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Triathlon Einsteigerseminar mit Triathlon Legende Bennie Lindberg

Triathlon Einsteiger SEMINAR

Lerne Triathlon

Triathlon Einsteigerseminar mit Triathlon Legende Bennie Lindberg

Einsteiger-Triathlon-Seminar – kompakt, intensiv, unvergesslich

Eine Woche. Ein Ziel. Dein Einstieg in den Triathlon. Das Einsteiger-Triathlon-Seminar von Hannes Hawaii Tours bietet mehr als ein klassisches zweiwöchiges Camp – nur eben kompakt und effizient auf sieben Tage komprimiert. Du bekommst alle Inhalte, Workshops und Analysen, die sonst über zwei Wochen verteilt wären. Und als Highlight wartet ein lockerer Trainings-Triathlon mit echtem Wettkampffeeling.

Für wen?
Egal, ob du schon einen Marathon gelaufen bist oder bei null startest: Dieses Seminar ist für alle, die den Triathlonsport von Grund auf kennenlernen möchten – ganz ohne Vorerfahrung in Schwimmen, Radfahren oder Laufen.

Was erwartet dich?
Vorab-Online-Kraulkurs: Du wirst schon vor Seminarbeginn abgeholt – mit einem digitalen Techniktraining, das dir die Grundlagen fürs Schwimmen vermittelt.

Radtraining für Einsteiger: Fahrtechnik, Klickpedale, Schalten, Bremsen – alles, was du brauchst, um sicher und effizient unterwegs zu sein.

Videoanalysen beim Schwimmen & Laufen: Wir zeigen dir, wo du dich verbessern kannst – präzise, individuell und verständlich.

Workshops & Vorträge: Materialkunde, Ernährung, Trainingsplanung, Rumpfstabilität, Mentaltraining und Regeneration – alles, was du für deinen Einstieg brauchst.

Trainings-Triathlon: Zum Abschluss gibt’s unseren kleinen, aber feinen Triathlon mit Augenzwinkern – für den ersten Vorgeschmack auf echtes Wettkampffeeling.

Was macht es besonders?

In nur einer Woche tauchst du intensiver in die Triathlon-Welt ein als in zwei Jahren Eigenregie. Du sparst Zeit, bekommst strukturierte Inhalte und erlebst den einzigartigen Spirit, der Triathlon so besonders macht – mit Spaß, Motivation und einer starken Gemeinschaft.

Februar 14.-21.02.2026 – Playitas Resort
Für Einsteiger & Wiedereinsteiger
 Jetzt anmelden: Hannes-Hawaii-Tours

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Triathlontrainer Bennie Lindberg in Elternzeit

Elternzeit 2.0

DAS GANZ NORMALE WAHNSINN

Triathlontrainer Bennie Lindberg in Elternzeit

Wahnsinn, wie die Zeit vergeht! Ich bin jetzt mittendrin in meiner zweiten Elternzeit und merke: Ich müsste eigentlich wieder alles neu lernen. Als Selbstständiger ist das ja so eine Sache – viele wissen gar nicht, dass man auch als Unternehmer Elternzeit nehmen kann. Die Regel lautet: Maximal 30 Stunden pro Woche arbeiten und bloß kein Geld verdienen. Klingt nach Urlaub, ist aber eher wie ein Survival-Training mit Windeln.

Elternzeit ist wie der berühmte Schmetterlingseffekt: Ein Flügelschlag in Brasilien löst einen Tornado in Bayern aus – oder zumindest ein Babygeschrei auf der Rückbank. Du planst alles minutiös, und dann kommt das Leben dazwischen. Ich bin beruflich Profiplaner – ich strukturiere den Tag meiner Athleten wie ein Schweizer Uhrwerk. Privat? Da bin ich eher wie ein kaputter Wecker: spontan, chaotisch, und manchmal klingel ich gar nicht.

Wer schon mal mit einem schreienden Baby Auto gefahren ist, weiß: Das ist wie ein Konzentrationstest unter Extrembedingungen. Natürlich sitzt das Baby sicher hinten in der Babyschale, Rücken zur Fahrtrichtung – du siehst nichts, hörst aber alles. Und während du versuchst, dich auf den Verkehr zu konzentrieren, klingelt das Handy und jemand will ein wichtiges Gespräch führen. Klar, warum nicht gleich noch ein Sudoku lösen?

