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Ironman-Lahti-29-aDDX

noch 29 Tage

Finnisch

gehört zur finno-ugrischen Sprachfamilie, die wiederum zur größeren uralischen Sprachfamilie gehört. Andere eng verwandte Sprachen sind Estnisch, Ungarisch und verschiedene kleinere finno-ugrische Sprachen, die von indigenen Völkern in Nordwestrussland und Nordskandinavien gesprochen werden.

Finnisch ist eine agglutinierende Sprache, was bedeutet, dass Wörter durch das Hinzufügen von Suffixen und Präfixen erweitert werden, um verschiedene Bedeutungen und grammatische Formen auszudrücken. Dadurch können lange Wörter entstehen, die komplizierte Konzepte kompakt ausdrücken können.

Anders als in vielen anderen Sprachen hat Finnisch kein grammatikalisches Genus (maskulin, feminin, neutrum). Es gibt also keine geschlechtsspezifischen Artikel oder Pronomen.

Finnisch folgt einem strengen Muster der Vokalharmonie, bei dem Wörter und Suffixe entweder „vordergründig“ (ä, ö, y) oder „hintergründig“ (a, o, u) sein können. Alle Vokale in einem Wort oder einer Wortform müssen die gleiche Vokalklasse haben.

Finnisch verwendet insgesamt 15 Kasus, um die Funktion von Nomen in einem Satz zu bestimmen. Jeder Kasus hat eine spezifische Funktion, z. B. den Nominativ für das Subjekt, den Akkusativ für das direkte Objekt usw.

Obwohl Finnland geografisch nahe bei den skandinavischen Ländern liegt, ist Finnisch keine germanische Sprache wie Schwedisch oder Norwegisch. Es gehört zu der bereits erwähnten finno-ugrischen Familie.

Finnisch ist bekannt für seine komplexe Grammatik und erfordert von Lernenden einiges an Aufmerksamkeit, um die korrekten Formen und Endungen zu verwenden.

Finnisch wird von der Mehrheit der Bevölkerung gesprochen. Es gibt jedoch auch eine bedeutsame schwedischsprachige Minderheit im Land (ca. 5-6%) speziell in den Küstenregionen. (Finnland war bis 1809 ein Teil von Schweden). Die Zweisprachigkeit ist ein wichtiger Bestandteil der finnischen Gesellschaft und wird gesetzlich geschützt. Die finnische Regierung ist bestrebt, die Rechte der sprachlichen Minderheiten zu wahren und die Zweisprachigkeit im ganzen Land zu fördern.

Die ursprünglichen Vorfahren der finnischen Sprache lebten vor Tausenden von Jahren in Zentralasien und wanderten allmählich nach Norden in die Region, die heute Finnland ist.

Ein bedeutendes Werk in der finnischen Literatur ist das Epos „Kalevala“, das im 19. Jahrhundert von Elias Lönnrot gesammelt und zusammengestellt wurde. Es ist eine Sammlung von finnischen Volksmärchen und Gedichten und hat die finnische Kultur und Identität stark geprägt.

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Finnische Temperaturkunde

noch 36 Tage

Ganz oben in Finnland

in Lappland wohnen die Samen. Samisch ist die dritte offizielle Sprache in Finnland (neben Finnisch und Schwedisch).

Das Kälteempfinden bei den Lappen ist etwas anders als bei uns Weih Eier hier in Süden.

  • Bei + 10 °C, während die verwöhnten Städter in Helsinki die Heizungen aufdrehen, überlegen die Lappen, ob es nicht Zeit wäre, Blumen anzupflanzen.
  • Bei 0 °C nehmen die Lappen ein Sonnenbad – falls die Sonne noch über den Horizont steigt.
  • Bei – 5 °C, wenn der Atem in dichten Wolken sichtbar wird und die Katze mit ins Bett möchte, fangen dieLappen an, Eis zu essen und ein gut gekühltes Bier zu trinken.
  • Wenn – 10 °C herrschen und die verwöhnten Städter in Helsinki von einem Urlaub am Mittelmeer träumen, gehen die Lappen ganz gemütlich zum Schwimmen.
  • Ab – 20 °C, wenn der Atem hörbar wird, es zu kalt zum Schneien ist und die Katze unter den Schlafanzug will, verabreden sich die Lappen zu einer fröhlichen Spazierfahrt mit dem Rentierschlitten.
  • – 30 °C: Es ist zu kalt zum Küssen, weil die Lippen zusammenfrieren. Die Lappen schließen den obersten Hemdknopf und überlegen, ob es nicht Zeit wird, einen Pullover anzuziehen.
  • Ab – 45 °C schließen die Lappen das Klofenster und tauschen zum Spazierengehen die Fingerhandschuhe gegen Fäustlinge.
  • – 50 °C: Die Seelöwen verlassen Grönland. Der 70%ige Selbstgebrannte gefriert, wenn man ihn im Schlitten liegen lässt. Alte Leute und Lappenkinder klappen jetzt die Ohrenklappen ihrer Mützen runter.
  • – 70 °C: Selbst Lappen geben zu: „Ja, es ist etwas kühl. Gib‘ mir noch einen Schnaps zum Lutschen für den Nachhauseweg

Kippis! (Prost!)

