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kURZFLOSSEN UND pULLBUOY ALS tRAININGSHILFMITTEL

Spaß und Abwechslung

Hier für die Teildisziplinen jeweils eine kurzweilige Trainingseinheiten die im Winter Sinn machen!

Die Tage werden wieder länger und vor wir es denken können fahren wir wieder kurz-kurz Rad! Im Januar lässt aber langsam der erste Begeisterung und Motivationsschub was der Jahrespause uns beschert hat nach und die ersten wärmenden Sonnenstrahlen lassen noch auf sich warten!

Hier für die Teildisziplinen jeweils eine kurzweilige Trainingseinheiten die JETZT Sinn machen!

Schwimmen

Unbedingt jetzt Lagen mit Flossen schwimmen! Ob du jetzt kurze oder lange Flossen verwendest ->WURSCHT. Lerne erst Delfin Beinschlag, das kannst du optimal mit Brust-Armzug kombinieren. Dann Delfin schwimmen und denk daran dein Kopf steuert die Bewegung von dein Körper also gleich nach atmen Kinn wieder Richtung Brust drücken und diese schöne Delfin Bewegung entsteht fast von alleine. Pro Armzug immer zwei Mal Delfin-Beine machen. Im Lagen ist die Reinfolge (Del-Rü-Br-Kr) aber du kannst genauso gut „Negal“ schwimmen (Kr-Br-Rü-Del) beim Brustschwimmen machst du mit Flossen am besten Delfin Beinschlag auch hier 2 Mal Beine pro ein Mal Arme. Durch die Flossen gelingen Lagen zu schwimmen nach etwas Übung relativ schnell da die Flossen einiges auf Speed und dadurch Sicherheit im Wasser geben. Versuche dann ein bisschen zu fühlen wie kann ich alles schmeidiger machen, oder wie kann ich das Wasserwiederstand minimieren? Vielleicht „schleift“ noch ein Körperteil im Wasser? Mit 10 x 100 lagen oder 10 x 200 Lagen als (Teil?) Inhalt in ein Training entsteht ein SUPER Workout! Nicht nur Kondition und Kraft wird geübt du entwickelst auch Koordinative Fähigkeiten und lernst das Wasser anders wahrzunehmen!

Radfahren

Die meisten Triathleten haben noch im Garage oder Keller alte Laufradsätze stehen. Was wir jetzt brauchen ist nur das Hinterrad. Durch ein gezielte Schweiß Punkt am Freilaufkörper können wir diese Laufrad „starr“ machen, wie bei ein Singlespeed Fahrrad! (Leider können wir diese Laufrad dann nicht mehr „normal“ nützen aber in Ebay habe ich jetzt viele Laufräder inkl. Kassette für unter 50 € gesehen also die Investition hält sich im Grenzen!).

Wähle dann eine relativ kleine Übersetzung (im Relation zum Fitness) und benütze die Schaltung während das ganze Training NICHT. Trittfrequenzen zwischen 100 und 130 sind durchaus erwünscht und bei allen Jugendlichen und Anfänger meine heißeste Empfehlung!

Mit leicht Profilierten Reifen, Schutzbleche und gute Winterklamotten – DER KLASSIKER unter den Radfahrern!

 

Laufen:

Immer nur Grundlagen im Winter zu laufen macht nicht immer Spaß und ist auch nicht immer die Beste Training wenn es nur „Lang und Locker“ ist! Um das Ganze auf-zu-pimpen, um an den Lauftechnik zu arbeiten und um gezielt die Laufmuskulatur zu stärken könntest du Laktatfreie Bergsprints in dein Programm einbauen.

Wichtig wäre hier das die Sprints unter 10 Sek. lang sind und das der Berg nicht so steil ist das du dein Lauftechnik ändern musst! Nach jeder Sprint solltest du dich vollständig erholen z.B. erst 30s gehen dann 5-10 Min. ganz locker traben vor die nächste Wiederholung. Gesamtlänge bis zu 90´ wäre OK wenn es zu lang wird werden die Muskeln so müde das ein maximales laufen nicht mehr möglich ist! Es hört sich nicht so hart an aber es belastet die Muskulatur ordentlich.

JETZT in Januar und Februar passen diese Einheiten in jeder Leistungsklasse rein und bereitet den Körper gut an das umfangreiche und harte Frühjahrstraining vor!

Hau rein!!!

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Stimmungsbilder Triathlon Langdistanz

erste Langdistanz (Teil 4.)

Fit für die erste Langdistanz (Teil 4.)

In der Ruhe liegt die Kraft, Trainingsplan: Dezember

Noch können Sie Ihr Training relativ gelassen und ohne einen detaillierten Plan angehen. Wichtig ist allerdings, ein Trainingstagebuch zu führen, um am Ende zu kontrollieren, ob Sie auch alle geplanten Umfänge absolviert haben.

Nachdem Sie in den vergangenen Wochen nach der Saisonpause gut regeneriert und mit neuer Motivation ganz langsam wieder ins Training eingestiegen sind, können Sie bis zum Jahreswechsel Ihre Umfänge auf fünf Trainingsstunden pro Woche erhöhen, sodass Sie sogar eine erste Entlastungswoche von drei Stunden einplanen können.

Laufen
zwei- bis dreimal wöchentlich: 45–60 Minuten locker nach Tagesform.

Krafttraining (Teil 2)
einmal wöchentlich: Wärmen Sie sich 10–15 Minuten auf dem Laufband, Ergometer oder Rudergerät auf. Führen Sie die danach die Krafttrainingsübungen dreimal mit jeweils zehn Wiederholungen bei 70 Prozent des Maximalgewichts aus. Halten Sie zwischen den Sätzen und Übungen eine Pause von mindestens 90 Sekunden ein.

Schwimmen (Teil 3)
ein- bis zweimal wöchentlich: Legen Sie weiterhin den Schwerpunkt auf die Verbesserung Ihrer Schwimmtechnik.