Du planst Schlafenszeiten, Essenszeiten, Arbeitszeiten – und nichts davon klappt. Das andere Kind braucht dich, die Katze muss zum Tierarzt, und das Abendessen kocht sich leider nicht von selbst. Willkommen im ganz normalen Wahnsinn! Und während Instagram dir die perfekte Welt zeigt, kämpfst du mit Spucktüchern und zerknüllten Einkaufszetteln.

Aber dann gibt’s sie doch: Diese goldenen Momente. Ein herzliches Lachen, eine spontane Umarmung, ein Spaziergang mit dem Kinderwagen, bei dem du einfach mal durchatmen kannst. Und du weißt: Genau diese intensive Zeit wirst du in 20 oder 30 Jahren vermissen, wenn die Kinder groß sind und du allein zu Hause sitzt.

Aber keine Sorge – dann beginnt die nächste Mission: Vorbereitung auf den Ironman Hawaii in der Altersklasse. Ich vermute mal, die Konkurrenz hält sich dann in Grenzen. Oder sie kommt mit Rollator und Titangelenke.

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Schwimmen am Polarkreis

DOWNHILL SCHWIMMEN

der längste Tag mit Triathlon Trainer Bennie Lindberg

Schwimmen am Polarkreis – Wenn Extremsport auf Naturwunder trifft

Mitten im finnischen Lappland, wo die Mitternachtssonne den Horizont streichelt und die Stille der Natur fast magisch wirkt, durften wir Teil eines ganz besonderen Abenteuers werden: Flussschwimmen im Oulanka-Fluss, direkt am Polarkreis – ein Erlebnis, das sowohl die sportliche Herausforderung als auch die tiefe Verbundenheit mit der Natur vereint.

Ein Fluss, ein Nationalpark, ein Event voller Herz

Eingebettet in die wilde Schönheit des Oulanka-Nationalparks forderte die Strecke von 12 oder sogar 24 Kilometern vollen Körpereinsatz. 250 Zweierteams aus 15 Nationen gingen mit Neoprenanzug, Neoprenschuhen, Boje und Erste-Hilfe-Set an den Start. Die ungewöhnlich warme Hitzewelle hatte das Wasser von eisigen 12 °C auf fast angenehme 20 °C steigen lassen – ein unerwarteter Segen in dieser rauen Region.

Downhill durch das Lappland

Mit bis zu 2 km/h Strömung unterstützte der Fluss zwar sanft, aber die geringe Tiefe verlangte Technik und Kraft. Die Kunst bestand darin, die besten Stromschnellen zu „lesen“ – denn selten ist der kürzeste Weg auch der schnellste. Orientierung und Ausdauer waren der Schlüssel.

Meine Strecke – unsere Geschichten

Ich entschied mich mit Christiane für die 12 km, meine Frau Angela schwamm mit Oli die volle Distanz von 24 km. Auch weitere fränkische Freunde waren mit uns am Start – und jede Begegnung unterwegs, an den Checkpoints oder Versorgungsstationen, hinterließ ihre eigene Geschichte.

Wildes Lappland ganz nah

Zwischen Bären, Wölfen und einem neugierigen Rentier am Ufer wurde uns klar: Hier wird Sport zur Begegnung mit etwas Größerem. Die Natur war nicht Kulisse, sondern ehrwürdiger Mitspieler, der uns gleichermaßen Kraft abverlangte wie Respekt abnötigte.

Sicherheit mit System Begleitkanus, Checkpoints und strikte Regeln wie das Verlassen des Wassers nur an ausgewiesenen Stellen sorgten für einen sicheren Rahmen. Dennoch: Vorbereitung, Fitness und mentale Stärke waren unerlässlich, um dieses Abenteuer zu bestehen.

Ein Erlebnis, das bleibt

Lappland hat uns verändert. Nicht nur körperlich, sondern auch emotional. Die Verbindung aus Bewegung, Natur und Teamgeist hat bleibende Eindrücke hinterlassen – mit Muskelkater vielleicht, aber vor allem mit Demut, Dankbarkeit und unvergesslichen Momenten.

