötigen. Gleichzeitig führt dies zu einer höheren muskulären Belastung, die jedoch aufgrund des besseren Trainingszustands kompensiert wird.

Eine Randbemerkung: Ein Ironman-Sieger in Frankfurt oder ein Challenge-Sieger in Roth könnte am nächsten Tag unmöglich einen Ironman fast so schnell wie am Vortag absolvieren, da die Muskeln zu erschöpft wären. Doch wenn man es macht wie beispielsweise Jonas Deichmann (ich bin übrigens ein Fan), dann ist es praktisch wie eine andere Disziplin. Das Ziel ist nicht mehr, so schnell wie möglich zu sein, sondern es so oft wie möglich zu schaffen. Das ist vergleichbar mit Weitsprung und Hochsprung – zwei unterschiedliche Disziplinen, aber beide haben mit Springen zu tun.

Was bedeutet das?
a) Profis sind daran gewöhnt, sich zu quälen und stundenlang im richtigen Bereich und Tempo unterwegs zu sein. Dafür benötigen sie auch die meiste Energie. Je schneller du bist, desto mehr Energie brauchst du – das ist die einfache Formel.
b) Amateure haben oft Probleme mit der Tempoeinteilung und der passenden Energiezufuhr. Sie starten oft zu schnell und werden gegen Ende langsamer. Auch das Essen nach Gefühl ist ein häufiger Fehler bei Amateuren.

Coaching:

Einen Profi zu coachen ist fast ein Traum. Der Athlet setzt alles daran, den Trainingsplan zu erfüllen, kümmert sich um Schlaf, Ernährung, Massagen und alles, was die Regeneration fördert. Alle externen Faktoren, die das Training stören könnten, werden vermieden oder minimiert. Der Trainingsaufbau ist hier fast schon mathematisch. Die Herausforderung besteht darin, das richtige Gleichgewicht zu finden, um weder zu viel zu tun noch die Intensitäten und Umfänge falsch zu planen. Auch Wettkämpfe, Trainingslager und Reisen werden sorgfältig geplant und auf das Ziel abgestimmt.

Wie sieht es bei Amateuren aus? Da die Grenze zwischen Amateur und Profi oft verschwimmt, gibt es natürlich auch Amateure, die sich ähnlich wie Profis vorbereiten können, sowie Profis, die noch Amateure sind. Oft steht der Sport bei Amateuren jedoch an zweiter oder dritter Stelle, nach Studium, Beruf und/oder Familie. Die Zeit ist begrenzt, das Budget oft knapp, und es gibt ständig Interessenkonflikte. Für den Trainer ist das immer eine Herausforderung. Man muss immer im Hinterkopf behalten, dass der Körper keinen Unterschied zwischen mentalem und körperlichem Stress macht. Der Athlet trainiert, wann er Zeit hat, geht ins Trainingslager, wenn die Bedingungen oder das Budget es zulassen, und nicht immer dann, wenn es am sinnvollsten wäre.

Daher ist es keine gute Idee, einfach den Trainingsplan eines Profis zu kopieren oder nur die Hälfte oder ein Drittel davon zu machen. Die Voraussetzungen und die Physiologie sind einfach zu unterschiedlich.

Am Ende eines Wettkampfes sieht man oft sowohl Profis als auch Amateure, die unzufrieden sind.

In solchen Momenten solltest du dich fragen:

Habe ich heute mein Bestes gegeben? Wenn ja, dann solltest du zufrieden sein.

Wenn die Erwartungen höher waren, hattest du vielleicht nur einen schlechten Tag, irgendwo einen Fehler gemacht oder dich falsch eingeschätzt. Das ist leicht zu ändern für das nächste Mal.

Wenn du nicht dein Bestes gegeben hast, dann hast du noch einiges an Arbeit vor dir! Aber es kann auch sein, dass es nicht dein Ziel war, dann ist das auch in Ordnung!

Am Ende des Wettkampfes spielt es keine Rolle, ob du Profi oder Amateur bist. Jeder kann und sollte verdammt stolz auf sich sein – nicht nur auf den Wettkampftag, sondern auf den ganzen Prozess, der dich ins Ziel geführt hat!

Bild von Ironman 70.3 Gdansk

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Wintertriathlon Inzell, Bennie Lindberg bei skaten

Trainings Prinzipien

Nach welchen Prinzipien trainierst du?

Eine Sache ist im Ausdauersport ziemlich sicher: Du musst viel im aeroben Bereich trainieren, das wird jeder Coach, Trainer und Profiathlet bestätigen.

Für Hobbysportler bedeutet das jedoch schlichtweg: Die Zeit reicht oft nicht aus! Daher musst du versuchen, mehr aus deinem Training zu machen, mit der dir zur Verfügung stehenden Zeit.

Es gibt verschiedene Trainingsmodelle, wie das klassische Pyramidentraining und die bipolare Trainingsmethode, die laut aktuellen Studien trotz ihrer scheinbaren Unterschiedlichkeit ziemlich ähnlich sind. Definitionsschwierigkeiten gab es insbesondere in den ersten Studien zum bipolaren Training.

Eine weitere Methode ist das Schwellentraining, bei dem vorzugsweise zwischen aeroben und anaeroben Bereichen trainiert wird. Diese Methode ist anspruchsvoll, da oft nach anfänglichen schnellen Formverbesserungen Formstagnation sowie Übertrainings- und Überbelastungssymptome auftreten können. In der Regel neigen Anfänger dazu, diese Methode zu wählen, da sie Schwierigkeiten haben, langsamer zu trainieren oder die Geduld dafür aufzubringen.

Wenn du in diesem Bereich trainierst, lautet die Zauberformel: Beginne und finde die kleinste Belastung, die dich noch verbessert! Selbstverständlich benötigst du auch lockeres Training und gelegentliches Training mit Vollgas, jedoch muss dies richtig dosiert und eingeteilt sein.

Was ist dann richtig? Für Hobbysportler sicherlich eine Mischung! Aber um diese Frage konkret zu beantworten, ist es hilfreich, einen erfahrenen Coach an deiner Seite zu haben. Sicher hat er keine Patentformel, das hat niemand, aber er kann Wege aufzeigen, dich auf dem immer steiler werdenden Weg begleiten und dir sagen, was bei vergleichbaren Athleten gut funktioniert hat.

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Laufanalyse mit Triathlon Coach Bennie Lindberg

Arbeiten als Triathlon Coach

Arbeiten als Triathlon Coach

Ein Blick hinter die Kulissen eines Triathlon Trainers

Laufanalyse mit Triathlon Coach Bennie Lindberg

Viele Athleten denken beim Begriff Triathlon Coaching zuerst an Trainingspläne. Doch die eigentliche Arbeit eines Coaches beginnt lange vor der ersten geplanten Einheit und endet auch nicht mit dem Versenden eines Wochenplans.

Als Triathlon Coach begleite ich Athleten über einen längeren Zeitraum. Dabei geht es um Analyse, Zielsetzung, Trainingssteuerung, Kommunikation und die ständige Anpassung an das wirkliche Leben.

Der Einstieg in eine neue Zusammenarbeit

Wenn ich eine Anfrage von einem Athleten erhalte, besteht der erste Schritt immer darin, uns kennenzulernen.

Wir müssen herausfinden, wie die andere Person denkt, welche Erwartungen sie hat und ob wir auf derselben Wellenlänge liegen. Oft reicht dafür zunächst ein ausführliches Telefonat.

Wenn der erste Eindruck für beide Seiten passt, folgt ein längeres Gespräch – online oder persönlich. Im Idealfall habe ich bereits Trainingsdaten, Wettkampfergebnisse oder andere Informationen erhalten, die ich vorab analysieren kann.

Dieses erste Gespräch ist häufig sehr aufschlussreich. Durch meine langjährige Erfahrung in der Betreuung unterschiedlichster Sportler kann ich Zusammenhänge oft schnell erkennen und verständlich erklären.

Für viele Athleten ist das bereits ein erster Augenöffner.

Mehr über mein Triathlon Coaching

Ziele, Alltag und Voraussetzungen verstehen

Im nächsten Schritt geht es um die Ziele des Athleten.

Dabei reicht es nicht, einfach zu sagen:

  • schneller werden
  • einen Ironman finishen
  • eine neue Bestzeit erreichen
  • erstmals an einem Triathlon teilnehmen

Wir müssen auch klären, wie realistisch das Ziel ist und welcher Weg dorthin passt.

