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Autor: Bennie Lindberg

Zufriedene Sportler

Saisonziel erreicht: Und jetzt?

Saisonziel erreicht: Und jetzt?

Bennie Lindberg, radfahren im Wiegetritt

Text: Bennie Lindberg, Triathlon Trainer, Triathlon Coach
Erschinen in: Tritime Magazin

Nach dem erfolgreichen Überqueren der Ziellinie in einem Langdistanz-Triathlon fahren die Gedanken insbesondere bei den Rookies Achterbahn: Kommentieren viele Sportler wenige Minuten später im Athletes Garden Vorbereitungsphase und Wettkampf selbst mit einem „nie wieder tu ich mir so etwas an“, ändert sich das Stimmungsbild bereits eine halbe Stunde später in ein „na ja, so schlimm war es dann ja doch nicht“. Nach einer heißen Dusche belohnt das Rennen schon für alle Entbehrungen der vergangenen Monate. Und nach der Massage wird bereits am Finisher-Buffet über harte Zweikämpfe und beeindruckende Erlebnisse während des Rennens gefachsimpelt. Mit den Gedanken an die nächste Challenge oder den nächsten Ironman fallen dann die meisten spätabends todmüde ins Bett. Eines haben jedoch alle Langdistanz-Rookies am Tag danach gemeinsam: Sie sind stolz, etwas Außergewöhnliches geleistet zu haben.

Viele genießen die Ruhe nach dem Sturm, jedoch währt diese Phase häufig nur wenige Tage. Spätestens wenn die Muskelschmerzen langsam nachgeben, stellen sich einige die Frage „und was nun?“ Sind Sie ein Hobby- und Breitensportler mit Familie und beruflichen Verpflichtungen, hat Ihr privates und berufliches Umfeld in den vergangenen Monaten sicherlich mehr als einmal Rücksicht auf Ihr großes Ziel genommen. Diesen Bonus gilt es nun zurückzuzahlen. Wenn das Entgegenkommen Ihrer Familie und Ihres Freundeskreises mit einem „der Rest des Sommers gehört euch“ abgesprochen war, dann ist jetzt der Zeitpunkt gekommen, dieses Versprechen auch einzulösen, auch wenn der Wettkampf nicht nach Ihren Vorstellungen verlaufen ist und Sie gerne eine zweite Chance wahren möchten. Wenn Ihre erste Langdistanz nach Plan verlaufen ist, sind Sie euphorisch und möchten – wie auf Wolke 7 schwebend – so weitermachen wie bisher.

An dieser Stelle kann ich Ihnen nur Folgendes raten: Halten Sie sich an Ihre ursprüngliche Planung. Wenn Sie nach dem Wettkampf eine Ruhephase eingeplant hatten, erholen Sie sich, genießen Sie den Sommer und versuchen das, was Sie an Unterstützung von Ihrer Familie, Freunden und Arbeitgeber bekommen haben, zurückzuzahlen. Um ein guter Triathlet zu werden, sollten Sie in Zeitperspektiven von drei bis fünf Jahren rechnen. Die nächste Saison lauert bereits mit Beginn des Wintertrainings ab November/Dezember in den Startlöchern. Dann bekommen Sie Ihre nächste Chance.

Fit bleiben

Wie lang aber sollte dann diese „Pause“ sein? Breitensportlern empfehle ich nach der ersten Langdistanz eine Woche Ruhe. Danach sollten Sie sich eine Pause vom strukturierten Training gönnen. Diese Phase kann bis zu drei Monate andauern, allerdings bedeutet dies nicht, dass Sie in dieses Zeitspanne gar nicht trainieren sollten. Allein aus gesundheitlichen Gründen sollten Sie sich schon bewegen, auch um die gute Fitness nicht komplett aufs Spiel zu setzen. Zwei bis drei Mal in der Woche zwischen 30 und 60 Minuten laufen, gepaart mit einmal Krafttraining reichen vollkommen aus, um Ihre Muskulatur gut in Form zu halten. Die restliche Bewegung ergibt sich dann häufig von selbst: Eine gemütliche Radtour zum Biergarten, Schwimmen mit den Kindern am Baggersee oder der Wanderurlaub in den Bergen sind nur ein paar Beispiele. Hauptsache, Sie bleiben aktiv. Ein kleiner Rat sei mir an dieser Stelle erlaubt: Unmittelbar nach dem Wettkampf können Sie essenstechnisch all das nachholen, auf das Sie in den letzten Wochen vor Ihrem großen Ziel verzichtet haben: Schokoriegel, Kuchen oder Hamburger, erlaubt ist, was schmeckt und Ihrem Gemüt guttut, aber nach ein paar Tagen der Völlerei sollten Sie wieder auf Ihre Ernährung achten. Qualität statt Quantität.

Nachtisch für Ambitionierte

Sehr viele ambitionierte Hobbyathleten denken jedoch ganz anders: Sie haben fast ein dreiviertel Jahr gut trainiert und möchten weitere Früchte Ihrer Arbeit ernten. Schließlich ist Sommer, die schönste Zeit des Jahres, Triathlon zu betreiben. Aus trainingswissenschaftlicher Sicht macht dies hinsichtlich der sportlichen Weiterentwicklung des Athleten auch Sinn. Schließlich bieten die Monate Oktober bis Dezember genügend Zeit, sich zu erholen und Abstand zu gewinnen. Warum also nicht ein weiteres Saisonhighlight einplanen? Da die wenigsten das Glück haben, sich bei ihrem ersten Ironman bereits für Hawaii zu qualifizieren, bietet sich zum Abschluss eine Mitteldistanz an … und somit stellt sich erneut die Frage nach der idealen Vorbereitung. In Grunde haben Sie im Rahmen Ihrer Langdistanzvorbereitung bereits einige Erfahrungen gesammelt. Unmittelbar nach dem Wettkampf sollten Sie sich ein dreitägiges Trainingsverbot auferlegen, um dann drei Wochen lang nur jeden zweiten Tag zu trainieren. Verlassen Sie sich hierbei auf Ihr Körpergefühl, jedoch sollten Sie keine lange Einheit von mehr als drei Stunden einplanen. Ab der vierten Woche steigen Sie einfach wieder in das Langdistanz-Training ein, jedoch mit ein paar kleine Veränderungen:

Wenn Sie nur finishen möchten, übernehmen Sie die Programme 1:1, jedoch reduzieren Sie den Umfang um etwa 30 Prozent.

