Als erfahrener Triathlon Trainer weiß ich: Coaching ist weit mehr als das Schreiben von Trainingsplänen. Es ist ein Dialog, ein Prozess, eine Beziehung.
Coaching bedeutet Kommunikation. Es geht darum zu verstehen:
- Wie war das Training wirklich?
- Welches Gefühl hat der Athlet dabei erlebt?
- Wo müssen wir anpassen, damit die Belastung nicht nur auf dem Papier stimmt, sondern auch im Körper und im Kopf?
Gerade im Triathlon mit seinen drei Disziplinen und dem hohen Trainingsumfang ist es entscheidend, dass der Plan zum Athleten passt – nicht umgekehrt. Ein guter Plan ist kein starres Dokument, sondern ein lebendiger Prozess.
Ich begrenze nie den Kontakt zu meinen Athleten. Im Gegenteil: Die besten Ergebnisse entstehen dort, wo der Austausch intensiv ist. Jede Rückmeldung hilft, das Training präziser zu steuern.
Eine kleine Anekdote zeigt, wie wichtig Kommunikation ist: Ein Athlet lief versehentlich 3 × 2000 m statt 3 × 200 m – am Tag vor dem Wettkampf. Er gewann trotzdem, aber mit schweren Beinen. Solche Missverständnisse lassen sich nur durch offenen Austausch vermeiden.
Ein Trainingsplan kann jeder schreiben. Doch echtes Coaching baut auf Vertrauen, Offenheit und dem gemeinsamen Ziel, das Beste aus dem Athleten herauszuholen. Ehrliche Rückmeldungen sind der Schlüssel zur individuellen Anpassung.
Besonders im Schwimmen ist das Verstehen entscheidend. Der Athlet muss wissen, was er tut und warum. Nur so entstehen saubere Bewegungen und echte Fortschritte.
Coaching bedeutet auch psychologische Unterstützung: motivieren, trösten, pushen, bremsen – all das gehört zur Werkzeugkiste eines guten Triathlon Trainers.
Als Triathlon Trainer weiß ich: Erfolg hängt nicht allein von Kilometerzahlen oder Wattwerten ab. Der entscheidende Faktor ist die menschliche Verbindung zwischen Coach und Athlet. Coaching ist ein Dialog – die Kunst, zuzuhören, zu verstehen und gemeinsam den Weg zu gestalten.