Übrigens… eine von den Initiatoren von Ironman Lahti, Antti Hagqvist organisiert morgen in Lappland so „just for fun ein 24 Kilometer „downhill“ schwimmen am Polarkreis. Coole Socke diese Antti! 

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Ironman-Lahti-38

noch 38 Tage

Jammern ist äußerst uncool in Finnland

Es gibt kaum etwas was Finnen besser beschreibt als SISU, aber was bedeutet Sisu?

Hier ein kurzer Blick in die finnische Seele:

Finnland ist groß, fast so groß wie Deutschland hat aber nur 5 Millionen Einwohner.

Finnland liegt in Norden, der Winter ist lang und hart der Sommer kurz aber umso schöner.

Der Wald und der Natur war immer wichtig für Finnland, wir sprechen allgemein über das grüne Gold. In Zentraleuropa wohnen die Menschen in Dörfer und in Städte. Um die Städte und Dörfer sind dann die Acker, Wälder und was so der Gemeinschaft braucht, dann kommt der nächste Dorf oder Stadt.

Finnland ist da anders. Klar es gibt auch Städte und Dörfer das braucht man ja heutzutage für den Industrie aber es gibt davon wenig, ist ja auch ganz logisch, so viele Städte und Dörfer kann man auch nicht mit 5 Millionen aufbauen!

Typisch für Finnland ist das es ein Haus oder Hof gibt und um diese Einheit sind die Wälder und Acker. Dann kommt irgendwann nach einige (oft auch sehr viele) Kilometer der nächste Hof oder Haus. Das zusammen mit das Klima prägt.

Jammern ist äußerst uncool in Finnland. Man soll sich selber helfen können! Das war früher überlebenswichtig, wenn das nächste Haus kilometerweise entfernt war, der Schnee meterhoch und der Temperatur gegen -30° C war. Deswegen bewundert man in Finnland auch wortkarge Menschen die Willensstark, Ausdauernd und Kraftvoll sind.

Nach Hilfe fragen: Nur in äußerster Notfall. Das ist sicher auch ein Grund warum so viele Finnen heutzutage einen Zweitwohnsitz haben, ein Sommerhaus, ein „Mökki“. Möglichst isoliert soll es liegen. Je weiter weg von der „Zivilisation“ umso besser! Hier kann „der Finne“ (M/F/D) seinen Traum leben, alleine zu sein, und nur zuständig für sich selbst und die Familie, zu sein. Am Sommerhaus werkeln, selber fischen, Bäume fällen für Saunaholz, Gemüsebeten bauen usw.

Sicher haben auch einige Kriege den Finnen und das Wort Sisu geprägt. Um ein Land langfristig zu erobern musst du erst die Leute brechen, und das ist gar nicht so einfach wenn man mit wenig zufrieden ist und gewohnt ist in schwere Verhältnisse zu leben.

Es ist sehr schwierig „sisu“ in ein Wort zu erklären aber eine Kombination von Hartnäckigkeit, unerbittliche Willenskraft, Ausdauer und Unbezwingbarkeit kommt schon sehr nahe.

Natürlich ist das hier eine Karikatur von Finnen! Sicher gibt es überall in der Welt Menschen mit „Sisu“ und definitiv haben alle Menschen in Finnland auch nicht Sisu.

Schließlich sind wir alle „nur“ Menschen!

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Ironman-Lahti-42-Tage-Noch

noch 42 Tage

Sauna in Deutschland ist genauso finnisch wie Pizzahut italienisch. Beide können gut sein sind aber  total anders.

Sauna in Finnland gehört zum Lebensstil.

Mit etwas über fünf Millionen Einwohner hat Finnland drei Millionen Saunen. Wenn du in Finnland warst aber nicht in eine finnische Sauna hast du definitiv  etwas verpasst.

Hier das wichtigste:

  • In der Sauna gibt es keine Hierarchie. Alle sind auf Augenhöhe und in der Regel nackt.
  • Männer und Frauen saunieren getrennt, Familien zusammen.
  • Mache aus „saunieren“ keine komplizierte Sache. Ziel ist es zu schwitzen umso schneller umso besser.
  • Es wird viel „Löyly“ gemacht also aufguss. Auf die Steine kommt Wasser kein Öl.
  • Wenn die Sauna zu heiß ist für dich gehe runter, wenn es auf Boden auch zu heiß ist gehe raus.
  • Eine Saunagang dauert etwa 5 Minuten selten länger als 10.
  • Wenn du dich abgekühlt hast, außen in der frische kühle Luft, im See, Meer oder Schnee kannst du deine nächste Saunagang machen.
  • Sauniert wird fast täglich eine Saunaeinheit dauert 15-30 Minuten selten länger als 1 Stunde.