Wenn Sie langfristig Ihre Leistung steigern möchten, dann können Sie das Langdistanztraining 1:1 übernehmen, dabei jedoch die Intensitäten um etwa 10 Prozent erhöhen.

Beliebte Alternativen

In die dritte Kategorie fallen dann alle „Fremdgeher“, also Triathleten, die am Jahresende noch eine Veranstaltung in einer der drei Disziplinen aus dem vielfältigen Angebot an sportlichen Herausforderungen auswählen. Am beliebtesten ist der Start bei einem der vielen Herbstmarathons, eine sehr gute Alternative, die weitaus weniger Zeit bindet, aber auch im Hinblick auf die nächste Saison die Ausdauer verbessert. Beachten Sie bei der Vorbereitung auf Ihr zweites große Ziel folgende Tipps:

Trainieren Sie weiterhin einmal wöchentlich die Disziplinen Schwimmen und Radfahren.

Steigern Sie die Laufumfänge und Intensitäten langsam und progressiv. Kondition haben Sie genug, jetzt müssen sich Ihre Beine an das schnellere Tempo gewöhnen. Vermeiden Sie Verletzungen durch regelmäßige Dehn- und Stabiübungen sowie Krafttraining. Besuche beim Physiotherapeuten können das Verletzungsrisiko ebenfalls minimieren.

Planen Sie ein paar Halbmarathon- und 10-Kilometer-Läufe in Ihre Vorbereitungsphase ein, sie eignen sich als ideale Tempoeinheiten für die abschließenden 42,195 Kilometer.

Egal was Sie machen, machen Sie es mit Freude!

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Ausrüstüng für Skiken

Skiken für Triathleten

Skiken – die Alternative für Triathleten

Manch Triathlet hat bereits sein erstes Trainingslager absolviert beziehungsweise sitzt auf den gepackten Koffern, um den nasskalten Bedingungen zu entfliehen. Für die Daheimgebliebenen bietet sich als Alternative zum Skilanglaufen das Skiken an.

Trainingsexperte und Triathlon Coach Bennie Lindberg beantwortet einige grundlegende Fragen zum Skiken.

Bennie, was sind eigentlich Skikes und welches Material ist erforderlich?

 Skikes sind nichts anders als „Rollskier“ oder „Inliner“ mit großen, luftgefüllte Rollen. Das Spezielle jedoch ist, dass sie mit Bremsen ausgestattet sind. Neben den Skikes reichen ganz normale Langlauf- oder Skatingstöcke aus. In den Skikes selbst stehen Sie mit Lauf-, Wander- oder Winterschuhen.

Für wen eignet sich die Ausübung dieses Sportes und wo kann ich die Technik erlernen?

Skiken eignet sich grundsätzlich für alle Ausdauersportler, die auf der Suche nach etwas Abwechslung im Trainingsalltagstrott sind. All diejenigen, die bereits Langlaufen oder Skaten können, sollten sich auch ohne Weiteres auf Skikes wohlfühlen, zumal die Technik nahezu identisch ist mit dem Skaten auf Schnee. Athleten, die noch nie auf Langlaufskiern gestanden haben, empfehle ich jedoch einen Anfängerkurs zu besuchen.

Worauf ist bei der Ausübung des Sports zu achten?

Auch beim Skiken ist die Sicherheit das A und O. Schnee ist weich und Stürze fallen meistens glimpflich aus, das ist beim Skiken auf der Straße und im Gelände anders. Ein Helm, Knieschützer, wie man sie vom Inlinen her kennt, und Handschuhe gehören einfach dazu.

Und wie baue ich das Skiken in meinen Trainingsplan ein?

Grundsätzlich können Triathleten in den Wintermonaten in schneearmen Regionen durch Skiken das Radfahren ersetzen. Aufgrund der höheren Belastung sollten sie jedoch die ursprünglich geplante Radtrainingszeit um 30–50 Prozent reduzieren. Außerdem wird der Puls bei einem ähnlichen Belastungsniveau etwa 10–15 Schläge höher sein.

Welche Vorteile bietet Skiken einen Triathleten?

Durch Skiken geben Ausdauersportler ihrem Körper neue Reize. Außerdem ist es vorteilhaft und gut für die Psyche, im Winter auch mal andere Sportarten auszuüben und neue Bewegungsabläufe einzustudieren. Nach einem Winter mit Skikes werden im März alle hoch motiviert mit dem Radtraining beginnen und sehr schnell Formfortschritte feststellen.

Interview: Klaus Arendt / Tritime Magazin

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Tritime Bild wraum Triathlon

Warum Triathlon?

Warum eigentlich Triathlon?

Erinnern Sie sich noch daran, warum Sie eigentlich mit dem Triathlonsport angefangen haben? Die Bandbreite ist vielfältig und reicht von einem gesünderen Lebensstil bis hin zum erfolgreichen Absolvieren einer Langdistanz. Manch einer ist auch von der Technik hinter dem Sport fasziniert und begeistert sich daran, die optimale Einheit aus Mensch und Equipment zu formen. Andere wiederum definieren sich darüber, zu einem „kleinen erlauchten Kreis“ von Ausdauersportlern zu gehören, die bewundert werden. Vielleicht verfügen Sie aber auch für die Sportart Triathlon über außergewöhnlich viel Talent und erfreuen und motivieren sich darüber, gut und erfolgreich zu sein. Oder sind Sie ein typischer „once in a lifetime-Triathlet“, der seine persönliche „Bucket List“ bis zum Lebensende komplett abgehakt haben möchte?