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Gänsehaut

Ein lebendiges Feuerwerk aus Emotionen

Auch in TZriathlontraining ist Gruppendynamik wichtig

Challenge Roth – Magie, Emotionen, pure Gänsehaut!

Der Challenge Triathlon in Roth ist wieder Geschichte – aber was für eine Geschichte! Wer dieses legendäre Langdistanz-Event noch nicht hautnah erlebt hat, der weiß noch nicht, wie elektrisierend Triathlon wirklich sein kann. Roth ist mehr als ein Rennen. Es ist ein lebendiges Feuerwerk aus Emotionen, Leidenschaft und purer Begeisterung.

Egal ob am Wasser, auf der Straße oder an den Laufstrecken – überall brodelt die Stimmung. Die Zuschauer kommen aus allen Ecken der Welt und verwandeln Roth in eine Bühne der Inspiration. Die Einwohner entlang der Strecke? Die haben ihre ganz eigene Challenge – wer ist kreativer, lauter, fröhlicher? Und die Antwort ist: alle! Es ist, als ob ganz Roth in einen Wettbewerb um pure Motivation einsteigt – und du bist mittendrin.

Wie die Stimmung in Roth wirklich ist, zeigt eine Szene besonders gut: Unsere Begleittruppe kommt am Marktplatz an – und wer steht da am Mikro beim Erdinger Hot Spot? Der Triathlon-Weltmeister Daniel Unger höchstpersönlich, der mit voller Energie jeden einzelnen Athleten pusht. Kaum zu erkennen mit Bart, Brille und Cappy – aber das ist ihm komplett egal. Für ihn zählt nur eins: die Leidenschaft.
Und gestern? Da hab ich mit Michi telefoniert – ehemaliger Deutscher Meister über die Mitteldistanz – und gefragt: „Na, hast du auch angefeuert?“ Seine Antwort? „Ich habe moderiert – am Hot Spot in Pyras.“ Genau so ist Roth: Champions werden zu Supportern, Legenden stehen an der Strecke. Sensationell!

Als Coach dabei zu sein, jedes Jahr aufs Neue, meine Athlet:innen anzufeuern – das ist ein Privileg. Dieses Funkeln in den Augen, wenn sie alles geben, lässt mein Herz höher schlagen. Roth entfacht ein Feuer, das weit über die Ziellinie hinaus brennt.

Wer sich einen Startplatz für 2026 gesichert hat, besitzt den mächtigsten Motivationsbooster überhaupt – und das für ein paar Euro am Tag! Klingt nach einem Klischee? Vielleicht. Aber in Roth wird das Klischee zur Realität. Hier gibt es nicht nur einen Sieger. In Roth ist jede:r, der startet, ein:e Gewinner:in. Kein Triathlonfan bleibt davon unberührt.

Dieses Event verändert dich. Es lässt dich wachsen, staunen, träumen. Ich kann es kaum erwarten, wieder Teil davon zu sein. Roth 2026 – wir zählen schon die Tage!

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Mentaltraining in Triathlon Sport

Die goldenen Coaching-Regeln

Ein Leben lang fit und Leistungsfähig

Auch in TZriathlontraining ist Gruppendynamik wichtig

Im Coaching gibt es – jedenfalls für mich – einige goldene Regeln. Die erste lautet:

Gefährde niemals deine Gesundheit!

Die zweite steht damit in direktem Zusammenhang:

Versuche immer, mit möglichst wenig Training den größtmöglichen Nutzen zu erzielen.

Was bedeutet das?