Das Ausdauertraining selbst beginnt im Januar.

Teil 3 <-> Teil 5

Text: Bennie Lindberg, Triathlon Trainer, Triathlon Coach
Erschienen im. Tritime Magazin

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Schwimmen ist der Grundstein für Triathlontraining

Die schnellsten Triathleten

Wie entstehen die schnellsten Triathleten?

Das Niveau in Triathlon ist in den letzten 20 Jahren extrem gestiegen. Wissenschaftliche Prinzipien, viel Erfahrung und professionelles Training haben es ermöglicht.

Momentan haben wir zwei absolute Überflieger in der Sport. Der „Altmeister“ Jan Frodeno (ich denke das „Altmeister“ kann man schon benutzen) und der Shooting Star Kristian Blummenfelt.

Schwimmen ist der Grundstein für Triathlontraining

Beide kommen aus „Schwimmen“ dabei hat Frodeno wenn ich es richtig verstanden habe nur eine kurze Schwimmkarriere hinter sich und hat damit zu spät angefangen um als Schwimmer sich behaupten zu können,  während Blummenfelt  ambitioniert bis 16 Jahren mit den besten norwegischen Schwimmern versucht hat mitzuhalten, erfolglos.

Kurze Anmerkung noch zu Blummenfelt: Es freut mich ENORM zu sehen das auch gesund aussehende  und relativ kräftige Athleten Erfolg auf sowohl Olympischen wie Ironman Distanz immer noch haben kann.

2016 habe ich einen Blogeintrag „Durch Kinder Triathlon Training zum Olympiasieger?“ geschrieben wo ich in kurze schreibe das ich Triathlon Training vor einen Alter von etwa 16 Jahren für falsch halte. Meine Meinung hat sich nicht geändert.

Bis diesem Alter sollte man versuchen von den Kindern und Jugendlichen möglichst gute Schwimmer zu machen.

Ich möchte jetzt nicht wiederholen was ich schon geschrieben habe aber warum könnte man nicht die Wettkampfdistanzen und Formate für Kinder und Jugendliche ändern?

Schwimmen sollte im Idealfall etwa 50% von der Wettkampfdauer ausmachen!

Radfahren und Laufen sollte wenn möglich als Cross-Format angeboten werden wo die technische Ansprüche und auch der Spaßfaktor hoch wäre.

Mit 12 Jahren könnte es also z.B. 400m Schwimmen + 2 km Radfahren + 1 km Laufen sein.

Mit 14 Jahren schon 1000m Schwimmen + 5 km Radfahren + 2 km Laufen und

mit 16 Jahren 1500m Schwimmen + 10 km Radfahren + 3 km Laufen.

Begründung:

Talentierte Athleten die bis jetzt nur Schwimmen gemacht haben könnten leicht und wahrscheinlich sehr erfolgreich Triathlon ausprobieren. Um erfolgreich auf Olympianiveau in Schwimmen zu sein musst du bestimmte mentale und physische Eigenschaften haben. Wenn du mit 15 Jahren und nach 6-8 Jahren guten Schwimmtraining die 400m nicht schneller als 4.20 schwimmen kannst ist es unwahrscheinlich dass du noch einen erfolgreichen Schwimmer werden kannst. Für Triathlon wäre es eine gute Ausgangslage.

Triathlon Vereine sollten bei Kinder und Jugendarbeit sich auf Schwimmen konzentrieren. Kinder und Jugendliche sollten viel mehr als die Erwachsene schwimmen, erfahrungsgemäß mindestens zwei bis drei Mal so viel. Dann entsteht natürlich ein Kampf um die Schwimmzeiten zwischen den ehrgeizigen AK Triathleten und den Jugendabteilungen was sicher schwierig zu lösen ist.

Hier sind natürlich die DTU Triathlon Stützpunkte eine schöne Lösung und natürlich müsste dann auch die Triathleten fleißig bei verschiedenen Schwimmwettkämpfen mitmachen und in erster Linie sich mit Schwimmer vergleichen. Wenn dann z.B. eine 15 Jährige „Triathlet“ die 400m in 4 Minuten schwimmen kann, dann könnte er wählen: Mache ich jetzt Vollgas Schwimmen oder weiter Triathlon?

Ab das Alter 15/16 hat man dann in Triathlon etwa 10 Jahre Zeit um aus diesen „Material“ den nächsten Olympiasieger oder Ironman Sieger zu machen.

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Kraulbeinschlag Übung

erste Langdistanz (Teil 3.)

Fit für die erste Langdistanz (Teil 3.)

Übergangszeit (Okt-Nov)/ Vorbereitung: Schwimmtechnik 

Im Rahmen der Vorbereitung auf die erste Langdistanz sollte jeder Rookie hinsichtlich der Auftaktdisziplin folgende Frage ehrlich beantworten: Kann ich schwimmen oder kann ich nicht schwimmen?

Falls ich nicht schwimmen kann (mit Nichtschwimmen meine ich sehr, sehr schlecht kraulen oder gar nicht kraulen), wäre es sinnvoll, einen Triathlon auszusuchen, bei dem das Tragen eines Neoprenanzugs erlaubt ist. Wie verändert sich die Technik, wenn man mit einem Neoprenanzug schwimmt? Eigentlich kaum, denn ein schlechter Schwimmer hat meist zwei Schwachstellen: die Wasserlage und den Armzug. Die Wasserlage minimiert den Wasserwiderstand. Je flacher wir also im Wasser liegen, desto weniger Wasserwiderstand haben wir. Der Armzug wiederum ist für den Antrieb wichtig. Der Vorteil eines gut ausgewählten Neoprenanzugs ist, dass er die individuelle Wasserlage automatisch korrigiert. Die Beine hängen nicht mehr so tief im Wasser, sondern schweben knapp unter der Wasseroberfläche, selbst wenn unser Beinschlag schwach ist.