Wo finde ich dann eine Sauna? Praktisch alle Schwimmbäder haben auch eine Sauna, und es gibt viele coole öffentliche Saunen. UND in Lahti z.B hier: https://visitlahti.fi/de/sauna/

Ein Finnen Sportler Tipp 1: Vor ein Wettkampf die letzten 3 Tage nur leicht saunieren (nicht viel schwitzen nur 5-10´ die Wärme in eine nicht zu warme Sauna genießen) Das gleich gilt direkt nach der Wettkampf. Sonst: Feuer frei!

Finnen Tipp 2. Wenn es dir zu kalt in der Sauna ist (was unwahrscheinlich ist) sagst du: Lisää löylyä! Wenn nichts passiert sagst du noch „perkele“ etwas aggressiver und gleich wird es warm!

VERSPROCHEN!

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217 kilometer, teilweise beim über 50 Grad, das ist badwater Ultramarathon

Training bei Hitze

Kann oder darf ich bei Hitze trainieren?

217 kilometer, teilweise beim über 50 Grad, das ist badwater Ultramarathon

Die Antwort ist ein deutlich: Ja!

Genauso wie bei Kälte also wenn es deutlich unter -10 Grad außen ist, ein sehr schöner Gedanke wenn es so wie heute etwa 34 Grad warm ist.

Was aber keine gute Idee ist, das wäre mit der Training anzufangen bei Extremtemperaturen.

Warum?

Dein Körper hat sich noch nicht an Training angepasst und du hast noch keine Erfahrungswerte sammeln können bezüglich Bekleidung, beste Tageszeit für Training, Hydration/Ernährung usw. Und vielleicht weißt du ja noch nicht Mal ob du gesund bist.

Wenn du aber Gesund und Sportler bist und sportliche Ziele hast dann solltest du auch bei diesen Bedingungen trainieren.

Ich kenne noch kein Triathlon der Abgesagt geworden ist da es wärmer als 30 Grad am Start war, und Langlaufwettkämpfe finden auch immer bis -17 Grad statt.

Sehe also Wärme oder Kälte als eine zusätzliche Trainingsherausforderung. Es ist nicht schlimmer als Wind, Berge oder eine rutschige Untergrund.

Unsere Körper kann unglaublich viel denke z.B. an Allen Finisher bei den Ironman Wettkämpfen (herzlichen Glückwunsch an Allen Ironman Finishern in Thun heute), das Problem entsteht in unsere Kopf. Entweder verhalten wir uns falsch oder wir bekommen so etwas wie Angst!

Übrigens: Der Bild stammt von Badwater Ultramarathon wo der Außentemperatur teilweise sogar über 50° C war. (Distanz: 217km und ich in der Coach-/Supporter-Rolle)

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Welche Ziele hast du 2024

Was ist dein Ziel 2024?

Was für ein Tag gestern hier in Roth!

Ziele sind extrem wichtig. Für einige ist die Reise gestern hier in Roth zu Ende gegangen, für Andere geht es weiter. Was aber sind Ziele?  Sie dienen in erster Linie als Orientierung und Motivation für Athleten, um ihr Training (mit Coach?) zu planen und sich auf Wettkämpfe vorzubereiten.

Ziele geben Athleten einen klaren Fokus und eine Richtung, auf die sie hinarbeiten können. Sie dienen als Ansporn, um das Training kontinuierlich zu absolvieren und auch in herausfordernden Zeiten wenn Alles nicht nach Plan läuft am Ball zu bleiben.

Ziele ermöglichen es Athleten, ihren Fortschritt zu verfolgen und ganz wichtig zu messen. Wenn du konkrete Ziele setzt, kannst du dein Trainingsfortschritt überwachen und feststellen, ob du auf dem richtigen Weg bist, um dein Ziele zu erreichen.

Wenn Athleten ein bestimmtes Ziel haben, können sie ihr Training und ihre Wettkampfplanung darauf ausrichten. Sie können gezielt an den Schwächen arbeiten, die sie von ihrem Ziel abhalten könnten, und ihr Training optimieren, um ihre Ziele effizienter zu erreichen.

Erreichen von Zielen im Training und bei Wettkämpfen hilft Athleten, ihr Selbstvertrauen aufzubauen. Jedes erreichte Ziel bestärkt sie darin, dass sie in der Lage sind, ihre Ziele im Triathlon zu erreichen, was wiederum ihre Leistungsfähigkeit steigern kann.

Es ist wichtig, realistische und erreichbare Ziele zu setzen, die den individuellen Fähigkeiten und dem Trainingsaufwand entsprechen. Ziele sollten spezifisch, messbar, erreichbar, relevant und zeitgebunden sein. Durch das Festlegen von klaren Zielen können Athleten ihre „Triathlonreise“ besser planen und ihre Leistung verbessern.