Dazu gehören Fragen wie:

  • Wie viel Zeit steht tatsächlich für das Training zur Verfügung?
  • Welche beruflichen und familiären Verpflichtungen gibt es?
  • Welche Stärken und Schwächen bringt der Athlet mit?
  • Welche Erfahrungen wurden bisher gemacht?
  • Wie hoch ist die aktuelle Belastbarkeit?
  • Welche Trainingsmöglichkeiten stehen zur Verfügung?
  • Welchen Stellenwert soll der Sport im Leben einnehmen?

Nicht jeder möchte oder kann alles dem sportlichen Erfolg unterordnen. Beruf, Familie, Gesundheit und andere Interessen spielen eine wichtige Rolle und müssen berücksichtigt werden.

Ein gutes Triathlon Coaching richtet sich deshalb nicht nur nach dem Wettkampfziel, sondern nach dem gesamten Menschen.

Ziele müssen veränderbar bleiben

Die Voraussetzungen für Training können sich jederzeit verändern.

Ein neuer Arbeitsplatz, mehr familiäre Verpflichtungen, gesundheitliche Probleme oder unerwarteter Stress können einen ursprünglich sinnvollen Plan plötzlich unrealistisch machen.

Hier ist Erfahrung gefragt.

Manchmal bedeutet gutes Coaching, einen Athleten auf Kurs zu halten. In anderen Situationen ist es sinnvoller, das Ziel neu zu bewerten oder den Weg dorthin zu verändern.

Wenn Ziele, Belastung und Alltag nicht sauber aufeinander abgestimmt sind, entsteht schnell unnötiger Stress. Im schlechtesten Fall führt das zu Überlastung, Krankheit oder Verletzungen.

Ein Coach muss deshalb nicht nur motivieren, sondern bei Bedarf auch bremsen.

Erst dann beginnt die Trainingsplanung

Erst wenn die grundlegenden Fragen geklärt sind, beginnt die konkrete Trainingsplanung.

Viele Athleten sind zunächst überrascht, wie wenig Training ich im Herbst einplane. Gleichzeitig staunen sie einige Monate später darüber, wie problemlos sich im Frühjahr oder Sommer deutlich größere Umfänge bewältigen lassen.

Das ist kein Zufall.

Ein sinnvoller Trainingsaufbau entwickelt Belastbarkeit schrittweise. Ziel ist nicht, möglichst früh möglichst viel zu trainieren, sondern zum richtigen Zeitpunkt belastbar und leistungsfähig zu sein.

Dabei berücksichtige ich:

  • Trainingsalter
  • aktuelles Leistungsniveau
  • verfügbare Zeit
  • Wettkampfziele
  • Regenerationsfähigkeit
  • berufliche und familiäre Belastung
  • individuelle Reaktion auf unterschiedliche Trainingsreize

Erst daraus entsteht ein persönlicher Trainingsplan.

persönlicher Trainingsplan

Ausrüstung und Trainingsmöglichkeiten sinnvoll nutzen

Auch die vorhandenen Trainingsmöglichkeiten und die Ausrüstung spielen eine Rolle.

Dabei geht es nicht darum, möglichst viel Geld auszugeben. Die entscheidende Frage lautet:

Welche Investition bringt für diesen Athleten den größten sinnvollen Nutzen?

Manchmal ist eine Leistungsdiagnostik sinnvoll. In anderen Fällen bringt eine bessere Schwimmtechnik, ein passender Leistungsmesser oder eine vernünftige Trainingssteuerung deutlich mehr.

Gleichzeitig muss der Coach auch wissen, was der Athlet wirklich bereit ist zu tun.

Nicht jede effektive Trainingsmaßnahme macht automatisch Spaß. Deshalb muss geklärt werden, wie Leistung, Motivation und Freude am Sport gewichtet werden sollen.

Ein guter Plan muss nicht nur physiologisch funktionieren. Er muss auch so gestaltet sein, dass der Athlet ihn langfristig umsetzen kann.

Kommunikation gehört zum Coaching

Sobald das Training beginnt, wird die Kommunikation besonders wichtig.

Der Athlet muss mitteilen:

  • wann er trainieren kann
  • welche festen Vereinseinheiten bestehen
  • ob sich der Alltag verändert
  • ob Einheiten nicht wie geplant funktionieren
  • ob Schmerzen, Müdigkeit oder Unsicherheit auftreten
  • ob mehr oder weniger Training möglich ist

Auf dieser Grundlage passe ich das Training laufend an.

Ein Trainingsplan ist keine starre Vorschrift. Er ist ein Arbeitsinstrument, das sich an der Entwicklung des Athleten orientiert.

Wenn etwas unklar ist, wird es besprochen. Wenn eine Einheit nicht passt, wird sie verändert. Wenn mehr Training möglich wäre, muss geprüft werden, ob mehr tatsächlich auch besser ist.

Nur durch offenen Austausch kann ein Coach das Training sinnvoll steuern.

offenen Austausch

Training ist ein laufender Prozess

Mit dem ersten Trainingsplan beginnt die eigentliche Zusammenarbeit erst.

Training entwickelt sich ständig weiter. Ein Athlet wird fitter, müder, sicherer oder manchmal auch unsicherer. Berufliche Situationen ändern sich, Wettkämpfe rücken näher und neue Fragen entstehen.

Deshalb muss ein Coach regelmäßig prüfen:

  • Funktioniert der aktuelle Plan?
  • Reagiert der Athlet wie erwartet?
  • Muss die Belastung erhöht oder reduziert werden?
  • Stimmen Erholung und Trainingswirkung?
  • Verändert sich das ursprüngliche Ziel?
  • Welche Einheit bringt aktuell den größten Nutzen?

Coaching ist deshalb ein fortlaufender Prozess aus Planung, Beobachtung, Rückmeldung und Anpassung.

Genau darin liegt der Unterschied zwischen einem allgemeinen Trainingsplan und einer persönlichen Betreuung.

Ein Triathlon Coach muss sich ständig weiterentwickeln

Die Arbeit endet nicht mit der Betreuung der Athleten.

Trainingswissenschaft, Diagnostik, Technik und Material entwickeln sich ständig weiter. Wer aufhört zu lernen, verliert früher oder später den Anschluss.

Zu meiner Arbeit gehören deshalb auch:

  • Fachliteratur lesen
  • neue wissenschaftliche Erkenntnisse einordnen
  • Trainingsmethoden hinterfragen
  • Erfahrungen auswerten
  • Wissen mit anderen Trainern austauschen
  • andere Sportarten beobachten
  • internationale Entwicklungen verfolgen

Dabei ist nicht jede neue Methode automatisch besser.

Erfahrung hilft dabei, zwischen kurzfristigen Trends und wirklich sinnvollen Entwicklungen zu unterscheiden.

Ein guter Coach übernimmt nicht einfach jede neue Idee. Er prüft, ob sie zum Athleten, zum Ziel und zur jeweiligen Situation passt.

Persönliches Coaching und praktische Arbeit

Neben Online-Coaching und Trainingsplanung gehört auch direkter Kontakt mit Athleten zu meiner Arbeit.

Dazu können gehören:

  • persönliche Trainingseinheiten
  • Technikschulung
  • Schwimmtraining
  • Leistungsdiagnostik
  • Trainingscamps
  • Wettkampfvorbereitung
  • Gespräche vor und nach wichtigen Rennen

Diese praktische Arbeit liefert wertvolle Eindrücke, die allein aus Daten oft nicht erkennbar sind.

Manchmal sieht man in einer Bewegung, einer Körperhaltung oder einem Gespräch mehr als in einer ganzen Trainingsdatei.

Der Alltag eines selbständigen Triathlon Trainers

Zur Arbeit eines selbständigen Coaches gehören allerdings nicht nur Training und Sport.

Auch ganz normale unternehmerische Aufgaben müssen erledigt werden:

  • Buchführung
  • Steuern
  • Versicherungen
  • Organisation
  • Kundenkommunikation
  • Marketing
  • Websitepflege
  • Planung von Camps und Veranstaltungen
  • Weiterbildung

Das bedeutet: Ein selbständiger Triathlon Trainer arbeitet nicht nur am Trainingsplan, sondern gleichzeitig auch an seinem Unternehmen.

Gerade diese Mischung macht den Beruf anspruchsvoll und abwechslungsreich.

Fazit: Ein spannender Beruf mit viel Verantwortung

Die Arbeit als Triathlon Coach umfasst deutlich mehr als das Erstellen von Trainingsplänen.

Sie besteht aus:

  • Analyse
  • Kommunikation
  • Zielsetzung
  • Trainingsplanung
  • Anpassung
  • Motivation
  • Weiterbildung
  • praktischer Arbeit
  • unternehmerischer Verantwortung

Der Coach begleitet nicht nur Training. Er begleitet einen Menschen auf dem Weg zu einem sportlichen Ziel.