Als Coach mit über 40 Jahren Erfahrung im Coaching-Business habe ich einige Grundprinzipien entwickelt:

  1. Doping – ein absolutes No-Go!
    Doping jeglicher Art ist nicht nur gesundheitlich riskant, sondern auch ethisch inakzeptabel. Die sportliche Karriere ist kurz und verblasst schnell. Sich mit unerlaubten Mitteln Erfolg zu erkaufen, ist nicht nur töricht, sondern auch feige! Ein Leben lang unter einem schlechten Gewissen zu leiden und die möglichen gesundheitlichen Spätfolgen zu tragen, ist ein hoher Preis, den der Athlet zahlen muss. Studien zeigen, dass Doping langfristig zu schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Hormonstörungen und psychischen Problemen führen kann.
  2. Übermäßiges, unnötiges Training vermeiden
    Wir sind soziale Wesen, und die Karriere als Athlet ist im Verhältnis zu unserem gesamten Leben nur eine kurze Phase. Es sollte gut überlegt sein, welche Opfer man für den Erfolg bringt. Bin ich bereit, wertvolle Zeit mit der Familie zu opfern oder berufliche Chancen ungenutzt zu lassen? Es gibt viele Faktoren, die kurzfristig als Spielchips eingesetzt werden, aber lebenslange Auswirkungen haben können. Eine ausgewogene Trainingsplanung unter Berücksichtigung sozialer und beruflicher Aspekte ist entscheidend für langfristiges Wohlbefinden.
  3. Wissenschaftlich fundiertes Training
    Seien wir ehrlich: Selbst ein mittelmäßiger Hobby-Triathlet trainiert oft mehr als Profisportler in anderen Sportarten. Leider fehlt oft eine wissenschaftlich fundierte Trainingsstruktur. Dies betrifft nicht nur das Training selbst, sondern auch die Verletzungsprävention. Mit zunehmendem Alter spürt man die „Sünden“ der Vergangenheit – sei es durch muskuläre Dysbalancen, die später zu Knie- oder Hüftproblemen führen können, oder durch übermäßiges Training, das Herzrhythmusstörungen begünstigt. Studien belegen, dass ein gezielt gesteuertes Training mit ausreichenden Regenerationsphasen langfristig die Gesundheit fördert und Verletzungen vorbeugt.
  4. Extrembelastungen und ihre Auswirkungen
    Sicherlich ist ein Langdistanz-Triathlon oder ein anderes Extremsportevent kurzfristig gesehen nicht unbedingt gesundheitsförderlich. Allerdings kann der Körper erstaunlich gut regenerieren! Entscheidend ist, wie der Trainingsprozess gestaltet wird: Ein sinnvoll strukturierter Langdistanz-Triathlon kann sogar als Lebenselixier dienen und enorm gesundheitsfördernd sein – wenn man ihn richtig angeht!

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Mentale Stärke in Triathlon. The nordic Edge

Training oder Wettkampf

Mentalcoaching in der Praxis.

der längste Tag mit Triathlon Trainer Bennie Lindberg

Letztes Mal habe ich über das Wetter geschrieben, heute möchte ich einige Gedanken zum Training im Verhältnis zum Wettkampf teilen.

Die Herausforderung des Trainings

Viele Hobby-Athleten – insbesondere im Triathlon – empfinden harte Trainingseinheiten als belastend. Dabei spielt oft die Angst vor dem Versagen eine Rolle: Die Sorge, nicht so schnell zu sein wie erhofft, oder der innere Drang, sich mit anderen Athleten zu messen. Besonders spürbar wird dies beim Schwimmtraining, gemeinsamen Laufeinheiten auf der Bahn oder beim Bergsprint auf dem Rad.

Psychologische Faktoren im Training

In der Sportpsychologie gibt es verschiedene Erkenntnisse, die helfen können, Trainingsängste zu bewältigen und die mentale Stärke zu verbessern:

  1. Mentale Stärke und Konzentration
    Sportliche Höchstleistungen hängen nicht nur von physischer Stärke ab, sondern auch von mentaler Widerstandskraft. Selbstvertrauen, Fokus und die Fähigkeit, unter Druck ruhig zu bleiben, sind entscheidende Faktoren für eine erfolgreiche Trainingseinheit.
  2. Emotionen und Leistungsfähigkeit
    Emotionen beeinflussen die sportliche Leistung erheblich. Während positive Emotionen wie Freude und Begeisterung die Motivation steigern, kann Angst die Leistungsfähigkeit und das Selbstvertrauen stark beeinträchtigen. Deshalb ist es wichtig, negative Gedanken früh zu erkennen und gezielt dagegen zu steuern.
  3. Stressmanagement und Psychoregulation
    Um die eigene Leistungsfähigkeit aufrechtzuerhalten, müssen Athleten lernen, mit Stress umzugehen. Techniken wie Atemübungen, Visualisierung und positive Selbstgespräche helfen, Druck zu mindern und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.