Ursprünglich hatte ich vor, einen Artikel darüber schreiben, welche Investitionen in den Bereichen Material, Training, Ernährung und Gesundheit Sie am sinnvollsten dabei unterstützen, den größtmöglichen Erfolg zu erreichen. Im Volksmund bedeutet letzteres schneller, höher und weiter, dokumentiert durch Wettkampfresultate und Medaillen!

Was ist Ihr Ziel?
In zahlreichen Gesprächen mit Triathleten habe ich immer wieder festgestellt, dass viele ihr großes Ziel gar nicht genau kennen, geschweige denn sich Gedanken über den hierfür einzuschlagenden Weg gemacht haben! In sehr vielen Fällen stehen sogar mehrere Wünsche gleichzeitig auf der Agenda. Grenzwertig wird es dann, wenn Triathloninteressierte das eigene Leistungsvermögen gar nicht realistisch einschätzen können und den (vermeintlich) erfahrenen Athleten wie die Lemminge blind hinterher laufen, ohne wirklich zu hinterfragen, warum die ihr Training so gestalten und ob deren Vorgehensweise auch für einen selbst gut ist. Und diese Verhaltensmuster im tagtäglichen Training können nahezu auch eins zu eins auch auf das Konsumverhalten hinsichtlich des benötigten Equipments und Lifestyle übertragen werden.

Entdecken Sie Ihren persönlichen Weg
Neueinsteiger begeben sich auf eine sehr spannende Entdeckungsreise. In jeder Trainingseinheit, in jeder Unterhaltung mit Gleichgesinnten und beim Lesen eines Artikels „entdecken“ sie etwas Neues. Auch das Neue kann bereits ein sehr lohnendes Ziel sein, mit dem Triathlonsport zu beginnen. Lassen Sie sich diese Freude an den noch fremden Eindrücken nicht nehmen, indem Sie innerhalb weniger Wochen zu viel auf einmal wollen und auf der Überholspur all die Dinge machen, wofür andere Triathleten Monate oder gar Jahre benötigt haben. Gerade vor dem Hintergrund, dass Informationen im Internet digital auf Knopfdruck jederzeit bereit stehen oder in gedruckter Form im Buchhandel erworben werden können, übertragen einige Übereifrige die hektische Betriebsamkeit des „immer weiter“ aus dem Beruf häufig auch auf ihre Hobbys. Schließlich sollte Ihr erster Triathlon nicht gleich eine Langdistanz sein. Entdecken Sie den Triathlon langsam und genießen Sie das Herantasten an die vielen Facetten unserer geliebten Sportart. Ihr Körper wird es Ihnen danken. Sich jedoch dem Triathlon ausschließlich „experimentell“ zu nähern und entdecken, ist allerdings auch nicht der Weisheit letzter Schluss. Hier ist eine gesunde Balance zwischen Intuition, Theorie/ Wissen, Erfahrung und Planung gefragt.

Zusammen oder alleine?
Auch wenn Triathlon eine Einzelsportart ist, muss man sie ja auch nicht alleine entdecken, Triathlon kann auch eine sehr soziale Sportart sein. Während sich die einen in der Stammkneipe zum Bierchen treffen, trainieren Triathleten gemeinsam und erfahren bei gemeinsamen Radausfahrten und Läufen, was alles so passiert ist. Letzteres wird besonders dann vermisst, wenn sie den Sport nicht mehr ausüben können beziehungsweise verletzt sind. Bekanntlich ist Sport im Verein am Schönsten, man findet schnell Anschluss, kann sein theoretisches Wissen erweitern und Erfahrungen sammeln. Neben diesen zweifelsfrei positiven Eigenschaften kann in der Gemeinschaft aber auch eine Eigendynamik entstehen und aufgrund bestimmter abteilungsinterner Strukturen auch enorme Druck aufgebaut werden. Gerade in solchen Situationen stellt sich dann die Frage, ob die angebotenen Trainingseinheiten und Verpflichtungen im Verein mit den eigenen Zielen einhergehen und effektiv sind. Sehr schnell werden dann auch alle positiven Merkmale auf den Prüfstand gestellt. Und spätestens jetzt wird jedem bewusst, Triathlon ist eben doch auch eine Einzelsportart. Wem das Vereinstraining zu unflexibel, das alleine nach Lust und Laune trainieren allerdings auch zu unstrukturiert ist, kann immer noch die Dienste eines Personal Trainer in Anspruch nehmen. Der entscheidende Punkt dabei – und an dieser Stelle wiederhole ich mich gerne – ist die Beantwortung der Frage: WAS IST IHR PRIMÄRES ZIEL?

1. Möchten Sie einfach nur Spaß an der Herausforderung drei Sportarten hintereinander auszuüben haben, um ganz nebenbei auch ein bisschen gesünder zu leben?
2. Möchten Sie ein kleiner Bestandteil des Lifestyles Triathlon werden?
3. Suchen Sie das Ungewöhnliche?
4. Sind Sie ein tyischer „once in a lifetime-Triathlet“, um hinterher sagen zu können‚ ich habe das auch gemacht!’
5. Üben Sie Triathlon aus, weil Sie endlich einen Sport gefunden, in der Sie in Relation zu anderen Sportarten vergleichsweise gut und erfolgreich sind?
6. Möchten Sie Ihre Grenzen ausloten und schauen, was Sie als Triathlet alles erreichen können?
7. Sind Sie der absolute Wettkampftyp, der sich ausschließlich über Ergebnisse und Podestplätze definiert?
8. Ich möchte schneller werden!