 Schwimmen ist Atmen im Wasser

Für viele Sportler ist es eine echte Herausforderung, im Zustand der Schwerelosigkeit Beine, Arme, Kopf und Rumpf unabhängig voneinander zu bewegen und auch noch so weit zu koordinieren, dass man vorankommt. Ein kluger Kopf hat einmal gesagt: Schwimmen ist Atmen im Wasser. Deshalb stellt sich die Frage, ob Sie mit möglichst wenig Trainingsaufwand die Auftaktdisziplin gut überstehen oder wirklich schwimmen lernen möchten? Die richtige Kraultechnik erlernen Sie nicht von alleine. Ich empfehle Ihnen, einem Schwimmverein beizutreten, Privatstunden zu nehmen und/oder eines der mittlerweile zahlreichen Schwimmseminare zu besuchen, denn nur der qualifizierte Beobachter am Beckenrand ist in der Lage, Ihnen die richtigen Tipps zu geben.

Wenn Sie Ihre Schwimmleistung gar nicht einschätzen können, kraulen Sie 100 Meter, so schnell Sie können, und stoppen dabei Ihre Zeit. Benötigen Sie mehr als zweieinhalb bis drei Minuten, so ist Hilfe dringend erforderlich. Sollten die nachfolgenden Merkmale einer guten Schwimmtechnik für Sie „böhmische Dörfer“ bedeuten, so ist dies ein weiteres Indiz, professionelle Schwimmhilfe „einzukaufen“.

Merkmale einer guten Schwimmtechnik:

Phase 1: Eintauchpunkt im Wasser
Tauchen Sie die Hand schulterbreit ins Wasser und stellen Sie sich vor, Sie müssten Ihre Hand in einen Briefkastenschlitz stecken)

Phase 2: Die Hand streckt sich im Wasser aus
Mit der ausgestreckten Hand wird der Ellbogen nach oben gedreht (der Zug beginnt außen)

Phase 3: Greifen
Der Unterarm beginnt das Wasser zu greifen, fasst nach unten in Richtung der Körpermittellinie. Der Ellbogen bleibt praktisch im Wasser stehen. Erst wenn die Hand auf gleicher Linie mit dem Ellbogen ist, „darf“ der Ellbogen sich auch nach hinten bewegen.

Phase 4: Druckphase
Jetzt wird die Bewegung forciert und die Hand drückt das Wasser so weit wie möglich nach hinten (als Kontrolle kann man ab und zu den Oberschenkel mit den Daumen berühren. Das ist nur möglich, wenn wir weit genug nach hinten drücken.)

Phase 5: Erholungsphase
Der Arm kommt mit dem Ellbogen als Erstes aus dem Wasser, so als hätte jemand eine Schnur daran befestigt. Wie bei einer Marionette wird der Ellbogen in etwa auf Kopfhöhe gezogen, während die Hand ganz entspannt nach unten hängt. Dann wird der imaginäre Faden gekappt und die Hand sinkt ganz entspannt von selbst in den imaginären Postschlitz, der sich in etwa auf Schulterbreite im Abstand zwischen Kopf und einer vollständig ausgestreckten Hand befindet. Während der Erholungsphase heben wir auch bewusst die ganze Schulter auf der gleichen Seite aus dem Wasser. Wenn wir dabei mit dem Oberkörper leicht rotieren, erleichtert es die Bewegung sehr und minimiert gleichzeitig den Wasserwiderstand.

Atmung
Wann aber atmen wir? Grundsätzlich dann, wenn der Ellbogen aus dem Wasser kommt. Anfänger finden es angenehmer, bei der Atmung den Kopf ganz leicht nach hinten zu drehen. So gelangt kein Wasser in den Mund. Richtig ist es allerdings, den Kopf nur zu Seite zu drehen. Der Blick folgt in etwa dem Ellbogen. Wenn er die höchste Position erreicht hat, wird der Kopf ins Wasser zurückgedreht und das Ausatmen beginnt. Ausatmen sollte man ganz bewusst, um die Lungen möglichst vollständig zu leeren. Das Einatmen folgt dann ganz automatisch und sehr schnell. Empfehlenswert ist es, die Atmung auf beiden Seiten zu erlernen, am besten bei jedem dritten Armzug, immer abwechselnd rechts und links. Bei sehr schnellen Einheiten oder im Wettkampf ist es üblich, ausschließlich einseitig und von den Wellen abgewandt zu atmen. Damit ist stets für ein ausreichendes Quantum Luft gesorgt.

Teil 2. <-  -> Teil 4.

Text: Bennie Lindberg, Triathlon Training, Triathlon Coach
Erschienen im: Tritime Magazin

Weiterführende Link (Koyawa online Kraulkurs und Theorie)

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Wintertriathlon Inzell, Bennie Lindberg bei skaten

Wintertraining 3.

Herbst- und Wintertraining 3.

Abschalten vom Trainingsalltag (Teil 3.)

Das Wintertraining der Radfahrer ähnelt sehr stark dem Schwimmen. Arbeiten Sie an Ihrer allgemeinen körperlichen Athletik. Gehen Sie ins Fitnessstudio und stärken Sie Ihre Muskeln an den Geräten und Freihanteln. Üben Sie auf dem Ergometer oder der (freien) Rolle zusätzlich den runden Tritt, auch einbeinig.

Nach zwei Monaten sollten verstärkt Ausdauereinheiten einbezogen werden. Mountainbike und Crossrad bieten denjenigen, die gar nicht auf das Zweirad verzichten können, genügend Abwechslung, neue Gebiete im Wald und zwischen den Feldern für sich zu entdecken. Die Glücklichen, die in schneesicheren Regionen leben, können alle Sportarten, die die weiße Pracht möglich macht, in ihr Training einbeziehen. Mit Spinning, Rudergerät, Step- und Crosstrainer können auch Schönwetterathleten abwechslungsreich überwintern. Spätestens ab Mitte März sollten dann die Ersatztrainingsformen definitiv für die nächsten acht Monate aus dem Plan verbannt werden. DerTriathlet sollte sich dann wieder auf der Straße zeigen.