Genau das macht diesen Beruf für mich so spannend.

Der nächste Schritt

Du suchst einen erfahrenen Triathlon Coach, der dein Training individuell plant und regelmäßig an deinen Alltag, deine Entwicklung und deine Ziele anpasst?

Auf Ad Extremum findest du weitere Informationen zu meinem persönlichen Triathlon Coaching für Einsteiger, Age-Grouper, Langdistanz-Athleten und leistungsorientierte Sportler.

Zum persönlichen Triathlon Coaching

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Müdigkeit in ultra Ausdauer Events kommt langsam aber sicher

Müdigkeit in Ultra Ausdauer Events

die meisten Top Athleten haben ähnliche Werte

Für Alle die Englisch lesen können hier eine hervorragende Artikel von Outside über Müdigkeit in Ultra Ausdauer Events.

Hier eine kurze Zusammenfassung:

Wenn man nach Physische Faktoren (wie z.B. maximale Sauerstoffaufnahme, FTP-Wert, Schwellenwerte, Pulswerte, Kraftprofile, Erholungswerte) sucht um erklären zu können warum jemand z.B. einen Marathonlauf oder einen Rad Etappenrennen gewinnt haben die meisten Top Athleten erstaunlich ähnliche und gute Werte.

Trotz dem sind einige Seriensieger und andere nur so zu sagen Mitläufer (nicht im negativen Sinne gemeint).
Warum: Es scheint das etwas wie „Müdigkeitstoleranz“ einen übergeordnete Funktion hat bei den längeren Ausdauer Events.

Was bedeutet das? Das Tempo muss nicht (extrem) hoch sein aber du musst es lange halten können!

Maximalwerte haben wenig oder kaum Aussagekraft wenn es um Leistungen geht die mehrere Stunden dauern. Die Wissenschaft überlegen jetzt wie kann man diese „Müdigkeitsresistenz“ messen?

Es geht also nicht darum in Ausgeruhten Zustand einen top Test zu machen, es geht darum das gleiche Stunden später in einen ermüdeten Zustand zu machen. Wie man es trainieren kann wissen oder vermuten schon viele Trainer.

Es geht um Kohlenhydrat Einnahme während des Trainings, um Umfänge in Relation zu Intensitäten und z.B. um schnelle Intervalle gegen Ende von lange (Rad) Einheiten.

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Bennie Lindberg als Coach und Supporter beim Badwater-Ultramarathon

Training bei Hitze

Training bei Hitze: Darf und sollte ich trainieren?

Hitze ist ein Trainingsreiz, kein Anlass für Heldentaten

217 kilometer, teilweise beim über 50 Grad, das ist badwater Ultramarathon

Darf man bei großer Hitze trainieren? Grundsätzlich ja. Wer gesund ist, sein Training anpasst und die Signale des Körpers ernst nimmt, kann auch an heißen Tagen sinnvoll trainieren.

Hitze ist nicht automatisch ein Grund, jede Trainingseinheit ausfallen zu lassen. Gerade für Läufer, Radfahrer, Triathleten und andere Ausdauersportler kann Training bei Hitze eine wichtige Vorbereitung auf Wettkämpfe unter warmen Bedingungen sein.

Gleichzeitig stellt Hitze einen zusätzlichen Belastungsfaktor dar, der Respekt, Erfahrung und eine angepasste Trainingssteuerung erfordert.

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Warum sich Training bei Hitze schwerer anfühlt

Beim Sport produziert der Körper Wärme. Um die Körpertemperatur stabil zu halten, wird mehr Blut zur Haut geleitet und Schweiß produziert. Verdunstet der Schweiß, kann Wärme abgegeben werden.

Bei hohen Temperaturen und besonders bei hoher Luftfeuchtigkeit funktioniert diese Kühlung schlechter. Dadurch steigt die Belastung für das Herz-Kreislauf-System.

Typische Folgen sind:

  • höhere Herzfrequenz
  • erhöhte Atemfrequenz
  • stärkeres Belastungsempfinden
  • größerer Flüssigkeitsverlust
  • sinkende Leistungsfähigkeit
  • frühere Ermüdung

Das bedeutet nicht automatisch, dass deine Form schlechter geworden ist. Dein Körper muss unter diesen Bedingungen zusätzliche Kühlungsarbeit leisten.

Hitze ist mehr als nur die Temperatur

Wie belastend eine Trainingseinheit tatsächlich ist, hängt nicht allein von der Außentemperatur ab.

Wichtige Einflussfaktoren sind:

  • Luftfeuchtigkeit
  • Sonneneinstrahlung
  • Wind
  • Schatten
  • Untergrund
  • Trainingsdauer
  • Trainingsintensität
  • Bekleidung
  • individuelle Hitzegewöhnung

34 Grad bei trockener Luft können sich völlig anders anfühlen als 34 Grad bei hoher Luftfeuchtigkeit. Auch Asphalt, direkte Sonne und windgeschützte Strecken erhöhen die tatsächliche Wärmebelastung deutlich.

Nicht unvorbereitet in die Hitze starten

Wer nach einer Trainingspause oder ohne Erfahrung bei hohen Temperaturen direkt mit langen oder intensiven Einheiten beginnt, geht ein unnötiges Risiko ein.

Der Körper muss sich zunächst sowohl an die sportliche Belastung als auch an die Wärme anpassen. Gleichzeitig fehlen wichtige Erfahrungswerte:

  • Wie stark schwitze ich?
  • Wie reagiert meine Herzfrequenz?
  • Welche Kleidung funktioniert?
  • Wie viel Flüssigkeit vertrage ich?
  • Welche Trainingszeiten sind sinnvoll?
  • Wie schnell erhole ich mich?

Wer neu mit Sport beginnt, Herz-Kreislauf-Erkrankungen hat oder Medikamente einnimmt, die den Flüssigkeits- oder Temperaturhaushalt beeinflussen, sollte besonders vorsichtig sein und gegebenenfalls ärztlichen Rat einholen.

Hitzeakklimatisation: Der Körper kann lernen

Der menschliche Körper besitzt eine bemerkenswerte Anpassungsfähigkeit. Durch wiederholtes Training unter warmen Bedingungen verbessert sich die Fähigkeit, mit Hitze umzugehen.

Mögliche Anpassungen sind:

  • früher einsetzendes Schwitzen
  • effizientere Kühlung
  • geringere Herz-Kreislauf-Belastung
  • stabilerer Flüssigkeits- und Kreislaufhaushalt
  • besseres Belastungsempfinden

Eine weitgehende Hitzeakklimatisation benötigt meist etwa 7 bis 14 Tage regelmäßiger Wärmereize.

So gewöhnst du dich an Hitze

Die ersten Einheiten sollten bewusst locker sein:

  • kurze Trainingsdauer
  • geringe Intensität
  • keine maximalen Intervalle
  • ausreichende Flüssigkeitsversorgung
  • Körperreaktionen genau beobachten

Anschließend können Dauer und Belastung schrittweise gesteigert werden.

Wichtig: Hitzeanpassung bedeutet vorerst nicht, sich möglichst stark zu überhitzen. Ziel ist ein kontrollierter und wiederholter Wärmereiz.

Intensität und Tempo bei Hitze anpassen

Bei hohen Temperaturen solltest du nicht erwarten, dieselben Leistungswerte wie bei kühleren Bedingungen zu erreichen.

Sinnvolle Anpassungen können sein:

  • Tempo reduzieren
  • Wattbereiche senken
  • längere Pausen einbauen
  • Gesamtumfang kürzen
  • intensive Einheiten auf kühlere Tageszeiten verlegen

Steuere bei Hitze stärker nach Belastung als nach Ego.

Besonders hilfreich sind dabei Herzfrequenz und subjektives Belastungsempfinden.

Herzfrequenz bei Hitze richtig einordnen

Bei Hitze steigt die Herzfrequenz häufig an, obwohl Tempo oder Leistung unverändert bleiben. Ursachen sind unter anderem die steigende Körpertemperatur, Flüssigkeitsverlust und die erhöhte Hautdurchblutung.

Bei längeren Einheiten kann die Herzfrequenz im Verlauf weiter ansteigen, obwohl Tempo oder Leistung gleich bleiben. Man spricht dabei häufig von einem kardiovaskulären Drift.

Ein höherer Puls bedeutet daher nicht automatisch, dass du schneller trainierst. Er zeigt oft, dass dieselbe Leistung für deinen Körper mehr Aufwand bedeutet.