Wichtige Fakten zum Training

  1. Keine Trainingseinheit ist eins zu eins vergleichbar
    Unterschiedliche Belastungen in den Tagen zuvor beeinflussen jede Einheit. Selbst bei einem festen Wochenrhythmus – etwa zwei bis drei harte Wochen gefolgt von einer Entlastungswoche – entsteht eine kumulative Müdigkeit, die sich von Woche zu Woche aufbaut.
  2. Dein Ziel: Dein Bestes geben
    Das Wichtigste ist, deinen Trainingsplan möglichst genau einzuhalten. Falls du eine Einheit nicht wie vorgesehen ausführen kannst, ist das keine Schande – vielmehr sollte dies Anlass sein, deinen Plan neu zu überdenken und gegebenenfalls anzupassen.
  3. Disziplin statt Ablenkung
    Wenn du dir beispielsweise vorgenommen hast, locker Rad zu fahren, und wirst von einer schnellen Fahrerin überholt, wäre es unklug, ihr hinterherzujagen – auch wenn du es könntest. Dasselbe gilt beim Schwimmen oder Laufen: Bleib bei deinem Plan, denn genau dafür hast du ihn erstellt.
  4. Zielorientiertes Training und Motivation
    Studien zeigen, dass Athleten mit klaren Zielen und strukturierten Plänen motivierter und effektiver trainieren. Wenn du dein Bestes geben möchtest, solltest du dein Training bewusst auf dein Ziel ausrichten. Wer ohne Ziel und Plan trainiert, darf das selbstverständlich tun – aber wer Fortschritte machen will, braucht eine klare Struktur.

Gruppentraining: Chance und Risiko

Gruppentraining ist eine wertvolle Ergänzung im Triathlon, birgt aber auch Risiken:

  • Passendes Leistungsniveau
    Falls du Trainingspartner hast, die sich auf ähnlichem Niveau befinden und ihr euch mit gegenseitigem Respekt pusht, ist das großartig – Glückwunsch!
  • Ungleiche Gruppen – Gefahren für die mentale und physische Belastung
    Wenn das Leistungsniveau innerhalb der Gruppe stark variiert, ist Vorsicht geboten. Oft profitieren nur die Schnellsten optimal vom Training, während alle anderen sich mehr oder weniger durchkämpfen. So sollte es nicht sein – Wettkämpfe dienen dem Leistungsvergleich, nicht das Training.
  • Gruppendynamik und soziale Prozesse
    Das soziale Umfeld beeinflusst die Leistung enorm. Ein unterstützendes Team kann Motivation und Engagement steigern, während negative Gruppendynamiken zu Überforderung und Frustration führen können.

Mentale Stärke im Wettkampf

Es erfordert Größe und mentale Stärke, andere vorbeiziehen zu lassen, statt sich krampfhaft an deren Tempo zu klammern. Dies ist eine wesentliche Fähigkeit, insbesondere für die Langdistanz im Triathlon:

Wer in den ersten fünf bis sechs Stunden eines Langdistanzrennens mehr damit beschäftigt ist, sich um seine Konkurrenten oder Zwischenzeiten zu sorgen, wird die letzten Stunden äußerst unangenehm erleben. Stattdessen sollte der Fokus auf der eigenen Leistung und dem mentalen Durchhaltevermögen liegen.

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Mentaltraining im Triathlon

Die richtige Einstellung

MENTALTRAINING
UND
WETTER

Mentaltraining im Triathlon

Wir leben in einer Zeit, in der scheinbar alles möglich ist. Künstliche Intelligenz wird immer besser und schneller, und eine Vielzahl an Gadgets und Apps erleichtert unseren Alltag. Doch eines bleibt bestehen: Wir sind immer noch biologische Wesen und die physikalischen sowie meteorologischen Gesetze der Natur gelten unverändert, egal ob vor 10, 100 oder 10.000 Jahren.