Laufen

Laufen unterscheidet sich stark von den vorher beschriebenen Disziplinen Schwimmen und Radfahren. Durch die Stoßbelastungen und der dadurch erhöhten Verletzungsanfälligkeit sollten Sie nie richtig mit den Laufen aufhören, es sei denn, Sie kurieren eine Verletzung aus. Laufen Sie ein- bis zweimal pro Woche locker um Ihren Häuserblock. Als Ersatz bieten sich alle Ballsportarten an, aber auch Skilanglauf (klassisch), Schneewandern und Nordic Walking. Aquajogging eignet sich dann,wenn Sie die Sehnen und Gelenke schonen wollen.

Krafttraining

Neben Stretching und Rumpfstabilisation, die einen Multisportler das ganze Jahr über begleiten, bieten im Herbst und Winter einige ausgewählte Kraftübungen mit Freihanteln und/ oder Geräten eine ideale Ergänzung zum wöchentlichen Training, insbesondere in den ersten Wochen des Grundlagenaufbaus. Manch einer bezeichnet das Krafttraining bereits als vierte Disziplin und spricht dabei weniger vom „Eisenbiegen“ als von der Aktivierung und Sensibilisierung des Zusammenspiels des menschlichen Gehirns, des Nervensystems und der Muskulatur. Krafttraining sollen dem menschlichen Körper neue körperliche Reize geben. Aus diesem Grund macht es auch keinen Sinn, triathlonspezifische Abläufe nachzustellen, indem Sie mit sehr geringem Gewicht 50 und mehr Wiederholungen durchführen. Schließlich arbeiten Sie ja an der Verbesserung Ihrer Kraft und nicht an Ihrer Ausdauer. Steigern Sie nach einer Eingewöhnungsphase von zwei bis vier Wochen, in denen Sie die einzelnen Stationen jeweils mit drei Sätzen zu je 15-20 Wiederholungen absolvieren. Legen Sie dabei nur 50 Prozent Ihres möglichen Potenzials an Gewichten auf. Nach dieser Zeit erhöhen Sie die Gewichte auf 70 Prozent Ihres Potenzials. Reduzieren Sie die Wiederholungen auf acht bis zehn. Zwischen den einzelnen Sätzen ruhen Sie sich bis zu zwei Minuten aus. Die Kraftübungen sollten den ganzen Körper einbeziehen, jedoch nicht mehr als sieben bis zehn verschiedene Übungen je Training beinhalten. Lassen Sie sich im Fitnessstudio Ihrer Wahl von einem kompetenten Trainer beraten und die korrekte Ausführung zeigen. Anfängern empfehle ich zweimal und Fortgeschrittenen einmal pro Woche das Studio aufzusuchen.

Fazit

Auch wenn der Winter für viele die klimatisch unangenehmste Zeit des Jahres ist, bietet er Zeit und Raum, die leeren Akkus wieder aufzuladen. Bringen Sie Abwechslung in Ihr Training und stellen Sie in den Monaten November und Dezember den Spaß an der Bewegung und das persönliche Wohlbefinden in den Vordergrund. Im Januar und Februar gewöhnt Ihr Körper sich durch ein abwechslungsreiches Programm zielgerichtet an die angestrebte Ausdauerfähigkeit. Ab März beginnt dann das eigentliche Triathlon-Training, das Sie in einem mental guten Zustand und bestens motiviert mit genügend Kraft und Energie angehen.

LINK: Herbst-und Wintertraining: Abschalten vom Trainingsalltag (Teil I)
LINK: Herbst-und Wintertraining: Abschalten vom Trainingsalltag (Teil II)

Text: Bennie Lindberg, Triathlon Trainer, Triathlon Coach
Erschienen im: Tritime Magazin

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Aufgusseimer im Holz für Sauna

Saunieren wie ein Finne

Saunieren wie ein Finne

Es gibt wenige Sachen die so leidenschaftlich diskutiert werden wie Sauna in Finnland. Ich als Trainer und Coach möchte ja mein Natur treu bleiben und hier meine Empfehlungen und Erfahrungen weiter geben. Viele Athleten egal ob von Radfahren, Triathlon, Leichtathletik oder von Kraftsport fragen mir:

Was bringt saunieren?

Jetzt könnte ich natürlich anfangen zu suchen nach Studien die belegen was Saunieren für positive Effekte hat, interessiert mich nicht und das ist mir auch ziemlich egal.

Ich gehe in die Sauna da ich hinterher total entspannt bin. Für mich ist das ist der einzige Grund.

Es ist ein Wohlfühlfaktor der ich nicht vermissen möchte wann ich es genießen kann. Es ist wie Kaffee am Morgen. Ja ich kann ohne es leben, möchte aber nicht! Es kommt nicht oft vor aber fast immer wenn ich selber nicht trainieren kann versuche ich mindestens in die Sauna zu gehen. In Finnland sagen wir du kannst aktiv oder passiv schwitzen hinterher bist du auf jeden Fall entspannt!

Jetzt ist aber die Hürde in der Sauna zu gehen hier in Deutschland ziemlich hoch. In Finnland gibt es mehr Saunas als Autos. Siebzig Prozent von alle Menschen haben die Möglichkeit in eine eigene Sauna zu saunieren. Weiterhin findest du auch Saunas überall.

Ein große Unterschied gibt es noch zu Deutschland: Alle öffentliche Saunas sind immer getrennt Männer/Frauen. Auch bei privaten Feiern ist es auch immer so (wenn es nur eine Sauna gibt): Erst gehen die Frauen in der Sauna, dann die Männer.

In eine öffentliche Sauna siehst du auch niemanden in Finnland der während saunieren in der Sauna liegt. Das finde ich auch ziemlich doof in den deutschen Saunas. Es braucht viel Platz und na ja es schaut ja in 99 von 100 Fälle so was von unästhetisch aus!