Hier noch ein Orginal-Feedback von Challenge Roth gestern von mein Musterathlet Christoph:

 Danke für die Heranführung an diese gute Basis. (Gestern erster Langdistaz Triathlon in 9.49) War eine absolut richtige Entscheidung diesen Weg mit dir zu gehen.Es war top wenn der Plan den wir vor einanhalb Jahren geschmiedet haben, besser als ich es damals erträumen konnte, aufgeht.

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Start Challenge Roth

Langdistanz Minimaltraining

Wie viel Training braucht ein Langdistanz Triathlon?

Start Challenge Roth

Mittlerweile haben wir in der Triathlon Welt gemerkt das es fast Nichts gibt was es nicht gibt. Doppel, dreifach oder 10 fach Ironman reicht nicht mehr aus, es soll 100 fach Ironman sein oder warum nicht gleich ein Triathlon um den ganzen Welt.

Irgendwie ist der Furcht von Ironman verschwunden was auch richtig ist, da den größten Barrieren haben wir selber noch innerhalb unseren eigenen Köpfen.

Wenn wir einen Ironman machen möchten sind immer die ersten zwei entscheidende Fragen:

  • Was ist der Ausgangslage
  • was ist unsere Ziel?

Niemand kann einen Ironman machen (innerhalb der Cut-Off Zeit) in einen schlechten körperlichen Verfassung. Das ist klar und sicher auch jeden bewusst.

Aber man kann sicher einen Ironman ins Ziel schaffen ohne dafür trainiert zu haben. Das ist oft beweisen. Die Voraussetzungen um zu finishen sind aber schon vorher geschaffen. Man kann z.B. (irgendwie halbwegs gut) schwimmen und hat z.B. ein aktives Leben gelebt.

Je schlechter der Anfangsniveau ist je länger brauchen wir natürlich um den Ironman zu schaffen.

Wenn wir aber irgendwie ein Vorbereitungszeit brauchen da der Ausgangssituation „zu niedrig“ ist um ins Ziel zu kommen funktionieren folgende Strategien sehr gut!

Training 1 Mal pro Woche

An einen Tag in der Woche wird z.B. erst 1-2 Kilometer geschwommen. Wenn der Schwimmtechnik also Brust oder Kraul halbwegs in Ordnung ist, kann sogar auf das Schwimmen komplett verzichtet werden. Danach steht als Koppeleinheit eine längere Radeinheit auf den Plan etwa 100-120 Kilometer und hinterher wird noch kurz gelaufen. Etwa 2 bis 10 Kilometer. Das reine „Laufen“ ist auch im Grunde nicht so wichtig da das Ziel auch mit „marschieren“ erreicht werden kann.

Der Athlet muss beim Training sich langsam von Woche zu Woche diese Trainingsumfänge sich nähren und dabei die Cut-Off Zeiten des Triathlons im Auge halten. Wenn das Tempo in Training noch nicht die Anforderungen im ausgewählten Triathlon entspricht muss der Athlet einige Wochen länger trainieren oder versuchen das Tempo in der Training zu erhöhen.

Training 2 x pro Woche

Wenn das Ziel einfach zu finishen ist und das Training mit einen Einheit pro Woche nicht ausreicht, entsteht die Frage: Wie kann ich am besten eine Zweite Einheit einbauen?

Das vernünftigste Training wäre als zweite Einheit den Körper mit Stabi und Krafttraining einmal in der Woche zu stärken oder aufzubauen.

Am besten während der Woche.

Und da wir schon im Fitnesscenter sind könnten wir in Anschluss entweder Zugseiltraining für die Arme machen, wenn Schwimmen unsere Schwachpunkt ist, das sollte aber unbedingt technisch korrekt gemacht werden.

Wenn wir mehr Tempo für Radfahren brauchen wäre hinterher eine kurze intensivere Radeinheit perfekt.

Wenn Laufen unsere schwächste Disziplin ist könnten wir vor der Krafttraining etwa 30 Minuten locker uns aufwärmen auf Laufband oder natürlich können wir auch außen laufen.

Da zwei Trainingseinheiten pro Woche in diesen Fall schon viel Training ist könnte man es noch so optimieren das die letzten 6-12 Wochen vor den Langdistanz nach folgende Prinzip trainiert wird:

Das wäre dann der typische „Weekend Warrior“

Training Samstag:
Erste Einheit:
Schwimmen, Dauerschwimmen 1 bis 3 km (von Woche zu Woche die Distanz langsam steigern!)
Zweite Einheit:
Radfahren 30´ locker und im Anschluss locker Laufen. Je länger je besser aber maximal 2 Std.

Training Sonntag:
Lange Radeinheit 100-120 Kilometer + Laufen 10-30 Minuten locker
Später am Abend würde sicher auch (rein gesundheitlich gesehen) nicht ein bisschen Stabi und warum auch nicht Zugseiltraining schaden.