Die Illusion der totalen Kontrolle

Überall wird suggeriert, dass man mit Cleverness und Willenskraft alles beeinflussen kann. Ein verlockender Gedanke. Aber die Realität sieht anders aus: Es gibt Dinge, die wir schlichtweg nicht kontrollieren können. Jeden Tag geht die Sonne auf und jeden Abend wieder unter. Manchmal ist es windig, manchmal regnet es – einfache Tatsachen.

Glücklicherweise wissen wir exakt, wann die Sonne auf- und untergeht. Das hilft bei der Planung unserer Trainingseinheiten. Doch was wir nie mit absoluter Sicherheit wissen können, ist das Wetter. Prognosen werden unzuverlässiger, je weiter sie in die Zukunft reichen, und nicht einmal ein Regenradar liefert garantiert korrekte Daten. Plötzliche Regenschauer entstehen oder verschwinden scheinbar in der Luft.

Umgang mit Wetterangst im Training

Wenn ich mit Athleten spreche, beobachte ich oft, dass sich viele schon Tage im Voraus Sorgen machen, nur weil eine Prognose Regen ankündigt. Doch hier einige Fakten:

  • Noch nie ist jemand krank geworden, nur weil er nass geworden ist.
  • Wenn dir kalt wird, sobald du nass bist, brauchst du bessere Kleidung oder Ausrüstung (z. B. Schutzbleche).
  • Triathlon ist ein Outdoor-Sport. Die Wahrscheinlichkeit, dass es auch am Renntag regnet, ist hoch. Wer sich das nicht vorstellen kann, sollte vielleicht lieber Darts spielen. 😉

Natürlich gibt es legitime Gründe, ein Training nach drinnen zu verlegen. Sicherheit geht vor: In südlichen Regionen kann nasser Asphalt zur Rutschbahn werden. Allein mag das kein Problem sein, aber in einer Gruppe wird es heikel.

Ebenso verständlich ist es, wenn du Kilometer auf deiner neuen Zeitfahrmaschine sammeln musst und dir das schlechte Wetter zu schade für deine Ausrüstung ist – oder schlicht die Zeit zum Putzen fehlt.

Die richtige Einstellung: Mach es einfach

In allen anderen Fällen gilt mein Rat:

30 Minuten vor Trainingsbeginn checkst du das Wetter, wählst Kleidung und Ausrüstung entsprechend aus – und beginnst pünktlich. Punkt.

Denn in Deutschland gibt es kaum wirklich „schlechtes Wetter“. Ja, Blitzeis macht ein Training draußen unmöglich, und gelegentlich gibt es Gewitter oder starke Stürme – aber das passiert selten.

Alles andere? Nervt nicht nur dich, sondern auch deine Familie, Freunde und vielleicht sogar deinen Trainer. Also: Mach es einfach.

Mit der richtigen mentalen Einstellung wird schlechtes Wetter zu einer Herausforderung, die dich stärker macht, statt zu einer Ausrede, die dich zurückhält.

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Auch in TZriathlontraining ist Gruppendynamik wichtig

Mahalo es war schön!

MAHALO

Auch in TZriathlontraining ist Gruppendynamik wichtig

Ein Kapitel voller Erinnerungen!

Seit 2017 durfte ich als Sportlicher Leiter bei den Trainingscamps von Hannes Hawaii Tours wirken – gemeinsam mit einer unglaublich kompetenten und engagierten Crew, die mich stets unterstützt hat. Jährlich haben wir bis zu drei Camps mit bis zu 60 Teilnehmern organisiert – von klassischen Triathloncamps für alle Leistungsklassen über Endless Summer Camps bis hin zu Einsteiger-Schwimm- und Triathlon-Camps auf Fuerteventura und Mallorca.

Nun ist die Zeit gekommen, diese Zusammenarbeit – zumindest vorläufig – zu beenden. Dabei verlasse ich dieses Kapitel mit einem lachenden und einem weinenden Auge.

Weinend, weil es eine wunderbare Zeit war, geprägt von unvergesslichen Begegnungen und Erlebnissen. Ich bin unendlich dankbar für meine selbstlosen und kompetenten Helfer, Guides, sportlichen Mit-Leiter, Camp-Leiter sowie die Crew von Hannes Hawaii Tours. Ein großes DANKE geht auch an die hunderten Gäste, die ich über die Jahre kennenlernen und schätzen durfte – viele von ihnen sogar als „Wiederholungstäter“.