Es gibt erstaunlich wenige Regeln wie man saunieren soll, im Grunde gibt es keine! Das ist das was mich immer wurmt wenn ich hier in Deutschland alle diese Regeln lese „wie“ man saunieren soll.

Alles muss nicht reglementiert werden in diese Welt, am wenigsten Saunieren!

Darum ist es ja auch OK wie „die Deutschen“ saunieren, aber mit finnische Saunakultur hat das wenig zu tun!

Gerade habe ich schnell auf Finnisch gegoogelt nach „wie saunieren“ (miten saunoa), aber Ich habe nichts gefunden! Nur Anleitungen wie man Saunas selber bauen kann!! Ist das nicht GEIL!! Keine oder kaum Anleitungen wie man saunieren soll!!

Hier ein paar Ideen / Anregungen und Tipps falls du in Finnland saunieren darfst/musst:

  1. Sauna ist immer Entspannung, bedeutet aber auch nicht dass es immer mehrere Stunden dauern muss.
  2. Die Saunatemperatur beträgt zwischen 70 und 130 °C.
  3. Eine „trockene“ Sauna ist ein No Go für eine Finne. Falls nicht jede 2-3 Minuten ein kleiner Aufguss (100-300 ml reines Wasser) gemacht wird wirst du schnell als „Schwede“ beschimpft. Je heißer die Sauna ist je weniger Wasser wird für den Aufguss verwendet.
  4. Nur Wasser kommt auf den Steinen! Die Sauna ist mehr oder weniger ein heiliger Ort die immer sauber gehalten werden muss. Dementsprechend gehören nie Honig, Salz oder andere Sachen in eine finnische Sauna.
  5. Das einzige was traditionell erlaubt ist, ist junge Birken Zweigen, wird aber sehr, sehr selten verwendet.
  6. Wenn es nicht deine eigene Sauna ist, solltest du aus hygienischen Gründen eine Sitzunterlage benützen. Normalerweise sind die aus Papier und werden nach jede Saunagang weg geworfen. Ein kleines Handtuch, traditionell aus Leinen, wäre auch möglich. Große Handtücher wie in Deutschland wären total unpraktisch da die sofort total nass werden. Die öffentlichen Saunas werden auch mehrmals pro Tag einfach mit ein Schlauch sauber gespült und die hohe Temperatur deifiziert dann wieder alles, also kein Grund zum Hygiene-Panik.
  7. In der Sauna sollte immer ein Eimer mit Wasser stehen, im greifweite, von einer der Badegäste. Wenn es jemand zu kalt ist sagt man: „Lisää löylyä kiitos“ (bitte mehr Aufguss). Wenn jemand schreit: „Lisää Löylyä – Perkele“ (mehr Aufguss – verdammt noch Mal) solltest du den ganzen Inhalt von den Wassereimer auf den Steinen schmeißen. Und sofort selber ganz nach unten gehen.
  8. Der der Aufguss macht sitzt immer auf die höchste Stufe. Wenn es dir zu warm wird, gehst du in der Sauna eine Stufe weiter nach unten. Wenn es dir immer noch zu warm ist einen weiteren Stufe nach unten. Wenn auch das nicht reicht gehst du raus aus der Sauna, kühlst dich ab, und versuchst das nächste Mal ob du nicht länger aushalten kannst.
  9. Wenn du das Aufgusswasser leer gemacht hast, bitte auffüllen. Eine trockene Sauna ist eine Horrorvorstellung für ein Finne!
  10. Du bleibst genauso lange in der Sauna wie du dich wohlfühlst. Normal ist 5-7 Minuten, sehr selten sitz jemand länger als 10 Minuten in der Sauna. Wenn du das Gefühl hast das es dir zu warm wird ->RAUS und abkühlen. Kein Tag ist den anderen gleich, manchmal brauchst du viel Wärme manchmal reicht auch wenig.
  11. Abkühlen: Erstmals den Schweiß abzuduschen ist immer eine gute Idee nach Saunieren. Schnelle Extreme Temperatur Unterschiede sind nicht nur unangenehm sind auch ungesund. Erst eine kurze kühle (nicht eisige) dusche ist immer eine gute Idee…dann ausdampfen, ab ins Eisbad, Eisloch, Kühlbecken, See, Meer, Pool oder was auch immer. Wenn es dir dann wieder langsam kühl wird kannst du schon zuhause gehen (aktive Sportler, mitten in Training reicht es oft mit einen Saunagang) oder du machst noch einen Saunagang.
  12. Wiederholen so oft du Lust hast und nicht vergessen zu trinken.
  13. EGAL was alle „offiziell“ sagen: Wenn der Situation und der Zeitpunkt passt schmeckt ein kühles Bier nach einen Saunagang besonders gut!
  14. Saunieren kann anstrengend sein wenn du mehrere Saunagänge machst, also solltest du das nur dann machen wenn dein Training nicht zu hart ist. Kurze Saunagänge kannst du täglich machen!

Viel Spaß bei saunieren, wo auch immer!

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Rollenfahren, Ruderergometer und Bankdrücken

Wintertraining 2.

Herbst- und Wintertraining 2.

Abschalten vom Trainingsalltag (Teil 2.)

Wenn Ihnen zur Erreichung Ihres Saisonzieles, zum Beispiel das erfolgreiche Finishen einer Mitteldistanz im Juli, maximal zehn Stunden Training pro Woche zur Verfügung stehen, sollten Sie im November mit der langfristigen Vorbereitung beginnen. Damit sich Ihr Körper langsam an die steigenden Belastungen gewöhnt, erhöhen Sie jeden Monat den Trainingsaufwand pro Woche um eine Stunde. Während Sie im November „nur drei Stunden“ für Ihr Hobby aufwenden, sind Sie im Juni bei zehn Stunden angelangt.