Jeder von Ihnen verfolgt somit seine eigenen Ziele, häufig existiert auch eine Mischung aus mehreren Zielen, die gleichzeitig mit unterschiedlicher Gewichtung verfolgt werden. Neben den soeben aufgeführten grundsätzlichen Gründen kommen – auch im Laufe der Jahre – nicht zu unterschätzende Rahmenbedingungen ins Spiel, die Ihren Weg und die Dauer für die Zielerreichung beeinflussen:

1. Ich möchte weder im Regen noch bei Kälte draußen trainieren!
2. Mehr als acht Stunden Training pro Woche kann und will ich nicht investieren!
3. Ich möchte im Frühjahr unbedingt ein zweiwöchiges Trainingslager absolvieren!
4. Mein Ziel ist die Teilnahme an Veranstaltung XYZ!

Erst wenn Sie diese Fragestellungen beantworten können, das Ziel definiert ist und die Rahmenbedingungen abgeklärt sind, ist eine konsequente Umsetzung möglich. Wenn beispielsweise Sie nur wenige Stunden pro Woche trainieren können, dürfen Sie auch keine Wunderzeiten und gute Resultate erwarten. Wenn Sie in erster Linie Spaß haben möchten, brauchen Sie das Training auch nicht immer so Bierernst zu nehmen. Finden Sie also heraus, was Sie möchten und was Sie bereit sind, dafür zu tun. Dann werden Sie ihr persönlich gestecktes Ziel auch erreichen!

Let´s think about it and find the force!

 Text: Bennie Lindberg, Triathlon Trainer, Triathlon Coach
Erschienen im: Tritime Magazin

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Langtest Werbung Roth von Triathlon Coach Bennie Lindberg

The longest Day in Roth

Datum für Langtest steht fest!

Langtest Werbung Roth

und zwar am 25.5.2019 ab 7.00 Uhr. Distanzen je nach Ziele und Niveau, in der „Königsklasse“:

Schwimmen 3000 m mit Neoprenanzug in Freibad Roth (Friedrich Wambsganz Str. 2)
+ Rad bis zu 120 km an der Teststrecke am Kanal (9 Runden: Kanal-Schleuse Leerstetten – Schwanstetten – Harrlach – Kanal)
+ Laufen bis zu 30 km durch den Wald bis zum Weiher (1 km) und zurück 

Jeder macht sein EIGENES Ding, sollte KEIN Wettkampf , es ist „nur“ Training. Auf der längste Strecke Max. tempo = Geplante IM/Challenge Tempo, alle die kürzer machen: Besprechen wir dann vorher wie die kürzeren Distanzen anzugehen sind.

Modus:

Wir tregffen uns bei Freibad Roth um SPÄTESTENS 7.30 Uhr.

Autos in der Nähe parken, Fahrräder im Auto lassen (Wir fahren mit Autos zum Radstart) aber Radklamotten mitnehmen zum anziehen NACH Schwimmen.

Schwimmen machen wir dann nach dem jeder ein Nummer (auf der Hand) bekommen hat mit Neoprenanzüge – GENAU der Distanz was wir vorher besprochen haben. Nach jede 1000m versuche ich nach Möglichkeit die Zwischenzeiten zu stoppen, oder selber mit Sportuhr die Zeiten speichern!

Nach Schwimmen fahren wir gemeinsam zum Kanal (Harrlach im Navi eingeben und nach dem du UNTER den Kanal gefahren bist sofort links abbiegen und nach knapp 2 km hast du den Start-Ziel erreicht)

Versuche SCHNELL die Fahrräder fertig zu machen. Wir fahren bis zu 9 Runden (Dabei ist die erste Runde eine Einführungsrunde). Gerade aus durch Schwanstetten und dann immer rechts abbiegen.

Bitte genug ESSEN/TRINKEN mitnehmen ich stelle ein paar Bänke raus aus den ihr eure Verpflegung hinstellen können. Jetzt solltest du an dein Ernährungskonzept für den Wettkampf arbeiten, also genau das selbe und genau so viel wie du planst in Wettkampf zu essen und trinken.

Nach Radfahren geht es ab zum Laufen immer 1 km hin und 1 km zurück. Ich habe Wasser und Cola dabei eigene Getränke/Gels/Salz etc. nicht vergessen…

Anmeldungen direkt an mich (info@ad-extremum.com) so dass ich genug zum Trinken und etwas kleines zum Essen hinterher einplanen kann!

Bei Fragen einfach -> nachfragen 😉

CU by the longest day!!!

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Trinkflasche hannes hawaii Tours

Trainingscamp wann und wie?

Trainingscamp- wann und wie?

Als Coach und Trainer werde ich ständig gefragt brauche ich ein Trainingslager und wenn ja wie und wann soll ich es angehen?

Vorne Weg: Was ganz klar ist: Es ist natürlich auch möglich in Deutschland auf der Saison 2018 sich vorzubereiten. Der Winter ist selten so kalt das es Radfahren außen unmöglich macht und wenn ja dann gibt es immer noch Rollen und Laufbänder.

Wir alle aber wissen wie es tatsächlich ist. Jetzt spätestens nach 4-6 Wochen Erholung müsste der Training langsam wieder anfangen, wenn du deine Leistung von letztes Jahr verbessern möchtest. Das bedeutet auch Training im Dunkelheit, Training im Kälte das oft viel Überwindung und Kraft erfordert. Du brauchst viel Motivation um dich von Woche zu Woche und von Monat zu Monat durch die kalte Jahreszeit zu kämpfen.

Gute Strategien um durch die kalte Jahreszeit zu kommen sind verschiedene Schwerpunkte zu setzen. In die ersten Monate empfiehlt es sich das Schwimmen und das Laufen zu verbessern. Das Radtraining wird auf ein Minimum heruntergefahren aber gezielte Kraftübungen bereitet schon die Muskulatur an die kommende Saison vor.

Profis und Spitzenathleten tauchen spätestens in Januar in das „Traininglagerleben“ ein. Hier ist es einfach wichtig gute Trainingsbedingungen zu haben und sich voll an der Training (und Erholung) sich konzentrieren zu können. Nach eine gute Start wird dann einfach zuhause und/oder im nächsten Trainingslager effektiv weiter trainiert.