Viel Spaß und denk an die alte Weisheit: Es ist nicht die Länge die uns kaputt macht es ist das (zu hohe) Tempo

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schwimmen 3 km, Rad 120 km und laufen 30 km, das ist der Ad Extremum Langtest

Langtest Samstag (06.05.2023)

Gleich ist es wieder so weit …

schwimmen 3 km, Rad 120 km und laufen 30 km, das ist der Ad Extremum Langtest

es ist Zeit für „der längste Tag des Jahres“, das heißt für den „ad extremum“ Langtest.

Langtest, das bedeutet: Bis zu 3 Kilometer schwimmen gefolgt von bis zu 120 Kilometer Rad fahren und am Ende wird noch bis zu 30 Kilometer gelaufen.

Warum mache ich den Langtest? Ganz einfach: Um Überraschungen in den Wettkampf zu minimieren, und um die ideale Intensität in Training und Wettkampf zu finden.

Und wie finde ich das heraus?

Erst brauchen wir ein „Grob-Einschätzung“! Das kann Erfahrungswerte sein, aber das kann auch Ergebnisse von Leistungsdiagnostik oder von andere Tests wie ein FTP-Test oder unterschiedliche Feldtests kommen.

Dann müssen wir diese Angaben prüfen! Erfahrungswerte sind sehr wertvoll, aber wenn der Form deutlich besser oder schlechter ist, brauchen wir oft noch eine Korrektur, sonst entwickeln wir uns nicht.

Kürzere Tests sind gute Werkzeuge um die Grobplanung zu machen und als Werkzeuge zu benützen für die Trainingsgestaltung und Steuerung, werden aber immer ungenauer und ungenauer je länger der Distanz wird.

Wie so? Man sagt ja das z. B. einem bestimmten Prozentsatz von FTP das richtige Tempo wäre für die Kurzdistanz, ein anderer Wert für Mitteldistanz und nochmal ein anderer Wert z. B. für die Langdistanz.

Jeder ist aber anders!

Eine gute 5000 Meter Läufer ist nicht automatisch der beste Marathonläufer.

Eine hervorragende 20 Minuten FTP-Resultat bedeutet nicht automatisch, dass diese Person auch die beste 180 km Zeitfahrer ist.

Ein gute CSS Ergebnis bedeutet nicht automatisch, dass diese Person die schnellste über 3,8 Kilometer Schwimmen ist.

Dann haben wir noch das „Verbinden“ von Schwimmen + Radfahren + Laufen, was wiederum wieder alles verändert.

Auch bei den weltbesten Triathleten dauert die Langdistanz immer noch 7,5 Stunden. Hier kommen dann zusätzlich noch neue Faktoren im Spiel.

Wie ökonomisch ist der Athlet unterwegs?
Wie lange dauern seine Energiereserve für die angestrebte Tempo?
Wie viel Energie kann der Athlet während das Rennen aufnehmen?
Wie reagiere ich mental darauf, dass die „Energiereserven“ knapp werden und die Muskeln müde?

Für viele Fragen finden wir erst nach mehrere Stunden Training oder Wettkampf Antworten.

Wir müssen also lernen möglichst gleichmäßig, das heißt auch ökonomisch, unterwegs zu sein. Das können wir jetzt bei der Langtest kontrollieren, aber auch steuern durch Messungen wie: Rundenzeiten, Watt, Gefühl, Puls und Laktat.

Je länger das Training dauert, umso genauer sehen wir, ob das eingeschlagene Tempo richtig ist und dann fangen wir auch an zu sehen, was ernährungstechnisch passiert. Bleibt der Puls gleichmäßig bei gleichem Tempo (=Idealfall), steigt der Puls bedeutet es oft drohende Dehydrierung, fällt der Puls deutet es auf Energiemangel an.

Gewissheit gibt uns dann auch eine zusätzliche Lacktatmessung. Wenn der Lacktat anfangs zu hoch ist, gehen früher oder später der Energie aus, und sowohl Laktat, Puls und Leistung nehmen drastisch ab.

Wenn wir eine bestimmte „ideale“ persönliche Lacktatpegel nicht halten können, bedeutet es darauf das wir einfach zu wenig Energie aufnehmen können. Dann müssen wir neue Ernährungsstrategien überlegen und wenn das uns nicht gelingt, könnten wir sogar den Körper auf einen Low Carb Training umstellen. Das bringt aber dann wieder neue Baustellen mit und braucht zusätzliche Zeit.

Und dann zuletzt kommt noch das Wechselspiel mit Laufen:

  • Können wir die Intensität beibehalten? Wie viel habe ich während Radfahren geschafft zu essen und trinken? Habe ich genug Reserven für mein angestrebtes Tempo?
  • Wie steht der Puls und der Laktatwert in Relation zu den Werten bei Radfahren und nach Schwimmen?
  • Ist mein Kopf schon müde und möchte aufgeben, während die Werte noch andeuten, dass alles im Lot ist?