Lachend, weil dadurch neuer Raum und frische Energie entstehen. „We Care 4 U“ – dieses Motto haben wir mit unserem Team zu 100 % gelebt und umgesetzt. Es hat uns immense Freude bereitet, aber auch viel Kraft gekostet – Kraft, die ich nun gezielt meinen Athleten zugutekommen lassen kann.

Lachend auch, weil wir in den Camps innovative Konzepte verwirklichen konnten. Der Zusammenhalt war gigantisch: Gemeinsame große Tafeln zum Essen, Tapas- und Sangria-Abende, angeregte Gespräche in der Bar, fachsimpeln über Training – und natürlich ausgelassenes Tanzen und Karaoke-Singen. Der sportliche Input war ebenso entscheidend, mit Online-Vorbereitungskursen für das Kraulen (von dessen Theoriepart mindestens 95 % aller aktiven Triathleten profitieren!) sowie Trainings-Triathlons im wettkampfähnlichen Modus.

Und schließlich ein weiteres lachendes Auge, weil eines meiner Grundprinzipien lautet – ganz nach Henry Ford: *„If you always do what you always did, you will always get what you always got.“* Nach acht Jahren Hannes Hawaii Tours Camps ist es Zeit, weiterzugehen und neue Wege zu beschreiten.

Und natürlich „Creating Memories“ – auch das hinterlässt ein lachendes Auge, denn es beschreibt genau das, was nach acht wundervollen Jahren bleibt. Denn am Ende sind Erinnerungen das Wertvollste.

Mahalo! Es war eine großartige Zeit – und jetzt auf zu neuen Abenteuern!

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Mentaltraining Triathlon - Bennie Lindberg

Mentaltraining

Das Beste geben.

Mentaltraining Triathlon - Bennie Lindberg

Als Coach für Triathleten spielt Mentaltraining eine entscheidende Rolle in meiner Arbeit. Ein zentraler Punkt, auf den ich immer wieder zurückkomme, ist „das Beste zu geben“. Aber was bedeutet das eigentlich?

In einer Welt, in der Erfolg oft an äußeren Errungenschaften gemessen wird, geht manchmal verloren, worauf es wirklich ankommt: auf unser Engagement und die bewusste Entscheidung, mit vollem Einsatz dabei zu sein. Es geht nicht um Perfektion oder unrealistische Standards, sondern darum, sich in allem, was man tut, mit Hingabe und Leidenschaft einzubringen.

Leider beobachte ich oft, wie Sportler sich selbst blockieren, wenn sie sich ausschließlich auf unrealistische Erfolgsziele fixieren. Diese „Traumziele“ sind wichtig – sie inspirieren uns und motivieren uns zu visualisieren, was wir erreichen möchten. Aber viel entscheidender sind unsere „Leistungsziele“. Sie spiegeln wider, wie wir unsere eigene Leistung definieren. Leistungsziele können bedeuten, einfach Spaß zu haben und den Moment zu genießen, oder sie können darin bestehen, sich voll einzubringen und „sein Bestes zu geben“.

Jeder Tag bietet die Chance, einen Schritt voranzukommen. Statt sich mit anderen zu vergleichen, sollte man darauf abzielen, besser zu werden als gestern. Leider neigen viele Sportler dazu, sich selbst zu überhöhen – mit Geschichten über Trainingszeiten, Umfänge und Erfolge, die nicht ganz der Realität entsprechen. Dadurch entsteht jedoch ein enormer Druck, diese überzogenen Ziele im Wettkampf zu erreichen.

Das Beste zu geben bedeutet aber auch harte Arbeit, Beharrlichkeit und Geduld. Herausforderungen werden kommen, das ist unvermeidlich. Doch genau diese Momente sind es, die uns stärken und wachsen lassen. Ein exzellenter Triathlet zu werden braucht Jahre – oft sogar Jahrzehnte. Es ist ein Marathon, kein Sprint. Die Devise lautet: weiter, immer weiter.