Auch für normal Triathleten gibt es verschiedene Ansätze wie man ein Trainingslager einsetzen kann.

Hier eine kleine Zusammenfassung:

Das frühe Trainingslager (Jan-Feb)

Anfänger

Hier geht es sicher in erster Linie um Wissensvermittlung, Motivation und darum einfach den langen Winter zu unterbrechen und Sonne zu tanken.

Die meisten Anfänger fehlen zwei wichtige Faktoren: Wissen und Erfahrung. Beide Sachen werden in ein Trainingslager mit guten Trainern vermittelt. Es ist unnötig alle Fehler selbst zu machen, es gibt kein besserer Platz als ein Trainingslager um beides zu lernen!

Auch wenn Anfänger die Folgemonate nicht auf gleichen Niveau weiter trainieren können profitieren die trotz dem von dem Training. Man spricht hier von ein Memory Effekt. Speziell in Schwimmen und Radfahren die nicht so verletzungsanfällig sind kann man in Trainingslager deutlich mehr trainieren als vorher zuhause. Hinterher weißt dann das Hirn wie die Muskeln und Nerven effektiver einzusetzen sind und der Leistungsverbesserung geht dann schneller.

Anekdote:
Letzte September war ich mit „der Legende“ Hannes Blaschke auf Trainingslager in Mallorca, Hannes ist natürlich ein Tier mit viel Talent aber er trainiert praktisch nur wenn er in Trainingslager oder auf Wettkampfreisen ist. Das ist heutzutage nicht mehr so oft. Am Anfang von das Trainingslager (Gesamtdauer eine Woche) hat man so richtig gesehen wie Hannes gekämpft hat. Am dritten Tag habe ich ihn liegend (Powerbar) Recovery Drink trinkend im Bett gefunden, und ohne das ich etwas gesagt habe hat er gesagt: „Ich bin so was im Arsc*“. Dann aber ist er von Tag zu Tag stärker geworden und wollte am Ende uns allen noch zum „Schweineberg Sprint“ herausfordern. So schnell wird der Kondition natürlich nicht besser aber das Hirn erinnert sich daran wie es funktioniert und gibt so Reserven frei und das wichtigste: So wird der Leistung schnell besser.

Diese Funktion können sich auch Anfänger zugute machen wenn die ein frühes Trainingslager buchen. Das Training kann danach nicht sofort 1:1 umgesetzt werden, aber es hilft später enorm.

Anfänger reisen oft zu das erste Trainingslager praktisch ohne Radkilometer in den Beinen, das ist ohne weiteres möglich noch mehr würde das Trainingslager bringen wenn ein „Trainingslager Vorbereitung“ vorher gemacht wird.

Der Grundlagen wird dann mittels Laufen aufgebaut (2-3 Mal in der Woche), in Schwimmen konzentriert man sich auf erlernen von die richtige Technik (1-2 Mal in der Woche) und in der Muckibude werden die Muskeln gestärkt (1-2 Mal in der Woche). Wenn einmal in der Muckibude warum dann nicht zum Abschuss noch kurz auf den Ergometer oder aufs Spinning Rad. Der Restleiche Training: Laufen und Schwimmen sollte dann locker sein!! Ein Trainingsplan für ein Anfänger könnte dann so aussehen:

Montag: Ruhetag
Dienstag: Laufen 30´ locker ein + Stabi + Krafttraining + Ergometer/Spinningrad locker ausfahren (10-30´) mit hohe TF (90-95)+ gut dehnen
Mittwoch: Ruhetag
Donnerstag: Laufen 1 Std. locker
Freitag: Ruhetag
Samstag: Laufen 30´ locker ein + Stabi + Krafttraining + Ergometer/Spinningrad locker ausfahren (10-30´) mit hohe TF (90-95)+ gut dehnen
Sonntag: Schwimmen (Technik) Wenn du noch nicht Kraulschwimmen kannst -> Empfehlung: Mache ein Kraulschwimmkurs!

Wer nicht ein Fitnesscenter zu Verfügung hat könnte auch eine Art von Zirkeltraining machen. Jede Übung 10-20 Mal machen mit kaum Pause zwischen den Übungen. Insgesamt zwei bis drei Runden

  1. Bauchmuskelübung
  2. Einbeinige Wadenübung (wenn es zu hart ist mit beide Waden gleichzeitig)
  3. Rückenmuskelübung
  4. Einbeinige Kniebeugen (wenn es zu hart ist mit beide Beine gleichzeitig)
  5. Liegestütze (wenn „normale“ zu hart sind mit Knie am Boden)
  6. Stuhlsteigen (nicht ein zu hohen Stuhl nehmen)
  7. Dipp von ein Stuhl mit der Rücken gegen der Sitzfläche und Beine Ausgestreckt mit Fersen am Boden

Jede dritte bis vierte Woche wird dann eine Entlastungswoche eingelegt mit 4 Ruhetage in der Woche statt 3.

Die letzte Woche vor das Trainingslager sollte locker sein und insgesamt wäre 6-8 Wochen Vorbereitungszeit als Minimum zu empfehlen.

Natürlich ist es auch möglich mit deutlich weniger Vorbereitungstraining ein Trainingslager mitzumachen, nur… sollte dann der Umfang und Intensität in Trainingslager angepasst werden.

Fortgeschrittene

Suchen oft in das frühe Trainingslager einen guten Anfang in der Trainingssaison. Dieses erste Trainingslager kann dann mit weitere Trainingslager fortgesetzt werden oder zuhause wird weiter trainiert auf ein deutlich höheres Niveau als vor das Trainingslager.

Natürlich spielt auch hier der Motivation eine große Rolle. Ein bis zwei Wochen nur das zu machen was man liebt, schön essen, fachsimpeln und vor allem sich gut Erholen, ohne an das Arbeit zuhause denken zu müssen.