Die obenstehenden Beispiele verdeutlichen die Unterschiede zwischen November und Juni. Einige von Ihnen werden jetzt den folgenden Einwand vortragen. „Ich trainiere nie weniger als sechs Stunden pro Woche. Einmal gehe ich mit meiner Frau gemeinsam in das Fitnessstudio, einmal schwimmen und einmal spiele ich Fußball mit der Altherrenmannschaft. Das sind bereits vier Stunden und ich habe das Gefühl, ich habe nichts gemacht. Mache ich etwas falsch oder muss ich unter Berücksichtigung der angestrebten Progressivität mein Training komplett ändern?“ Nein, sicherlich nicht. Mit Ausnahme der Entlastungswoche können Sie auch das ganze Jahr über zehn Stunden pro Woche trainieren und trotzdem eine Steigerung erzielen. Dieses erreichen Sie dann bei gleicher Stundenzahl durch Erhöhung der Belastungsintensität sowie durch die Umstellung vom allgemeinen Training zum Triathlon spezifischen Training.

In dem Fallbeispiel würde eine Trainingswoche im November dann folgendermaßen aussehen:

Wintertraining

Was sind jetzt, unter Berücksichtigung der einleitenden Gedanken die geeigneten Ersatz und Ergänzungstrainingsformen für die drei Disziplinen Schwimmen, Radfahren und Laufen? Und wie baue ich diese optimal in das Training ein?

Schwimmen

Bei der Auftaktdisziplin eines jeden Triathlons handelt es sich um eine sehr vielseitige und abwechslungsreiche Sportart, die flexiblen und lernwilligen Athleten bei jeder Übungseinheit neue Wege und Möglichkeiten bietet.

Wie sieht es bei Ihnen mit Brust, Rücken oder gar Delfin aus?

Haben Sie schon einmal die Kombination aus Brust – Arme und Kraul – Beine oder Delfin – Arme und Brust – Beine ausprobiert?

Kennen Sie für die verschiedenen Lagen auch die dazugehörigen technischen Übungen?

Binden Sie neben den üblichen Paddles und Pull-Buoy auch Flossen und das Schwimmbrett ein?

Wissen Sie, dass bestimmte Übungen mit einem Trainingspartner doppelt Spaß bringen und ganz nebenbei die Körperstabilität fördern?

Beispiel gefällig? Der Vordermann schwimmt Kraul nur mit den Armen und der Hintermann hält sich in gestreckter Körperhaltung an den Füßen fest und führt lediglich den Kraulbeinschlag aus. Viele von Ihnen denken jetzt bestimmt, „Triathleten bewegen sich im Wettkampf am schnellsten im Kraulen fort. Was soll das also?“. Das Schwimmen der anderen Lagen und die dazugehörigen technischen Übungen schulen Ihr Gespür, die unterschiedlichen Bewegungsmuster (Gleit- und Zugphasen, An- und Entspannung der Muskulatur) zu fühlen. Dieses wiederum hilft Ihnen dabei, Ihren Kraulstil durch effektiven Einsatz von Armen, Beinen und Rumpf zu verbessern. Neben dem regelmäßigen Schwimmen, bei dem insbesondere die Anfänger ein Gefühl für das Wasser bekommen sollten, eignen sich in den ersten beiden Monaten des Trainingsaufbaus idealerweise die Sportarten als Ergänzung, bei denen auch der gesamte Oberkörper in die Bewegung einbezogen wird. Skiken, Nordic Walking, Rudern, Skitouren, Skilanglauf, Krafttraining, Klettern, Boxen und so weiter. Im Anschluss an diesen Zeitraum erhöht sich dann der Schwimmanteil am Gesamtprogramm und im Speziellen das Kraulschwimmen.

Anfänger Aufgepasst: Wenn du nicht erklären kann (also weißt) wie kraulen genau geht, wie solltest du es dann lernen? Ein Kraulkurs bietet hier Hilfe! Ich habe speziell für Kraulanfänger einen online Kraulkurs entworfen!

Logo Koyawa Kraulkurs für Einsteiger

LINK: Herbst-und Wintertraining: Abschalten vom Trainingsalltag (Teil I)
LINK: Herbst-und Wintertraining: Abschalten vom Trainingsalltag (Teil III)

Text: Bennie Lindberg, Triathlon Trainer, Triathlon Coach
Erschienen im: Tritime Magazin

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Alternative Sportarten zu Triathlon

Wintertraining 1.

Herbst- und Wintertraining 1.

Abschalten vom Trainingsalltag (Teil 1.)

Eine alte Regel besagt, dass gerade im Ausdauersport das Trainieren ohne Erholung (viel hilft viel) den menschlichen Organismus mehr belastet als diesen zu Höchstleistungen animiert. Idealerweise sollte einer harten Einheit ein lockerer Übungstag folgen, einem anstrengenden Trainingsblock eine Entlastungswoche.Viele von Ihnen haben sich mit diesen Grundregeln bestimmt schon einmal auseinandergesetzt beziehungsweise einiges darüber in der Fachliteratur gelesen. Aber wie steht es um die Planung der Erholungsphase am Ende einer langen Saison?

Eine Faustformel gibt es hierfür nicht. Auch hängt die Dauer nicht vom Alter des Athleten ab, sondern vielmehr davon,wie lange jemand bereits regelmäßig Sport treibt und wie intensiv die abgelaufene Saison war. Anfänger können ohne Probleme bereits nach zwei Wochen Pause mit den Vorbereitungen auf die neue Saison beginnen. Gerade bei dieser Gruppe von Athleten stimmt in aller Regel die Motivation, die gesteckten Ziele durch eine moderate Erhöhung der Umfänge zu erreichen.Gepaart mit einer qualitativen Anpassung der Inhalte sind auf diesem Wege Leistungssteigerungen vorprogrammiert. Triathleten und Duathleten mit mindestens fünf Jahren Erfahrung auf dem Buckel sollten sich schon bis zu vierWochen Pause gönnen. Wie bei den Anfängern bedeutet Pause nicht, gar nichts mehr zu tun. Bewegung und Sport nach Lust und Laune ist erlaubt, jedoch keinTraining. Alte Haudegen und Athleten, die schon über 8 Jahre dem Ausdauersport verfallen sind, sollten wirklich Abstand nehmen. Die meisten Menschen, die dieser Gruppe von Sportlern angehören, besitzen neben einer ausgebildeten Muskulatur ein stabiles und gut entwickeltes Herz-Kreislauf- System, das den schnellen Wiedereinstieg in das Training sicherstellt. Vier Wochen Pause, denen eine zweimonatige Wellness- und Aufbauphase folgt, sind keine Seltenheit. Das Abschalten vom Trainingsalltag steht imVordergrund, den strapazierten Körper physisch und mental wieder aufzubauen, neue Wege gehen und auch einmal Alternativsportarten ausprobieren. Olympioniken, die an mehreren Spielen erfolgreich teilgenommen haben, legten aus diesen Gründen zum Teil ganze Erholungsjahre ein.