Dabei ist es genauso wichtig, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und Prioritäten zu setzen. Nicht alles muss gemacht werden – es zählt, wo wir unsere Energie investieren. Es ist leicht, sich von der Vielzahl an Möglichkeiten und Ablenkungen überwältigen zu lassen. Doch langfristig zählt nur das, was mit unseren Werten und Zielen übereinstimmt.

Wunder, Geheimnisse oder technologische Lösungen sind selten die Antwort. Es ist die kontinuierliche Anstrengung, die entscheidend ist – wie ein Tropfen Wasser, der mit der Zeit auch den härtesten Stein durchdringt.

Ein weiterer Aspekt ist, wie wir mit anderen umgehen. „Das Beste geben“ bedeutet auch, mit Empathie und Freundlichkeit zu agieren – sei es im Beruf, in der Familie oder im Freundeskreis. Stress ist Stress, egal ob er aus Arbeit, Familie oder Training kommt. Deshalb ist es entscheidend, das eigene Umfeld zu optimieren, um die besten Voraussetzungen für sich zu schaffen.

Und schließlich: Fehler gehören dazu. Sie sind kein Rückschlag, sondern wertvolle Lernmöglichkeiten. Ein schlechter Wettkampf ist kein Beinbruch und erst recht kein Grund, aufzugeben. Im Gegenteil – er ist eine Chance, Neues zu lernen und es beim nächsten Mal besser zu machen.

Am Ende geht es darum, jeden Tag an sich zu arbeiten, ehrlich zu sich selbst zu sein und das Beste aus jedem Moment zu machen. Denn genau darin liegt die wahre Stärke – im Triathlon genauso wie im Leben.

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SAVE THE DATE: 3.5.2025

TRIATHLON LANGTEST

Auch in TZriathlontraining ist Gruppendynamik wichtig

DER LANGTEST STEHT AN!

Bald ist es soweit – der „Langtest“, auch bekannt als „der längste Tag“, startet. Dieses intensive Training kombiniert Schwimmen (bis zu 3 km), Radfahren (bis zu 120 km) und Laufen (bis zu 30 km). Ziel ist es, Überraschungen im Wettkampf zu vermeiden und die perfekte Wettkampfgeschwindigkeit zu finden.

Zum Einstieg wird eine grobe Einschätzung des aktuellen Trainingszustands vorgenommen, basierend auf Erfahrungswerten oder Leistungstests. Diese Werte werden anschließend überprüft und bei Bedarf angepasst. Während kürzere Tests eine gute Grundlage für die Trainingsplanung bieten, werden sie mit zunehmender Distanz weniger präzise, um zuverlässige Wettkampfprognosen zu ermöglichen.

Am 3. Mai 2025 stellen wir uns dieser Herausforderung.

Die Kombination aus Schwimmen, Radfahren und Laufen bringt zusätzliche Anforderungen mit sich. Entscheidend sind dabei die Effizienz des Athleten, die Energiereserven, die Energieaufnahme und die mentale Belastbarkeit. Ziel ist es, möglichst konstant und ökonomisch zu agieren. Dies wird über verschiedene Messwerte wie Rundenzeiten, Wattzahlen, das eigene Körpergefühl, den Puls und insbesondere den Laktatspiegel überprüft und gesteuert.

Ein zu hoher Laktatspiegel deuitet auf ein zu hoches Tempo, während ein zu niedriger Wert auf ein zu geringes Tempo oder vielleicht sogar wichtiger auf Langdistanz, einen Mangel an Kohlenhydraten hinweist. In solchen Fällen sind neue Strategien für Ernährung und Tempo notwendig.

Beim abschließenden Lauf liegt der Fokus auf der Fähigkeit, die Intensität aufrechtzuerhalten, den Reservenhaushalt, die Kohlenhydrataufnahme und die mentale Stärke – denn hier wird es ernst.

Der nächste Langtest startet am 3. Mai 2025 um 8 Uhr in Büchenbach. Interessierte Athleten sind herzlich eingeladen, sich anzumelden und Teil dieser intensiven Erfahrung zu werden!

Hier noch eine kurze Video von letztes Jahr:

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