Die fortgeschrittenen Athleten wissen relativ gut was denen im Trainingslager erwartet und reisen in der Regel genügend vorbereitet an. Aber auch hier eine kleine Hinweis: Das größte Fehler was ein fortgeschrittene Athlet in Trainingslager machen kann ist zu schnell zu viel zu wollen. Die erste Woche oder die ersten 3-5 Tage in Trainingslager mit leicht angezogene Handbremse hat noch niemanden geschadet.

 

Das spätere Trainingslager (März-April)

Anfänger

Der Vorteil mit ein späteres Trainingslager ist das du wenn du zuhause kommst oft ohne größere Probleme deiner Form weiter aufbauen kannst. Wenn das Wetter nicht mitspielt ist es eine übersichtliche kurze Zeit der Man ohne weiteres überbrücken kann mit richtige Ausrüstung für außen oder sogar Indoor Training.

Vor diese Trainingslager ist es auch in der Regel möglich ein paar Mal vorher zuhause Rad zu fahren.

Sonst gelten für Anfänger auch in das späte Trainingslager die gleichen „Weisheiten“ wie für das „frühe Trainingslager“

Fortgeschrittene

Mit eine spätere Trainingslager können fortgeschrittene Athleten sich direkt auf einen bevorstehenden Wettkampf sich vorbereiten oder sich mit gleichgesinnten die nötige Härte holen für die bald anfangende Wettkampfsaison.

Oft haben die Athleten schon in den Monaten vorher eine gute Grundlage aufgebaut und können jetzt ohne Probleme längere Koppeleinheiten und höheres Tempo verarbeiten

Egal wann du dein Trainingslager planst, am wichtigsten ist es die richtige Dosis im Trainingslager zu finden.

In die Hannes Hawaii Tours Trainingslager wird in fünf verschiedene Leistungsklassen trainiert. Hier findet sowohl der Anfänge wie der Semiprofi passende Trainingsgruppen. Auch wenn du ein oder zwei Mal mit deutlich schnelleren Athleten mithalten könntest macht es nicht immer Sinn das zu machen.

Eine alte Trainingsweisheit lautet: Lieber 10% zu wenig als 1% zu viel.

Wenn das Trainingslager zu Ende ist und du das Gefühl hast: Ein paar Tage hätte ich noch so weiter trainieren können dann hast du alles richtig gemacht!

Viel Spaß im Trainingslager und vielleicht sehen wir uns Mal in Frühjahr auf der eine oder andere Trainingslager.

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Willsika Bekleidung von Bennie Lindberg und Ad Extremum

Rene Rosa Team Bekleidung

Vorfreude ist die schönste Freude

Willsika Bekleidung von Bennie Lindberg

Jetzt kurz vor Weihnachten habe ich die schöne Botschaft zu verkünden dass die Designs für die neuen Teambekleidungen fertig sind. Seit 6 Jahren produziert schon Rene Rosa für uns und ich muss sagen¨ Rene Rosa hat sich zu ein Premium Marke entwickelt speziell im Bereich „Individuelles Design“.

Bei Interesse werden natürlich auch Wettkampbekleidung geordert!

Produziert werden die Teile im Frühjahr.

Schau gerne rein unter: https://www.renerosa-teamwear.de/

Einige Seiten über Schwimmen, Radfahren und Laufen

Hier eine kleine Auswahl von mein Gigathlon-Buch, Seiten: 59-61

Jahreszyklus

Zur groben Planung teilt man das Jahr in vier gleich große Teile. Vereinfacht nennen wir die entstandenen Abschnitte erste, zweite, dritte und vierte Periode.

Periode 1: Die Übergangsperiode

Unser Hauptwettkampf, der Gigathlon, liegt gerade hinter uns. Das Wichtigste ist jetzt Erholung! Wie lange sie dauert, ist eine indi-viduelle Entscheidung und auch abhängig von der Härte des absolvierten Wettkampfs. Alles zwischen zwei bis drei Ruhetagen oder Ruhewochen ist normal. Die Team of Five-Gigathleten können eher in Tagen rechnen, Single- und Couple-Teilnehmer in Wochen.
Während dieser Erholungsperiode sollten wir uns leicht bewegen, aber nicht wirklich trainieren. Wenn der Körper signalisiert, dass er sich erholt hat, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Jede dient der athletischen Entwicklung.
Bei der endgültigen Entscheidung kommt es auf die persönliche Lebensphilosophie, die familiäre Situation oder die zur Verfü-gung stehende Zeit an.
Trainingsratgeber

Signale Deines Körpers vor der Aufnahme des gezielten Trainings auf den nächsten Wettkampf

  • Mein Ruhe- und Belastungspuls ist wieder normal.
  • Mein Körpergewicht ist wieder normal.
  • Mein Appetit ist wieder normal.
  • Ich schlafe wieder wie gewohnt.
  • Während der Trainings schmerzen die Muskeln nicht mehr.
  • Ich habe Lust auf Leistung.
  • Ich kann im Training wieder längere und intensivere Einheiten machen und erhole mich schnell davon.

Im Folgenden zeigen wir drei Alternativen der Periodisierung.

Alternative 1:

Die Sommergeniesser
Das sind alle Gigathleten, die nach dem Wettkampf sagen: «Jetzt ist Schluss mit dem Gigathlontraining!» Sie pausieren erst einmal und nehmen sich Zeit für Freunde, Familie und natürlich Urlaub.
In den kommenden zwei bis drei Monaten absolvieren sie kaum ein Training, liegen die restliche Zeit aber auch nicht nur faul auf der Couch. Grundsätzlich gilt: Ein bisschen Gesundheitssport sollte immer betrieben werden. Sich zwei- bis viermal wöchentlich 30 bis 60 Minuten vielseitig und nach Lust und Laune zu bewegen, ist eine gute Dosis, wenn man gesund bleiben will, aber trotz-dem noch Zeit für andere schöne Dinge haben möchte.