Leistungsdiagnostik im Triathlon

Trinken, Elektrolyte und Verpflegung

Mit steigender Temperatur nimmt auch der Flüssigkeitsverlust zu. Wie viel du trinken solltest, hängt von vielen Faktoren ab:

  • Schweißrate
  • Körpergröße
  • Temperatur
  • Luftfeuchtigkeit
  • Trainingsdauer
  • Intensität

Eine allgemeingültige Trinkmenge gibt es deshalb nicht.

Bei kurzen, lockeren Einheiten reicht häufig Wasser. Bei längeren Belastungen oder starkem Schwitzen können Elektrolyte und Kohlenhydrate sinnvoll sein.

Wichtig ist:

  • neue Produkte im Training testen
  • keine Experimente im Wettkampf
  • nicht zwanghaft übertrinken
  • Verpflegung und Flüssigkeitszufuhr gemeinsam planen

Kleidung und Kühlung

Geeignete Kleidung unterstützt die Wärmeabgabe.

Bewährt haben sich:

  • leichte Materialien
  • helle Farben
  • gute Belüftung
  • Sonnenschutz
  • luftdurchlässige Kopfbedeckungen

Zusätzliche Kühlmaßnahmen können helfen:

  • Wasser über Kopf und Nacken
  • Schwämme
  • Eis an Verpflegungsstellen
  • kalte Getränke
  • Schatten nutzen

Kühlung reduziert die Wärmebelastung, ersetzt aber keine angepasste Intensität.

Training für Hitzerennen und Ironman Hawaii

Wer sich auf Wettkämpfe in heißem Klima vorbereitet, sollte die Hitzeanpassung gezielt trainieren.

Besonders beim Ironman Hawaii treffen mehrere Belastungsfaktoren zusammen:

  • hohe Temperaturen
  • hohe Luftfeuchtigkeit
  • intensive Sonneneinstrahlung
  • große Zeitverschiebung
  • veränderte Schlaf- und Ernährungsgewohnheiten

Aus meiner Coaching-Erfahrung profitieren viele europäische Athleten davon, möglichst frühzeitig anzureisen:

  • Drei Wochen vorher: optimal, wenn Zeit und Budget es zulassen
  • Zwei Wochen vorher: aus meiner Sicht das sinnvolle Minimum
  • Eine Woche vorher: ermöglicht eine teilweise Anpassung, ist aber häufig zu kurz, um Klima, Zeitverschiebung und Tagesrhythmus vollständig zu verarbeiten

Die ersten Tage vor Ort sollten nicht für zusätzliche harte Trainingsbelastungen genutzt werden. Ziel ist die Anpassung an Klima, Zeitzone und Tagesrhythmus – nicht das Nachholen versäumter Trainingseinheiten.

Wenn die Hitze plötzlich kommt

Besonders anspruchsvoll wird es, wenn ein Wettkampf nach einer längeren kühlen Wetterphase plötzlich bei über 30 Grad stattfindet.

In solchen Fällen ist meist keine vollständige Hitzeanpassung mehr möglich. Ein gut trainierter Athlet kann körperlich in ausgezeichneter Form sein und trotzdem nicht ausreichend an die plötzlich hohe Wärmebelastung angepasst sein.

Die wichtigste Regel lautet dann:

Nicht versuchen, die ursprünglich geplanten Leistungswerte um jeden Preis umzusetzen.

Stattdessen solltest du:

  • konservativer starten
  • die Belastung frühzeitig reduzieren
  • Herzfrequenz und Körpergefühl beobachten
  • früh mit der Kühlung beginnen
  • regelmäßig trinken
  • genügend Reserven für das letzte Drittel lassen

Gerade auf langen Distanzen zahlt sich eine defensive Renneinteilung häufig aus.

Zusätzliche Möglichkeiten der Hitzeanpassung

Wenn keine natürlichen Hitzebedingungen verfügbar sind, können Wärmereize künstlich erzeugt werden.

Dazu gehören:

  • Laufbandtraining in warmen Räumen
  • Indoor-Radtraining bei erhöhter Zimmertemperatur
  • reduzierte Ventilation beim Indoortraining
  • Sauna nach lockeren Einheiten
  • warme Bäder nach dem Training
  • zusätzliche Kleidung bei moderater Belastung

Diese Methoden können eine Vorbereitung unter realen Wettkampfbedingungen unterstützen, sie aber nicht vollständig ersetzen.

Zusätzliche Kleidung sollte nur bei lockeren oder moderaten Einheiten und kontrolliert eingesetzt werden. Das Ziel ist ein Wärmereiz, nicht möglichst starkes Schwitzen oder Überhitzen.

Ein oder zwei kontrollierte Hitzeeinheiten pro Woche können dabei helfen, Erfahrungen zu sammeln und den Körper nicht völlig unvorbereitet zu lassen. Für eine möglichst vollständige Anpassung ist vor einem wichtigen Hitzerennen dennoch ein gezielter Block über mehrere aufeinanderfolgende Tage sinnvoller.

Wann besondere Vorsicht nötig ist

Das Risiko hitzebedingter Probleme steigt unter anderem bei:

  • fehlender Hitzegewöhnung
  • plötzlichen Temperaturanstiegen
  • Infekten oder Fieber
  • Schlafmangel
  • Dehydration
  • Alkohol am Vortag
  • hoher Luftfeuchtigkeit
  • direkter Sonneneinstrahlung
  • langen oder sehr intensiven Einheiten
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • bestimmten Medikamenten
  • früheren hitzebedingten Problemen

Auch gut trainierte Athleten sind nicht automatisch vor Hitzeschäden geschützt.

Warnzeichen: Sofort reagieren

Training bei Hitze ist kein Willenskrafttest.

Reduziere die Belastung oder beende die Einheit bei:

  • Schwindel
  • Übelkeit
  • Kopfschmerzen
  • ungewöhnlicher Schwäche
  • Muskelkrämpfen
  • Koordinationsproblemen
  • starkem Leistungsabfall
  • Gänsehaut oder Frösteln trotz Hitze

Bei Verwirrtheit, Orientierungslosigkeit, ungewöhnlichem Verhalten, Kollaps oder Bewusstseinsstörungen ist sofort medizinische Hilfe erforderlich.

Badwater: Ein extremes Beispiel

Das Beitragsbild stammt vom Badwater-Ultramarathon über 217 Kilometer, bei dem Temperaturen von über 50 Grad auftreten können. Ich war dort in der Coach- und Supporter-Rolle im Einsatz.

Ein solches Rennen zeigt, zu welchen Leistungen der menschliche Körper nach gezielter Vorbereitung fähig ist. Es ist aber kein Maßstab für eine normale Trainingseinheit.

Die Athleten sind erfahren, an Hitze gewöhnt und werden während des Rennens intensiv betreut.

Die entscheidende Botschaft lautet deshalb nicht, dass jeder bei jeder Temperatur trainieren kann.

Sie lautet:

Der Körper kann sich an außergewöhnliche Bedingungen anpassen, wenn Vorbereitung, Erfahrung und Sicherheitsmaßnahmen stimmen.

Fazit: Anpassung schlägt Heldentum

Training bei Hitze ist grundsätzlich möglich und kann für Wettkämpfe unter warmen Bedingungen sogar sinnvoll sein.

Entscheidend sind:

  • eine schrittweise Hitzeanpassung
  • angepasste Intensitäten
  • eine sinnvolle Renneinteilung
  • ausreichende Flüssigkeitszufuhr
  • erprobte Verpflegung
  • frühzeitige Kühlung
  • das Ernstnehmen von Warnsignalen

Wer Hitze respektiert, statt gegen sie anzukämpfen, trainiert nicht nur sicherer, sondern langfristig auch erfolgreicher.

Die beste Einheit ist nicht die härteste. Es ist diejenige, die den gewünschten Trainingsreiz setzt und anschließend gesund verarbeitet werden kann.

Der nächste Schritt

Du möchtest dein Training bei Hitze sinnvoll anpassen oder dich gezielt auf einen Wettkampf unter warmen Bedingungen vorbereiten?

Auf Ad Extremum findest du weitere Informationen zu meinem individuellen Triathlon Coaching und zur persönlichen Trainings- und Wettkampfplanung.

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es ist Zeit für „der längste Tag des Jahres“, das heißt für den „ad extremum“ Langtest.

Langtest, das bedeutet: Bis zu 3 Kilometer schwimmen gefolgt von bis zu 120 Kilometer Rad fahren und am Ende wird noch bis zu 30 Kilometer gelaufen.

Warum mache ich den Langtest? Ganz einfach: Um Überraschungen in den Wettkampf zu minimieren, und um die ideale Intensität in Training und Wettkampf zu finden.

Und wie finde ich das heraus?