Wir werden es am Samstag wieder sehen und erleben, bin sehr gespannt!

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In Triathlon Coaching zahlt sich Qualität aus.

Ist Coaching günstig?

Über teure Schuhe, Coaching und wie Qualität sich auszahlt.

In Triathlon Coaching zahlt sich Qualität aus.

Meine älteste Kunde und mittlerweile guter Freund betreue ich schon seit mittlerweile 26 Jahren. Es hat mit drei Mal pro Woche personal Training angefangen, am Anfang immer laufen ab 6.30 Uhr früh vor der Arbeit und das am Montag, Mittwoch und Freitag. Es hat sich dann weiterentwickelt und es gab in diesen 26 Jahren u.a. Trainingspläne, Kraftübungen, Stabi und auch Radtouren gekoppelt mit unzählige gute Gespräche.

Irgendwie ist ein Coaching Beziehung wie ein Miniwelt in sich. Man trifft sich, erkundet was kann ich bieten und was möchte der andere haben. Es, ist allerdings keine Konstante, und es ändert sich über den Jahren immer abhängig davon was der Andere braucht und was ich als Coach in meine jeweilige Lebenssituation anbieten kann. Deswegen ist fast dreißig Jahre gemeinsamen Coaching schon bemerkenswert und es gibt noch einige andere Athleten die ich bis jetzt auch über 20 Jahre betreue.

OK das war so nebenbei gesagt aber um dieses Thema geht der Blog heute nicht, es geht um Qualität. Wenn man sich öfter sieht und viel Zeit mit einander verbringt spricht man über sehr viele Sachen. UND beim Laufen in aeroben Bereich geht das quatschen praktisch automatisch und ist immer sehr stimulierend.

An diesen einen Tag haben wir über Schuhe gesprochen und speziell wie teuer die geworden sind. Gute Laufschuhe sind ja nicht gerade billig aber noch ein Schnäppchen in Vergleich zu andere handgefertigte „normale“  Business Schuhe.

Dann hat mein Freund gesagt dass seine billigsten Schuhe etwa € 600 gekostet haben. Häh… habe ich gesagt das ist doch nicht billig. Doch hat er gesagt! Ich trage die immer noch fast täglich, die sind über 20 Jahre alt und ich habe die Sohle schon zwei Mal auswechseln lassen. Wenn ich eine gute „Billigschuh“  für etwa € 100 gekauft hätte, dann hätte ich mindestens jedes zweites Jahr einen neuen Schuh gebraucht. Das wäre schon € 1000 gewesen für Schuhe über 20 Jahre. Gute Schuhe kosten € 600,- zwei Mal Sohle Wechseln insgesamt etwa € 200 dazu, das wäre also immer noch 20% billiger als der „Billigschuh.

Und jetzt kommt der zugegebene lange Bogen zum Coaching. Coaching ist sicher nicht günstig bei einen guten Coach. Du sparst dich aber viele (oft schlechte) Erfahrungen die du sonst gemacht hättest, Verletzungen, zu früh oder zu spät in Form zu sein, oft krank, zu viel trainieren, zu wenig trainieren, ungeeignete Material zu haben, die Familie unnötig zu strapazieren und viele andere Faktoren.

Was ist der Konsequenz: Statt ein paar Jahren richtig gut zu trainieren (in Profi Bereich eher 8-10 Jahre, da Ausdauer sich langsam entwickelt) und dann zufrieden sein und sich andere Tätigkeiten zu widmen, trainiert der (Hobby) Athlet 8, 10,15, 20 Jahren und versucht seine Ziele zu jagen ähnlich wie eine Katze die immer versucht seine eigene Schwanz zu fangen, ohne es zu schaffen. UND das wir teuer, sehr teuer. Unter Strich geht es also auch um Zeit Optimierung.

Mit einen guten Trainingsplan kannst du deine Woche planen und strukturieren. Gut geplant bedeutet unter Strich auch weniger Stress für dich und deine Familie und mehr Zeit für andere Sachen. Die meisten von uns haben schließlich mehr Verpflichtungen als nur Training.

Zeit ist schließlich auch nur Geld.

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Triathlon+Pyöräily Bildcollage! Trainiere ich zu hart?

Trainiere ich zu hart?

Trainiere ich zu hart?

Triathlon+Pyöräily Bildcollage! Trainiere ich zu hart?

Folgende Text ist eine Google Übersetzung von ein Interview mit mir in der finnische Triathlon Zeitung: Pyöräily + Triathlon der 3.3.2023 erschienen ist. 

Gas geben oder bremsen?

Ein Triathlet ist die Art von Person, die unglaublich hart trainiert. Manchmal ist diese Aussage wahr, aber nicht immer. Wie hart solltest du trainieren, wenn du dich verbessern willst?