Alternative 2:

Die Leistungsfähigkeits-Optimierer
Diese Sportler erholen sich vom Gigathlon ebenso wie alle anderen auch, haben aber noch Lust auf Leistung. «Leistungs-fähigkeits-Optimierer» sollten wissen, dass sie ihre Topform nach dem Erreichen ihres Leistungshöhepunkts noch vier bis acht Wochen halten können – mit einem Trainingsumfang, der etwa der Hälfte bis einem Drittel des vorherigen Programms entspricht. Das Training wird also auf ein Minimum heruntergefahren, aber regelmässige Wettkämpfe über kürzere Distanzen halten die Leistungsfähigkeit auf einem hohen Niveau. Den Gigathlon gibt es nur einmal, doch es lohnt sich, auch andere Multisport-Veranstaltungen auszuprobieren. Wie wäre es mit einem Bike-Marathon, einem Orientierungslauf oder vielleicht sogar einem Adventure-Race?
Je grösser der zeitliche Abstand zum absolvierten Gigathlon ist, desto schwächer wird unsere Ausdauer. Durch die Teilnahme an Wettkämpfen und einen geringen Trainingsumfang wird man aber als Sportler «spritziger». Es ist daher zu empfehlen, immer kürzere Wettkämpfe zu bestreiten, je mehr wir uns vom Höhepunkt entfernen. Der letzte Monat (Oktober) sollte unbedingt zur Erholung genutzt werden.

Alternative 3:

Die Leistungssportler
Zu dieser Gruppe gehören Sportler, denen eine einzige Herausforderung nicht genug ist und die einen zweiten Höhepunkt nach dem Gigathlon in ihr Wettkampfjahr ein-bauen wollen. Auch für sie ist zunächst ein-mal Ausruhen angesagt. Erst dann beginnt eine zweite Aufbauphase, die prinzipiell der zurückliegenden gleicht, und lediglich auf zwei bis drei Monate komprimiert wird. Am Ende dieser Periode wartet der zweite Höhepunkt, der dann auch zeitlich weit genug vom Gigathlon entfernt ist, sodass wieder persönliche Höchstleistungen möglich sind.
Ob es sich beim zweiten Wettkampf um einen kürzeren, längeren oder gleich-langen Event handelt, ein Single-Sport-oder ein Multisport-Race, spielt nach einem ausreichend grossen zeitlichen Abstand zum Gigathlon keine Rolle mehr, denn mit der passenden Trainingstechnik ist alles machbar.

Bücher / Artikel

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Was macht Triathlontraining mental mit uns

Disziplin, Problemlösung

Was macht Triathlon Training mental mit uns?

Nein! Ich werde jetzt sicher nicht hier schreiben das Alle die Triathlon machen ein Knacks haben, eher umgekehrt!
Das Training gut für unsere Gesundheit und Leistungsfähigkeit ist, steht außer Frage. Wie aber ändert Ausdauertraining uns mental?

Jetzt spreche ich nicht von Training das 2-3 Mal pro Woche stattfindet. Nein eher von Training für z.B. ein Ironman.
Das erfordert dann oft schon auf Amateurniveau eine Zeitinvestition was vergleichbar mit Profitraining in andere Sportarten ist. Das geschieht neben Familie, Beruf, soziale Verpflichtungen und den ganz normalen Alltagssachen die ja auch irgendwann gemacht werden müssen.
Die Athleten die wirklich für ihr Ziel brennen möchten alles machen um diese Ziel auch zu erreichen.

Was macht Triathlontraining mental mit uns

Das erste was du lernst ist Disziplin. Ohne Disziplin gehst du nicht in der Früh vor der Sonnenaufgang trainieren! Ohne Disziplin gehst du abends wenn andere vor Fernseher liegen nicht ins Fitnesscenter oder zum Spinning Stunde. Das prägt! Du weißt wenn ich das nicht mache komme ich mein Ziel kein Stück näher.
Eine Sportart zu trainieren kann hart sein, aber wenn du drei Disziplinen trainieren musst oder eher darfst dann musst du auch dein Tag gut strukturieren, sonst schaffst du gar nichts. Wenn du das nicht kannst, lernst du es sehr schnell.
Auch wenn du dein Tag schon gut strukturiert hast, ist es sehr wahrscheinlich dass etwas trotz dem schief geht. Automatisch werden die Triathleten so auch zum Problemlöser.
Wenn wir schon bei der ersten Schwierigkeit aufgeben würden, könnten die meisten den Traum von Ironman vergessen. Der Zeit ist knapp und auch die Mitmenschen wollen etwas von den Triathleten haben, wir trainieren drei Sportarten, haben drei Ausrüstungen auch spezielle Sachen für Herbst, Winter, Frühling und Sommer. Dann gibt es die Öffnungszeiten von Schwimmstätten und Fitnesscenter, auch noch Krankheiten und Verletzungen. Das da etwas schief geht ist sehr, sehr wahrscheinlich – aber kein Problem ist für ein Triathlet zu groß!
Was wir schnell lernen ist: Kümmere und perfektioniere die Sachen die du selber beeinflussen kannst, und was du nicht steuern kannst suche die bestmögliche Alternative.
Es ist ein bisschen so wie wenn du schnell Auto fährst und du merkst dass die Bremsen nicht funktionieren. Dann fragst du auch erst: Kann ich auf die Straße bleiben und einfach warten bis die Geschwindigkeit von sich selbst, oder durch runter schalten, sich verringert. Wenn das nicht geht suchst du die nächst bestmögliche Alternative. In ein anderes Auto zu fahren ist gar nicht gut auch nicht gegen ein Baum, seitlich gegen eine Leitplanke abbremsen könnte eine Alternative sein oder einfach auf ein Feld ausweichen.
Das gleiche „sich auf die Sachen zu konzentrieren die man verändern kann“ kommt einen ja auch zugute in ein Ironman. Schon vor der Start zu denken: Bald soll ich 226 Kilometer schwimmen, radfahren und laufen – schon mit Auto ist es lang, oder ich möchte so oder so schnell sein, oder eine bestimmte Platzierung erreichen. Das macht einen nur zittrig, nervös, unsicher und bringt Null Komma Nichts für die Leistung. Das überträgt sich dann natürlich auch in Alltag! Wenn es schwierig wird werden die Triathleten nicht apathisch von Schreck erschlagen. Man sucht einen Hebel den man umlegen kann, wovon man anfangen kann.
Immer gibt es etwas das man machen kann. In Ironman ist es der erste Armzug. Dann folgt eine weitere usw.
Und vielleicht das schönste ist: Wir wissen das wir nicht Batman sind (glaube ich jedenfalls…). Als Triathlet lernst du das Ruhepause wichtig sind – das muss sein! Ohne geht es einfach nicht!