Erst brauchen wir ein „Grob-Einschätzung“! Das kann Erfahrungswerte sein, aber das kann auch Ergebnisse von Leistungsdiagnostik oder von andere Tests wie ein FTP-Test oder unterschiedliche Feldtests kommen.

Dann müssen wir diese Angaben prüfen! Erfahrungswerte sind sehr wertvoll, aber wenn der Form deutlich besser oder schlechter ist, brauchen wir oft noch eine Korrektur, sonst entwickeln wir uns nicht.

Kürzere Tests sind gute Werkzeuge um die Grobplanung zu machen und als Werkzeuge zu benützen für die Trainingsgestaltung und Steuerung, werden aber immer ungenauer und ungenauer je länger der Distanz wird.

Wie so? Man sagt ja das z. B. einem bestimmten Prozentsatz von FTP das richtige Tempo wäre für die Kurzdistanz, ein anderer Wert für Mitteldistanz und nochmal ein anderer Wert z. B. für die Langdistanz.

Jeder ist aber anders!

Eine gute 5000 Meter Läufer ist nicht automatisch der beste Marathonläufer.

Eine hervorragende 20 Minuten FTP-Resultat bedeutet nicht automatisch, dass diese Person auch die beste 180 km Zeitfahrer ist.

Ein gute CSS Ergebnis bedeutet nicht automatisch, dass diese Person die schnellste über 3,8 Kilometer Schwimmen ist.

Dann haben wir noch das „Verbinden“ von Schwimmen + Radfahren + Laufen, was wiederum wieder alles verändert.

Auch bei den weltbesten Triathleten dauert die Langdistanz immer noch 7,5 Stunden. Hier kommen dann zusätzlich noch neue Faktoren im Spiel.

Wie ökonomisch ist der Athlet unterwegs?
Wie lange dauern seine Energiereserve für die angestrebte Tempo?
Wie viel Energie kann der Athlet während das Rennen aufnehmen?
Wie reagiere ich mental darauf, dass die „Energiereserven“ knapp werden und die Muskeln müde?

Für viele Fragen finden wir erst nach mehrere Stunden Training oder Wettkampf Antworten.

Wir müssen also lernen möglichst gleichmäßig, das heißt auch ökonomisch, unterwegs zu sein. Das können wir jetzt bei der Langtest kontrollieren, aber auch steuern durch Messungen wie: Rundenzeiten, Watt, Gefühl, Puls und Laktat.

Je länger das Training dauert, umso genauer sehen wir, ob das eingeschlagene Tempo richtig ist und dann fangen wir auch an zu sehen, was ernährungstechnisch passiert. Bleibt der Puls gleichmäßig bei gleichem Tempo (=Idealfall), steigt der Puls bedeutet es oft drohende Dehydrierung, fällt der Puls deutet es auf Energiemangel an.

Gewissheit gibt uns dann auch eine zusätzliche Lacktatmessung. Wenn der Lacktat anfangs zu hoch ist, gehen früher oder später der Energie aus, und sowohl Laktat, Puls und Leistung nehmen drastisch ab.

Wenn wir eine bestimmte „ideale“ persönliche Lacktatpegel nicht halten können, bedeutet es darauf das wir einfach zu wenig Energie aufnehmen können. Dann müssen wir neue Ernährungsstrategien überlegen und wenn das uns nicht gelingt, könnten wir sogar den Körper auf einen Low Carb Training umstellen. Das bringt aber dann wieder neue Baustellen mit und braucht zusätzliche Zeit.

Und dann zuletzt kommt noch das Wechselspiel mit Laufen:

  • Können wir die Intensität beibehalten? Wie viel habe ich während Radfahren geschafft zu essen und trinken? Habe ich genug Reserven für mein angestrebtes Tempo?
  • Wie steht der Puls und der Laktatwert in Relation zu den Werten bei Radfahren und nach Schwimmen?
  • Ist mein Kopf schon müde und möchte aufgeben, während die Werte noch andeuten, dass alles im Lot ist?

Wir werden es am Samstag wieder sehen und erleben, bin sehr gespannt!

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Nicht nur Umfänge sind wichtig in Triathlon Training

Über Umfänge

Trainingsumfang im Triathlon: Wie viel ist wirklich sinnvoll?

Mehr Training ist nicht automatisch besser – entscheidend ist, was du davon verarbeiten kannst.

Nicht nur Umfänge sind wichtig in Triathlon Training

Gerade im Langdistanz-Triathlon und im Ultrasport wird Trainingsumfang schnell zum Statussymbol:

Wie viele Stunden hast du trainiert?
Wie viele Kilometer bist du gefahren?
Wie hoch war dein Wochenumfang?

Manchmal wirkt es, als wäre bereits das Sammeln von Trainingsstunden eine eigene Wettkampfform.

Doch im Wettkampf gewinnt nicht derjenige, der vorher am meisten trainiert hat. Entscheidend ist, wer seine Leistungsfähigkeit am Wettkampftag am besten nutzen kann.

Trainingsumfang ist wichtig. Er ist aber nur ein Teil eines guten Trainingsplans.

Mehr über mein Triathlon Coaching

Nicht so viel wie möglich, sondern so viel wie nötig

Eine meiner wichtigsten Coaching-Regeln lautet:

Versuche, mit dem geringstmöglichen sinnvollen Trainingsaufwand den größtmöglichen Nutzen zu erzielen.

Das bedeutet nicht, möglichst wenig zu trainieren. Eine Langdistanz braucht selbstverständlich mehr Umfang als ein Sprinttriathlon.

Es bedeutet:

  • keine Stunden nur für eine beeindruckende Wochenzahl sammeln
  • jede Einheit mit einem klaren Zweck durchführen
  • den Umfang schrittweise steigern
  • genügend Zeit für Erholung lassen
  • Beruf, Familie und Alltag berücksichtigen

Die entscheidende Frage lautet nicht:

Wie viel kann ich maximal trainieren?

Sondern:

Wie viel Training brauche ich für mein Ziel – und wie viel kann ich tatsächlich verarbeiten?

Die goldenen Coaching-Regeln

Umfang bleibt wichtig

Lange Einheiten bilden die Grundlage für Ausdauerleistung.

Sie entwickeln unter anderem:

  • aerobe Leistungsfähigkeit
  • muskuläre Belastbarkeit
  • Bewegungsökonomie
  • Fettstoffwechsel
  • Ermüdungsresistenz
  • Verpflegungsroutine
  • mentale Ausdauer

Die Botschaft lautet deshalb nicht, dass Umfang unwichtig wäre.

Umfang wirkt aber nur dann, wenn er sinnvoll aufgebaut und mit Intensität, Technik, Kraft und Erholung kombiniert wird.

Anfänger brauchen Regelmäßigkeit statt Extremwochen

Wer mit Triathlon beginnt, muss Muskeln, Sehnen, Bänder und Knochen langsam an die Belastung gewöhnen.

Am Anfang gilt:

  • regelmäßig trainieren
  • Umfang langsam steigern
  • Technik lernen
  • ausreichend erholen
  • Warnzeichen ernst nehmen

Ein Anfänger sollte nicht versuchen, sofort den Trainingsumfang eines erfahrenen Langdistanzathleten zu kopieren.

Der beste Umfang ist zunächst derjenige, der über viele Wochen zuverlässig absolviert und gut verarbeitet werden kann.

Auch Geschwindigkeit gehört dazu

Grundlagentraining ist wichtig. Trotzdem sollte ein Athlet nicht ausschließlich langsam trainieren.

Auch kurze, kontrollierte Geschwindigkeitsreize haben ihren Platz:

  • Steigerungsläufe
  • kurze Beschleunigungen auf dem Rad
  • technisch saubere schnelle Schwimmabschnitte
  • kurze Berganläufe
  • kontrollierte Intervalle

Es geht nicht darum, ständig hart zu trainieren.

Es geht darum, neben der Ausdauer auch Geschwindigkeit, Kraft und Koordination zu entwickeln.

Umfang und Intensität gehören zusammen

Ein Triathlet braucht keine Entscheidung zwischen Umfang und Intensität.

Er braucht eine passende Mischung.

Umfang schafft die Grundlage. Intensität setzt gezielte Reize für Geschwindigkeit, VO₂max, Schwellenleistung und Wettkampftempo.

Zu wenig Umfang kann zu fehlender Ausdauer führen. Zu viel Intensität kann überfordern. Sehr viel Umfang ohne gezielte Qualität kann dagegen unnötig ermüden und viel Zeit kosten.