Sie können aus vielen Gründen trainieren. Vielleicht möchten Sie gesund bleiben, Ihre Fitness verbessern oder sich bei einer Veranstaltung herausfordern. Oder vielleicht vermisst du deine Trainings-Freunde? Es gibt auch diejenigen, die ihre Trainings-Status mit Kollegen und in sozialen Medien teilen möchten.

Alle diese Ziele sind in Ordnung. Das Wichtigste muss nicht immer die Entwicklung der Geschwindigkeit sein. Wer jedoch schneller werden will, kann nicht einfach nach Stimmung trainieren. Wir haben Triathlon-Trainer Bennie Lindberg gefragt, welche Trainingsintensität er zielorientierten Triathleten und Radfahrern empfiehlt.

Trainierst du zu hart?

Zuerst muss man darüber nachdenken, was zu hart ist. Wer erfolgreich sein will, muss hart, aber hart auf die richtige Art und Weise trainieren, sagt Bennie Lindberg.
Eines der Hauptprinzipien in Trainingsaufbau ist die Progressivität. Wenn du immer nur hart trainierst, wirst du dich nicht wie gewünscht entwickeln. Wenn du dann ein wirklich hartes Training machen musst, dann bist du wahrscheinlich zu müde dafür.
Bennie gibt ein Beispiel:
Sie haben drei Stunden pro Woche Zeit, um zu trainieren. Wenn du 3 x 1 Std. hart trainierst, wird es bestimmte Qualitäten entwickeln. Wenn der Körper daran gewöhnt ist, verlangsamt sich das Entwicklungstempo erheblich.
Wenn du dagegen im Herbst 2 x 1,5 Std. ruhiger trainierst – im Winter 1,5 Std. ruhig + 1 Std. zügig und 1/2 Std. hart – und im Frühjahr 1,5 Std. ruhig, 1 Std. progressiv (von zügig zu hart) und 1/2 Std. Intervalle (härter als das vorherige „hart“), wirst du dich definitiv besser entwickeln.
Laut Bennie ist die Herausforderung für einen erfahrenen Athleten eher das sie zu leicht als zu hart trainieren.
Trainieren Sie selber so, dass Sie die Intensitäten und das Volumen Jahr für Jahr steigern können?

Gier und Verletzungsrisiko

Wenn du immer so hart oder so viel wie möglich trainierst, ist das Risiko von Verletzungen durch wiederholte Belastung ziemlich hoch. Herz, Blutgefäße und Lunge passen sich relativ schnell an das Training an. Muskeln benötigen doppelt und Sehnen und Knochen bis zu dreimal so lange.
Teilen Sie das Trainingsprogramm in harte und erholsame Wochen auf, damit Ihr Körper Zeit hat, sich an das Training anzupassen. Wenn die Entlastungswoche endlich kommt, wirst du zunächst wirklich dankbar sein, aber gegen Ende wirst du dich fast langweilen und möchtest wieder mehr trainieren.
Danach trainieren wir wieder weitere 2-3 Wochen, während wir Umfang und Intensität auch leicht erhöhen, und dann kommt die nächste Entlastungswoche. So einfach ist das!
Die Erholung wird auch durch alltägliche Belastungen beeinträchtigt: Arbeit, Studium, Familie und andere Beziehungen.
Der Körper unterscheidet nicht zwischen körperlicher und geistiger Anstrengung. Was auch immer die Belastung ist, Sie brauchen Ruhe. Sport und anderer Stress zusammen können einen Fitness-Enthusiasten in einen Übertrainingszustand ähnlich einer Depression treiben.

Anfänger und Sportler die schon 1-2 Jahre trainiert haben

Anfänger trainieren meist zu hart.
Du schaust zu, wie eine Erfahrenere schmeidig vorbeiläuft, und Du versuchst in gleicher Weise zu laufen. Nach einem halben Kilometer ist die Herzfrequenz am Maximum und die Lungen schreien nach Gnade. Das leichte Lauftempo eines Athleten in guter Verfassung (z. B. 5-6 min/km) entspricht einem flotten Spaziergang für einen Anfänger, sagt Lindberg.
Ausdauersport erfordert Geduld. Es wird etwa 8-10 Jahre dauern, bis Sie Ihre theoretische maximale Fitness erreichen.
„Wenn Sie seit 1-2 Jahren üben, aber nicht berücksichtigen, dass Sie in der Lage sein sollten, Ihre Intensität und Ihr Volumen für mehrere weitere Jahre zu steigern, würde ich sagen, dass Sie zu hart trainieren“, sagt Lindberg.
Einige hören auf den Rat des Trainers. Andere testen auf die harte Tour, um zu sehen, wo ihre eigenen Grenzen liegen.

Training oder Wettkampf im Schwimmbecken?