Analyse der abgelaufenen Saison

Bevor Sie jedoch gut erholt und hochmotiviert wieder in das Training einsteigen und die neue Saison einläuten, empfehle ich Ihnen, die vergangenen Monate ausführlich zu analysieren. Dazu reicht eine ganz einfache Zusammenstellung Ihrer Aufzeichnungen. Datum, Soll-Stunden pro Woche, Ist-Stunden pro Woche sowie die Zwischensummen für die Monatswerte reichen dazu völlig aus. Beantworten Sie für sich die folgenden Fragen.

Habe ich die Anzahl von Stunden/Umfängen/Intensitäten absolviert wie geplant?

Wenn nicht, welche Gründe führten dazu und wie habe ich dem entgegengewirkt?

Habe ich mein Training im Februar anders gestaltet als im November?

Konnte ich meine Trainingsumfänge in den Monaten März, April und Mai kontinuierlich steigern oder war ich nach demTrainingslager im April körperlich und mental so ausgelaugt, dass ich den Mai zur Erholung benötigte?

War eine Progressivität in der Anzahl von Stunden/ Umfängen/ Intensitäten festzustellen?

Stand mir neben der Arbeit und dem Sport auch noch genügend Zeit für Familie, Freunde und weitere Hobbies zurVerfügung?

Musste ich auf lieb gewordene Dinge verzichten?

Aber was hat das alles mit Wintertraining zu tun? Eine ganze Menge. Denn erst, wenn ein Athlet weiß, wie viel Zeit ihm zur Verfügung steht, kann er sich (gemeinsam mit seinem Trainer) überlegen, wie sein Training verbessert werden kann! Hinzu kommt, dass im Rahmen der langfristigen Planung nicht nur eine Steigerung von Monat zu Monat zu erfolgen hat, sondern auch von Jahr zu Jahr.

LINK: Herbst-und Wintertraining: Abschalten vom Trainingsalltag (Teil II)
Herbst-und Wintertraining: Abschalten vom Trainingsalltag (Teil III)

Text: Bennie Lindberg, Triathlon Trainer, Triathlon Coach
Erschienen im: Tritime Magazin

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Athleten beim Bankdrücken mit Sicherung

erste Langdistanz! (Teil 2.)

Fit für die erste Langdistanz Teil 2.

Übergangszeit (okt-Nov)/ Vorbereitung: KRAFTTRAINING 

Nachdem Sie sich in den letzten Wochen ausgeruht und ein wenig Abstand vom Trainingsalltag gewonnen haben, bereits regeneriert sind, können Sie bis zum Jahresende Ihren Körper langsam wieder an die bevorstehenden Belastungen gewöhnen.

Beispielsweise ist es in den ersten Wochen nicht so wichtig, wie schnell Sie laufen. Viel wichtiger ist es, dass Sie technisch sauber laufen und sich dabei – auch mit einem (virtuellen) Partner – gut unterhalten können. Also aerob! Zwei- bis dreimal in der Woche ruhig laufen über 30 bis 60 Minuten schafft bereits eine gute Basis für das anstehende Training im neuen Jahr. Bis zum Jahreswechsel stehen jedoch zwei andere Trainingsformen im Fokus der Vorbereitung: Krafttraining und Schwimmen.

Krafttraining

Schwimmen und Radfahren ist sehr kraftintensiv. Besonders Frauen weisen hier Defizite auf. Ein weiteres Argument für Krafttraining liefert der von mir gerne zitierte Dr. Tim Noakes in seinem Werk „The Lore of Running“: Läufer, die längere Strecken als die Marathondistanz absolvieren, profitieren deutlich vom „Gewichtestemmen“. Das Laufen bei der Langdistanz ähnelt mehr einem Ultralauf als einem normalen, kürzeren Lauf. Hinzu kommt, dass durch die im weiteren Verlauf dieses Artikels beschriebenen Übungen der Verletzungsanfälligkeit in allen drei Disziplinen vorgebeugt wird. Das Verhältnis von Kraft zu Körpermasse bei Triathleten ist ähnlich dem von Ski- und Hochspringern. Um dies zu erreichen, sind wenige Wiederholungen mit hohen Gewichten notwendig. Es ist absolut sinnlos und ineffizient, in einem Fitnesscenter 100 Wiederholungen an der Beinpresse zu absolvieren. Ihr Körper benötigt auch beim Krafttraining immer wieder neue Reize.

Eine typische Trainingseinheit besteht aus 1–3 Sätzen mit 3–10 Wiederholungen im Bereich 70–90 Prozent des Maximalgewichts (das Gewicht, das sie nur ein einziges Mal stemmen können).

Wenn Sie auf dem Gebiet des Krafttrainings zu den Ungeübten gehören, so aktivieren Sie – beispielsweise an der Beinpresse – nur einen Teil der Oberschenkelmuskulatur. Durch vermehrtes Krafttraining aktiviert das Gehirn die bis dahin ungenutzten oder „schlafenden“ Nerven und Muskelfasern im Oberschenkel. Dadurch trainieren Sie den kompletten Muskel und erzielen den gewünschten Kraftzuwachs, ohne mehr Muskelmasse aufzubauen. Die gestärkten Muskeln helfen Ihnen schließlich gegen Ende des Trainings oder Wettkampfs, eine gute, „gesunde Körperposition“ zu halten. Außerdem ermüdet Ihre Muskulatur auch nicht so schnell.