Die richtige Mischung hängt ab von:

  • Ziel
  • Trainingsalter
  • Belastbarkeit
  • Wettkampfdistanz
  • Regeneration
  • Alltag

Trainingsplanung im Triathlon

Training absolvieren ist nicht dasselbe wie Training verarbeiten

Zwei Athleten können beide 15 Stunden pro Woche trainieren.

Der eine schläft ausreichend, arbeitet flexibel und erholt sich schnell. Der andere hat einen belastenden Beruf, kleine Kinder und wenig Schlaf.

Die Wochenzahl ist gleich. Die Gesamtbelastung nicht.

Ein sinnvoller Trainingsumfang muss deshalb auch berücksichtigen:

  • Schlaf
  • Beruf
  • Familie
  • psychischen Stress
  • Verletzungsgeschichte
  • Alter
  • Regenerationsfähigkeit

Mehr Training bringt nur dann etwas, wenn der Körper es verarbeiten kann.

Trainingsstunden sagen keine Endzeit voraus

Eine bestimmte Zahl an Wochenstunden garantiert keine bestimmte Ironmanzeit.

Die Wettkampfleistung hängt zusätzlich ab von:

  • Talent
  • Trainingsjahren
  • Technik
  • Trainingsqualität
  • Intensitätsverteilung
  • Verpflegung
  • Wettkampferfahrung
  • Gesundheit
  • Streckenbedingungen

Ein Athlet kann mit zwölf gut geplanten Stunden schneller sein als ein anderer mit zwanzig unstrukturierten Stunden.

Wer bereits viel trainiert und trotzdem stagniert, sollte deshalb nicht automatisch den Umfang erhöhen.

Zuerst sollte geprüft werden:

  • Sind die Trainingsbereiche richtig?
  • Stimmen Qualität und Erholung?
  • Passt die Intensitätsverteilung?
  • Sind die Schlüsseleinheiten spezifisch genug?
  • Gibt es technische oder gesundheitliche Begrenzungen?

Warum Profis mehr trainieren

Je besser ein Athlet bereits ist, desto schwieriger wird jeder weitere Fortschritt.

Profis trainieren große Umfänge, weil:

  • ihr Körper über viele Jahre darauf vorbereitet wurde
  • Training und Erholung ihr Beruf sind
  • kleine Verbesserungen entscheidend sein können
  • viele einfachere Entwicklungsmöglichkeiten bereits ausgeschöpft sind

Ein Age-Grouper sollte deshalb nicht nur den Trainingsplan eines Profis kopieren.

Er müsste auch dessen Trainingsjahre, Schlaf, Regeneration, Alltag und Betreuung übernehmen können.

Die Geschichte von Peter Reid

1996 traf ich im Freibad in Roth einen selbstbewussten Kanadier, der mir sagte, er könne den Ironman gewinnen.

Sein Name war Peter Reid. Später gewann er dreimal die Ironman-Weltmeisterschaft auf Hawaii.

Er erzählte später sinngemäß, dass er sich während seiner Zeit in Roth bei seinem Trainer darüber beschwert hatte, so wenig trainieren zu dürfen. Einige Hobbyathleten in seinem Umfeld absolvierten sogar mehr Stunden als er.

Doch Reid und sein Trainer hielten am langfristigen Aufbau fest. Erst als sein Körper den bisherigen Umfang vollständig verarbeiten konnte, wurde das Training gesteigert.

Die Geschichte zeigt:

Nicht die meisten Trainingsstunden führen zum Erfolg, sondern die richtige Belastung zum richtigen Zeitpunkt.

Fazit: Umfang ist ein Mittel, kein Ziel

Trainingsumfang ist im Triathlon wichtig. Ohne ausreichende Umfänge lassen sich aerobe Grundlage, Ermüdungsresistenz und Langdistanzfähigkeit nicht vollständig entwickeln.

Doch mehr Training ist nicht automatisch besser.

Der richtige Umfang:

  • passt zu deinem Ziel
  • entwickelt die notwendigen Fähigkeiten
  • ermöglicht gute Trainingsqualität
  • ist langfristig verträglich
  • berücksichtigt deinen Alltag
  • gefährdet nicht deine Gesundheit

Sammle nicht einfach Stunden.

Sammle sinnvolle Trainingsreize.

Die wichtigste Zahl ist nicht dein Wochenumfang.

Die wichtigste Frage lautet:

Wirst du durch dein Training tatsächlich besser?

Der nächste Schritt

Du möchtest herausfinden, welcher Trainingsumfang zu deinem Ziel, deinem Leistungsniveau und deinem Alltag passt?

Auf Ad Extremum findest du weitere Informationen zu meinem individuellen Triathlon Coaching und zu persönlich erstellten Trainingsplänen.

Zum persönlichen Triathlon Coaching

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Höchentraining kann Vorteile für Triathleten bringen

Höhentraining fast facts!

Einfacher gesagt als getan!

Beim Höhentraining handelt es sich im Prinzip um eine einfache Methodik: Ein Sportler absolviert für einen Zeitraum von drei bis vier Wochen seine Einheiten in dünnerer Luft auf rund 2.200 Meter über Normalnull, um anschließend im Flachen aufgrund des – relativ gesehenen – mehr zur Verfügung stehenden Sauerstoffs Vorteile gegenüber seinen Konkurrenten zu haben. Was sich in der Theorie so simpel anhört, gestaltet sich in der Praxis jedoch weitaus schwieriger.

Höchentraining kann Vorteile für Triathleten bringen

 Grundlagen

Beginnen möchte ich meine Ausführungen mit ein paar Grundlagen. Die erste Anpassung unseres Organismus in der Höhe ist unmittelbar feststellbar: Der Puls beschleunigt sich und die Atmung wird schneller. Ursache ist nicht der Sauerstoffanteil in der Luft, der mit rund 20,95 Prozent genauso hoch ist wie auf Meereshöhe, sondern der mit jedem Höhenmeter niedrig werdende Luftdruck. Die Luft wird – umgangssprachlich – dünn. Da das Lungenvolumen jedoch unverändert bleibt, versucht der Organismus durch eine Anpassung der Atmung (schneller) den Sauerstoffmangel auszugleichen. Dadurch steigt nicht nur der Puls, sondern auch der PH-Wert des Blutes, da mehr Kohlendioxid ausgeatmet wird als normal. Eine Folge davon ist, dass über die Nieren mehr Bikarbonate ausgeschieden werden, wodurch sich die Säureausgleichkapazität des Blutes verringert. Eine Reaktion des Sauerstoffmangels in den Nieren ist die erhöhte Ausschüttung von Erythropoetin, besser bekannt unter dem Begriff Epo, das im Knochenmark die Stammzellen dazu animiert, mehr Blutzellen zu produzieren. Die Nieren reagieren ziemlich schnell auf die Höhe, sodass bereits nach 24 bis 72 Stunden die Maximalausschüttung erreicht ist. Darüber hinaus verliert der Körper durch eine effektivere Nierenfunktion mehr Flüssigkeit als normal. Gepaart mit weiteren Flüssigkeitsausscheidungen (atmen, schwitzen) führt dies zu einem kurzfristig erhöhten Hämoglobingehalt im Blut, das wiederum in Relation zum Blutvolumen und dem Hämatokritwert zu sehen ist. Nach etwa drei Wochen Aufenthalt in der Höhe hat der Körper sich vollständig akklimatisiert. Atmung, Puls, Nierenfunktion und das Blutvolumen sind wieder normal, lediglich die Hämoglobin- und Hämatokritwerte liegen höher als vorher.

 Live high – Train high

Bei Untersuchungen wurde festgestellt, dass Athleten, die in der Höhe wohnen und trainieren, auch bei einem in der Höhe durchgeführten Leistungstest deutlich höhere VO²max-Werte erreichen als Sportler, die auf Meeresebene trainieren und wohnen. Dieser Vorteil der „Höhenathleten“ verpufft jedoch, wenn der Test mit den gleichen Personen im Flachland stattfindet. Dann nämlich konnten keine Unterschiede mehr festgestellt werden. Und an diesem Punkt wird aus einer auf dem ersten Blick einfachen Thematik eine Wissenschaft für sich.

 Und dabei ist die Aufnahmekapazität an Sauerstoff nur ein Faktor von sehr vielen, die unsere Leistungsfähigkeit beeinflussen. Eine bedeutende Rolle spielt auch, wie viele Muskeln durch unser Nervensystem mit welcher Intensität aktiviert werden können. Der begrenzende Faktor ist hierbei wahrscheinlich sogar eher die Sauerstoffsättigung im Gehirn und im Herzmuskel. Dies hat zur Folge, dass die Einheiten in der Höhe aufgrund der veränderten Sauerstoffaufnahme nicht so intensiv sein können. Ganz im Gegensatz zu den Athleten, die auf Meeresebene trainieren. Auf dem ersten Blick scheint es also, dass sich diese beiden Trainingsmethoden gegenseitig ausgleichen: Intensives Training auf Meeresebene erfolgt ohne Anpassung der Blutwerte Hämoglobin und Hämatokrit, ganz im Gegensatz zu weniger intensivem Training in der Höhe.