Passiert es dir beim gemeinsamen Training, dass du immer ein Tempo-Ausdauer-Einheit machen musst?
„Wettkämpfe oder versuchen wie den Schnellsten mit zu halten sind tödlich, besonders im Schwimmtraining“, sagt Lindberg.
Der schnellste Schwimmer auf der Bahn kann ein gutes Training haben. Er ist in der Lage, das Tempo zu regulieren und mit verschiedenen Geschwindigkeiten zu schwimmen. Die anderen hinken die ganze Zeit in vollen Zügen hinterher. Die Schwimmtechnik bricht zusammen, je müder Sie werden.
Auch langsamere Schwimmer können ihre Schwimmzeiten etwas verbessern. Es passiert nicht, weil sie bessere Schwimmer werden, sondern weil sich ihre Fitness verbessert. Wenn sich auch die Technik verbessert, könnte die Zeitverbesserung um ein Vielfaches größer sein.
Die Verbesserung der Technik erfordert ein ruhiges Schwimmtempo. Das Gehirn ist nicht in der Lage, schnelle Bewegungen zu kontrollieren.
Beim Radfahren und Laufen haben wir gelernt: Je mehr ich mich quäle, desto schneller bin ich. Beim Schwimmen ist oft das Gegenteil der Fall.
Wenn es beim Laufen einen großen Anstieg gibt, erhöhen Sie die Trittfrequenz, um es leichter zu machen. So auch ein Anfänger beim Schwimmen: Er verkürzt den Arm Zug, damit er schneller atmen kann – aber von schneller Schwimmen wird nichts.
Schwimmen Sie im Training auf Gefühls-Basis und stoppen Sie Ihre Schwimmzeiten nicht? Dann wirst du nicht wissen, was locker für dich ist und was schnelles Tempo ist.
Lindberg gibt ein Beispiel:
1) Sagen Sie dem Schwimmer, dass er 100 m locker schwimmen soll. Nehmen Sie sich Zeit – egal ob 1.30, 1.50, 2.30 Uhr oder was auch immer.
2) Bitten Sie darum, die gleiche Strecke 5 Sekunden schneller zu schwimmen. Wenn das Tempo an Punkt 1 leicht war, sollte dies einfach sein.
3) Überraschung: Viele Menschen können das Tempo überhaupt nicht verbessern.
4) Theorie: Ein Schwimmer sollte in der Lage sein, sein Tempo mindestens 3-4 Mal zu erhöhen.
Es sollte in allen Sportarten einen Herzfrequenzunterschied von etwa 30-50 Schlägen zwischen locherem, zügigem und hartem Tempo geben. Beim Training auf Gefühls-Basis, insbesondere für einen Anfänger, kann der Unterschied oft nur 15 Schläge betragen.

Abkürzung zum Glück: Langdistanz

Wie ist es möglich, dass sich manche Menschen in ein oder zwei Jahren auf Langdistanz trainieren, wenn Triathlon zehn Jahre Basisarbeit erfordert?
„Das ist natürlich auch möglich, wenn auch vielleicht nicht immer klug“, sagt Lindberg.
Auf Dauer gesehen ist das nicht das bestmögliche Training. Dennoch ist es möglich, wenn Ihr einziges Ziel darin besteht, einmal in Ihrem Leben mit kurzer Vorbereitungszeit einer Langdistanz zu machen!
Dann wird das Trainingsprogramm etwas anders aufgebaut. Lindberg hält die Intensitäten relativ niedrig, da die Umfänge recht groß sein müssen. Es wird jedoch auch etwas im Maximalbereich trainiert. Krafttraining ist auch wichtig als Verletzungsprophylaxe.
In einem Wettkampf tötet Einen nicht die Dauer, sondern die Geschwindigkeit. Selbst untrainiert nach eine Wette in der Nacht zuvor, können Sie die Langdistanz in 15-16 Stunden finishen, wenn Sie eine normale Grundkondition und viel Geduld haben.
„Der älteste Teilnehmer, den ich für Kona trainiert habe, war 76 Jahre alt. Er hatte sein ganzes Leben lang Tennis gespielt und begann mit Triathlon, als er 65 Jahre alt wurde.

Die lange Trainingseinheit ist der Grundstein

Die lange Einheit eines beginnenden Triathleten sollte ruhig sein. Bestimmen Sie im Voraus, bei welchen Herzfrequenzen Sie sich bewegen möchten, und halten sie sich daran.
Für jemanden, der seit fünf Jahren trainiert, sind lange Einheiten nicht mehr locker. Es geht schon ziemlich zügig zu. Ein Tempo das nur 10-20 Pulsschläge niedriger ist als beim Langdistanz ist eine gute Richtlinie um sich weiter zu entwickeln.
Es ist ziemlich anstrengend, 4-5 Stunden mit der oben beschriebenen Intensität Fahrrad zu fahren, speziell wenn Sie das nach ein paar Wochen Belastung vorher müde sind. Eine lange Einheit macht Spaß, wenn es in einer Gruppe im gleichen Tempo durchgeführt werden kann. Es motiviert auch wenn Man merkt dass man schneller wird.

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