Und wie sieht ein sinnvolles Krafttraining für Triathleten aus? Idealerweise sollten Sie einmal wöchentlich – konsequent über das gesamte Jahr – ins Studio gehen. Der erste Vorbereitungsmonat für die neue Saison dient der Eingewöhnung: Beginnen sie mit drei Sätzen für jede Übung mit jeweils 15 ruhigen und konzentrierten Wiederholungen des Gewichts, das sie etwa fünfzehn Mal stemmen können. Die Pause zwischen den Sätzen beträgt in etwa 90–120 Sekunden. Nach einer Eingewöhnungsphase erhöhen Sie das Gewicht und reduzieren die Anzahl der Wiederholungen auf nur noch zehn pro Übung. Fitnesscenter-Anfänger sollten sich bei ihrem ersten Besuch beraten lassen. Somit vermeiden Sie ein falsches Ausführen der Übungen. Ob Sie später an den Maschinen oder mit freien Gewichten trainieren, ist in erster Linie eine Frage des persönlichen Geschmacks, jedoch empfehle ich Unerfahrenen, an den Geräten zu trainieren, da hier die Bewegungsabläufe vorgegeben sind und somit einer fehlerhaften Durchführung der Übung vorgebeugt wird.

Banksteigen
Achten Sie auf eine gute Körperspannung und darauf, dass die Bank nicht zu hoch ist. Das Verhältnis zwischen Ober- und Unterschenkel darf beim Hochsteigen nicht kleiner als 90 Grad sein. Abwechselnd mit dem linken und dem rechten Bein auf die Bank steigen.

Beinpresse
Achten Sie darauf, dass der Winkel zwischen Ober- und Unterschenkel nie kleiner als 90 Grad ist.

 Beinbeuger
Bei dieser Übung ist die einbeinige Ausführung wichtig. So können Kraftunterschiede in den Beinen ausgeglichen werden.

Beinstrecker
Auch diese Übung einbeinig durchführen.

Wade
Einbeinig auf die Zehenspitzen gehen und den gesamten Fuß wieder absenken.
  

Bankdruecken
Grundübung zur Stärkung der Brustmuskulatur

Trizeps
Von der Ausgangsposition (wenn das Verhältnis Oberarm-Unterarm 90 Grad beträgt) wird das Gewicht nach unten gedrückt.

Latziehen
Eine hervorragende Allroundübung für Rücken und Armbeuger.

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Text: Bennie Lindberg, Triathlon Trainer, Triathlon Coach
Erschienen Im: Tritime Magazin

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Bennie Linbergin harjottelupäiväkirja

Ein Blick in der Vergangenheit

Ein Blick in der Vergangenheit (Qualität und Umfang)

Das du nicht viel trainieren musst um hart zu trainieren zeigt eine Seite in mein Trainingstagebuch von 1992. (drei Wochen vor der Ironman in Neuseeland)

Ich habe die Wintermonate in Neuseeland mit mein Freund Pauli Kiuru verbracht. Ich glaube nicht dass wir viel härter hätte trainieren können, wahrscheinlich war es sogar für mich ein Tick zu hart.

Etwa 70% von der Training haben wir gemeinsam gemacht nur das Laufen hat jeder für sich alleine gemacht!

Das wir etwas richtig gemacht haben zeigt meine 5. Platz drei Wochen später in Ironman New Zeeland und in Sommer in Roth neue PB mit 8.23.

Rechts habe ich mein Gefühl aufgeschrieben und  unten übersetzt mit meine Kommentare von heute in Klammern.

Maanantai (Montag): 2 Std. 40 min.
Schwimmen + Zirkeltraining (= 50 Minuten immer jede Übung 20 Sek. Explosiv mit 40 Sek. Pause dazwischen) etwas zäh ich war müde
Laufen später OK (Mit die lokale Laufgruppe 3 x 10´ Sanddünen Interwalle, also hoch und runter)

Tiistai(Dienstag):  3 Std. 30 min.
Bergzeitfahren mit Pauli, ging gut aber er war 30 Sek. schneller
Das Laufen ging ganz gut (8 km in 27.53) aber ich konnte den Puls nicht hoch bekommen.

Keskiviikko (Mittwoch): 4 Std. 30 min.
(Ein Koppeltraining)
Schwimmen OK ( 3 x 1000m ohne Pause in 13.50-13.45-13.12) im Wasserschatten von Pauli mit Neo.
Radfahren ging wie der Teufel (2,5 Std. Schnitt 35,6 km/h Puls 110-120 ohne Windschatten)
Laufen war zäh, ich spürte gestern in den Beinen (kein Wunder!)

Torstai (Donnerstag): 1 Std. 45 min.
Schwimmen zäh (und später Krafttraining)

Perjantai (Freitag): 3 Std. 45 min.
Schwimmen OK! (2000 kr progressiv ohne Pause 1000m=13.59 + 1000m=13.31)
Radfahren ging sehr gut (90´= 38,2 Schnitt, Puls 130-140)
(Laufen am Nachmittag 90´= mit 4.03-04  min/km)

Lauantai (Samstag) 3 Std.
Schwimmen ging nicht! (aber 10 x 200 in 2.32-34 LOL)
(30´ Rad + Krafttraining am Nachmittag)

Sunnuntai (Sonntag) 3.Std. 30 min.
Radfahren ging ziemlich zäh. Es war schwierig den Puls hoch zu bekommen
(Total etwa 140 km davon 3 Std. mit ein Schnitt von 36,5 km/h)

Wochensaldo = 22 Std. 50 min.

Legende:
Pyörä = Radfahren
Uinti = Schwimmen
Juoksu = Laufen
Voimailu = Krafttraining
KP=Zirkeltraining

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