 Live high – Train low

Diese Ergebnisse sind bereits seit rund 35 Jahren bekannt, aber gerade die Ausdauersportler sind ständig auf der Suche nach neuen wirkungsvolleren Trainingsformen. Eine logische Konsequenz, beide Trainingsformen miteinander zu kombinieren. Dabei wurde ziemlich schnell erkannt, dass das Trainieren in der Höhe bei „gleichzeitigem“ Wohnen auf Meeresebene keine nennenswerten Leistungssteigerungen mit sich brachte. Bei der Variante live high (etwa auf 2.200 Meter über Normalnull) – train low (unter 1.200 Meter über Normalnull) hat man hingegen folgende Effekte festgestellt: Während sich nach einem dreiwöchigen Training bei einem Teil der untersuchten Athleten die leistungsrelevanten Blutwerte kaum verändert haben, verbesserte sich die Leistung bei dem anderen Teil um durchschnittlich ein bis zwei Prozent. Ein Wert, der im Spitzensport über Sieg und Niederlage entscheiden kann, im Altersklassenbereich auch den Sprung auf das Siegerpodest ermöglicht.

 Leider existieren in Europa nicht so viele geeignete Plätze, an denen das live high-train low-Training – auch unter Berücksichtigung der Kosten und der Strapazen für die Fahrten – logistisch umsetzbar ist. Aber auch das Training selbst kann etliche Stolpersteine mit sich bringen. In der ersten Woche muss dem Organismus genügend Zeit zur Anpassung gegeben werden. Dies bedeutet, keine anaeroben, sondern ausschließlich aerobe Einheiten mit kurzen Sprints von höchstens zehn Sekunden Dauer. Dabei umfasst das Training lediglich 50 Prozent der Umfänge auf Meereshöhe. Um die Akklimatisierung zu beschleunigen, kann der Athlet den größten Teil der ersten Woche auch in der Höhe bleiben. In den restlichen zwei bis drei Wochen wird dann das normale Training durchgeführt. Und sollten die logistischen Rahmenbedingungen suboptimal sein, ist darauf zu achten, dass grundsätzlich alle schnellen und hochintensiven Einheiten nicht in der Höhe absolviert werden.

 Und danach?

Genauso wie der Körper sich an die Höhe gewöhnen muss, muss er sich auch den veränderten Umgebungsvariablen auf Meeresebene anpassen. Und da diese Phase – unter Berücksichtigung der individuellen Vorgänge im Organismus – zwischen zehn und 21 Tage dauern kann, handelt es sich bei dem „Abstieg“ um die kniffeligste Phase im Rahmen der Planung eines Höhentrainingslagers: Wann und wo ist mein Saisonhöhepunkt? Aus diesem Grund entscheiden sich mittlerweile viele Sportler dazu, speziell in der Trainingsphase erst sehr kurzfristig, das heißt, drei Tage vor dem Wettkampf, aus der Höhe anzureisen.

 Vor das Trainingslager empfehle ich:

  • Überprüfung der Eisenwerte (zwei bis drei Monate). vorher sollten die Eisenwerte im Blut überprüft werden. Sind diese zu niedrig, sollten sie bis zu Beginn des Trainings in der Höhe aufgefüllt werden.
  • Bestimmung der Hämoglobin- und Hämatokritwerte (eine Woche vorher).
  • Durchführung einer Leistungsdiagnostik (eine Woche vorher).

 Während das Trainingslager empfehle ich:

  • Akklimatisierung des Organismus an die Höhe (ca. 1 Woche)
  • Aufnahme von ausreichend Vitamin B12, Vitamin C + Eisen und Folsäure, um den Körper mit den nötigen Bausteinen für die Blutbildung zu versorgen.

 Danach empfehle ich:

  • Bestimmung der Hämoglobin- und Hämatokritwerte (Unmittelbar danach oder spätestens nach drei Wochen), um zu erfahren, ob man positiv auf die Höhe reagiert oder Anpassungen hinsichtlich der Höhe und Dauer vorzunehmen sind.
  • Genaue Dokumentation über das persönliche Befinden und die Leistungsfähigkeit im Training oder bei Wettkämpfen, um für die Zukunft festzuhalten, wann die Leistungsfähigkeit nach einem Höhentrainingslager am größten ist. Leistungsdiagnostiken liefern wissenschaftliche Daten.

 Praktische Empfehlungen

Grundsätzlich eignet sich das Höhentraining für jeden gesunden Athleten. Allerdings handelt es sich dabei um eine logistisch aufwändige und teure Alternative der Leistungsoptimierung, deren Erfolg letztendlich von vielen Faktoren beeinflusst wird. Ich persönlich empfehle diese Methode leistungsorientierten Triathleten, die trainingswissenschaftlich alles ausprobiert haben. Schließlich bedeuten eine ein bis zwei Prozent schnellere Zeit für einen 9-Stunden-Langdistanzathleten satte elf Minuten.

 Was Sie jedoch tunlichst sein lassen sollten, ist unmittelbar nach dem allerersten Training in der Höhe Ihren Saisonhöhepunkt zu bestreiten. Je mehr Erfahrungen Sie mit dem Höhentraining gesammelt haben, umso besser wissen Sie, welche Vorgehensweise bei Ihnen am besten wirkt. Darunter fällt auch die Möglichkeit, im Nachgang zu Hause in einem Höhenzelt zu schlafen. Auch bietet sich an, nach dem ersten Höhentraining mehrere hintereinander liegende Wochenendausflüge in die Höhe anzuhängen, während Sie unter der Woche auf Meeresebene Ihrem Körper eine ausreichende Erholung ermöglichen. 

In diesem Sinne „have fun in the mountains …“

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Laktatentnahme beim Laufen

Diagnostik im Triathlon

Jeder Trainer fällt Urteile

Seit ein paar Jahren haben wir bei uns zuhause zwei Sport Anschauungsweisen. Wir haben meine Frau Angela die Sportwissenschaftlerin und mich, Bennie der Coach und Trainer. Heute präsentieren wir das Thema Diagnostik gesehen aus zwei perspektiven.

Das sagt die Wissenschaftlerin:

Die Leistungsdiagnostik ist so alte wie die sportliche Leistung selbst, „denn jeder Trainer fällt Urteile, und jeder Sportler beurteilt sich selbst.“ Die Leistungsbeurteilung geschieht immer mindestens subjektiv aber fast jedes Jahr werden auch die Möglichkeiten für eine Objektive Leistungsbeurteilung besser durch neue Erfindungen.

Aber nicht jede Leistungsdiagnostik ist für jede Sportart geeignet, hier sollten immer die Anforderungen der verschiedenen Sportarten berücksichtigt werden.

Für einen leistungssportlich trainierenden Athleten ist die Trainingssteuerung ein unbedingtes Muss. Dazu sind Leistungstest zugleich Voraussetzung und Rückmeldung für ein erfolgreiches Training. Sowohl im Rahmen eines langfristigen Leistungsaufbaus als auch innerhalb eines Trainingsjahres können Trainingsfortschritte oder im ungünstigen Fall auch -Rückschritte festgestellt werden. Durch die gegebene Rückmeldung kann auf Trainingsfortschritt bzw. ‑Rückschritte entsprechend reagiert werden.

Die Anwendung und Auswertung solcher Tests sollten immer unter Berücksichtigung der jeweiligen Sportart und unter Berücksichtigung des derzeitigen Leistungszustands des Sportlers erfolgen. 

Für eine aussagekräftige Auswertung müssen neben dem Testergebnis auch weitere Parameter wie beispielsweise der aktuelle physiologische Zustand berücksichtigt werden.

Die Ergebnisse solch eines Leistungsdiagnostik sollten immer kritisch hinterfragt werden den je nach Schwellen-Konzept der Auswertung lassen sich die Ergebnisse mit vorhergehenden Tests nicht verglichen.

Hier möchte ich einmal die vor und Nachteile der gängigsten Schwelle Konzepte näher betrachten und die Wichtigkeit der Einhaltung der Güterkriterien um eine Vergleichbarkeit mit vorhergehenden Test zu ermöglichen.