Nur, die Ruhepausen muss man sich erst verdienen, und dann werden sie doppelt so wertvoll und schön!

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Möglichkeiten für Indoortraining im Fitnesscenter

Nach der Saison ist vor der Saison

Nach der Saison ist vor der Saison

Die meisten Athleten befinden sich noch im Off Season Modus. Langsam wird es aber auch Zeit den Körper von Herbstschlaf aufzuwecken und was gibt es besseres dafür als Stabi-Übungen! Jetzt vor eine neue Saison, können/sollen wir Kleinigkeiten ändern so dass der Körper immer einen neuen Reitz bekommt. Dabei ist es jetzt noch ziemlich egal ob du Läufer, Triathlet, Schwimmer oder Radfahrer bist. Ein stabilen und Kräftigen Rumpf ist A & O in jeden Sportart!

 Hier ein paar einfache und GUTE Übungen als Inspiration!

Ziel wäre 2 Mal in der Woche die Übungen zu machen. Immer 2-3 Sätze bis zur Erschöpfung.

 Wenn du kein Pezziball hast kannst du natürlich ein TRX oder Slingtrainer verwenden!

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Triathlon Trainingslager in Playitas mit Bennie Lindberg

Triathlon Camps 2019

Termine für Trainingslager 2019

Trainingslager Triathlon mit Bennie Lindberg

Für das Jahr 2019 kann ich zusammen mit Hannes Hawaii Tours sogar DREI unterschiedliche Trainingscamps anbieten.

Trainingscamp „Classic“ findet von 30.03-13.04.2019 auf FUERTEVENTURA in Playitas statt! Infos dazu findest du HIER

NEU für 2019 ist ein ROOKIE CAMP für Triathlon Anfänger 11.05-18.05.2019 das ich zusammen mit der Legende Hannes Blaschke mache! Auch dieses Camp findet unter perfekten Bedingungen in Playitas auf Fuerteventura statt Infos dazu findest du HIER

UND was mich sehr erfreut ist die Weiterführung von das „Endless Summer Camp“ in Bach Club Font de sa Cala auf MALLORCA.  Auch dieses Camp mache ich zusammen mit Hannes und es findet von 15-22.09.2019 Statt. Dieses Camp ist perfekt wenn du kein Bock auf Wettkämpfe hast ABER dein Triathlon Saison noch etwas verlängern möchtest. Sicher dient es aber auch den Athleten die noch später etwas „Sportliches“ vorhaben.

TIPP: Falls du dir überlegst irgendwann als Guide bei einen Trainingscamp zu arbeiten HIER findest du Informationen dazu! Schau rein – es lohnt sich!!

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Trainingscamp Beispielbild

Zwölf Gründe

Zwölf Gründe um Triathlon als Sport zu betreiben

Hier einige sehr, sehr gute Gründe warum Du im nächsten Jahr bei einem von meinen Triathloncamps dabei sein solltest:

  1. Ausdauertraining (wie locker schwimmen, Rad fahren und laufen ohne aus der Puste zu kommen) stärkt Dein Immunsystem. So bist Du besser geschützt z.B. gegen Grippe und andere Krankheiten.
  2. Triathlontraining schützt gegen Herzinfarkt, Schlaganfall und Bluthochdruck !
  3. Ausdauertraining trainiert auch die grauen Zellen im Gehirn und beugt so aktiv gegen Demenz und Alzheimerkrankheit vor
  4. Den Schweinhund zu überwinden, fühlt sich großartig an. Klar, manchmal ist es schwierig zu trainieren wegen Stress in der Arbeit uvm. , aber glaube mir, Du fühlst dich hinterher immer wie ein Sieger.
  5. Menschen die sich viel bewegen sind deutlich resistenter gehen Stress, als Menschen die sich wenig bewegen!
  6. Ausdauertraining beeinflusst direkt und messbar die Bildung von neuen Synapsen im Hirn und deine Kreativität wird gesteigert!
  7. Forscher haben herausgefunden, dass je härter du trainierst, desto besser hilft das Training gegen Depressionen.
  8. Regelmäßiges Training verbessert deine Schlafqualität!
  9. Die Knochen werden stärker und Bewegung schützt gegen Arthrose!
  10. Das Hirn schrumpft im Alter bei körperlich aktiven Menschen deutlich weniger als bei Menschen die sich nicht bewegen. Studien zufolge ist körperliche Aktivität der wichtigste Faktor, um lebenslang vor allem mental jung, aktiv und dynamisch zu bleiben.
  11. Mit drei Sportarten zur Auswahl bleibt das Training immer abwechslungsreich.
  12. Habe ich es schon erwähnt ? Auch wenn Du es mir jetzt noch nicht glauben magst: Triathlon macht einfach sehr viel Spaß und gibt mehr Energie zurück als Du Dir aktuell vorstellen kannst!

Glaubst Du nicht? Dann sei beim Triathlon Einsteigercamp von Hannes Hawaii Tours auf Fuerteventura dabei!

Sehen wir uns beim einer von meinen Camps? 

Ich freue mich auf Dich

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