Die Anaerobe Schwelle zu diagnostizieren ist sicher im Ausdauersport bis ca. 4 Std. Wettkampfdauer die wichtigste Leistungsdiagnostik. Der klassische Feldstufen Test eignet sich hervorragend für diesen Zweck. Desweitern gäbe es noch die Möglichkeit einer Atemgasanalyse.

Nun einmal du den verschiedenen Auswertungsmöglichkeiten.

Mader setzte die anaerobe Schwelle auf einen Wert von 4 mmol/l fest. Diese Schwelle wird oft mit dem Potential der aeroben Energiebereitstellung gleichgesetzt. Aber da hier bereits die Umstellung auf anaerobe Energiebereitstellung erfolgt, ist diese Gleichsetzung nicht richtig. Die Umstellung erfolgt nicht von einem Moment auf den anderen. Vielmehr ist dies ein Prozess. Ebenso wird die aerobe Energiebereitstellung nie ganz aufhören. Sie verliert lediglich ihre Bedeutung für die Bereitstellung der Energie. Bei verschiedenen Personen kann die Umstellung bei einem unterschiedlichen Laktatwert erfolgen. So kann davon ausgegangen werden, dass bei ausdauertrainierten Sportlern die Umstellung auf eine vornehmlich anaerobe Energiebereitstellung bereits bei einem Laktatwert von weniger als 4 mmol/l erfolgen kann (bei 2,5 – 3,5 mmol/l) (Marées, 2003).

Die Leistungsdiagnostik anhand der erbrachten Leistung bei 4 mmol/l hat eine hohe Bedeutung im Bereich der Kurzzeitausdauer- und der Mittelzeitausdauersportarten, da hier in Belastungen gegangen wird, die eine Umstellung auf anaerobe Energie erfordern. Hier kann die im Stufentest erreichte Leistung bei 4 mmol/l auch als Trainingsvorgabe verwendet werden.

Der Kennwert der 4 mmol/l Schwelle hat sich als sehr gut vergleichbar herausgestellt, sollte aber unter Berücksichtigung des Sportlers und Distanz kritisch betrachtet und dementsprechend angepasst werden.

Das „IaS“ Modell nach Stegmann et al. (1981) hat den Vorteil, dass es sich um ein individuelles Schwellenkonzept handelt. Die Bestimmung der Schwelle hingegen erfordert ein komplexes computergestütztes Berechnungsverfahren. Zwar ist eine graphische Auswertung möglich, jedoch ungenau.

Kritisch sollte auch betrachtet werden, dass das Handling mit dem testanalytischen Verfahren eine gewisse Erfahrung erfordert. In diesem Zusammenhang kann es durch die testspezifische Blutabnahme in kritischen Phasen des Protokolls zu nicht einwandfreien Blutabnahmen kommen (Zeitpunkt des Belastungsabbruch, sowie am Ende der ersten Erholungsminute), welche eine Verzerrung der Schwellenbereiche mit sich bringen. Weiterhin beeinflusst eine inkomplette Ausbelastung im Testverlauf die Bestimmung der Laktatschwelle signifikant.

Beide Konzepte haben ihre Vor- und Nachteile. Die Methode nach Mader beruht auf Beobachtungen und berücksichtigt nicht das Individuum an sich. Die Methode nach Stegmann hingegen berücksichtigt zwar die individuellen Eigenschaften, ist aber in ihrer Anwendung wesentlich komplizierter. Auch die grafische Auswertung ist nur grob skizzierbar, ein komplexes Berechnungsverfahren wäre notwendig, um die Schwelle genauer bestimmen zu können.

Des Weiteren kann man auch kritisch hiterfragen ob es nicht bessere Möglichkeiten für die Leistungsdiagnostik für einen Läufer/Triathleten gibt, da im Feldstufentest nur Laktatkonzentrationen und Herzfrequenzen für entsprechende Geschwindigkeiten gemessen und entsprechend ausgewertet werden können. Da der Test in der Natur aufgeführt wird, ist er sehr wettkampfnahe aber auch witterungsabhängig. Zu weilen setzt diese Methode ein Geschwindigkeitsgefühl voraus, liefert dafür aber auch Werte, die näher an der eigentlichen Belastung sind. Im Gegensatz hierzu ist die Laufbandmethode wetterunabhängig und vor allem reproduzierbar durchführbar. Für den Tester ist es unproblematisch das Laufband in jeder Belastungsstufe auf eine vorgegebene Geschwindigkeit einzustellen. Und auch für den Probanden ist es einfach, dieses Tempo zu halten, da die Geschwindigkeit vom Laufband vorgegeben wird. Zugleich kann auf dem Laufband leichter auch eine Spirometrie mit der Ermittlung der maximalen Sauerstoffaufnahme durchgeführt werden. Dies ist das direkteste Maß für den aeroben Energieumsatz. Diese Daten liefern wichtige Information für die Trainingssteuerung eines Ausdauersportlers. Allerdings muss berücksichtigt werden, dass die Werte unter Laborbedingungen nicht unbedingt auf die realen Bedingungen zu übertragen sind. Auch ist eine Spirometrie mit weitaus größerem Aufwand verbunden als ein klassischer Feldtest. Ob Feldtest oder Labortest beide Formen liefern wichtige Daten für die Trainingssteuerung. 

Laktatentnahme beim Laufen

Das sagt der Coach:

Ein Labortest ist gut um Fortschritte in der Form festzustellen wenn es immer zu gleichen Zeitpunkt im Jahr und unter gleichen Bedingungen durchgeführt wird. Natürlich ist auch ein Wettkampf immer ein Leistungsindikator und zeigt ob wir etwas richtig oder falsch gemacht haben in unser Training. Hier gibt es trotz Allen zu viele verschiedene Faktoren die Einfluss auf die Leistung haben und ein Wettkampf muss man ja auch in Relation zu dem Teilnehmer-Niveau beurteilen.

 

Ein Feldstufentest eignet sich am besten um Trainings-Bereiche festzulegen. Wenn du den Feldtest im Winter macht bekommt du Trainingswerte für den Winter, wenn du den Test in der Höhe machst bekommt du Werte für die Höhe usw.

Oft ist es auch nicht notwendig eine Ausbelastung zu machen, man kann unterschiedliche Testprotokollen verwenden je nach dem was man untersuchen möchte. Wichtig ist auch referenzwerte zu haben. Eine einmalige Messung bringt wenig Information. Ein Laktattest mit 5 Minuten Stufen und 1,5 km/h pro Stunde bringt ein anderes Ergebnis als 3 Minuten Stufen mit 2 km/h als Steigerung.

Ein bestimmte Laktatwert in einen klassischen Lauf Stufentest z.B. bei 85% von maximalen Herzfrequenz kann mit gleichen Intensität aber nach 3 Std. Radfahren und eine Stunde Laufen eine ganz andere Wert haben.

Die Auswahl sowie die Auswertung von leistungsdiagnostischen Tests sollten möglichst individuell auf den Sportler abgestimmt sein, um aussagekräftige Ergebnisse zu bekommen. Auch sollten die Ergebnisse nicht alleine als Maß für das Training herangezogen werden. Die Kommunikation zwischen Trainer und Sportler spielt weiterhin eine wichtige Rolle in der Leistungsentwicklung.

Der Zukunft der Leistungsdiagnostik geht sicher in 24/7 Überwachung über, um schneller und effizienter den Training steuern zu können.

Noch befinden sich Triathleten vielleicht ohne Grund in einem bestimmten Masochismus Stadium. Wenn der Training nicht weh tut oder wenn der Training unangenehm ist es nichts wert. Aber es ist sicher oft unter bestimmte Voraussetzungen kontraproduktiv weiter zu trainieren da wir die Eigenschaften nicht trainieren können, die wie gerne trainieren möchten, und der Erholung verlängert sich unnötig.

Noch fehlt uns generell ein Verständnis darüber wie verschiedene Faktoren mit einander zusammen Funktionieren. Wir haben ein Verständnis für die standardisierten Testformate mit normalen Werte und immer möglichst gleiche Ausgangslage, aber wie sehen diese Werte z.B. während den letzten 10 km beim Ironman in Hawaii aus?

Welchen Wert würde hier z.B. den größten Leistungsbegrenzenden Effekt haben?? Puls, Körpertemperatur?, Kohlenhydrat-Reserve, Laktatbildung, Maximale Sauerstoffaufnahme, Blutzuckerwert, Harnstoff, CK…etc. UND noch wichtiger wie könnten wir diese Faktor in Training zu unsere Gunsten verbessern.

Egal ob Laktat, Atemgasanalyse oder Beobachtungen von Trainingsdaten das wichtigste ist das der Athlet oder Trainer sein Werkzeug beherrscht!

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